News Unruhe bei Ubisoft: Kahlschlag auch beim Siedler-Entwickler

PCGH_Thilo

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Beim kriselnden Spieleunternehmen Ubisoft wird erneut der Rotstift angesetzt. Das trifft nun auch Mitarbeiter bei Ubisoft Düsseldorf, die unter anderem das Siedler-Reboot verantworteten.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Unruhe bei Ubisoft: Kahlschlag auch beim Siedler-Entwickler

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Ubisoft ist wahrscheinlich der Puplisher mit den meisten Angestellten. Dass es zu Entlassungen kommt, sollte bei der wirtschaftlichen Lage von Ubisoft, keinen mehr überraschen.
Vor allen Dingen, wenn man von "Die Siedler Online" liest, was mit Sicherheit sowieso gefloppt wäre, mit "Siedler - Neue Allianzen" im Hinterkopf.
 
Also ein Kahlschlag sieht definitiv anders aus. Ubisoft hat wohl über 20000 Mitarbeit. Damit sind 185 Entlassungen nicht einmal 1% und damit nicht wirklich dramatisch. Es ist sogar eher ein Zeichen dafür, dass die Guillemot Familie weiterhin ihr bestes versucht, den ganzen AG Mist in Grenzen zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist leider die neue Realität. Anstatt sich auf Qualität zu besinnen und innovative Spielkonzepte zu entwickeln, geht es nur noch darum, "transformationale strategische und Kapitaloptionen zu überprüfen, um den besten Wert für die Investoren zu schaffen".
 
Also ein Kahlschlag sieht definitiv anders aus. Ubisoft hat wohl über 20000 Mitarbeit. Damit sind 185 Entlassungen nicht einmal 1% und damit nicht wirklich dramatisch. Es ist sogar eher ein Zeichen dafür, dass die Guillemot Familie weiterhin ihr bestes versucht, den ganzen AG Mist in Grenzen zu halten.
Sehe ich ebenso.
Warum allerdings Mitarbeiter in Düsseldorf gehen müssen, wenn die Entscheidung zum Umbau des Spiels doch von oben kam, das ist mir schleierhaft. Haben diese Mitarbeiter doch nachweislich früher gute Arbeit geleistet und Erfahrung.
 
Bei Ubisoft ist die Ka..e am dampfen. Allerdings leider ist es da genau wie im Sprichwort. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken. Hier wurden über Jahre die falschen Entscheidungen getroffen. Siedler ist da ein perfektes Beispiel. Siedler lebte schon immer von einer festen Fanbase. Wenn man diese befriedigt, generiert sich automatisch auch neue Spielerschafft dazu, da es viel beworben (YT, Twitch etc.) würde von der Fanbase. Stattdessen entwickelt man es (mal wieder) völlig vorbei am eigentlichen Siedler-Gen. Ich denke Siedler wurde damit endgültig getötet und man wird die Marke nicht mehr sehen. Ansonsten gibts immer wieder aufgewärmtes in Form von FarCry, AC etc. und dabei werden diese mit jedem Teil, nicht einmal besser und innovativer. Auch versuche Spiele zu veröffentlichen die, wie Fortnite, Spieler dauerhaft binden, sind zum scheitern verurteilt. Denn die Masse hat da schon ihre Favoriten und niemand steckt seine Zeit in mehrere solcher Games. Dieser Markt ist quasi schon vergeben. Das Festhalten an den Dauermarken, verhindert auch Innovation. Man traut sich nicht mal was zu entwickeln, was es so noch nicht gibt, sondern hält nur an Bewährtem fest. Das kann nicht ewig gut gehen. Die jetzigen Entlassungen werden nur der Anfang sein. Wenn sich Ubisoft nicht radikal ändert, wird es untergehen oder geschluckt und einzeln verramscht. Anno hilft da auch nicht viel, auch wenn es ein Lichtblick bei Ubisoft ist. Aber weltweit spielt es leider kaum eine Rolle.
 
Bin mal gespannt, ob Ubi das sich abzeichnende finanzielle Desaster namens AC: Shadows überstehen wird ....

Die sind ja eh durch die letzten Fehlschläge massiv angeschlagen, und bei der Rotze die die nach mehreren Verschiebungen planen zu releasen und dem harschen Gegenwind aus dem Netz wird Ubi dieses Jahr vielleicht ein Übernahmekandidat (Tencent?) oder in die Insolvenz schlittern. Die Marke zieht nach wie vor und wird ihre Käufer alleine dem Namen wegen haben, die Frage ist halt nur, wie viele der informierten Spieler noch zulangen werden. Eine derartige Negativ-Kulisse gab es noch bei keinem AC bisher.

Mal ganz fernab der ganzen Kontroversen um einen der spielbaren Charaktere und Ubis Umgang mit japanischer Kultur und Geschichte: Es gab ja vor kurzem erst ein Play-Event für die ganzen Influenza (nein, kein Verschreiber :P), wo die 4 Std. das Spiel anspielen durften ... sah bei der Menge an Animations-Bugs irgendwie nach einer frühen Alpha aus und nicht wie etwas, das in unter 2 Monaten auf den Markt kommen soll, ebenso sah die Performance echt mies aus.

Ob ausgerechnet jetzt Assassins Creed Ubis finanzielles Grab wird ist tatsächlich spannend, zumal diese Iteration ja EIGENTLICH genau das Szenario war, das Fans seit dem ersten Teil gefordert haben ... hätte was beeindruckendes, wenn sie ausgerechnet dieses Spiel derart in den Sand setzen.
 
Eine derartige Negativ-Kulisse gab es noch bei keinem AC bisher.
Negative Themen über Ubisoft bringen klicks.

Aber: Je erfolgreicher Ubisoft wurde, desto kundenunfreundlicher wurden ihre Praktiken. Man erkannte immer mehr, dass sie in einem Elfenbeimturm leben und von normalen Menschen (ihren Kunden) gar keine Ahnung haben.
Und AC Vallhalla war leider sehr erfolgreich.

Es ist also eine Mischung aus beiden Punkten.

Shadows wird trotzdem recht erfolgreich werden. Die AC Fanbase ist groß. Ob es der Befreiungsschlag für Ubisoft wird, bezweifele ich aber mittlerweile.
 
Sehr Schade was mit denen passiert.
Ubi hätte sogar noch einige gute Marken mit Potenzial, man muss nur mal zurückblicken.

The Division 3 - hätte ich absolut Lust drauf! (mit einem kleinen Bedenken, dass das jetzige Massive das Spiel nicht mehr machen sollte)
Splinter Cell - als SP ohne irgendwelche Online-MP Spirenzchen

Einem neuen Watch Dogs und FarCry (ohne Ubi-Formel) wäre ich auch nicht abgeneigt.
 
Schlimm was da passiert. Das ist der Kapitalismus, die Gier immer mehr haben zu müssen. Soziale Verantwortung gibt es nicht mehr. Wieso müssen die Angestellten gehen? Die Verantwortung für das Versagen trägt die Geschäftsführung mit ihren Fehlentscheidungen und Innovationslosigkeit.

Schlimm auch, wenn das Überleben an einem Projekt hängen soll. Was ist denn, wenn Ubi pleite geht oder verkauft wird? Haben wir dann alles Geld dort in den Sand gesetzt? Ohne Ubi-Launcher DRM ist alles nur noch Datenmüll.

Jetzt sollte man gründlich überlegen, ob man von Ubi noch ein Spiel "kauft". Es ist leider nicht GOG.
 
Holt eure Fackeln und Mistgabeln raus!

Ich fand "Neue Allianzen" gar nicht sooo schlecht :ugly:

Hab es einmal durchgezockt und hatte meinen Spaß, allerdings fehlt irgendwie komplett der "ich wills nochmal Spielen"- Faktor.

Dass man mit weniger Personal die gleiche, oder eigentlich noch bessere Leistung, bringen muss, ist doch auch nichts Neues mehr, oder?
 
Schlimm auch, wenn das Überleben an einem Projekt hängen soll.

Das ist nunmal die Realität, wenn man in der Gamingbranche arbeitet.

Die wenigsten Studios haben genug Geld, damit sie einen richtig großen Flop problemlos verkraften können und die wenigsten Publisher haben die Geduld, bei versagen einfach so weiter zu machen.

Dies ist einer der zahlreichen Nachteile (neben verhältnismäßig mieser Bezahlung und grottigen Jobchancen), wenn man diese Karriere wählt. Man sollte sich von vorne herein der Tatsache bewußt sein, dass die Planungssicherheit maximal ein Spiel beträgt.

Was ist denn, wenn Ubi pleite geht oder verkauft wird? Haben wir dann alles Geld dort in den Sand gesetzt? Ohne Ubi-Launcher DRM ist alles nur noch Datenmüll.

Das ist das geringste Problem. Irgendjemand wird das ganze kaufen und die Server abzuschalten, bedeutet den riesigen Kundenstamm zu vernichten. Wer auch immer das kauft, der wird es weiterbetreiben.
 
Natürlich "im besten Sinne der Investoren", die AN juckt Ubisoft doch gar nicht mehr.
Schade für alle, die bei dem Haufen noch beschäftigt sind.
 
Freue mich schon auf die desaströsen verkaufszahlen von Shadows und den ganzen videos die das game in der luft zerfetzen. Ubisoft scheint ja schon aktiv negativ videos von playtestern zu sperren :ugly:
 
Schlimm was da passiert. Das ist der Kapitalismus, die Gier immer mehr haben zu müssen. Soziale Verantwortung gibt es nicht mehr. Wieso müssen die Angestellten gehen? Die Verantwortung für das Versagen trägt die Geschäftsführung mit ihren Fehlentscheidungen und Innovationslosigkeit.

Schlimm auch, wenn das Überleben an einem Projekt hängen soll. Was ist denn, wenn Ubi pleite geht oder verkauft wird? Haben wir dann alles Geld dort in den Sand gesetzt? Ohne Ubi-Launcher DRM ist alles nur noch Datenmüll.

Jetzt sollte man gründlich überlegen, ob man von Ubi noch ein Spiel "kauft". Es ist leider nicht GOG.
Gehälter müssen gezahlt werden, wenn das Ganze sich nicht mehr lohnt, muss man sparen oder Insolvenz anmelden. Ubisoft hat in den letzten Jahren viele schlechte Entscheidungen getroffen. Ich hoffe, sie schaffen noch einmal die Wende. Allerdings sehe ich das nicht allzu rosig. Von Ubisoft kommen halt zwei meiner Lieblingsspiele, Division und Anno. Die würde ich gerne auch in Zukunft noch spielen. Aber auch wenn Anno 117 angekündigt ist, setze ich aktuell kein Geld darauf, ob der Titel überhaupt noch erscheint. Wenn er erscheint, dann wird der Zustand des Spiels viel über Ubisoft verraten.

Von einem neuen Division hört man leider auch nichts Neues mehr.

Ich gebe Dir Recht, DRM wird spannend. Was wird aus meinen 25 Ubisoft Games, die ich da gekauft habe, wenn Ubisoft stirbt? Mit viel Glück werden die nach GOG verscherbelt, aber ob dann noch eine Ubi Launcher freie Version programmiert wird? Wer sollte das machen ohne Geld?

Aus diesen Gründen hoffe ich, sie schaffen es oder werden aufgekauft. Lieber ein paar Studios weniger und dafür überleben des Launchers und vielleicht in Zukunft mehr von Spielemarken, die stark sind.
 
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