Transgender / Sex & Gender

Zu den Jüngsten gehöre ich auch nicht mehr. Aber es ist halt so. Es wird dir überall ins Gesicht geklatscht. Nimm mal das aktuelle Call of Duty als Beispiel. Zur Profilgestaltung haben es nicht mal die verschiedenen Fahnen der Länder ins Spiel geschaft, aber öffnest du den Editor, werden dir um die 15 Konstellationen der LGblabla Flagge ins Gesicht geprügelt, bei insgesamt vll. 20 Fahnen. Penetranter geht es dann auch nicht mehr. Und so ist es ja in vielen Lebensbereichen. Dann brauch man sich auch echt nicht wundern, wenn die Ablehnung steigt und steigt.
Gut, wenn Dich das stört, dann liegt das Problem bei Dir.
Sowas ähnliches ist mir bei Gotham Knights aufgefallen. Da unterhalten sich Batgirl und Red Hood per Emails darüber, dass sie ja beide zum Pride Festival gehen wollen und im Hauptquartier hängt auch so eine Regenbogenfahne. Keine der Figuren ist gay, sodass es mir total aus dem Kontext gerissen vorkam. Das hat für mich auch etwas von einem klaren politischen Auftrag, der an so vielen Stellen wie möglich in Medien vorangetrieben werden möchte.
Representation ist wichtig und dazu gehört auch die Sichtbarkeit in den Medien.
Wo werden Minderheiten zu Mehrheiten? In Deutschland bleiben Minderheiten weiterhin Minderheiten auch wenn in einer Klasse nur 5 "Deutsche" sitzen.

Schreibt derjenige, der sonst überall LGBQT verblendetes Zeugs von sich gibt. Aber interessant zu sehen, dass wenn es um Rassismus geht du doch wohl eher rechts stehst....
Es geht um Sozialverhalten und die Erkenntnis, dass jegliche Art von Diskriminierung und Anfeindung bei den Betroffenen Leiden erzeugt. Um auf Deinen Vorwurf einzugehen, es gibt keinen guten Rassismus und nur weil er sich gegen die Mehrheit richtet. Dinge wie ethnische Herkunft, Sexualität oder biologisches Geschlecht darf heute kein Thema mehr sein.
Nur weil ich fordere das LSBTI* Personen die volle Freiheit haben sollen, bedeutet das ja nicht, dass heterosexuell orientierte Personen ihre Freiheit aufgeben sollen oder müssen.
 
@seahawk
Wenn du meinst, dass diskriminierende Beleidigungen wie "Kartoffel" gleichzusetzen ist, mit echtem Rassismus, der von einer Mehrheitsgesellschaft auf mehreren Ebenen, wie Medien, Politik, Arbeitsmarkt etc. ausgeht, dann hast du leider nicht die Tragweite des Problems verstanden. Kannst dir ja gerne nochmal den NSU Fall vor Augen führen, und dann nochmal "Kartoffel" mit Rassismus vergleichen.
Nur weil ich fordere das LSBTI* Personen die volle Freiheit haben sollen
Das impliziert, dass LSBTI* ( Wie viele Alphabetnomenklaturen gibt es eigentlich noch?!) nicht schon volle Freiheiten besitzen. Keiner verbietet es Ihnen doch sich zu nennen, und es zu treiben mit wem Sie wollen, also von welchen Freiheiten wird hier gesprochen?
 
Die Freiheit in Filmen und Spielen vorkommen zu dürfen, ohne dass die Internet-Meute "WOKE!!!" schreit?

Die Freiheit mit lackierten Fingernägeln in der Stadt herumzulaufen, ohne dass man erstochen wird? (https://mannschaft.com/versuchte-toetung-wegen-lackierter-fingernaegel-ermittlungen-in-kiel/)

Es gibt noch unendlich viel, wo Menschen, die von der gefühlten Norm abweichen (und das muss gar nichts mit LGBTQ zu tun haben) gemobbt, unterdrückt, abschätzig behandelt, mit Shitstorms überzogen werden...
Scheint also, dass es eine große Abneigung ggü LGBTQ in der Bevölkerung gibt. Ich frage mich nur, ob die Art und Weise, wie die LGBQT in Medien in Form von Cancel Culture und oft teilweise aus dem Kontext gerissener und penetranter Sichtbarmachung, tatsächlich dazu beitragen, dass queere Menschen im Alltag mehr Akzeptanz finden können.
 
@seahawk
Wenn du meinst, dass diskriminierende Beleidigungen wie "Kartoffel" gleichzusetzen ist, mit echtem Rassismus, der von einer Mehrheitsgesellschaft auf mehreren Ebenen, wie Medien, Politik, Arbeitsmarkt etc. ausgeht, dann hast du leider nicht die Tragweite des Problems verstanden. Kannst dir ja gerne nochmal den NSU Fall vor Augen führen, und dann nochmal "Kartoffel" mit Rassismus vergleichen.
Wenn ich von Kindern spreche, spreche ich von Kindern. Es ging mir um den Umgang von Menschen miteinander, also etwas was jeder von uns selber in der Hand hat. Das negiert nicht den massiven und systematischen Rassismus der in Deutschland vorherrscht, aber es ist etwas was jeder von uns jeden Tag tun kann um dagegen zu wirken.

Ich werde aber nie bei der Idee mitgehen, dass sich Opfer von Rassismus selber rassistisch verhalten dürfen, weil sie Opfer von Rassismus sind. Rassismus ist nie zu entschuldigen, egal von wem er ausgeübt wird und wer das Opfer ist.

So wie ich auch nicht dafür bin, heterosexuelle Männer im Holzfälleroutfit anzufeinden, selbst wenn es in der Gesellschaft mal zur Norm geworden ist, dass Männer mit Rock und geschminkt in der Öffentlichkeit unterwegs sind.
 
Ah so, die Community ist also selbst schuld.
Das habe ich nicht gesagt, es ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Cancel Culture der LGBQT bei vielen Menschen nicht wirklich auf Beifall stößt. Kannst ja gerne mal lesen, wie es die Leute empfinden, dass auf Potter Erfinderin Rowling nahezu eine Hexenjagd schon veranstaltet wird.

Wie oft höre ich zudem, dass viele, die nichts gegen Homosexuelle hatten, mittlerweile sehr genervt sind von diesem Thema. Liest man hier auch oft und auch in anderen Foren.
 
Die Freiheit mit lackierten Fingernägeln in der Stadt herumzulaufen, ohne dass man erstochen wird? (https://mannschaft.com/versuchte-toetung-wegen-lackierter-fingernaegel-ermittlungen-in-kiel/)
:stupid: Vollkommen irre...
Ich hab noch nie bei irgendwem auf die Fingernägel geschaut oder gar davon abgeleitet, ob man mit diesem Menschen dann kein Bier trinken gehen kann...
Das habe ich nicht gesagt, es ist jedoch auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Cancel Culture der LGBQT bei vielen Menschen nicht wirklich auf Beifall stößt. Kannst ja gerne mal lesen, wie es die Leute empfinden, dass auf Potter Erfinderin Rowling nahezu eine Hexenjagd schon veranstaltet wird.

Wie oft höre ich zudem, dass viele, die nichts gegen Homosexuelle hatten, mittlerweile sehr genervt sind von diesem Thema. Liest man hier auch oft und auch in anderen Foren.
Das ist genau der Punkt, wo mich die Sichtweise von z. B. @Gaymer interessiert.
Wurde nur kurz weiter oben andiskutiert.
Ich hab es mal mit medialer Omnipräsenz weiter oben beschrieben.
Mir ist vollkommen klar, dass der Zugang eines betroffenen Personenkreises ein völlig anderer ist.
So weit verstanden, geht es , ich nenne es mal, den Aktivisten darum, mehr Akzeptanz in der Bevölkerung der "Normalos" zu generieren.
Gefühlt wird aber eher das Gegenteil erreicht, oder irre ich mich da?

( Also wieder ein vielleicht blödes Beispiel aus meiner Welt:
Ich renne halt auch nicht den ganzen Tag durch München Innenstadt mit dem Federschmuck auf dem Kopf herum, nur weil ich indigenes Blut intus habe und mich für die Sache meines Tribes aktiv einsetze. Vermutlich würde sich dann irgendwann doch einer finden, der mir ohne tiefen Grund die Feder vom Kopf reisst und mir in die Fresse haut. )
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wieder: Wieso assoziierst Du die "Cancel-Culture" mit LGBTQ? Das eine hat NICHTS mit dem anderen zu tun.
Das Thema ist, dass in der Wahrnehmung vieler alles in einem Topf ist.
Wenn ich ehrlich bin, war das bis vor wenigen Tagen bei mir auch so drinnen, bevor ich mich im Umfeld dieses Threads mal eingelesen habe.
Und na ja, es gibt halt dann doch aus der LGBTQ ein paar Leutz, die aktiv bei cancel mitmischen und blöder Weise dies wieder sehr medienwirksam ist.

Manchmal liest man nur das, was man lesen will...
 
Es ist alles irgendwie für viele die selbe Linke Mischpoke. Deswegen ist das ein Feindbild für viele Menschen.

Für mich liest sich das wie: Links == nicht menschenfeindlich. Denn all diese Themen drehen sich darum, dass Menschen andere Menschen respektvoll und ohne Vorurteilen begegnet.

Und für mich haben alle, die das grundsätzlich ablehnen, ein Problem damit andere Menschen zu respektieren.

(P.S.: Ich selbst siedle mich politisch nicht links an!)
Ich bin mir nicht sicher.
Politisch links oder rechts hat aus meiner Perspektive nicht automatisch was mit Respekt gegenüber Minderheiten oder politischen Einstellungen zu tun.
Das ist mir zu plakativ, das Leben ist m. E. differenzierter und komplizierter.
Nettes Beispiel ist China als kommunistisches System (also ganz links außen) aber systematische Unterdrückung von Uiguren als Minderheit UND eine sehr homophobe Gesellschaftsstruktur.
 
Du siehst halt die, die Dich stören, den Rest übersiehst Du.
Hier unterstellst du mir was, was nicht stimmt. Ich habe die Beispiel genannt, die mir persönlich sehr aufgefallen sind, da Chapelle mein Lieblings-Stand-Up-Comedian ist und die Sache mit Rowling hat doch auch jeder mitbekommen.
Wieviele Menschen werden von rechten und ultrarechten gecancelled?
Mit sichtbarem Migrationshintergrund verkehre ich naturgemäß nicht in rechten, geschweige denn in ultrarechten Kreisen. Daher juckt es mich nicht die Bohne, was der braune Kackhaufen cancelt.
 
Es ist alles irgendwie für viele die selbe Linke Mischpoke. Deswegen ist das ein Feindbild für viele Menschen.
Eventuell hilft es ja, wenn man mit noch mehr Fremdwörtern um sich wirft...der erste gedanke bei "Woke" war das haarige Vieh aus Starwars...jetzt weiß ich zwar immer noch nicht, was Woke heißt, aber das Vieh isses schonmal nicht.
 
Das wollte ich Dir auch nicht unterstellen, aber eine einseitige Sichtweise auf das Phänomen des cancellen hast Du trotzdem.
Das mag sein. Nur hat das canceln und die zwanghafte Änderung der Sprache ausgehend von der LGBQT Bewegung einen merkbar größeren Impact, als was irgendwelche Rechten oder Linken für sich so canceln. Daher rührt auch vielleicht meine einseitige Sichtweise darauf, dass mich das canceln aller anderer Fraktionen nicht wirklich berührt.

Mischpoke kenne ich tatsächlich. Müsste jiddisch sein, genau wie Meschugge^^
 
Das mag sein. Nur hat das canceln und die zwanghafte Änderung der Sprache ausgehend von der LGBQT Bewegung einen merkbar größeren Impact, als was irgendwelche Rechten oder Linken für sich so canceln. Daher rührt auch vielleicht meine einseitige Sichtweise darauf, dass mich das canceln aller anderer Fraktionen nicht wirklich berührt.

Mischpoke kenne ich tatsächlich. Müsste jiddisch sein, genau wie Meschugge^^
Ich glaube wir müssen mal über canceln und Impact reden. Niemand zwingt Dich gendergerecht und diskriminierungsfrei zu sprechen. Niemand wird gezwungen *innne :innen /innen zu verwenden und niemand wird gezwungen "sier" oder "ens" zu verwenden. Einzig wenn eine andere Person aktiv darum bittet entsprechend angesprochen zu werden, kann eine Person gezwungen sein genderkorrekt zu sprechen. (natürlich nur aus Zwängen der Höflichkeit und nicht per Gesetz)
Ansonsten haben sie eben viele Institutionen für eine gendergerechte und diskriminierungsfreie Sprache entscheiden, das einzige "Canceln" ist sich das anzuhören zu müssen.

Rowling wurde auch nicht gecancelt, sie muss nur damit Leben, dass menschenfeindliche Aussagen Konsequenzen haben.
 
@seahawk
Kannst du mal zeigen, welche Aussagen von Rowling menschenfeindlich sind?

Ich habe nichts gefunden und sehe nur, dass sie aus einer feministischen Position heraus, das Transgender-Gesetz kritisch sieht. Was im Kontext ihrer eigenen Erfahrung durch sexuelle Gewalterfahrung nachvollziehbar ist.
Darüber hinaus hat sie geschrieben, dass man das Wort "Frauen" an Stellen von "Menschen, die menstruieren" benutzen soll, da man so die Lebensrealität von Frauen auslöscht.
Ich sehe da nichts menschenfeindlich, sondern eher die Gegenseite total krank in ihren Bestrebungen.
Nur weil ein Mann sagt, dass er sich wie eine Frau fühle macht ihn das nicht zu einer Frau, sondern jemand mit einer tiefgehenden Identitätsstörung nach dem ICD 10.
 
@seahawk
Kannst du mal zeigen, welche Aussagen von Rowling menschenfeindlich sind?

Ich habe nichts gefunden und sehe nur, dass sie aus einer feministischen Position heraus, das Transgender-Gesetz kritisch sieht. Was im Kontext ihrer eigenen Erfahrung durch sexuelle Gewalterfahrung nachvollziehbar ist.
Darüber hinaus hat sie geschrieben, dass man das Wort "Frauen" an Stellen von "Menschen, die menstruieren" benutzen soll, da man so die Lebensrealität von Frauen auslöscht.
Ich sehe da nichts menschenfeindlich, sondern eher die Gegenseite total krank in ihren Bestrebungen.
Nur weil ein Mann sagt, dass er sich wie eine Frau fühle macht ihn das nicht zu einer Frau, sondern jemand mit einer tiefgehenden Identitätsstörung nach dem ICD 10.
Weil sie es aufgebauscht hat. Der Begriff "menstruierende Person" wurde in einem Artikel über die Menstruation verwendet. Nicht einmal alle Frauen sind menstruierende Personen. Keiner hat geschrieben "Männer und menstruierende Personen gehen in das Kino" und keiner strebt das an.
 
Weil sie es aufgebauscht hat. Der Begriff "menstruierende Person" wurde in einem Artikel über die Menstruation verwendet. Nicht einmal alle Frauen sind menstruierende Personen. Keiner hat geschrieben "Männer und menstruierende Personen gehen in das Kino" und keiner strebt das an.
Okay, dann empfehle ich dir, dass du dich mal ernsthaft mit der schweren Anschuldigung von Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt, bevor du jemandem seinen Ruf zerstörst, weil "sie es aufbauscht".

Unfassbar!
 
Andere Argumente, wie das unselige "Mann der sagt er wär ne Frau auf der Frauentoilette" ist extrem an den Haaren herbeigezogen und verärgert mich richtig.
Schön wärs, wenn es nur an den Haaren herbeigezogen wäre. Ich kann dir aus meinem beruflichen Kontext als Schulsozialarbeiter von Fällen berichten, in denen Jungs darauf behaarten mit den Mädels beim Sport in die Umkleidekabine gehen zu dürfen, weil sie sich als Mädchen fühlen. Das gab richtig Ärger mit wütenden Eltern, was ich komplett nachvollziehen kann.
 
Okay, dann empfehle ich dir, dass du dich mal ernsthaft mit der schweren Anschuldigung von Menschenfeindlichkeit auseinandersetzt, bevor du jemandem seinen Ruf zerstörst, weil "sie es aufbauscht".

Unfassbar!
Es war ja kein Einzelfall:

 
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