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Freizeitschrauber(in)
Da die PoV 8800 GTS 512MB aus dem Rechner meiner Frau schon im Idle 68° warm wurde und sie vorher schon schlechte Erfahrungen mit der SB-Temperatur eines 680i-Chipsatzes gemacht hatte, wurde von mir eine Lösung ihres Problems verlangt.
Allerdings durfte es, wie immer, nix kosten.
Die Suche im I-Net führte mich natürlich zwangsläufig zum AC Accelero S1, von dem ein Bruder schon Dienst auf meiner (ehemaligen R.I.P) 8800 GTS tat, aber ich stolperte auch über etwas neues: Den Accelero L2.
Zuerst dachte ich, das die Kühlleistung vielleicht für eine 9400GT oder eine HD 4670 ausgelegt war, aber da irrte ich mich. Dazu aber später.
Hier die Probanten:
Die Verarbeitung des Kühlers ist AC-Typisch sehr gut. nachdem man den alten Kühler entfernt hat, ist es besonders wichtig, die V-Ramchips richtig zu reinigen, damit die Ram-Kühler auch wirklich halten, ansonsten findet man sie schnell auf dem Gehäuseboden wieder.
AC empfiehlt dazu ein Radiergummi zu nutzen, ich empfehle dagegen den Einsatz von Artic Clean und einem Fusselfreiem Tuch.
Die restliche Montage geht, dank gut beschrieberner Montageanleitung, Kinderleicht von der Hand, man kann bei diesem Kühler eigentlich nichts verkehrt machen. Einzig der Einsatz der L-förmigen Kühlmodule finde ich nicht ganz gelungen. Sie haften nicht wirklich auf den kleinen Spawas der 8800er und zur Unterstützung habe ich noch ein paar kleine Zerotherm-Kühler aus der Schublade geholt.
Ein längliches Modul, versehen mit Push-Pins wäre bei der 8800er die Ideallösung, aber Aufgrund der Kompatibilität mit einer so großen Anzahl verschiedener Grakas, ist das wohl Kaufmännisch nicht zu wuppen.
Der Lüfter kann per 2- oder 3-Pin-Anschluß direkt an die Grafikkarte angeschlossen werden oder man benutzt den mitgelieferten 4-Pol-Adapter, der zwei Anschlüsse besitzt. Einmal 12V und einmal 7V.
Hier nun fertig montiert:
Da mich meine Frau nicht länger als nötig an ihren PC läßt, fallen die Temperaturmessungen relativ mager aus.
Im Idle sind es jetzt statt 68° nur noch 48° GPU-Temperatur, wobei die Umgebungstemp. ebenfalls um ca. 20° gesunken ist.
Unter Last muss man es differenzierter betrachten. Quält man die 8800er mit dem ATI-Fellwürfel, wird sie wie bisher auch ca. 85° warm, aber der Kühler, trotz automatischer Steuerung per Grakaanschluß, bleibt lautlos, was man vom Referenzkühler nicht sagen kann.
Im Normalen Spielbetrieb bewegt sich unter Last die GPU-Temperatur jetzt bei ca. 65°. Das sind 3° weniger, wie die Karte mit Originalkühler im Idle hatte.
Versuche mit dem 12/7V-Adapter verliefen nicht zufriedenstellend. Mit 7V wurde die Karte zu warm und mit 12V der Lüfter zu laut. Bester Kompromiss ist der direkte Anschluß und die Steuerung per Graka.
Wer einen defekten Lüfter ersetzen möchte oder bloß einen günstigen, leiseren Kühler für seine Grafikkarte sucht, ist hier gut aufgehoben.
Allerdings würde ich die 8800er nicht übertakten, ich denke dazu sind die Reserven zu gering und dafür wäre ein Accelero S1 passender.
lg
Allerdings durfte es, wie immer, nix kosten.

Die Suche im I-Net führte mich natürlich zwangsläufig zum AC Accelero S1, von dem ein Bruder schon Dienst auf meiner (ehemaligen R.I.P) 8800 GTS tat, aber ich stolperte auch über etwas neues: Den Accelero L2.
Zuerst dachte ich, das die Kühlleistung vielleicht für eine 9400GT oder eine HD 4670 ausgelegt war, aber da irrte ich mich. Dazu aber später.
Hier die Probanten:
Die Verarbeitung des Kühlers ist AC-Typisch sehr gut. nachdem man den alten Kühler entfernt hat, ist es besonders wichtig, die V-Ramchips richtig zu reinigen, damit die Ram-Kühler auch wirklich halten, ansonsten findet man sie schnell auf dem Gehäuseboden wieder.
AC empfiehlt dazu ein Radiergummi zu nutzen, ich empfehle dagegen den Einsatz von Artic Clean und einem Fusselfreiem Tuch.
Die restliche Montage geht, dank gut beschrieberner Montageanleitung, Kinderleicht von der Hand, man kann bei diesem Kühler eigentlich nichts verkehrt machen. Einzig der Einsatz der L-förmigen Kühlmodule finde ich nicht ganz gelungen. Sie haften nicht wirklich auf den kleinen Spawas der 8800er und zur Unterstützung habe ich noch ein paar kleine Zerotherm-Kühler aus der Schublade geholt.
Ein längliches Modul, versehen mit Push-Pins wäre bei der 8800er die Ideallösung, aber Aufgrund der Kompatibilität mit einer so großen Anzahl verschiedener Grakas, ist das wohl Kaufmännisch nicht zu wuppen.
Der Lüfter kann per 2- oder 3-Pin-Anschluß direkt an die Grafikkarte angeschlossen werden oder man benutzt den mitgelieferten 4-Pol-Adapter, der zwei Anschlüsse besitzt. Einmal 12V und einmal 7V.
Hier nun fertig montiert:
Da mich meine Frau nicht länger als nötig an ihren PC läßt, fallen die Temperaturmessungen relativ mager aus.
Im Idle sind es jetzt statt 68° nur noch 48° GPU-Temperatur, wobei die Umgebungstemp. ebenfalls um ca. 20° gesunken ist.
Unter Last muss man es differenzierter betrachten. Quält man die 8800er mit dem ATI-Fellwürfel, wird sie wie bisher auch ca. 85° warm, aber der Kühler, trotz automatischer Steuerung per Grakaanschluß, bleibt lautlos, was man vom Referenzkühler nicht sagen kann.
Im Normalen Spielbetrieb bewegt sich unter Last die GPU-Temperatur jetzt bei ca. 65°. Das sind 3° weniger, wie die Karte mit Originalkühler im Idle hatte.
Versuche mit dem 12/7V-Adapter verliefen nicht zufriedenstellend. Mit 7V wurde die Karte zu warm und mit 12V der Lüfter zu laut. Bester Kompromiss ist der direkte Anschluß und die Steuerung per Graka.
Wer einen defekten Lüfter ersetzen möchte oder bloß einen günstigen, leiseren Kühler für seine Grafikkarte sucht, ist hier gut aufgehoben.
Allerdings würde ich die 8800er nicht übertakten, ich denke dazu sind die Reserven zu gering und dafür wäre ein Accelero S1 passender.
lg
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