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Threadripper 3000: Nicht mit X399-Mainboards kompatibel?

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Threadripper 3000: Nicht mit X399-Mainboards kompatibel?

Bei Castle Rock, oder landläufig Threadripper 3000, scheint sich mehr zu ändern, als man zunächst vermuten wollte. Nach der Meldung um gleich drei unterschiedliche I/O-Hubs kommt nun unterstützend die Info, dass die Prozessoren nicht mit X399 abwärtskompatibel sind, obwohl sie den gleichen Sockel verwenden. Das zumindest sagt der Support von Asrock in einer uns zugespielten Kundenanfrage per Mail.

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D@rk

Software-Overclocker(in)
Falls es wirklich so kommt wäre es echt schade.
Abgesehen von einer hohen Investition für ein neues Board mit TR3 bekommt man auf dem Markt auch nicht mehr ganz so viel für den alten TR. Da werden wohl manche auf dem alten lieber Sitzen bleiben oder zu AM4 wechseln.
 

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Das wäre wirklich schade, da wird mein Zenith Extreme doch glatt zum Alteisen - beim 1950X würde ich das ja noch einsehen, aber beim X399?
Mal abwarten.
 

tt7crocodiles

Software-Overclocker(in)
Tja schade für alle Besitzer der ersten TRs. Aber wer die ersten nur wegen der Kerne gekauft hat ist wohl dann mit AM4 besser bedient, ist auch günstiger.

Die Inkompatibilität erklärt aber mMn auch das geänderte Namensschema für den neuen Chipsatz.
 

Benji21

Freizeitschrauber(in)
Warum schafft es dann Gigabyte 7001 und 7002 Epyc's im gleichen Sockel auf dem gleichen (Workstation)-Board zu betreiben wenn die elektrisch inkompatibel untereinander sind (angeblich ja von Rome abgeleitet, dann dürfe das auch inkompatibel zu Naples sein)?

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Waren Asrock/Asus nicht die die mit glorreicher Unwissenheit bei Ryzen 3000 und Kompatibilität bei Kundencenteranfragen geglänzt haben?
 

Oberst Klink

Lötkolbengott/-göttin
Es könnte auch sein, dass nur bestimmte Threadripper inkompatibel zu X399 sein werden, etwa die mit Achtkanal-SI. Wenn die Gerüchte stimmen, wird es da eine Abgrenzung geben. Einige TR werden nur vier, andere acht Speicherkanäle unterstützen. Die mit vier könnten dann auch auf X399 laufen.
Solange es von AMD noch nichts Offizielles dazu gibt, ist das aber eh alles nur Hörensagen.
 

Benji21

Freizeitschrauber(in)
Es könnte auch sein, dass nur bestimmte Threadripper inkompatibel zu X399 sein werden, etwa die mit Achtkanal-SI.
Solange es von AMD noch nichts Offizielles dazu gibt, ist das aber eh alles nur Hörensagen.

Das könnte sein, mit 8 Kanal-SI wären die aber noch mehr Nische als aktuell. Ne Abgrenzung zu den Epycs hätte man dann teilweise auch nicht mehr. Würde herzlich wenig Sinn machen.
 

Gerry1984

Software-Overclocker(in)
Dachte Threadripper 3000 soll "Castle Peak" heißen, nicht "Castle Rock" wie mehrfach im Artikel steht?
 

Technologie_Texter

Software-Overclocker(in)
War das ein ganz normaler "kleiner" Support-Mitarbeiter?
Wäre toll, wenn PCGH dazu Stellung bezieht!
Ich verlange natürlich nicht nach dem Namen des Mitarbeiters, bzw. ihn sollen falls es eine Privatmeinung war natürlich keine Arbeitsrechtlichen Konzequenz treffen.

Wenn ja, dann würde ich das mal nicht glauben, weil der von seinem Arbeitgeber diesebezüglich sicher nichts erfahren hat.

Da hat dann wohl jemand seine private Meinung als offizielle Firmenaussage verkauft.

Falls das wirdlich nicht kompatibel ist, wäre das echt bitte.
Das würde ich AMD direkt über lehmen,weil es von Epyc1 auf Epyc2 ja immerhin auch geht!
 
Zuletzt bearbeitet:

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Wenn die Boards nicht kompatibel sind, spricht das wirkclih für viele neue zusätzliche Kerne, die mit dem alten Design einfach nicht mehr zu stemmen sind.
Vielleicht deshalb auch dann die PIN-Umbelegung, um die Wattaufnahme etc. anders zu regeln?
So wäre zumindest sicher, dass niemand einen 64Kerner mit einem Mainboard verschmizt, was eigentlich nur für 16 oder maximal 32 Kerne gedacht gewesen ist.
Nur so eine Vermutung.
 

Birdy84

Volt-Modder(in)
Das Thema PCI Express 4.0 wurde schon hinlänglich bei der Mainstream-Plattform durchgekaut: Die alten Boards können auf dem Signalweg einfach nicht die notwendige Signalstärke garantieren, die für PCI-E-4.0 notwendig ist.
Diese Pauschalaussage ist doch falsch, wenn man eure anderen News zu dem Thema kennt. Einige "alte" Board sind sehr wohl technisch kompatibel.
 

Technologie_Texter

Software-Overclocker(in)
Ja, das ist Mist.

Der erste x16-Slot schafft das bei jedem Brett, der ist doch sehr dicht am Sockel.
Selbst die schlechteste Leiterbahn schafft das auf der Länge.

AMD wollte das halt nicht erlauben, das war aber sicher keine technische Entscheidung, saondern eine Produktpolitische.

wober ich das jetzt nicht so schlimm finde.
 

Benji21

Freizeitschrauber(in)
Ja, das ist Mist.

Der erste x16-Slot schafft das bei jedem Brett, der ist doch sehr dicht am Sockel.
Selbst die schlechteste Leiterbahn schafft das auf der Länge.

AMD wollte das halt nicht erlauben, das war aber sicher keine technische Entscheidung, saondern eine Produktpolitische.

wober ich das jetzt nicht so schlimm finde.

Technisch war es bei den damals teureren X370/X470. Du kannst schlicht keinem DAU erklären dass das teuerste Asus X470 Board was er gekauft hat kein PCIE 4.0 kann und das B450 für 80 Euro schon (PCIE Switches für SLI/CF).
 

bschicht86

Volt-Modder(in)
Vielleicht deshalb auch dann die PIN-Umbelegung, um die Wattaufnahme etc. anders zu regeln?
So wäre zumindest sicher, dass niemand einen 64Kerner mit einem Mainboard verschmizt, was eigentlich nur für 16 oder maximal 32 Kerne gedacht gewesen ist.
Nur so eine Vermutung.

PBO ist hier das Stickwort. X399 versteht es schon, seine eigenen Grenzwerte an den Prozessor zu melden und dementsprechend zu takten. Vermutlich würde ein großer TR3000 dann nur gedrosselt laufen, falls die Spannungswandlersektion zu heiß läuft.
 

pipin

Komplett-PC-Käufer(in)
Das ganze erledigt sich sowieso, da alle X399 Mainboards nur BIOS-Chips mit 16 MB haben und die BIOS Versionen für Threadripper wohl größer werden.





Warum schafft es dann Gigabyte 7001 und 7002 Epyc's im gleichen Sockel auf dem gleichen (Workstation)-Board zu betreiben wenn die elektrisch inkompatibel untereinander sind (angeblich ja von Rome abgeleitet, dann dürfe das auch inkompatibel zu Naples sein)?

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Waren Asrock/Asus nicht die die mit glorreicher Unwissenheit bei Ryzen 3000 und Kompatibilität bei Kundencenteranfragen geglänzt haben?

Das wird aber wohl die Revision 2.0 von dem Mainboard sein. Die Revision 1.x bekommt keinen Rome Support.
 

Schori

Software-Overclocker(in)
Da sich durch den komplett anderen Aufbau bei Threadripper 3000 die Pinanordnung ändert war fast vorauszusehen.

AMD hatte ja bei AM4 schon Mühe alles kompatibel zu halten, TR4 ist aber ungleich größer und komplexer.


Dass alte (AM4)Boards kein PCIe 4.0 unterstützen ist, zumindest für mch, absolut nachvollziehbar da man es einfach nicht über alle Modelle und Serien garantieren kann.
 

Technologie_Texter

Software-Overclocker(in)
Natürlich hat das mit dem Sockel zu tun.
Was soll das Routing auf dem PCB mit dem Sockel zu tun haben?

Da bei AM4 die Pins vom Sockel vorgegeben sind, musste Zen2 dementsprechend angepasst werden.
Zen2 ist eine Microarchitektur.
Was du schreibst ergibt keinen Sinn!

Bei TR4 wäre das ganze deutlich aufwendiger.
Was wäre aufwendiger?
Liefer doch bitte mal Argumente für deine Behauptungen!
 

Buggi85

Software-Overclocker(in)
Torsten macht das schon. Ein bisschen hier und da gelötet, dann gibt's 2 Tage später nen Artikel zu wie man TR 3000 auf x399 nutzen kann.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Warum schafft es dann Gigabyte 7001 und 7002 Epyc's im gleichen Sockel auf dem gleichen (Workstation)-Board zu betreiben wenn die elektrisch inkompatibel untereinander sind (angeblich ja von Rome abgeleitet, dann dürfe das auch inkompatibel zu Naples sein)?

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Waren Asrock/Asus nicht die die mit glorreicher Unwissenheit bei Ryzen 3000 und Kompatibilität bei Kundencenteranfragen geglänzt haben?

Bei Epyc und Epyc hat AMD die Kompatiblität meiner Erinnerung nach offiziell bestätigt. Da liegt also gar keine Kunst drin und es ist auch im Interesse von AMD, dass einfach Plug-In-Replacements möglich sind. Im Gegensatz zu den nur zum kleinen Teil bastelnden Desktop-Nutzern ist das in Rechenzentrum nämlich durchaus üblich und wird somit nicht nur für reichlich zusätzliche Umsätze sorgen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Gen1/2-Epyc-Betreiber die dritte Generation einfach aussitzen und danach neue zwischen AMD und Intel entscheiden.

Sollte Threadripper 3000 aber tatsächlich eine Epyc-ähnliche Ausstattung erhalten, wäre eine Erweiterung der Pin-Belegung unvermeidbar. Und wir wissen ja von Coffee Lake, wie leicht es ist, einfach mal zusätzliche Pins zu aktivieren. ;-)


War das ein ganz normaler "kleiner" Support-Mitarbeiter?
Wäre toll, wenn PCGH dazu Stellung bezieht!
Ich verlange natürlich nicht nach dem Namen des Mitarbeiters, bzw. ihn sollen falls es eine Privatmeinung war natürlich keine Arbeitsrechtlichen Konzequenz treffen.

Wir haben keine Hinweise auf ein 2nd lvl oder einen Tech-Mitarbeiter, Board und Antwort gehören aber zur Server-Abteilung von Asrock, es handelt sich nicht um eine Antwort des Desktop-Supports.


Was soll das Routing auf dem PCB mit dem Sockel zu tun haben?

Das Routing im Package, also auf dem Substrat-PCB wird aufwendiger weil diverse Kontakte von den für ein Quad-Die-Layout konzipierten Positionen zum I/O-Die umgeleitet werden müssen. Da dies für den pinkompatiblen Epyc auch nötig ist, scheint AMD diese Schwierigkeiten aber bereits gemeistert zu haben.


Torsten macht das schon. Ein bisschen hier und da gelötet, dann gibt's 2 Tage später nen Artikel zu wie man TR 3000 auf x399 nutzen kann.

Ich würd' ja sagen: Challenge accepted, aber ehrlich gesagt bin ich für solche Projekte auch auf externe Zuspieler angewiesen (die ich in diesem Fall schlicht nicht habe) und außerdem ist Threadripper selbst unter enthusisastischen PCGH-Lesern nicht sehr beliebt. An dem Coffee-Lake-Artikel saß ich drei Monate und hätte ich das vorhergesehen, wäre er in nie Angriff genommen worden. Aber gab es wenigstens eine gewisse Zielgruppe an 1151-(SKL)-Besitzern.

Ich halte aber die Augen auf, ob irgend jemand einen Weg für Ryzen 1000 auf AGESA 1.0.0.3a&später oder für eine PCI-E-4.0-Freischaltung findet. :-)
 

xXSamyXx604

Schraubenverwechsler(in)
wie wahrscheinlich ist es denn das dass nicht gehen wird?? weil habe mir eigentlich ein ASUS Zenith Extreme geholt weil ich auf dem TR4 ne weile bleiben wollte.....
 

Technologie_Texter

Software-Overclocker(in)
Schlimme Sache, hab sein Posting falsch gelesen:\

Ich meine, daß es sicher auf älteren TR4-Brettern gehen wird, wenn man das passende UEFI bekommt.
Das mit der angeblichen Sockelinkompatibilität basiert bis jetzt nur auf Gerüchten, die einfach keinen Sinn ergeben.

Bei einem TR mit Quadchannel wird es sicher der Sockel SP3r2
Bei einem TR mit Octochannel wohl der Sockel SP3

Gibt doch keinen Grund, da um viel Geld einen neuen Sockel zu entwickeln.
 

amdahl

Volt-Modder(in)
Auch bei mechanisch gleichem Sockel kann es dazu kommen dass eine neue Generation CPUs nicht auf alten Boards läuft. Auch mit Bios-Updates nicht.
Das muss nicht mal daran liegen dass sich an der elektrischen Verschaltung der Pins etwas ändert. Bei Epyc z.B. liegt es Gerüchten zu Folge daran dass die alten Boards alle mit 16MB SPI flash ROM ausgestattet wurden. Die Rev2.0 Boards und alle Boards die direkt für Rome released werden kommen mit 32MB.
Aber was rede ich, du wirst mir bestimmt wieder erzählen wollen dass Epyc Rome problemlos auf den alten Boards für Epyc Naples läuft, man bräuchte nur ein Bios-Update.
 
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