News TV-Haltbarkeit: XXL-Stresstest mit über 100 Fernsehern läuft seit fast drei Jahren, erste Ergebnisse

Ich habe mir da mal bei meinem Umzug, so 'nen Panasonic 4K Fernseher beim Marktkauf gekauft, der war innerhalb 'nem 3/4 Jahr hin, der wurde auf einmal Heilig, Schwarze Linie von oben nach unten und von links nach rechts bekommen, ein Jesus Kreuz einfach, dann bei Marktkauf angerufen, die haben bei Panasonic angerufen, und der Techniker dann wieder mich am selben Tag, am nächsten war auch schon jemand da und hat den Fernseher in meinem Wohnzimmer repariert, das ist zirka 4 Jahre her.

Seid, dem läuft das Ding eigentlich jede einzelne Nacht durch, es gab auch schon Phasen da habe ich, den Fernseher gar nicht ausgemacht, weil bei mir permanent Musik läuft außer ich mache was anderes. Jedenfalls ich habe mir so 'nen 15 Meter Hdmi Kabel geholt und angeschlossen, daher mein PC bespielt hier alles.

TLDR; ich kann für meine 650 € oder 560€, nicht wirklich meckern, dann aber meine Nachbarn, die sind schon bei dem 3ten Fernseher in der Zeit, und wesentlich teurer von Samsung.
 
In einem solchen Betriebsmodus erwarte ich, dass ein Produkt mindestens 15 Jahre hält; alles darunter ist zu wenig. Zwar wird nicht jeder so lange an einem Gerät festhalten, aber es geht um das Prinzip der Langlebigkeit. Auch die Fernbedienungen sind im Allgemeinen nicht auf Haltbarkeit ausgelegt. Wenn man es wirklich wollte, könnte man sie ganz anders fertigen, aber man sieht ja, wie es aktuell ist.
 
Ein bisschen was verzerrt hier das realistische Testergebnis: wie man am Foto sehen kann, stehen die TV's in einer Halle in einem Lagerregal.

In realen Szenarien steht ein TV im Wohnzimmer, in dem mal in Balkon, eine Terasse oder ein Fenster zu unterschiedlichen Jahreszeiten bei unterschiedlichen Umweltbedingungen geöffnet wird. Zudem läuft da auch mal die Heizung oder ein Ofen o.ä.

Das wird in dem Testszenario vermutlich nicht mit nachgestellt, kann aber durchaus Einfluss haben. Denn: im echten Wohnzimmer verändern sich durch die Jahreszeiten die Umweltbedingungen (je nach Heiz- und Lüftungsverhalten).

Auch wichtig: wie lange sind die ausschalt-Zyklen der Testkandidaten?
 
Die Hersteller wollen mit Sicherheit keine "Langlebigkeit" - wie sonst könnte man ein neues Modell/einen neuen Fernseher verkaufen? Das gibt es schon lange, nennt sich Obsoleszenz, manchmal richtig eingeplant (bei Tintenstrahldrucker bspw.), manchmal ergibt sich die (schlechte) Haltbarkeit einfach aufgrund der genutzten Materialien/Bauteile. Ich hätte als Hersteller Geräte, die extra lange halten sollen, so gebaut, aber dann auch teurer verkauft. Macht halt keiner.
 
Als damals hier neu gestrichen wurde hab ich meinen Fernseher rausgeschmißen. War wohl eine der besten Entescheidungen der letzten paar Jahrzehnte.

Wenn man sich bewußt wird, was für eine massive Gülle einem da eingetrichtert wird, schon hart. Das wurde halt durch die Streamingzeiten sogar noch mehr. Ist jetzt im Internet mittlerweile auch nicht besser, aber da kann man wenigstens noch willentlich mehr gegensteuern.
 
Wenn man auf andere Tests von denen schließt, dann gar nicht. Bei vorherigen Tests liefen die Geräte mWn 24/7. Sind die Zyklen denn überhaupt relevant?

Natürlich ist es auch wichtig, wie lange ein TV aus ist, damit sich die Bauteile abkühlen können und somit der Test realistischer wird. Natürlich nicht für User, die ihren TV/Monitor 24/7 laufen lassen.

Artikel lesen da stehts drin.

Ja, stimmt - mein Fehler, passiert. Also entweder 4h/Tag oder 8,5h/Tag, ok. Reicht zumindest, dass die Bauteile zwischendurch abkühlen können und macht den Test realistischer.
 
Die Hersteller wollen mit Sicherheit keine "Langlebigkeit" - wie sonst könnte man ein neues Modell/einen neuen Fernseher verkaufen? Das gibt es schon lange, nennt sich Obsoleszenz, manchmal richtig eingeplant
Exakt das ist das Problem, öfter anscheinend bei den günstigen Modellen von TCL und Amazon.

Deswegen find ich die EU Bemühungen zur Reparierbarkeit auch etwas sinnlos. Weil sie nur geringfügig die Langlebigkeit verändern da Reparaturen immernoch teuer und unwirtschaftlich bleiben in EXAKT den Bereichen wo die Leute am Preissensibelsten sind. Low Cost.

Wir müssen deswegen in EU mal auf nen gemeinsamen Standard von min. 5 Jahren Garantie kommen, besser 7.
Kenne mich bei Autos nicht so aus aber ist da ja auch eher Regel als Ausnahme oder ?

Der Link führt zu ner PDF, so kann man danach DuckDuckGo´en: "europa unterschied länder garantie zeitraum"

 

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Das wurde halt durch die Streamingzeiten sogar noch mehr. Ist jetzt im Internet mittlerweile auch nicht besser, aber da kann man wenigstens noch willentlich mehr gegensteuern.
Ich sehe da keinerlei Unterschied "willentlich" Mist oder nicht Mist zu schauen, ob im Internet oder im TV. Wenn es dir geholfen hat, top.
Von daher ist aber ein TV-Test für dich nicht mehr relevant. ;-)

Deswegen find ich die EU Bemühungen zur Reparierbarkeit auch etwas sinnlos. Weil sie nur geringfügig die Langlebigkeit verändern da Reparaturen immernoch teuer und unwirtschaftlich bleiben in EXAKT den Bereichen wo die Leute am Preissensibelsten sind. Low Cost.
Sehe ich völlig anders und finde das grundsätzliche Bestreben hin zu Reparierbarkeit an sich sehr gut. Wenn es sich letztlich nicht rechnet, ist das ok und eine persönliche individuelle Entscheidung. Wenn es nicht reparierbar ist, dann hast du diese Entscheidung nicht mal. Ob sowas aber gesetzlich geregelt werden muss, da bin ich skeptisch. Wir als Verbraucher hätten die Macht, das selbst zu erzwingen.
Wir müssen deswegen in EU mal auf nen gemeinsamen Standard von min. 5 Jahren Garantie kommen, besser 7.
Kenne mich bei Autos nicht so aus aber ist da ja auch eher Regel als Ausnahme oder ?
Wir haben doch einen gemeinsamen Standard, halt "nur" in D, 2 Jahre Gewährleistung. Das reicht doch grundsätzlich aus. Den Rest darf durchaus der Markt (also Käufer wie du) entscheiden, indem er sich z.B. für ein durch einen Test nachgewiesenerweise langlebiges Modell entscheidet. Oder er einer Marke treu bleibt, die regelmäßig bei der Haltbarkeit sehr gut abschneidet.

Nicht jedes individuelles Bedürfnis braucht eine gesetzliche Regelung. Das gilt auch für die Reparierbarkeit oben, auch hier darf durchaus der Verbraucher entscheiden, ob er das will (entsprechende Geräte kaufen). Aktuell scheint es den Menschen ziemlich egal zu sein.
 
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Wir haben doch einen gemeinsamen Standard, halt "nur" in D, 2 Jahre Gewährleistung. Das reicht doch grundsätzlich aus. Den Rest darf durchaus der Markt (also Käufer wie du) entscheiden, indem er sich z.B. für ein durch einen Test nachgewiesenerweise langlebiges Modell entscheidet. Oder er einer Marke treu bleibt, die regelmäßig bei der Haltbarkeit sehr gut abschneidet.
Viel Rückwärtsgewandter und missverständlicher ggü. Ressourcenverschwendung hätte man eigentlich nicht argumentieren können.

Gerade auch die perspektive "gemeinsam" als "Deutschland mit 2 Jahren" miszuverstehen ist wild, wo ich von Europa geredet hab. Dabei sieht man ja, das die nordischen Länder Norwegen/ Schweden mit klugen Entscheidungen bei 3 und 5 Jahren voraus gehen. Die ja interessanterweise im Bildungssektor Deutschland auch massiv überlegen sind.

Was mich aber speziell interessiert ist wie du durch 99% abhängige Tests durch Sponsorings direkt oder durch Lobbiyng indirekt beeinflusst auf Langlebigkeit schliessen willst ? Das ist mehr als Naiv, das ist ExtremKapitalismus, Kaptialismus hat kein Interesse an Langlebigkeit/Ressourcenschonendem verhalten.
 
Kaptialismus hat kein Interesse an Langlebigkeit/Ressourcenschonendem verhalten.
hat Interesse daran, was zu verkaufen. Wird es nicht gekauft, wird das Produkt geändert (oder mehr Werbung rausgehauen).

Ich lese bei dir viel "der Staat" muss das regeln, das finde ich persönlich einfach unnötig. Wir als Verbraucher haben völlig ausreichend Macht, das völlig zu verändern. Wollen das aber anscheinend nicht.

Bei der Zielrichtung bin ich doch komplett bei dir. Mehr Garantie, besser. Mehr Reparierbarkeit, besser. Kauf(t) doch entsprechend aufgestellte Produkte, dann ändert sich auch das Angebot genau dorthin.

Und so ein Test, auf den sich der Artikel bezieht, ist doch eine super Entscheidungsgrundlage exakt dafür. Außer, das ist alles von den Herstellern gekauft und wir als Verbraucher sind total unmündig. ;)

Ich hab da grundsätzlich wohl ein größeres Vertrauen in die Entscheidungsfähigkeit der Verbraucher als du.
 
Mein FALD LCD TV von 2008 läuft noch immer ohne größere Probleme. Klar, der kann vom Bild her nicht mit modernen 4K Fernsehern mithalten, aber FHD reicht mir bei der Größe von 40" auf 3m völlig aus.
 
hat Interesse daran, was zu verkaufen. Wird es nicht gekauft, wird das Produkt geändert (oder mehr Werbung rausgehauen).

Ich lese bei dir viel "der Staat" muss das regeln, das finde ich persönlich einfach unnötig. Wir als Verbraucher haben völlig ausreichend Macht, das völlig zu verändern. Wollen das aber anscheinend nicht.


Bei der Zielrichtung bin ich doch komplett bei dir. Mehr Garantie, besser. Mehr Reparierbarkeit, besser. Kauf(t) doch entsprechend aufgestellte Produkte, dann ändert sich auch das Angebot genau dorthin.
Das stellt eine Illusion dar. Du kannst als Verbraucher Garantielängen einer Produktkategorie nicht auf zehn Jahre pushen, wenn das Angebot mit der längsten Garantieleistung drei Jahre umfasst. Und so eine Situation gibt es oftmals nun einmal.
Und so ein Test, auf den sich der Artikel bezieht, ist doch eine super Entscheidungsgrundlage exakt dafür. Außer, das ist alles von den Herstellern gekauft und wir als Verbraucher sind total unmündig. ;)
Definitiv stellen immer besser werdende Testberichte eine enorm wichtige Grundlage dar.
Ich hab da grundsätzlich wohl ein größeres Vertrauen in die Entscheidungsfähigkeit der Verbraucher als du.
Ich bin zwar nicht dein ursprünglicher Diskussionspartner, aber wie schon eben angerissen: Ich habe Vertrauen in die Entscheidungsfähigkeit, nicht jedoch in die Entscheidungsvorhandenheit, um mal einen Neologismus zu nutzen.
 
Definitiv stellen immer besser werdende Testberichte eine enorm wichtige Grundlage dar.
Aber wie filterst Du vertrauenswürdige Tests aus der ganzen Vielfalt?
Wenn ich zum Beispiel den tollsten Test von Rasierhobeln suche, wird der größte Müll empfohlen und Produkte aus kleinen Handwerksbetrieben finden dort keine Erwähnung. Da gibt's ne Empfehlung für Mühle R89. Ok. Wer sich damit auskennt weiß, das sagt alles und nichts weil die Prioritäten völlig unterschiedlich sein können. Danach ein Mühle R41 der mit der falschen Klinge ein Kackhobel ist und die nächste Empfehlung ist ein 50€ Hobel, den ich bei Ali für 4,50 bekomme, nur ohne Branding.

Einen Barbaros TR-2 werde ich in keinem Test finden. Dazu muss ich ins Forum der Rasur.

Zudem gibt's mittlerweile bei vielen Produkten 1000 Bezeichnungen um den Verbraucher maximal zu verwirren. Die Änderung eines Buchstaben offenbart andere Spezifikationen und das neue Modell ist maximal 3 Wochen neu und wird abgelöst. Dazu werden 4 Wochen nach den ersten Test einfach mal die verbauten Komponenten geändert aber das Typenschild bleibt gleich.

Schwupps wird aus einem hochwertigen Hersteller ein Billigheimer mit teuren Preisen.

Wer soll da durchblicken?
 
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Die Hersteller wollen mit Sicherheit keine "Langlebigkeit" - wie sonst könnte man ein neues Modell/einen neuen Fernseher verkaufen?

Ganz einfach: die meisten Leute schmeißen ihr Zeug funktionsfähig weg, keine geplante Obsoleszenz nötig.

Es gab mal eine groß angelegte Studie: wann schmeißen die Leute ihre Weiße Ware, also Kühlschränke, Waschmaschinen, Gefriertruhen usw. weg und warum? Im Ergebnis lang der Median bei allen Geräten jeweils leicht über 9 Jahren und 85% der Geräte haben noch funktioniert. Deshalb legt man die Geräte üblicherweise auf 18 Jahre, also bei Waschmaschinen z.B. 1800 Waschzyklen, aus.

Die meisten Leute entsorgen ihre Fernseher, stellen sie in den Keller bzw. Gästezimmer oder verkaufen sie. Damit kommt immer was neues.

(...), manchmal richtig eingeplant (bei Tintenstrahldrucker bspw.), (...)

Das ist ein Mythos, der Seitenzähler hatte seinen Sinn.

Ich hätte als Hersteller Geräte, die extra lange halten sollen, so gebaut, aber dann auch teurer verkauft. Macht halt keiner.

Es gibt die ultimative Weisheit: "liefere nur das, was dein Kunde verlangt und wofür er dich auch bezahlt".

Qualität will natürlich jeder, am besten soll man den Krempel noch an die Urenkel vererben können. Nur mit dem Bezahlen des Luxus ist es so eine Sache. Wenn die Kundschaft billiges Zeug will, dann lieferst du ihr billiges Zeug, sonst macht das dein Konkurrent und du stehst dumm da.

Es gibt natürlich diverse Beispiele, bei denen das so gemacht wird. PC Netzteile z.B.. Da hat man es im oberen Preissegment mit echtem Overkill zu tun, die kann man dann schon wirklich an die Urenkel vererben, wenn nicht gerade eine neuer Standard dazwischen kommt. Bei den Waschmaschinen wäre es Miele, die werden auf 3.000 Zyklen ausgelegt und jedes Modell wird auch vorher ein Jahr getestet, bevor es in den Verkauf geht und nicht nur am Computer entwickelt. Die Kundschaft erwartet es einfach. Man kann auch Waschmaschinen für Hotels u.a. nehmen, die kosten dann gut 5.000€, sind aber auf 30 Jahre, bzw. 30.000 Zyklen ausgelegt und die Ersatzteile werden auch mindestens 30 Jahre lang vorrätig gehalten. Kostet aber eine Stange Geld, da kann man sich dann schon knapp ein dutzend ganze guter Waschmaschinen kaufen.

Wenn die Leute massenhaft bereit wären, für 10 Jahre Garantie auch ordentlich zu bezahlen, dann hätten wir die. Bei PC Netzteilen ist das meist der Fall, wenn man was gutes kauft.

Deswegen find ich die EU Bemühungen zur Reparierbarkeit auch etwas sinnlos. Weil sie nur geringfügig die Langlebigkeit verändern da Reparaturen immernoch teuer und unwirtschaftlich bleiben in EXAKT den Bereichen wo die Leute am Preissensibelsten sind. Low Cost.

Ist halt eben eine individuelle Sache, die jeder mit sich selbst ausmachen muß. Für meine alte 200€ Gefriertruhe lasse ich keinen Kältetechniker antanzen, wenn die mal das zeitliche segnet. Mein 5 Jahre altes Xiaomi Redmi Note 8 Pro bekommt jedoch bald für 50€ einen neuen Akku, obwohl ein neues, mit ähnlichen Daten, keine 100€ kostet. Bei meinem knapp 8 Jahre alten JBL E55 bin ich noch am überlegen. Neuer Akku und Ohrpolster kosten gut 20€ und er hat mir bisher gut gedient, ist aber echt schon abgeranzt (in dem verfluchten Stoff bleibt jeder Dreck hängen).

Wenn die Leute es nicht reparieren, dann kannst du soviel machen, wie du willst. Ist sogar ein gutes Argument gegen die erweiterte Reparierbarkeit: wenn es nicht genutzt wird, dann ist es Geld und Ressourcenverschwendung.

Wir müssen deswegen in EU mal auf nen gemeinsamen Standard von min. 5 Jahren Garantie kommen, besser 7.
Kenne mich bei Autos nicht so aus aber ist da ja auch eher Regel als Ausnahme oder ?

Ist halt eben die Frage, was es bringt. Bei Fernsehern ist es jetzt nicht wirklich ein Preoblem. Das war es mal, während der Kondensatorpest, Anfang des Jahrtausends und als man immer flachere Fernseher gebaut hatte und diese überhitzen. Heute hat man das im Griff, wie der Test ja zeigt.

Die Hersteller werden sich das ganze jedoch vermutlich ordentlich bezahlen lassen.

ist doch überall das selbe: Was lange hält, bringt kein Geld!

Hängt halt eben von der Kundschaft ab.

Das ist mehr als Naiv, das ist ExtremKapitalismus, Kaptialismus hat kein Interesse an Langlebigkeit/Ressourcenschonendem verhalten.

Kommt halt eben drauf an. Wenn es den Leuten das ganze wert ist, dann hat der Kapitalismus natürlich ein Interesse daran. Autos sind ein gutes Beispiel. Natürlich kann man die Dinger so bauen, dass sie 1 Mio km und mehr halten, nur die meisten Neuwagenkäufer (auf die kommt es an) verkaufen ihre Karre schon nach wenigen Jahren. Damit ergibt es wenig Sinn, da ordentlich Geld reinzubuttern. Würden sich alle ein Beispiel an den Bauern nehmen, die ihren Benz fast immer neu kaufen und dann fahren bis zum geht nicht mehr, dann würde es anders aussehen.

Das stellt eine Illusion dar. Du kannst als Verbraucher Garantielängen einer Produktkategorie nicht auf zehn Jahre pushen, wenn das Angebot mit der längsten Garantieleistung drei Jahre umfasst. Und so eine Situation gibt es oftmals nun einmal.

Klar geht das, die PC Netzteile haben es vorgemacht. Da gab es auch mal maximal 3 Jahre Garantie, die wurden auch von vielen bevorzugt gekauft, weil die Leute dachten, dass das für Qualität steht. Also haben einige Hersteller 5 Jahre angeboten, die wurden nachgefragt und dann wurden es die heute üblichen 10 Jahre, wenn man hochwertige Netzteile kauft. Wenn man will, dann bekommt man von Seasonic auch 12 Jahre.

Wir hatten bei Grakas die Wahl: EVGA hat bis zu 10 Jahre geboten, aber offenbar hat man denen nicht die Tür eingerannt. Naja, Zotac bietet 5 Jahre Garantie, ich hab mir deshalb eine geholt, du bei der nächsten Karte auch?
 
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