The Witcher 3: Day 1 Patch, Controllersteuerung versus Maus/Tastatur und mehr

Gehöre auch eher zu den Skeptikern und hoffe das Beste, aber fürchte das Schlimmste - das schützt vor Enttäuschung.
Was die Grafik bzw. das Downgrade angeht: Für einen Vollpreistitel erwarte ich Grafik auf der Höhe der Zeit. Das empfinde ich als genauso selbstverständlich wie eine gute Story.

Finde gut,dass du nicht den Hype blind mitmachst.
Was die Grafik betrifft,ehrlich gesagt nein - aber es kommt drauf an ,was man unter Grafik versteht (und Höhe der Zeit).
Bioshcok Infinite hat einen simplen ComicLook trotzdem habe ich 50€ hingelegt,Borderlands 2 ebenso ^^

Wenns nur so wäre. Das ist imo Stammtischgerede bzw. selektive Wahrnehmung.
Schau dir mal die Releases 2014 an: Titanfall, Reaper of Souls, Dark Souls II, Tropico 5, Child of Light, Sacred 3, Goat Simulator, Thief, Plants vs. Zombies, usw.
Von Grützgrafik bis zweckmässig alles dabei, aber keines - trotz der jeweils doch eher grossen Resonanz - ist grafisch auch nur im Entferntesten auf der Höhe der Zeit. Echte Grafikblender, wie ihr sie beschreibt, sind absolute Ausnahmen (Ryse z.B.)
Die Grafik wird jeweils genauso vernachlässigt wie das Gameplay. Spiele sind Fliessbandprodukte geworden und das betrifft leider beide Aspekte.

Ja es stimmt so krass ist das auch wieder nicht,aber ich weiß noch vor 5 Jahren hat man um Downgrades nicht so eine große Welle gemacht im Internet.
Ich finde daher schon,dass in dieser Gen Grafik/Bildqualität mittlerweile viel weiter vorne steht bei aufwendigen Titeln.

Die von dir genannten Titel sind nebenbei überwiegend keine großen Titel,witzigerweise bekam aber auch keins von ihnen wirklich viel Beachtung,obwohl da paar echt gute Spiele dabei waren.(wenn auch nicht grafisch gut,aber dafür mit stilsicherer Optik).
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was an Red Dead Redeption eine Lebendige Welt ist... außerhalb der Story gibts ein gutes Dutzend Sidemissions, mit mehr oder minder guten Stories und das wars. Ich fand mich aber nie wirklich dabei, das ich die Welt einfach auf gut Glück bereist habe, wie in Skyrim oder Morrowind, wo ich auch noch nach dem 3. mal Neustarten neue Höhlen, Gräber, Schreie, Artefakte und Ecken finde die halt ihrer Geschichte erzählen.
Naja, kommt halt drauf an, was man von einer Welt erwartet. Die Welt von RDR ist viel natürlicher und immersiver gestaltet, weil eben nicht überall einfach was auf Teufel komm raus hingesetzt ist. Bei TES ist alles durcheinander gewürfelt und Hauptsache das Spiel hat 100 generische, immer gleich Höhlen und 20 generische, lächerlich konstruierte Burgen, Ortschaften, in denen eigentlich keiner leben kann und Häuser, die innen viel größer sind als außen... Lebendig ist darüber hinaus auch das falsche Wort, denn lebendig ist bei Skyrim eigentlich überhaupt nichts.

Aber nun gucken wir uns die Skalierung von Gothic 2 zu Skyrim an. Und packen nochmal ein Vielfaches von beiden rein, dann haben wir Witcher 3.
Tut mir leid das ich bei all dem Hype keine Chance sehe, das sie es durchhalten die Welt zu füllen. Es ist einfach zu viel.
Die wollen die Welt ja auch gar nicht mit Content zukleistern wie Skyrim. Und das ist auch gut so.

Ich würde mich aber freuen, wenn hier ein paar Leute mal sagen würden, was an Skyrim's World Design schlecht ist
You are Krutor, a wild barbarian from the land of Morkroch. You have travelled a very long journey, across high mountains to the famous imperial city of Lhota, the capitol of the world and largest agglomeration in the known universe, whose fame touches the stars.

The city consists of precisely fifteen buildings (one of which is the imperial palace); the town is inhabited by 30 NPCs, including Emperor Lojza, Archmage Lotrando and all of the members of the guilds of thieves, mages and warriors.

You visit the emperor, who sits alone in the throne hall, and he assigns you with an quest. The land is terrorised by an evil dragon from hell and Lojza is powerless. He has sent an entire imperial army against it, but the monster has killed all five soldiers. Now, he needs a hero like you! You have to find and climb the mystical mountain, Lohen, on which no human has ever set foot, and behead the dragon.

You accept the quest and set out from the town gate. The mystic mountain Lohen is precisely 150 metres from the gate and is about 50 metres high. All of the inhabitants of the city are either retarded, blind or crippled if they have not managed to notice it for centuries. After an approximately 30-metre walk to the mountain, you come to ‘no man’s land’ and are attacked by bandits. During another 120m walk to the peak, you also notice an ancient fortress Rumloch, a secret dungeon of doom and a bandit hideout. At the peak of the mountain, you kill a one-hundred-metre dragon by beating its foot with a rusty sword and drinking potions. Then, you rob the corpses of the imperial army (all five) and on the way back to the castle are killed by a wild boar.

Welcome to an average RPG.

Warhorse studios: BLOG


:P

Und:https://38072aaea0ce8d3ccc2c61f3c87... doesn't fall in love with TES V- Skyrim.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Die ewig gleichen Höhlen, Dungeons und Banditenlager und die völlig austauschbaren NPCs mit ihren zufallsgenerierten Quests? Die ersten 50 sind ja vielleicht noch unterhaltsam, aber dannnnn... :ugly:

Und du glaubst jetzt wirklich, das Witcher 3 mit einer noch viel mehr größeren Welt das alles revolutionieren wird und es besser macht? :what:
Wie soll das klappen?

Ich will hier nichts schlechtreden, sondern einfach mal eine plausible Aussage, wie man diese Welt mit Leben füllen will, ohne das gleiche Prinzip wie in Skyrim zu verwenden, nur auf eine 5x so große Welt...
Und sag jetzt nicht "per Hand" das ist lächerlich.... soviele Leute haben sie einfach nicht.
 
Angesichts dessen, dass zb. Fallout New Vegas eine deutlich responsivere offene Welt als Skyrim bietet, ohne zufallsgenerierte Quests, bei gleicher Engine und kleinerem Studio: doch.
Das ist nicht in erster Linie eine Frage der Quantität, sondern der Qualität.
 
Und du glaubst jetzt wirklich, das Witcher 3 mit einer noch viel mehr größeren Welt das alles revolutionieren wird und es besser macht? :what:
Wie soll das klappen?

Ich will hier nichts schlechtreden, sondern einfach mal eine plausible Aussage, wie man diese Welt mit Leben füllen will, ohne das gleiche Prinzip wie in Skyrim zu verwenden, nur auf eine 5x so große Welt...
Talent, Leidenschaft, Intelligenz, Erfahrung, Aufwand

Und sag jetzt nicht "per Hand" das ist lächerlich.... soviele Leute haben sie einfach nicht.
Doch, die haben sie. Die Witcher Welt ist 100% von Hand erstellt. Das haben die Entwickler erst kürzlich in einem Community-Interview wieder bestätigt. Bin übrigens gerade dabei, das entsprechende Interview mit Level Designer Miles Tost ins Deutsche zu übersetzen. ;)


Übrigens kannst du gerne die neue Ausgabe von Gamestar lesen. Der Redakteur konnte das Spiel für 10-12 Stunden spielen und war von der Spielwelt schlichtweg begeistert und so geflasht, dass er wörtlich Folgendes im Fazit vermerkt:

"[...]Fakt ist aber ebenso, dass meine zwei Tage mit Geralt zum Schönsten, Spannendsten und Überwältigendsten zählen, was ich in meiner 33jährigen Gamer-Laufbahn je erleben durfte. Und nichts davon war choreographiert oder speziell für den Termin vorbereitet, ich durfte mich wirklich vollkommen frei durch die gigantische Spielwelt bewegen. CD Projekt hatte im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu verbergen und sich meinen Vertrauensvorschuss in dieser Vorschau entsprechend ehrlich erarbeitet. Meine größte Überraschung war außerdem weder die Größe noch die Detailverliebtheit der Welt, sondern wie rund und flüssig sichalles bereits spielt. [...]"

Kannst dir ja auch gerne noch mal den Livestream dazu anschauen, da kommt er auch auf die Spielwelt von TW3 zu sprechen: Twitch
 
Davon ab habe ich The Witcher 1 gleich 2 mal gekauft: 1 mal auf DVD und später noch mal auf GOG, weil ich eine Downloadversion wollte (siehe Neverwinter Nights, der gleiche Grund). Wahrscheinlich hätte ich es auch einfach registrieren können um umsonst da ran zu kommen.

Also sei lieber vorsichtig, wenn du hier ein schlechtes Gewissen einreden willst.

Ich halte nichts von Keyshops und kaufe oft genug bei Release oder bestelle vor

Achso, ich dachte du bist einer der typischen Key Store Käufer, der am liebsten die hochwertigen AAA Titel für 10 Euro haben will. Den diese Geiz ist Geil Mentalität der Videospieler geht mir gehörig auf die Nerven. Schon damals, noch in Schilling, habe ich umgerechnet in 45-50 Euro für am Release begehrte Spiele bezahlt, und heute will das plötzlich niemand mehr machen? Natürlich sprechen Spiele heute den Massenmarkt an, aber die Produktionskosten sind auch extrem gestiegen.

Spiele von denen ich ein Fan bin habe ich auch öfters. Von DA:O habe auch zwei Stück hier rumliegen, von Gothic 2 sogar 3. Einmal die alte Version, wo die CD schon kaputt ist, einmal die komplette Edition und einmal auf Steam. Allgmein habe ich es mir angewöhnt alte Spiele auf Steam nach zu kaufen, einfach nur damit ich sie auch in der digitalen Sammlung habe...
 
Angesichts dessen, dass zb. Fallout New Vegas eine deutlich responsivere offene Welt als Skyrim bietet, ohne zufallsgenerierte Quests, bei gleicher Engine und kleinerem Studio: doch.
Das ist nicht in erster Linie eine Frage der Quantität, sondern der Qualität.

Ja man muss da aber auch zugestehen das der gute Inhalt sich halt auch mit einer ehr dürftig ausgestalteten Spielwelt erkauft wurde. Nicht nur das F:NV enorm viele Objekte hat die schlecht platziert wurden, nein es gibt auch massig Locations bei denen man den Eindruck hat als wären die nie über einen ersten gestalterischen Rohentwurf hinaus gekommen. ;)
Man merkt da doch das Obsidian für denn Umfang des Projektes und die zu Verfügung stehende Zeit etwas die Menpower gefehlt hat um F:NV denn Feinschliff zu verpassen der es "perfekt" gemacht hätte.

Am Ende aber bleibt F:NV, trotz dieses Mangels, dann doch ein sehr gutes Spiel, welches es schaft durch seine inhaltliche Qualitäten zu überzeugen. :)
 
Achso, ich dachte du bist einer der typischen Key Store Käufer, der am liebsten die hochwertigen AAA Titel für 10 Euro haben will. Den diese Geiz ist Geil Mentalität der Videospieler geht mir gehörig auf die Nerven. Schon damals, noch in Schilling, habe ich umgerechnet in 45-50 Euro für am Release begehrte Spiele bezahlt, und heute will das plötzlich niemand mehr machen? Natürlich sprechen Spiele heute den Massenmarkt an, aber die Produktionskosten sind auch extrem gestiegen.

Spiele von denen ich ein Fan bin habe ich auch öfters. Von DA:O habe auch zwei Stück hier rumliegen, von Gothic 2 sogar 3. Einmal die alte Version, wo die CD schon kaputt ist, einmal die komplette Edition und einmal auf Steam. Allgmein habe ich es mir angewöhnt alte Spiele auf Steam nach zu kaufen, einfach nur damit ich sie auch in der digitalen Sammlung habe...

Mir geht es genauso. Aber um mal alle Missverständnisse entgültig auszuräumen, dass hier ist die von mir vorbestellte Version: GOG.com
Auf den Preis von 25,68 € bin ich nur gekommen, weil ich den Geldwert der Beigaben umgerechnet habe und weil ich wirklich beide Vorgängerversionen besitze und diese auf GOG registriert sind.

Und hier ist meine kleine GOG-Bibliothek:
GOG 1.JPG
GOG 2.JPG
GOG 3.JPG
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GOG 7.JPG
GOG 8.JPG

GOG 9.JPG
GOG 10.JPG

Von vielen dieser Titel habe ich die DVD noch oder ich habe sie mal irgendwann verschenkt weil sie auf einer neueren Windows Version nicht mehr liefen.
 
Dafuq ?o.O

Ich habe bei Steam so CA 30 Spiele, vielleicht paar mehr - und nutze Steam jetzt seit 5 Jahren. :ugly:
Woher nimmt man die Zeit all das durchzuspielen ?
Bei mir sind so gut wie alle Spiele durchgespielt mit Ausnahme von Divinity.(und CS,das kriegt man ja so gesehen nicht durch)
 
Talent, Leidenschaft, Intelligenz, Erfahrung, Aufwand

Übrigens kannst du gerne die neue Ausgabe von Gamestar lesen. Der Redakteur konnte das Spiel für 10-12 Stunden spielen und war von der Spielwelt schlichtweg begeistert und so geflasht, dass er wörtlich Folgendes im Fazit vermerkt:

"[...]Fakt ist aber ebenso, dass meine zwei Tage mit Geralt zum Schönsten, Spannendsten und Überwältigendsten zählen, was ich in meiner 33jährigen Gamer-Laufbahn je erleben durfte. Und nichts davon war choreographiert oder speziell für den Termin vorbereitet, ich durfte mich wirklich vollkommen frei durch die gigantische Spielwelt bewegen. CD Projekt hatte im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu verbergen und sich meinen Vertrauensvorschuss in dieser Vorschau entsprechend ehrlich erarbeitet. Meine größte Überraschung war außerdem weder die Größe noch die Detailverliebtheit der Welt, sondern wie rund und flüssig sichalles bereits spielt. [...]"

Kannst dir ja auch gerne noch mal den Livestream dazu anschauen, da kommt er auch auf die Spielwelt von TW3 zu sprechen: Twitch

Toller Livestream. Danke dafür! :daumen: Der hat nochmal so richtig die Vorfreude auf TW3 angefacht! Ach... wenn doch schon Mai wäre :(
Wenn die Mannen (und Frauens) von CDProjekt es wirklich, wie im Livestream gesagt, schaffen sollten, dass die Hauptstory präsent bleibt und die Nebenquest kleine, liebevoll erzählte/präsentierte Geschichten für sich sind, dann sollte die Größe der Spielwelt kein Problem sein.
Bei Skyrim wiederum hat für mich der rote Faden (= Story) gefehlt bzw. war mir nicht präsent genug. Somit ging mir immer wieder die Motivation flöten, mehr als 50 Stunden habe ich wohl nicht in Himmelsrand verbracht. Mir war die Welt zu groß und der Freiheit zuviel. Anders dagegen Dragon Age Origin, da habe ich es auf gut 120h gebracht plus 20-30h für Awakening. Die Story war super und ich wollte unbedingt die gesamte Spielwelt erforschen. Da hat mich wohl Gothic "versaut" ;)
TW3 hat immerhin den Vorteil, dass ich im Witcheruniversum wunderbar eintauchen kann, dank der Bücher und der Spiele, somit ist die große freie Welt nicht zwangsläufig ein Problem, denn man hat einen Bezug den Orten wie Oxenfurt, Novigrad, oder Personen wie den Kaiser von Nilfgard, Ciri, den Zauberinnen und und und


Kinguin schrieb:
Du hast recht, die meisten interessiert es nicht sie untersuchen keine Pixel, auch am PC machen Enthusiasten nur einen Bruchteil aus, die Mehrheit begnügt sich sogar mit viel weniger.
Dennoch wird nicht dieser allgemeinen Masse vorgeworfen, dass sie als angebliche "CasualGamer" nur auf "BlingBling" achten ?(ja halte nix von dem Begriff)
Im Grunde machen viele in Internetforen aber das Gleiche....

Um nochmal auf darauf zurückzukommen:
Ich habe den Begriff "Casual Gamer" eher verstanden als Bezeichnung für Leute die gerne seichte Spiele spielen.
Also Spiele ohne hohen spielerischen Anspruch/Schwierigkeitsgrad. Man möchte sich halt entspannen und statt den TV anzuschmeißen und sich von Pro7/RTL berieseln zu lassen, nimmt man halt sein Smartphone/Tablet/Läppi in die Hand und lenkt sich ab. Also seichte Unterhaltung. Ein gutes Beispiel, was ich selber gespielt habe, wäre Plants vs Zombies. Ein kurzweiliges Spiel ohne Tiefe, welches man auch mal schnell zwischendurch zocken kann.
Manche Leute nutzen den Begriff "Vercasualisierung" auch als Synonym dafür, dass Spiele einfacher werden, oder immer mehr Comfortoptionen bieten (so auch TW3, welche allerdings optional abschaltbar sind --> siehe Livestream auf Twitch), was dazu führt, dass der Anspruch an die Spieler sinkt. Was perse nichts schlechtes sein muss. Geschmackssache.

Bei einem guten Rollenspiel geht das (für mich) nicht, denn es entfaltet einen unwiderstehlichen Sog, vergleichbar mit einem spannenden (interaktiven) Buch. Da wünsche ich mir keine seichte Unterhaltung.

Natürlich gibt es auch viele Spiele die genau dazwischen liegen, von daher ist das mit den "Casual Games" eine schwierige Sache.

@Scholdarr & FortuneHunter: Wow, so viele Spiele. Habt ihr es auch geschafft diese alle (an-)zuzocken? Meine Steam Bibliothek umfasst atm 5 Spiele... Der Rest meiner Spiele läuft ohne Steam.
 
Wow, so viele Spiele. Habt ihr es auch geschafft diese alle (an-)zuzocken? Meine Steam Bibliothek umfasst atm 5 Spiele... Der Rest meiner Spiele läuft ohne Steam.

Angezockt habe ich alle (Mindestens eine Halbe Stunde), Die meisten bei GOG habe ich schon durchgezockt, als sie mal vor Uhrzeiten erschienen sind. Sie sind mehr Historisches Dokument den aktuell gespielte Spiele. Ich blicke jetzt auf über 30 Jahre Spielkarriere zurück und erinnere mich gerne an die Zeiten als die Spiele laufen lernten und ich dabei war.

Zu den Spielen auf Steam: Sehr viele davon stammen aus Charity Aktionen von Humble Bundle und Bundle Stars. Bevor ich damit angefangen habe dort Spiele für einen guten Zweck zu kaufen, war meine Steam-Bibliothek viel kleiner.
Diese Spiele zocke ich immer an, allein um andere Spielkonzepte kennenzulernen und vielleicht die ein oder andere Perle zu finden.
Manchmal bin ich selbst überrascht, welche teilweise simplen Spielkonzepte einen so in ihren Bann schlagen, dass man das ganze Spiel in einem Zug durchzockt.
Ein großer Teil auf Steam wurde von mir auch schon in der Vergangenheit auf DVD gezockt und bei einem Sale dann nochmal als Download günstig erworben ... Auch hier mehr Historisches Dokument, auf dass ich aber gerne zurückgreife, wenn ich mal wieder nostalgisch werde.
Ein Teil ist auch Early Acess, wo ich einfach nur am Entwicklungsprozess interessiert bin und sehen will, ob sie es packen. Aber dass ist in letzter Zeit weniger geworden, nachdem sich einige Entwickler mit dem Geld aus den Staub gemacht haben.
Man sollte auch bedenken, das viele der kleineren Titel nur eine Spielzeit von wenigen Stunden haben. Wenn es mich packt, dann zocke ich sie an einem Vormittag am Wochenende durch.
Andere Aufbauspiele wie zum Beispiel: Starbound, Creativerse, Terraria, Craft the World etc. packe ich immer mal gerne aus, werde sie aber nie "durchspielen", da es vom Konzept her gar nicht geht.
Andere Spiele wie zum Beispiel Dear Ester, To the Moon etc. dienen zur reinen Entspannung und zum Seele baumeln lassen.
Andventures liebe ich wegen ihrer Geschichten und der Rätsel.
Die reinen Rätselspiele und Konstruktionsspiele dienen dazu die Gehirnwindungen zu verknoten und somit Gehirnjogging zu betreiben.

Ich betrachte meine Sammlung eher wie eine gut gefüllte Bibliothek, man kann jederzeit auf das zurückgreifen was da ist und teilweise haben sie ihrer Zweck schon durch den Kauf erfüllt (Humble Bundle und Bundle Stars).
Man wir hier auch einige "Gurken" entdecken, aber der Trash- und Belustigungsfaktor ist nicht zu unterschätzen ... Diese sind aber meist durch Bundle-Aktionen in die Bibliothek gelanden und es bleibt hier oft beim anspielen. (Day One Garry's Incident ist so ein Fall)

Bei anderen Spielen intressiert mich auch einfach nur das Weltdesign und ich wandere wenn es das Spiel zulässt einfach ein bischen durch die Welt ohne irgend ein bestimmtes Ziel zu verfolgen. Open World Spiele sind dafür ideal geeignet und The Witcher 3 scheint mir hier gradezu prädestinert zu sein. Und dann ist es auch gut wenn zwischen den "Events" auch mal ne ganzen Zeit nichts kommt.
Skyrim habe ich schon oft in Rolle durchwandert und einen Vormittag lang nur gejagt.
Oder als Arno Paris durchstreift ohne irgendeinen Auftrag zu erfüllen, sondern nur um die Atmosphäre zu genießen.
Im 2. Bioshock Infinite Story-DLC habe ich gut 1 Stunde in Paris verbracht ohne die Story so richtig zu starten. Ich genieße Spielwelten und hetze nicht durch sie durch solange es das Spiel zulässt. Damit würdige ich auch die Mühe der Leveldesigner, die oft ja nur am Rande wahrgenommen wird.
Aber das ist eben mein Ding und nicht jeder, ja eher die wenigsten, handhaben es so wie ich.

Auch liebe ich Spiele mit einem nicht der Realität entsprechenden Grafikdesign (Afterfall: Reconquest, Kiler is Dead) etc.

Insgesamt betrachte ich Spiel auch teilweise als Kunst oder Kulturgut und wie sich andere einen Picasso an die Wand hängen sammele ich Spiele.

Ein Teil der Spiele ist auch durch Verkäufe von Trading-Cards erstanden worden. Erst gestern "Killer is Dead"

Trotz der vielen Spiele, kann es auch vorkommen, dass ich mich wochenlang in ein Spiel verbeiße ... Was mir bei The Witcher 3 garantiert wieder passieren will.
In dem Fall sieht meine Bibliothek dann sehr übersichtlich aus:

Steam.jpg


Durch die Kategorisierung lässt sich sehr gut der Überblick bei Steam behalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich finde es traurig, dass immer mehr Spiele schon bei erscheinen gepatcht werden.
Da frage ich mich immer wieder, wie lang und gründlich eigentlich getestet wird.
Und wieder habe ich das Gefühl, dass Spiele nur noch Halbfertig veröffentlicht werden.

Ich bin mal auf die ersten Tests nach erscheinen gespannt.

Das liegt ganz einfach daran, dass im Gegensatz zu früher die Spiele unendlich viel komplexer wurden. Das sind Millionen von Codezeilen mehr. Ein solches Spiel (speziell Open World RPG) auf ALLE Fehler zu testen ist heute fast unmöglich, speziell wenn man die tausenden verschiedenen PC-Konfigurationen noch mit einbezieht. Auf gut Deutsch: Ein Patch wird IMMER nötig sein. Was ist dir also lieber: Day-1 oder 2 Wochen warten bis du weiterspielen kannst?
 
Man DANKE ... Hab ich gar nicht mitbekommen, dass es einen neuen Roman gibt. Dadurch verzögert sich das durchspielen von Teil 1+2 noch weiter. Ob ich es noch bis Mai schaffe.
Sofort den Bestellbutton bei Amazon in den Boden gehämmert.

Und mal gleich auch auf den Merkzettel bei Audible geworfen.

Dummerweise habe ich vor einigen Monaten mit dem Dunklen Turm angefangen - auf eine gewisse Weise bereue ich das, die Witcher Romane waren eigentlich immer zuoberst auf meiner Leseliste und ich wollte unbedingt vor dem TW3 Release damit anfangen. Aber irgendwie hatte ich das total vergessen und in einem Anflug von geistiger Umnachtung mit dem Revolvermann angefangen - und nun bin ich dunklen Turm gefangen und kann nicht mehr raus :-(
 
Dummerweise habe ich vor einigen Monaten mit dem Dunklen Turm angefangen - auf eine gewisse Weise bereue ich das, die Witcher Romane waren eigentlich immer zuoberst auf meiner Leseliste und ich wollte unbedingt vor dem TW3 Release damit anfangen. Aber irgendwie hatte ich das total vergessen und in einem Anflug von geistiger Umnachtung mit dem Revolvermann angefangen - und nun bin ich dunklen Turm gefangen und kann nicht mehr raus :-(

Wie weit bist du? Überspring am besten die Teile 5-7, bzw vom siebten kannst du die letzten 10 Seiten lesen. :ugly:
 
Aber nun gucken wir uns die Skalierung von Gothic 2 zu Skyrim an. Und packen nochmal ein Vielfaches von beiden rein, dann haben wir Witcher 3.
Tut mir leid das ich bei all dem Hype keine Chance sehe, das sie es durchhalten die Welt zu füllen. Es ist einfach zu viel.

Ich würde mich aber freuen, wenn hier ein paar Leute mal sagen würden, was an Skyrim's World Design schlecht ist und vor allem (!!) was Witcher 3 besser macht oder besser machen will. :huh:
Ich kanns mir nämlich atm nicht vorstellen.

Ich kann dir sagen, wo dein Überlegungsfehler liegt. Weshalb MUSS denn zwingend alles übervoll sein? Eine lebendige und interessante Welt muss nicht überfüllt sein. Hast du mal Nehrim (Oblivion Mod) gespielt? Da gabs neben der Hauptquest irgendwie noch 10-15 Nebenquests plus einige interessante Orte abseits der Städte. Und das bei einer Spielzeit von ca. 40 Stunden. Und doch hat das Spiel sich genial gut angefühlt.

Klar darf ein Spiel nicht leer sein, aber Skyrim als "Optimum" zu bezeichnen geht für mich zu weit. Das Spiel ist ZU STARK gefüllt. Ich will nicht während ich zu meinem Questziel reite, 2 Banditenüberfälle miterleben, eine Vampirhöhle entdecken, 6 neue Quests annehmen, 3 Burgruinen mit Wasweisich drin säubern und zu guter letzt noch gegen einen Drachen kämpfen. Und alles nur, weil ich ins nächste Dorf reiten wollte um die Quest abzugeben.

Für mich gehört es auch zu einem guten, glaubwürdigen Spiel wenn in ländlichen Regionen weniger los ist. Natürlich darf nicht gar nichts los sein, aber eine glaubwürdig gefüllte Welt ist weit von Skyrim entfernt.

Edith:
Pro Region 2-3 Höhlen, einige wenige Ruinen und vielleicht 2-3 Geheimnisse reichen doch komplett. Bei Skyrim fühlt es sich oft an wie ein "abhaken" von Gegenden / Regionen und Quests. Und das ist für mich NICHT glaubwürdig

Wie weit bist du? Überspring am besten die Teile 5-7, bzw vom siebten kannst du die letzten 10 Seiten lesen. :ugly:

Aktuell gegen Ende des dritten Bandes - habe leider nicht GANZ so viel Zeit wie ich gerne hätte - sowohl für PC-Gaming als auch fürs Lesen. Aber danke für den Tipp.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich gehört es auch zu einem guten, glaubwürdigen Spiel wenn in ländlichen Regionen weniger los ist. Natürlich darf nicht gar nichts los sein, aber eine glaubwürdig gefüllte Welt ist weit von Skyrim entfernt.

Edith:
Pro Region 2-3 Höhlen, einige wenige Ruinen und vielleicht 2-3 Geheimnisse reichen doch komplett. Bei Skyrim fühlt es sich oft an wie ein "abhaken" von Gegenden / Regionen und Quests. Und das ist für mich NICHT glaubwürdig.
Nicht nur das. Bei Skyrim sind viele Höhlen, Burgen usw. auch einfach unglaubwürdig und langweilig. "Point of Interest" sollte für mich heißen, dass es dort auch wirklich was Interessantes zu entecken gibt und es nicht einfach daraum geht, die immer gleichen Banditengrüppchen abzumurksen. Bei Witcher gehe ich davon aus, dass etwaige POIs auch wirklich mit Leben gefüllt sind und interessante und tiefgründige Geschichten bieten.
 
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