AW: Turing Phone: Neues Designer-Smartphone aus Flüssigmetall ohne USB- und Kopfhörer-Anschluss
Das Smartphone kann also nicht verbogen werden, außerdem soll das Turing Phone wasserdicht sein.
Das dürfte die Reparierbarkeit noch weiter einschränken, als man es von Smartphones ohnehin schon gewohnt ist.
Das Verbiegen von Smartphones stellte bisher ein Problem dar. Einziger Prominenter Fall: iPhone 6 - und da ist der Bend-Gate-Hype längst verflossen. In der Praxis scheint diese Schwäche kein Signifikantes Problem zu sein.
Headsets können nur über Bluetooth angeschlossen werden
Noch ein Akku, der immer zum ungünstigsten Zeitpunkt schlapp macht. Nein danke.
Der USB-Anschluss wird durch eine Eigenkreation ersetzt
Ich dachte diese Ära hätte wir mit überwunden (mit Apple als obligatorische Ausnahme von der Regel).
Die eigens kreierte End-to-End-Verschlüsselungstechnik basiert auf den privaten Schlüssel des jeweiligen Smartphones.
Kryptographie macht man nicht einfach mal selbst. Ohne Vollprofis ist das zum scheitern verurteilt. Besser wäre: Das Geld in eine Kooperation mit Open Whisper Systems zu stecken.
Ein Fingerabdruckscanner sorgt außerdem dafür, dass keine unbefugten User auf Ihr Handy zugreifen können.
Fingerabdrücke zur Authentifizierung sind weniger sicher als Passwörter, dafür angenehmer zu verwenden. Das können andere aber auch.
16 GB kostet 610 US-Dollar
Das ist extrem teuer. Sogar das, für seinen hohen Preis kritisierte, Fairphone 2 (32 GB), das ähnliche Hardware hat, ist mit 530 € spürbar günstiger.
Die ebenfalls technisch vergleichbaren Geräte Xiaomi Mi4, OnePlus One und LG G2 kann man sogar schon für rund 300 € bekommen.
Persönliches Fazit:
Die Nachteile überwiegen die Vorteile (welche?). Der Preis ist nicht gerechtfertigt.