News Umzug zu Windows 11: Microsoft suggeriert nötiges OneDrive-Abo

Ein eigenes NAS im Keller wird immer attraktiver, jetzt auch Monitär! Je nach zu sichernder Datenmenge, sollte das auch jenen zu denken geben, die bislang kein Problem damit haben persönliche Daten auf jemand anderer ihr Computer (a.k.a. Cloud) abzulegen und sich damit auch der Willkür eines ausländischen Konzerns bzwm seiner zweifelhaften Regierung auszusetzen.
Man kann auch in der Familie zusammenlegen um ein besseres bzw. größeres NAS kaufen.
Man muß natürlich nur jemanden haben der das mangen kann und will
 
Du bist witzig. 18GByte pro Stunde bedeutet bei 10TB mindestens 550 Stunden...
Stimmt schon. Dann muss das On-Site-Backup eben die ersten paar Wochen reichen. ;)

Eigentlich hatte ich die 10 TB eher mal in den Raum gestellt, weil das die maximale Größe war, nicht weil ich denke, dass jeder so viel braucht, mir die standardmäßigen 1 TB aber schon so vorkamen, als könnten die recht schnell mal eng werden und hatte deswegen vielleicht eher eine kleinere Menge im Hinterkopf.

Aber ganz im Ernst könnte man das schon trotzdem so nutzen, wenn nicht regelmäßig zu viele Daten dazukommen. Es dauert halt, bis der erste Stoß mal oben ist. Man braucht halt eine Backuplösung, die nicht darauf besteht, am Stück durchzulaufen und die sich im Traffic beschränken lässt.
 
Microsoft ist so ein Drecksladen!
OneDrive so darstellen, als wären Sticks, Festplatten und co. keine Alternative...
 
Das drastische Anheben der ABo gebühren für den KI Kack hat sich ja gelohnt.
Die 30 und 40% Preisaufschlag für nichts spiegeln sich in 100 Milliarden Gewinn gut wieder.
Deshaln geiles sich die Amis ja auch so darauf auf, alles mit Gewalt mit KI zuzupflastern, solange man damit dann noch mehr Geld aus den Opfern generieren kann, ob sie wollen oder nicht.
Always on, alles in der Cloud, monatliche Gebühren, KI nur noch inklusive, totale Kontrolle und Überwachung über jedes aktiv oder gar passiv genutze Computersystem, das ist bald Standard.
Kein Wunder, dass man nun Linux und alternative Software sucht.
Ein MS365 Abo kostet 99€/Jahr. 1TB Speicher, Standard Office Paket, Outlook, wenn man will Entra. Würde ich jedem Unternehmer empfehlen, der kein Bock auf nen IT-Dienstleister und keine Sorgen damit hat, dass die Daten bei den Amis liegen.

Privaten rate ich dazu, aufzuhören, sinnlos Daten zu horden, wenn sie nicht bereit sind, die Konsequenzen zu ziehen, um die Daten auch vor Ausfällen zu schützen.

Hier im Forum schreiben technisch versierte. Da einen, für den Otto-Normalverbraucher zumutbaren, Konsens zu finden, kannste vergessen. Ist bei Linux vs. Windows das selbe Spiel.
Ach ja, die empfiehlst wirklich ein Microsoft Abo-Cloud-Modell in Amerika?
Sehr professionell das Ganze.
Vor allem, seitdem Trump an der Macht ist und das Thema Datensicherheit nicht mehr ganz so ernst nimmt.
Er möchte ja zb die Abschaffung des Urheberechts vor allem für KI-Unternehmen.
Diese sollen alle Daten uneingeschränkt verwenden dürfen.
Ohh, Microsoft gehört ja auch dazu?
Naaa?
Die KI soll sogar dich beim Browsen beaufsichtigen und mitschneiden dürfen/können.
Also wirklich: was ist daran überhaupt noch halbwegs sicher?
Hier hat man eine überzeichnete DSGVO Verordnung, über die die meisten schimpfen, aber über dem Teich werden sämtliche Daten einfach gefressen.
Was ist das geringere Übel?
Bei der Entscheidung für die leichteste Variante ohne viel Arbeit gebe ich dir Recht.
Sie ist aber auch recht teuer, vor allem für Privatanwender.
Damals meinetwegen 300 Tacken bezahlen, solange nutzen wie man will, sichern wie und wo man will.
Jetzt zahlt man jährlich immer und immer wieder, hat mit Ausfällen und Datenschutzfragen und Sicherheiten zu kämpfen.
Ich denke, ganz so leicht sollte man es sich nicht machen.
Genauso wie Firmen überlegen müssen, ob sie Linux als Serversoftware verwenden wollen, oder einfach Windows Server.
Bei uns gibt es jedenfalls immer wieder Ärger mit sämtlichen Microsoft Kram.
Wir haben imemr wieder offene Supportanfragen, wo anscheinend immer nur bei uns der Fehler auftritt, nie bei den Fimen, die den Support betreiben.
Und meistens wird dann nichts behoben und mit Glück ist das dann irgendwann von alleine wieder weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wollte mich ja eigentlich zurückhalten, gibt ja schon genug Polarisierung. Aber will mal sagen das es mir wirklich auf den Wecker geht wenn Windows user sagen es funktioniere doch alles super und wegen der eigenen Daten solle man sich nicht so haben. Ich war auch mal so ein Bequemer, habe mir seit Dos 6 und Unix System 4 zwar alles angeschaut, bin aber privat bis Windows 10 aus Bequemlichkeit dabeigeblieben - ok mein Win 10 wie auch schon Vorversionen waren immer sicherheitstechnisch non-standard und hochgrüstet, Datensammlung eingedämmt. Datensicherung kommt turnusmäßig zusätzlich auch auf große Harddisks die in einem Bankschließfach landen usw. Doch das was @BxBender oben ausführt ist leider absolut real und wenn man zumindest privat die Möglichkeit hat Überwachung, Spionage und Ärger zu umgehen und z.B. auf ein Linux-Derivat zu setzen wo der Thunderbird (wie übrigens jetzt auch auf dem Mobiltelefon) und freie OfficeSuiten für Viele meist gut ausreichen zum Arbeiten und Zocken sogar je nach Distribution schneller als auf Windows 11 läuft, dazu dann das geniale Gefühl wieder da ist, das einem die Kiste vor der man gerade sitzt auch wirklich noch gehört und man allein darauf ist - dann ist das doch DIE Alternative! Daher von einem Jahr meine Faulheit abgelegt und mich begonnen umzuorientieren.. einfach, weil es aus meiner Sicht nun nicht mehr anders geht. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
In der "guten alten Zeit" fand ich die 5Gig immer sehr praktikabel. Papier mit MS Lens einscannen und ins Note schieben hat mein Leben während der Studiererei echt erleichtert.
 
Was soll ich noch sagen?
Es gibt Leute hier, die immer noch der Meinung sind, dass Windows11 "kostenlos" oder sehr günstig sei. :ka:
MS zieht an anderer Stelle das Geld aus der Tasche und erhöht auch gerne saftig die Lizenzkosten ... weil ja jetzt überall "KI":stupid:

...aber was sind schon 20€ hier, 100€ da, ein paar Registrierungen und Abgabe aller Daten ...?:klatsch:


[...] und keine Sorgen damit hat, dass die Daten bei den Amis liegen.
Und keine Sorge, dass die Daten bei Hunz und Kunz liegen, bei jedem, der durch die Hintertür Vollzugriff au Microsofts Zentralsysteme hat ....
(gestolener Azure-key; Support-Admins aus China, selbst für kritische militärische Dienste ... )
:daumen::lol:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein MS365 Abo kostet 99€/Jahr. 1TB Speicher, Standard Office Paket, Outlook, wenn man will Entra. Würde ich jedem Unternehmer empfehlen, der kein Bock auf nen IT-Dienstleister und keine Sorgen damit hat, dass die Daten bei den Amis liegen.
Das sind wieder so typische Empfehlungen von Krawatte tragenden Gebrauchtschiffverkäufern. Was dabei nicht erwähnt wird, obwohl es selbst Microsoft explizit erwähnt:
  • Für das Backup ist ausdrücklich der Kunde verantwortlich.
  • Für die GoBD*-konforme Archivierung von E-Mails ist ebenfalls der Kunde verantwortlich.
Sprich hier kommen nochmal Kosten für entsprechende Software und, der 3-2-1-Regel für Backup folgend, nochmal Kosten für entsprechende Hardware oder einem anderen Anbieter für Onlinespeicher obendrauf. Wenn man der neueren 3-2-1-1-0-Regel für Backup folgt, sogar explizit extra Kosten für Hardware, die man Offline hält.

* = Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja, die empfiehlst wirklich ein Microsoft Abo-Cloud-Modell in Amerika?
Sehr professionell das Ganze.

Für den kleinen Krauter, der schon immer mit Windows und Office gearbeitet hat, schon. (Wenn er mit der Datenhaltung bei den Amis kein Problem hat!)
Kenne aber auch einen Ein-Mann-Betrieb der alles geschäftliche nur über iPhone, Apple-ID und Lexware regelt.
Dann kenne ich wiederum einen kleinen Betrieb, der mit Google Workspace arbeitet, weil der Chef einfach sein "Mailprogramm" (Googlemail) so kennt. Und keiner von denen macht sich über Backup, geschweige denn Mailarchivierung eine Platte.

Wenn's professionell werden soll, muss in der Regel ein IT-Dienstleister ins Boot geholt werden. Und da wird es für viele schon rein aus Kostengründen sehr unangenehm.
 
Und keiner von denen macht sich über Backup, geschweige denn Mailarchivierung eine Platte.
Das sind dann auch die, die am lautesten rumjammern, wenn Datenverlust eintritt und die Existenz bedroht ist oder es zu Rechtstreitigkeiten kommt und man wegen nicht vorhandener Archivierung mit runtergelassenen Hosen dasteht.
Backup und Archivierung seiner Sachen macht man nicht für andere, sondern immer und zuallererst für und zu seiner eigenen Sicherheit.

(gestolener Azure-key; Support-Admins aus China, selbst für kritische militärische Dienste ... )
Noch mehr:
So jemanden vertraut man doch gerne Daten an. :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
Backup und Archivierung seiner Sachen macht man nicht für andere, sondern immer und zuallererst für und zu seiner eigenen Sicherheit.

Keine Frage. Um das digital abzubilden, fehlt aber oftmals einfach das Know-How. Da ist, wenn überhaupt, Ausdrucken und Abheften noch das Mittel der Wahl. Wenn bei Kleinunternehmern überhaupt das Interesse bestehen und das nötige Kleingeld da sein würde, die Daten sicher digital zu halten, hätte ich mich schon lang selbständig gemacht und würde den Leuten Linux Rechner, eigene Clouds usw. aufsetzen und pflegen.
 
Zurück