The Witcher 3: Skyrim und Dragon Age im Visier

Für mich ist The Witcher zur Zeit DAS Rollenspiel-Franchise. Ein Kauf in der teuersten und schickesten Version ist daher so gut wie sicher. Und wenn für 200€ eine Edition mit nem silbernen Hexer-Brieföffner daherkommt... :ugly:

Allerdings muss ich meinen Vorrednern recht geben. Ich weiß nicht, ob Open World wirklich so gut für das Spiel ist. Es könnte doch viel an Atmosphäre verloren gehen. So toll wie die Welt von z.B. Skyrim war, so langweilig war der (Story-)Inhalt. Die weit über 100 Stunden auf der Uhr sind jedenfalls nicht den Geschichten verschuldet, sondern der Entdeckerlust, die einen immer wieder in neue Höhlen und Festungen treibt. Und das "Problem" haben so ziemlich alle Open-World-Games, die ich bisher gespielt habe. Klar, von einem Elder Scrolls erwarte ich jetzt keine dicht verwobene Story, sondern eben diese tolle, freie Welt, daher ist das eigentlich auch kein Problem, aber gerade bei The Witcher ist die sehr dichte Story mit den vielen Entscheidungen das größte Gut. Wenn das verloren geht, wäre es extrem schade.

Aber CDPR muss erstmal beweisen, dass sie auch schlecht können. Die Witcher-Spiele waren zwar nicht frei von Mängeln, aber diese hat man angesichts des Rests doch gerne verziehen.
 
@Dragonfire:
Ich muss kontern:
Gothic I (und II) hat bewiesen, dass unglaublich gute Story und offene Welt geht! (nur war die damals halt noc nicht groß)
Und genau daran will sich nun ja auch CDPR orientieren!

Das Problem beim Sprung zu großen Welten war halt bisher nur, dass Pirana Bytes nie sonderlich viel an Budget hatte und die Technik davon immer mindestens die Hälfte geschluckt hat! (Deren Engines sind ja alle selbstgemacht)

Witcher III hat nun sicher mehr als das fünfache an Budget eines Gothic IIIs.
Da sollte nicht allzuviel schief gehen!
 
Ich würde mal nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Es sollte doch auch in einer offenen Welt möglich sein, eine tolle Story zu inszenieren.
Optisch wird TW3 bestimmt keine Mühe haben gegen DA oder Skyrim anzukommen, da TW2 schon viel besser aussieht.
 
Ich würde mal nicht gleich den Teufel an die Wand malen. Es sollte doch auch in einer offenen Welt möglich sein, eine tolle Story zu inszenieren.

Jein. Es geht sich nicht um die Qualität der Story. Die kann auch bei Open World gut sein.
The Witcher 2 war ein perfekt ausbalanciertes Spiel. Actiongeladene, schlauchartige Passagen, z.B. als man sich gegen Iorweth's Elfen durch den Wald kämpfen musste haben sich abgewechselt mit weitläufigeren Arealen, die man erforschen konnte. Die Quests waren abwechslungsreich und interessant, genau wie die Settings. Die Atmosphäre war sehr dicht und alles wurde vorangetrieben von der Story, die während das gesamten Spiels im Mittelpunkt stand.
Und genau das leidet bei einem Open World Spiel ungemein. Wenn die Welt zu groß ist, hat man sich irgendwann daran satt gesehen. Man verliert irgendwann die Lust den zwanzigsten Berg zu erklimmen und die 100. Höhle zu erforschen. Bei The Witcher 2 kam jedoch nie Langeweile auf.
Die Quests verlieren in einem Open World Game an Intensität, weil man je nachdem lange Wege zurücklegen muss um sie zu meistern. Der rote Faden der Story geht verloren, weil man sich in der Welt "verliert" anstatt die Story voranzutreiben. Man stromert hier rum und dort rum, und dabei geht der Fokus für die Story verloren, so dass die Pausen zwischen den Story-Fragmenten zu lang werden und Spannung verloren geht.

Deswegen halte ich nichts von der Idee, aus The Witcher ein Open World Game zu machen. Davon gibt es genug. The Witcher war immer anders, als Skyrim und Konsorten und das war gut so. The Witcher war immer sehr filmisch und atmosphärisch und unterschied sich so von der Konkurrenz. Und genau das scheint man jetzt aufgeben zu wollen, weil man mit Games wie Skyrim in Konkurrenz treten will und das finde ich extrem schade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Open World kann durchaus nachteilig werden. Spiele wie Skyrim sind zwar auch gut, aber hängen storymäßig natürlich meilenweit hinterher.
Auch das man dort hunderte Nebenquests machen kann ist nicht nur von Vorteil. Wie oft hab ich schon die ein oder andere Quest abgeschlossen, und habe vollkommen den Überblick verloren worum es eigentlich ging.

Dann wie schon oft erwähnt wird es auch sehr monoton die hundertste Höhle zu erforschen. Bei Skyrim bin ich irgend wann garnicht mehr in alle Höhlen rein gegangen, weil es einfach to much wurde.

Witcher 1 und 2 konnte die Story und Spannung immer auf hohem Niveau halten, ohne dabei ein zu starkes lineares Gefühl zu vermitteln.
Ich habe nichts gegen große weitflächige Areale, aber ein bischen linearer Ablauf tut dem Witcher ganz gut.
 
CD PROJEKT RED hat schon angekündigt, dass sich das Open World an Gothic orientieren wird, dass also anfangs eine Gebiete mit unverhältnismäßig starken Gegnern gefüllt sein werden, die einen zu Beginn des Spiels am freien umherziehen hindern werden!

Level Scalling oder wie das heißt. Die Gegner sind teilweise einfach zu stark für dich, also muss man später wiederkommen.

Open world ist das trotzdem. Level Scaling ist dagegen "boring world" :ugly:
 
@Aggrokalypse1990
Was war dan Teil 2 schlecht?:huh:


Mir hat das einfach nicht gefallen. Das Spiel war viel zu schnell durchgespielt, das Kampfsystem fand ich schlechter, da viel einfacher, die Story war recht vorhersehbar meiner Meinung nach, das Gesamtpaket war einfach nicht gut. Es war kein schlechtes Spiel, aber verglichen mit Teil 1 für mich schon.
 
Mir hat das einfach nicht gefallen. Das Spiel war viel zu schnell durchgespielt, das Kampfsystem fand ich schlechter, da viel einfacher, die Story war recht vorhersehbar meiner Meinung nach, das Gesamtpaket war einfach nicht gut. Es war kein schlechtes Spiel, aber verglichen mit Teil 1 für mich schon.

Einfacheres Kampfsystem? Auf leicht vielleicht ^^
In TW1 konntest du dich mit dem Gruppen-Schwertstil immer mitten ins dickste Getümmel stürzen und alles niedermähen - in TW2 bekommst du da tierisch aufs Maul, da musst du viel mehr auf deine Position und deine Rückendeckung achten, und deine Angriffe besser timen. Ich finde jedenfalls das Kampfsystem in TW2 deutlich anspruchsvoller, da man die direkte Kontrolle übernimmt, statt wie in TW1 nur darauf zu achten, im richtigen Moment den nächsten Angriff in der Kombo auszulösen (was nicht heißt, dass mir das Kampfsystem in TW1 nicht gefallen hat, die beiden Systeme sind einfach verschieden aber mMn beide gut).
 
Mir hat das einfach nicht gefallen. Das Spiel war viel zu schnell durchgespielt, das Kampfsystem fand ich schlechter, da viel einfacher, die Story war recht vorhersehbar meiner Meinung nach, das Gesamtpaket war einfach nicht gut. Es war kein schlechtes Spiel, aber verglichen mit Teil 1 für mich schon.

Also ich fand das Kampfsystem bei TW2 gelungen und durchaus anspruchsvoll. Ich hatte nie das Gefühl, dass es zu einfach war und man deswegen easy durch das Spiel durchmarschiert.
Zum Thema vorhersehbare Story: Eine Story, die durch eigene Entscheidungen beeinflusst wird, kann nicht vorhersehbar sein, denn man weiß ja vorher nicht, wie die Entscheidungen die Story und deren Ausgang beeinflussen. Oder wusstest du vorher was passiert (oder nicht passiert), wenn man sich für Roche anstatt für Iorweth entscheidet (oder umgekehrt), oder was passiert wenn man anstatt die Frauen im brennenden Turm zu retten, lieber Loredo nachsetzt. Also ich konnte nicht vorhersehen, welche Wendung die Story dann nimmt....
 
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