rabensang
PCGH-Community-Veteran(in)
Inhalt:
- Einleitung
- Spezifikationen
- Verpackung / Lieferumfang
- Außen
- Innen
- Einbau
- Testmethode
- Testsystem
- Testergebnisse
- Betrieb
- Fazit
- Andere Gehäuse Reviews
Einleitung:
Der in Los Angeles ansässige Hersteller NZXT erlangte Bekanntheit durch seine hochwertigen und optisch ansprechenden Gehäuse. Nun versucht der Hersteller im Niedrig-Preis-Segment mitzumischen und präsentiert den Beta Midi-Tower. Anders als seine Namensgebung, soll das Case komplett vollwertig zum Endkunden kommen. Dabei wurde nicht nur auf gute Optik Wert gelegt, sonder auch der Innenraum komplett schwarz lackiert. Ob das NZXT im stark besiedelten Low-End Bereich mithalten kann zeigt sich im Review.
Spezifikationen:
- Maße: 200 x 430 x 500 mm (BxHxT)
- Material: Stahl
- Gewicht: 7,28 kg
- Farbe: Schwarz
- Formfaktor: ATX; M-ATX
- Lüfter:
1x 120 mm (Front, blue LED)
2x 120 mm (linkes Seitenteil, optional)
1x 120 mm (Rückseite, optional) - Laufwerksschächte:
4x 5,25 Zoll (extern)
5x 3,5 Zoll (intern) - Erweiterungsslots: 7
- I/O Panel:
2x USB 2.0
1x eSATA
1x je Audio IN/OUT - Grafikkartenlänge: 28,5 cm
Verpackung / Lieferumfang:
Gemäß dem Motto: „ An der richtigen Stelle sparen“, fällt die Verpackung sehr schlicht aus. Der Karton ist einfach mit den Features und Spezifikationen bedruckt und bietet sonst keinerlei Design-Schnick-Schnack.
Leider spürt man das auch am Lieferumfang. Dieser enthält nur das aller nötigste:
- Blue LED Fan
- Schraubensatz
- Kurzanleitung
- Befestigungsschienen für HDDs
- Befestigungs-Clips für 5,25"-Laufwerke
- Befestigungs-Clips für 3,5"-Laufwerke
- Mini-Speaker
Negativ zu bewerten, ist die fehlende Anleitung, die nur im Internet angesehen werden kann.
Außen:
Äußerlich wirkt das Beta schlicht und einfach, hebt sich aber durch die aufwendig designte Front von der Konkurrenz ab. Der Tower ist komplett schwarz gehalten und erhält einen farbigen Akzent durch den blau beleuchteten 120 mm Lüfter. Dieser ist im unteren Teil der Frontpartie, hinter einem Staubfilter verbaut. Direkt darüber und etwas weiter ins Innere versetzt, findet man die vier 5,25“ Laufwerke vor. Power- und Resetknopf befinden sich im mittleren Teil der Front. Beide ebenfalls blau beleuchtet. Hierbei übernimmt der Reset-Taster gleichzeitig die Funktion der HDD-LED. Im vorderen Teil des Deckels eingelassen, sind die gerade Standard gewordenen Anschlüsse. Dazu zählen Audio Ein/Ausgang, E-Sata- und zwei USB-Anschlüsse. Ein weiterer Pluspunkt, stellt die Befestigung des linken Seitenteils dar. Hier werden ausnahmsweise Thumbscrews anstatt der normalen Schrauben verwendet – sehr anwenderfreundlich. Außerdem können zwei weiter Lüfter in dieser Seite verbaut werden. Das andere Seitenteil weicht nicht von herkömmlichen Standards ab. Freunde von Wasserkühlungen dürften sich über die beiden Schlauchausgänge freuen. Obwohl im Case kaum Platz für eine interne Lösung ist.
Innen:
Im Innenraum setzt sich die Qualität weiter fort. Die Lackierung ist gleichmäßig und scharfe Kanten gibt es keine. Im Beta lassen sich vier 5,25“ und sechs 3,5“ Laufwerksschächte einbauen. Beides geschieht werkzeuglos per Schienen bzw. Halterung. Das Netzteil platziert NZXT oben, unter dem Deckel. Darunter kann ein 120 mm Lüfter montiert werden. Besonderheiten gibt es hier keine, dafür hat das Beta ein grundsolides Gerüst. Neben den beiden Lüftern in Front und Heck, können zwei weitere im Seitenteil positioniert werden. Die Erweiterungsslot-Blenden bestehen aus Lochgitter und fördern somit den Luftfluss im Gehäuse ein wenig. Leider wurde hier nur mit normalen Schrauben gearbeitet.
Hardware-Einbau:
Der Einbau geht relativ leicht von der Hand und dürfte auch für Ungeübte kein Problem darstellen. Zuerst sollte man einen 2.Lüfter montieren.
DVD-Laufwerk:
Dafür wird lediglich die Front abgenommen und die Slotblende von hinten entfernt. Das Laufwerk kann eingeschoben und mittels Halterung an der Seite arretiert werden. Beim Beta muss man vorher kein Slot- Blech herausbiegen.
Festplatte:
Der Einbau gestaltet sich durch die Kunststoffschienen sehr einfach, entkoppelt die Festplatte aber nicht. Diese müssen an die HDD, in die passenden Löcher gesteckt und in den 3,5“ Rahmen geschoben werden. Durch ein vernehmbares einrasten, fixiert man das Ganze.
Mainboard:
NZXT graviert Buchstaben samt Legende zur Mainboard-Montage ein und vereinfacht damit die Suche nach den richtigen Löchern. Hat man die entsprechenden Bohrungen herausgesucht, müssen nur noch die Abstandshalter darin eingeschraubt werden. Danach das Mainboard montieren und schauen ob alle Löcher verwendet wurden.
Grafikkarte und Soundkarte:
Dafür müssen lediglich die Schrauben geöffnet und die Blenden entfernt werden. Dann die Karten an den entsprechenden Plätzen eingesteckt werden. Die Schrauben wieder eindrehen und befestigen, fertig.
Netzteil:
Das Netzteil wird einfach über dem Mainboard angebracht und mit den beiliegenden Schrauben am Heck befestigt. Dann kann die Verkabelung vorgenommen werden. Durch die Größe des Beta sollte man die überschüssigen Kabel in den Freien laufwerksschächten unterbringen.
Testmethode:
Das ganze System wird bis auf die Festplatte auf 100% ausgelastet. Den Prozessor erhitzt Prime 95 und die Grafikkarte Furmark 3D. Durch die Auslastung erhöht sich die Temperatur der anderen Komponenten automatisch. Einzig die Festplatte läuft im normalen Windows betrieb. Der Tower muss den Test im Auslieferungszustand bestehen. Falls nur ein Lüfter vorhanden ist, wird ein zweiter zum Wärmeabtransport montiert.
Testsystem:
Intel Core 2 Quad Q6600
Prolimatech Megahalems
Noctua NF-P12
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW
Prolimatech Megahalems
Noctua NF-P12
Asus Maximus II Formula
G.Skill 4GB DDR2-800
XFX Geforce GTX 260 Black Edition
Corsair TX650W
Creative SurpremeFX X-Fi
Samsung HD501LJ 500GB
Samsung SH-S203 DVD-RW
Testergebnisse:
Natürlich ist klar, dass das Beta nicht die Leistung eines High-End- Towers erreichen kann. Trotzdem kühlt es die Komponenten mit einem Hecklüfter souverän.
Betrieb:
Der Lüfter des Towers ist zwar etwas hörbar, aber nicht störend. Die Beleuchtung fällt relativ dezent aus. Beim DVD-Betrieb merkt man, dass das NZXT nichts im Beta entkoppelt. Das Laufwerk überträgt alle Schwingungen direkt auf das Gehäuse. Die Festplatte verrichtet trotz fehlender Entkoppelung relativ geräuscharm den Dienst.
Fazit:
NZXT liefert mit dem Beta ein grundsolides Midi-Case ab. Optik und Benutzerfreundlichkeit werden hier groß geschrieben. Der schwarze Innenraum und die blauen Farbakzente bringen Pluspunkte. Die kleinen Schwächen, die sich das Beta leistet, werden durch den niedrigen Preis von knapp 50€ kompensiert und sind somit gut verschmerzbar. Ein zweiter Lüfter ist trotzdem Pflicht, um auch High-End-Hardware zu kühlen. Wer ein gutes Case für einen niedrigen Preis sucht, kann mit dem Beta nichts falsch machen.
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Andere Gehäuse-Reviews:
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