Versandverzögerungen bei Amazon: Streik der Lagermitarbeiter

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Aber das wird nicht geschehen, die Menschen haben sich aufgegeben, jeder denkt nur noch an sich selbst.
Das geht zu kurz. Das Problem liegt nicht einzig und allein beim Menschen. Gerade Verdi ist für mich der Inbegriff einer politischen Bumsbude, denen die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen gegenüber den Arbeitgebern zweitrangig geworden ist, aber dafür Schaulaufen und rumschwätzen in Bereichen, die nichts mehr mit der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen zu tun haben, an erster Stelle stehen.

Viele Beschäftigten im EH sind nicht weit vom Hartz IV Satz entfernt, und wollen/können sich zusätzliche Beiträge nicht leisten.
Beiträge zu Berufsverbänden sind steuerlich absetzbar. Nur leider scheinen manche keine Steuererklärung zu machen, obwohl es ihrem Geldbeutel gut tun würde.


Aber nee, bloß nicht die Gutverdiener zur Kasse bitten und die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft koppeln.
Du unterschlägst hierbei diverse Doppelbesteuerungsabkommen, die man mit verschiedenen Staaten geschlossen hat. Die von heute auf morgen zu kündigen, könnte für so manche außenpolitische Verstimmung sorgen, die mehr Probleme als Nutzen bringt. Auch im Rahmen der EU Arbeitnehmerfreizügkeit gibt es einige Vorschriften und Vorgaben, die "wer hier arbeitet, zahlt auch alle hier üblichen Abgaben und Steuern" imho teilweise ausser Kraft setzen.
 
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Die paar Doppelbesteuerungsabkommen sind imo nicht grad viel wert, vor allem aber sehe ich kein Problem mit der EU-Freizügigkeit gegeben, solang nur die Differenz zwischen den Steuerbeträgen ausgeglichen werden muss. Sicher werden sich da die Profis ran machen müssen, aber die USA schaffen's ja auch und die kriegen selten was hin :ugly:
Zudem sollte es einheitliche Steuern in der EU geben, zumindest in weiten Teilen. Wenn schon Europäische Union, dann richtig:D
 
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Diese "paar" Doppelbesteuerungsabkommen sagen aber sehr viel über die Vertragstreue der Bundesrepublik Deutschland aus. Ein Land, welches anfängt zig Verträge zu kündigen, nur weil mal wieder eine neue Regierung an der Macht ist oder weil es ihr gerade danach ist, steht Recht schnell allein auf weiter Flur, weil kaum ein Staat mehr etwas mit ihm zu tun haben will. Denn wer weiß, wann auch dieser Vertrag gekündigt wird.

Was an der Stelle aber auch egal ist, denn das hat wenig mit dem Amazonstreik zu tun.
 
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Beiträge zu Berufsverbänden sind steuerlich absetzbar. Nur leider scheinen manche keine Steuererklärung zu machen, obwohl es ihrem Geldbeutel gut tun würde.
Viele Beschäftigten im EH zahlen keine/wenig Steuern, da sie nicht weit vom Hartz IV Satz entfernt arbeiten. Auch geringe Beiträge sind bei diesen Menschen im Geldbeutel spürbar. Genau diese Kombination selbst wenig Geld den extrem geschwächten Gewerkschaften hinterherzuwerfen, lässt die Gewerkschaften auch schwach bleiben.
 
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Ändert nichts an der Tatsache, dass sie trotzdem etwas wiederbekommen können. Fahrtkosten, Werbungskosten, Beiträge zu Berufsverbänden, etc. - übers Jahr summiert sich das auf.
 
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Wenn ich wenig Geld habe brauche ich jeden Cent quasi gleich und nicht erst nach x Monaten.
 
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Tarifverhandlungen: Schwierige Ausgangslage für die Gewerkschaft - Wirtschaft & Finanzen - Stuttgarter Zeitung


ver.di: Die Mitglieder laufen davon | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

Wie die 2 Zitate zeigen, ist ein Streik bei einem Organisationsgrad von weniger als 10% kaum noch sinnvoll.
Deutschland weit hat Verdi sogar noch weniger Organisationsgrad. Ich hörte von weniger als 5%, und riesigen Mitgliederschwund.
Darüber kann Amazon eigentlich nur lachen.

Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. Darunter sieht es noch viel schlimmer aus.
Kaum eines der großen EH-Unternehmen hat heute noch einen Betriebsrat, weder Metro, noch Aldi/Lidl, oder andere Größen der Branche.
Mitbestimmung und gewerkschaftliche Organisation sind seid Jahren im Einzelhandel nicht mehr vorhanden.

Wenn Frau Merkel und Co. immer wieder von gewerkschaftlicher Mitbestimmung sprechen, heißt dass nichts anderes, als dass die Beschäftigten des EH sich selbst überlassen werden. Die Gewerkschaften können bei einem Organisationsgrad von weniger als 5% nichts machen, und die Politik schaut weg, wie immer...

das es so bitter aussieht war mir gar nicht bewusst, aber ich persönlich bekomme schon immer meinen hass wenn ich höre das, das jahrelang zeitarbeiter und billiglöhner eingesetzt werden, bzw werksverträge geschlossen werden (die dann als aufstocker von mir quersubventioniert werden) zwar kann vermutlich nicht wirklich jeder festeingestellt werden weil die auftragslage schwankt aber wenn man dann hört das dieselben unternehmen dann hunderte millionen wenn nicht sogar milliarden gewinn machen und eine saftige dividende auschütten (an leute die nicht einen finger krum gemacht haben) fragt man sich schon welche beschissenen schweine die unternehmen führen. was ist so schwer daran die (mit)arbeiter fair zu bezahlen und mit dem restlichen gewinn zufrieden zu sein. gott bewahre uns vor dem kommunismus aber diese praxis raubt dem kapitalismus jede moral und führt zur linken dann gehts und allen schlechter, aber die die am meisten haben haben am meisten zu verlieren. und die linke ist radikal genug das die enteignung in zypern wie ein witz aussieht bei dem jeder mitlachen darf.

btt
den logistik mitarbeitern wünsche ich alles gute 12€ sind auch nicht die welt, ernähr davon mal frau und kinder, amazon sollte viel mehr an den pranger gestellt werden, es ist ja nicht so das sie kurz vor einer pleite stehen.
 
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Kommt drauf an welche Steuern, viele Geringverdiener zahlen so gut wie keine Steuer auf das Einkommen - hier setzt die FDP immer an mit dem Märchen das ja die super Reichen über 60% der Steuerlast tragen. Klar, bei der Einkommenssteuer stimmt das auch, aber die Mehrwehrt-, Öko-,Tabak-,Benzin-,Alkoholsteuer etc. zahlen alle und die machen den größten Anteil an Steuern aus.
Und wer zahlt bei den besteuerten Produkten wohl mehr, Reiche oder Arme?

Wenn die Arbeitskosten für Amazon in Deutschland zu hoch werden, könnten sie ihre Waren auch aus dem Ausland nach Deutschland schicken.
Solange der Preis dabei gleich bleibt, interessiert sich nach einer gewissen Zeit so gut wie keiner mehr dafür, dass die Jobs in Deutschland verschwunden sind.

Ich will damit nicht sagen, dass die Arbeiter nicht mehr verdienen sollen, aber irgendwo gibt es eine Grenze, ab der eine weitere Forderung wirtschaftlicher Schwachsinn wäre und das passiert bei einer starken Gewerkschaft schon mal.
 
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Und wer zahlt bei den besteuerten Produkten wohl mehr, Reiche oder Arme?
Anteilig an ihrem Einkommen treffen diese Steuern besonders Menschen mit niedrigem Einkommen.

Wenn die Arbeitskosten für Amazon in Deutschland zu hoch werden, könnten sie ihre Waren auch aus dem Ausland nach Deutschland schicken.
Solange der Preis dabei gleich bleibt, interessiert sich nach einer gewissen Zeit so gut wie keiner mehr dafür, dass die Jobs in Deutschland verschwunden sind.
Der Preis aus einem Nachbarland wäre aber (etwas) teurer. Amazon hat da schon richtig kalkuliert.
Dazu kommt das wir bis auf Polen und Tschechei von Ländern umgeben sind, die ein höheres Lohnniveau haben.
Viele Dienstleistungen können nur in Deutschland erbracht werden. Nur sind viele nicht bereit mehr für Dienstleistungen zu bezahlen, oder können es einfach nicht.
Ein Ziel der Hartz Reformen war es einen großen Niedriglohnsektor zu bilden. Das wurde erreicht, mit allen daraus resultierenden Konsequenzen,
Löhne in der Nähe der Armutsschwelle, schlechte Binnenkaufkraft, massenhaft Mindestrenten in einigen Jahren, Milliarden zum Aufstocken auf Hartz IV Niveau,u.s.w.
Die aktuell (angeblich) niedrige Arbeitslosigkeit bei uns hatte einen großen Preis. Wenn man die wirkliche Armut in unseren Land sehen will, sollte man sich einmal den riesigen Andrang bei den Tafeln, Suppenküchen, und Altkleiderausgaben ansehen. Wir haben schon längst amerikanische Verhältnisse in Deutschland.....
 
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Da gebe ich dir schon Recht, aber ich habe ja nie behauptet, dass die Arbeiter nicht mehr verdienen sollen, sondern dass eine zu starke Gewerkschaft schnell ein Problem werden kann.
Das werden auch die Metaller (gehöre ja auch dazu) irgendwann mal merken, wenn unsere Qualität von anderen wesentlich billiger produziert werden kann.

Der Weg über die Gewerkschaft ist nunmal der Falsche, aber leider der wohl einzig mögliche.
Das sieht man schön an den Lohnverhandlungen, bei denen immer darauf Wert gelegt wird, einen Abschluss über der Inflation zu schaffen, obwohl die Berechnung derer lächerlich ist, denn die richtige Inflation liegt immer höher als die angegebene.

Ordentliche Mindestlöhne und eine Erhöhung um die richtige Inflation + 0,5% zusätzlich, um die Kaufkraft zu stärken, sollte generell jedem Arbeiter zugesichert werden. Dann braucht man auch hier keine Gewerkschaft mehr.
Das wird aber leider nicht passieren.
 
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Die Chinesen haben im Moment als einzigen Trumpf eine riesige Masse an billigen Lohnsklaven.
Aber gute Autos wie wir sie produzieren, können sie nicht so einfach nachbauen.
Im Gegenteil,ein Bekannter arbeitet in China für einen großen Automobilzulieferer, weil man dort auf sein Wissen angewiesen ist.
Das wird noch dauern bis die Chinesen da aufholen werden, sonst hätten sie dass schon längst gemacht.

Der Staat selbst als Regulativ in Form von Mindestlöhnen ist nur eine Notlösung.
In dem Fall gebe ich der FDP ausnahmsweise einmal Recht. Wir brauchen die Gewerkschaften dafür.
Nur war es die Politik selbst die die Gewerkschaften teilweise so geschwächt hat.
Gerade FDP-Politiker, aber auch bei der SPD, CDU, und den Grünen haben permanent gegen die "unflexiblen" Gewerkschaften geredet.
Deshalb ist es schon fast schizophren wenn diese Politiker heute die Gewerkschaften so in die Pflicht nehmen wollen.
Eigentlich müsste man da schon Absicht unterstellen....
 
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Wer soll diese Lohnerhoehungen denn bezahlen?
Wir als Kunden?
Warum ist denn Amazon bei vielen so beliebt und geschaetzt?
Wuerden sich diese Konditionen aendern, waere sehr bald Amazon nicht mehr wirklich so sehr beliebt in Deutschland.

Die Forderung hier nach 12€/h fuer Logistikfachkraefte find ich auch toll.
Schaut euch mal die Realloehne im Handwerk und anderen Branchen an.
Ich will die Logistikbranche nicht schlecht machen, aber selbst Berufe, welche durchaus mehr Fachkompetenz und Verantwortung erfordern, duempeln in diesen Regionen rum.
Warum ist das wohl so? Weil kaum einer mehr einen Handwerker/Dienstleister bezahlen kann/will. Oft eher zweiteres.

In Deutschland hab ich oft das Gefuehl das die Industrie, mit allem was da dran haengt als Rattenschwanz, total abgekoppelt vom Rest ist.
Automobilindustrie ist ein Paradebeispiel, wo als selbst Zulieferer, Hilfskraeften bei Sortierarbeiten am Foerderband, zwar mit Schichtzulage, um die 2000€ netto in Lohnsteuerklasse 1 zahlen koennen. Ist in meinem unmittelbaren Umfeld so. Summiert man das Alles, schlaegt sich das schoen auf den Endpreis des Produktes nieder, wobei man natuerlich die Aktionaere nie vergessen darf.
Nur wie soll sich ein gemeiner Koch, Handwerker, Frisör, Krankenschwester, Amazonmitarbeiter mal eben einen neuen Volkswagen Golf leisten koennen?

Letztendlich muss immer jemand dafuer zahlen.
Ich glaub kaum das wir das sein werden, nur damit die Amazonmitarbeiter 1,50€/h mehr bekommen.
Lieber wird da der naechstguenstige Versandhandel rausgesucht und verwendet.
Wenn dann der Versand und die Rueckgabemoeglichkeit nicht ganz so gut klappt, kann man ja wieder wechseln.

Weis nicht ob ver.di immer so vernuenftig handelt. War da nicht vor einer Zeit was mit Neckermann, wo fuer eine bestimmte Anzahl der Leute Abfindungen gefordert wurde, Neckermann aber pleite war und bei beharren der Forderung dicht machen muesste, wo dann weitere 1700 Leute ihren Job verloren haben? Wo war ver.di fuer die 1700 dann?
Kann sein das ich hier was durcheinander bringe.
 
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@Verminaard
Sehe das so ähnlich.
Hier schreit fast jeder nach Gerechten (natürlich viel höheren) Löhnen als bisher aber bezahlen will es später dann keiner. Dann bestellt man eben bei Mindfactory und spart 1,50 Euro. (Welche für den Arbeiter gedacht waren)

Merkt man ja schon wenn jemand bei Alternate bestellen will. Da kommen alle an und erklären lang und breit, dass es doch viel günstigere Shops gibt. Amazon ist sowieso nicht der Günstigste.
 
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Die Drohung mit der Abwanderung ist auch nur eine Luftnummer, Siemens versucht es immer wieder und kommt reumütig zurück ( bis Jahre später der nächste BWLer auf die gleiche, sau blöde Idee kommt ).

Bei vielen Branchen ist das auch keine Luftnummer, die kommen nicht zurück.
Nur was ich nie verstanden habe: Wieso sollten 5-10% niedriger bleibende Löhne etwas daran ändern, dass sie gehen wollen, wenn die Löhne in Asien 90+% niedriger sind?


Ändert nichts an der Tatsache, dass sie trotzdem etwas wiederbekommen können. Fahrtkosten, Werbungskosten, Beiträge zu Berufsverbänden, etc. - übers Jahr summiert sich das auf.

Das summiert sich natürlich auf.
Nützt dir aber rein gar nichts, wenn du so wenig verdienst, dass du keine Steuern zahlst. Auf Sozialbeiträge & Co kannst du dir deine Ausgaben nun einmal nicht anrechnen lassen; wer schlecht verdient bekommt auch nichts zurück.


Die Chinesen haben im Moment als einzigen Trumpf eine riesige Masse an billigen Lohnsklaven.
Aber gute Autos wie wir sie produzieren, können sie nicht so einfach nachbauen.
Im Gegenteil,ein Bekannter arbeitet in China für einen großen Automobilzulieferer, weil man dort auf sein Wissen angewiesen ist.
Das wird noch dauern bis die Chinesen da aufholen werden, sonst hätten sie dass schon längst gemacht.

Obwohl deutsche&Co Hersteller duztende Fabriken in China hochgezogen haben (in denen Chinesen offensichtlich ohne größere Qualitätsprobleme produzieren...), werden über 40% des riesigen Marktes von einheimischen Marken gedeckt, Tendenz steigen.
Aus deutscher Sicht mögen die Produkte als billig erscheinen, aber da sollte man sich nicht täuschen lassen: Der chinesiche Markt ist der interessanteste weltweit. Das ein chinesischer Hersteller billige Fahrzeuge für diesen Markt produziert, anstatt zu versuchen, ins deutsche Premiumsegment einzudringen, muss keine Aussage über dessen Fähigkeiten machen, sondern kann eine ganz banale Marktstrategie sein.
 
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@Verminaard

Merkt man ja schon wenn jemand bei Alternate bestellen will. Da kommen alle an und erklären lang und breit, dass es doch viel günstigere Shops gibt. Amazon ist sowieso nicht der Günstigste.

Amazon ist aber fast immer an den günstigsten Preisen dran und für ein paar Cent wird wohl keiner extra einen Account bei einer anderen Firma machen; zumal der Kundenservice was Retouren angeht bei Amazon auch top ist. Da weis man was man hat ;)
 
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Wenn man seinen kompletten PC z.B. bei Mindfactory bestellt, spaart man schon ein paar Euro.

Ich hab übrigens einen Acc bei MF und Amazon. Je nach dem bestell ich bei den einen oder anderen.
Amazon hat den besseren Service, ist normalerweise schneller und ab 20 Euronen versandkostenfrei. MF hat die günstigeren Preise.


Darum gings mit aber eigentlich garnicht. Sondern darum, dass hier alle faire Bedingungen und hohe Löhne für die Arbeiter fordern, die meisten diese dann aber nicht bezahlen wollen, insgeheim auf die Arbeiter sche*ßen (auch wenn man groß rumposunt wie wichtig einem das ist) und beim günstigsten Anbieter bestellen.
Schön egoistisch nach dem "Geiz ist Geil" Motto, lieber spare ich 5 Euro, als das der Arbeiter 5 Euro mehr bekommt.
(Ich nehme mich da nicht aus, nur bin ich nicht so heuchlerisch so zu tun, als gäbe es für mich nichts wichtigeres. Das hier passt ganz gut dazu: Juliens Blog - Scheißegal)
 
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Es ist allerdings auch gar nicht möglich, gezielt bei einem Anbieter zu kaufen, der seinen Arbeitern X € mehr bekommt. Denn das ist keineswegs automatisch der Fall, nur weil die Preise höher sind.
 
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