Shibi
BIOS-Overclocker(in)
Vier VRAM Kühler im Vergleich
Da mir gerade ein bisschen Langweillig ist habe ich mir mal verschiedene VRAM Kühler gekauft und werde sie jetzt testen und vergleichen.
Gleich im Vorraus: Dies ist mein erster derartiger Thread, also habt bitte Nachsicht mit mir. Wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat kann er sie gerne äussern.
Zuerst stelle ich euch mal die Testkandidaten vor:
Der erste Kandidat ist von Zalman und hört auf den Namen ZM-RHS1 RAM Cooler. Der besteht aus schicken Blau eloxiertem Aluminium. Der Kühler gibt seine Wärme über 24 kleine Alufinnen an die Luft ab. Überzeugen kann der geringe Preis von nur 5,50€, allerdings gibt es kleine Mängel bei der Verarbeitung. Teilweise ist die Eloxierung an den Kanten ein bisschen beschädigt. Dies fällt allerdings nur auf wenn man sehr genau hinschaut und sollten den normalen Anwender deshalb nicht stören.
Die Zalman Kühler sind 13 x 13 x 6 mm (L x B x H) groß und wiegen jeweils 1,2 Gramm. Sie sind damit die leichtesten Kühler im Test. Ob sich das nachteillig auf die Kühlleistung auswirkt werde ich später genauer untersuchen.
Die Verpackung macht einen guten Eindruck, auch wenn sie hochwertiger sein könnte. Bei mir war sie allerdings durch den Transport ein bisschen zerdrückt, das sollte im Normalfall aber nicht passieren.
Nummer Zwei kommt aus dem Hause Enzotech. Der BCC9 Low Profile kostet 14,90€, wirkt dafür auch deutlich hochwertiger als die Zalman Kühler. Er ist 14 x 14 x 9 mm groß und wiegt 5g. Dieses Gewicht ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Kühler komplett aus Kupfer besteht, welches deutlich schwerer ist als Aluminium.
Optisch wirken die Kühler sehr ansprechend, die 25 "Kühltürmchen" sind gut verarbeitet, hier gibt es keinen Grund zum meckern.
Die Verpackung macht den besten Eindruck unter allen Testkandidaten. Der Karton wirkt hochwertig und optisch ansprechend.
Testkandidat nummer Drei stammt von Swiftech. Der BGA-RAM Cooler ist mit seinen 19,99€ der teuerste Kühler im Test. Dafür ist er auch mit 14 x 14 x 14,5 mm der größte Kühler und bringt satte 8,5g auf die Waage. Er besitzt nur 16 Kühltürmchen, dafür sind diese deutlich höher und dicker als bei der Konkurrenz. Ob dieses Prinzip aufgeht behandel ich später.
Die Verarbeitung ist weitgehend gut, auch wenn die Kühler nicht alle Perfekt sind. Allerdings ist bei mir bei einem der Kühler das Kupfer angelaufen. Ob das öfters vorkommt ist mir nicht bekannt. Auf alle Fälle ist es ärgerlich, da der angelaufene Kühler nicht besonders hübsch aussieht.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die deutsche Anleitung. Die deutsche Übersetzung ist nicht gerade gelungen. Teilweise muss man die Sätze 2 oder 3 mal lesen bis man den Satz versteht. (z.B. "Ziehen fest den Ramsink von 5 bis 10 Sekunden an.") Besonders für Anfänger kann dies Probleme bedeuten.
Der letzte Kühler wird beim Arctic Cooling Accelero S1 mitgeliefert und ist im Einzelhandel nicht erhältlich. Ich habe ihn in diesen Test mit aufgenommen, da viele Leute den S1 besitzen und sicherlich daran interresiert sind ob sich der Umstieg auf andere VRAM Kühler lohnt oder nicht.
Die technischen Daten konnte ich nicht herausfinden, deshalb habe ich selber nachgemessen. Allerdings kann es sein, dass diese Messungen nicht ganz exakt sind.
Der Kühler besteht aus Aluminium und macht optisch einen eher schlichten Eindruck und kann nicht mit den anderen Kandidaten mithalten.
Die Verarbeitung ist akzeptabel, man sieht allerdings deutlich die Bearbeitungsspuren. Der Kühler ist 13,5 x 14,5 x 8 mm groß und wiegt ungefähr 1,5 - 2 Gramm. Ich hab leider keine Waage zur Hand die das genauer bestimmen könnte.
Der Kühler besitzt 5 Kühllamellen welche die Wärme an die Luft abgeben.
Der Test wird in den nächsten Tagen fortgeführt.
mfg, Shibi
Da mir gerade ein bisschen Langweillig ist habe ich mir mal verschiedene VRAM Kühler gekauft und werde sie jetzt testen und vergleichen.
Gleich im Vorraus: Dies ist mein erster derartiger Thread, also habt bitte Nachsicht mit mir. Wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat kann er sie gerne äussern.

Zuerst stelle ich euch mal die Testkandidaten vor:
Von Links nach Rechts: Swiftech, Enzotech und Zalman
Zalman
Der erste Kandidat ist von Zalman und hört auf den Namen ZM-RHS1 RAM Cooler. Der besteht aus schicken Blau eloxiertem Aluminium. Der Kühler gibt seine Wärme über 24 kleine Alufinnen an die Luft ab. Überzeugen kann der geringe Preis von nur 5,50€, allerdings gibt es kleine Mängel bei der Verarbeitung. Teilweise ist die Eloxierung an den Kanten ein bisschen beschädigt. Dies fällt allerdings nur auf wenn man sehr genau hinschaut und sollten den normalen Anwender deshalb nicht stören.
Die Zalman Kühler sind 13 x 13 x 6 mm (L x B x H) groß und wiegen jeweils 1,2 Gramm. Sie sind damit die leichtesten Kühler im Test. Ob sich das nachteillig auf die Kühlleistung auswirkt werde ich später genauer untersuchen.
Die Verpackung macht einen guten Eindruck, auch wenn sie hochwertiger sein könnte. Bei mir war sie allerdings durch den Transport ein bisschen zerdrückt, das sollte im Normalfall aber nicht passieren.
Enzotech
Nummer Zwei kommt aus dem Hause Enzotech. Der BCC9 Low Profile kostet 14,90€, wirkt dafür auch deutlich hochwertiger als die Zalman Kühler. Er ist 14 x 14 x 9 mm groß und wiegt 5g. Dieses Gewicht ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass der Kühler komplett aus Kupfer besteht, welches deutlich schwerer ist als Aluminium.
Optisch wirken die Kühler sehr ansprechend, die 25 "Kühltürmchen" sind gut verarbeitet, hier gibt es keinen Grund zum meckern.
Die Verpackung macht den besten Eindruck unter allen Testkandidaten. Der Karton wirkt hochwertig und optisch ansprechend.
Swiftech
Testkandidat nummer Drei stammt von Swiftech. Der BGA-RAM Cooler ist mit seinen 19,99€ der teuerste Kühler im Test. Dafür ist er auch mit 14 x 14 x 14,5 mm der größte Kühler und bringt satte 8,5g auf die Waage. Er besitzt nur 16 Kühltürmchen, dafür sind diese deutlich höher und dicker als bei der Konkurrenz. Ob dieses Prinzip aufgeht behandel ich später.
Die Verarbeitung ist weitgehend gut, auch wenn die Kühler nicht alle Perfekt sind. Allerdings ist bei mir bei einem der Kühler das Kupfer angelaufen. Ob das öfters vorkommt ist mir nicht bekannt. Auf alle Fälle ist es ärgerlich, da der angelaufene Kühler nicht besonders hübsch aussieht.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die deutsche Anleitung. Die deutsche Übersetzung ist nicht gerade gelungen. Teilweise muss man die Sätze 2 oder 3 mal lesen bis man den Satz versteht. (z.B. "Ziehen fest den Ramsink von 5 bis 10 Sekunden an.") Besonders für Anfänger kann dies Probleme bedeuten.
Arctic Cooling
Der letzte Kühler wird beim Arctic Cooling Accelero S1 mitgeliefert und ist im Einzelhandel nicht erhältlich. Ich habe ihn in diesen Test mit aufgenommen, da viele Leute den S1 besitzen und sicherlich daran interresiert sind ob sich der Umstieg auf andere VRAM Kühler lohnt oder nicht.
Die technischen Daten konnte ich nicht herausfinden, deshalb habe ich selber nachgemessen. Allerdings kann es sein, dass diese Messungen nicht ganz exakt sind.
Der Kühler besteht aus Aluminium und macht optisch einen eher schlichten Eindruck und kann nicht mit den anderen Kandidaten mithalten.
Die Verarbeitung ist akzeptabel, man sieht allerdings deutlich die Bearbeitungsspuren. Der Kühler ist 13,5 x 14,5 x 8 mm groß und wiegt ungefähr 1,5 - 2 Gramm. Ich hab leider keine Waage zur Hand die das genauer bestimmen könnte.
Der Kühler besitzt 5 Kühllamellen welche die Wärme an die Luft abgeben.
Der Test wird in den nächsten Tagen fortgeführt.
mfg, Shibi
Zuletzt bearbeitet:
Wie hast du vor zu testen? Hast du eine Geforce um die VRAM-Temp auszulesen? Und nicht mit VRM verwechseln 





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