The Times: Deutlich weniger Online-Leser wegen kostenpflichtigen Artikel

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Zu Recht!

Meine Meinung ist, dass der Zug für kostenpflichtiges Internet schon lange, lange abgefahren ist. Früher wollte man die Kunden mit Gratisangeboten, noch und nöcher, locken. Die enstehenden Kosten sollten mit Werbeeinnahmen finanziert werden. Die Rechnung ging aber nicht auf. Das Internet ist zwar voll mit Werbung, allerdings wirft diese bei Weitem nicht die gleichen Margen wie ihre Print-Pendants ab.

Mittlerweile haben sich mehrere Generationen an die Freiheit des Internets gewöhnt. Informatinen kostenlos zu erhalten ist wohl mit das wichtigste Merkmal mit dem man das Internet in Verbindung bringt. Wenn man sich jetzt dazu besinnt den Fehler von vor mehreren Generationen rückgängig machen zu wollen, so kann das m. M. n. nur scheitern, schliesslich machen sich als bald es kostenpflichtig wird, genug Alternativen auf, die dem gewohnten Surfverhalten der User wieder entsprechen.

p.s.:
Deshalb bin ich ja auch Beführworter davon Seiten wie die PCGH ohne Adblocker anzusteuern, eben das man gute kostenlose Angebote weiter nutzen kann. Allerdings hört es auf wenn, trotz mehrmaligem darauf hinweisen, Werbebanner wie die der Xbox die Seite so stark ausbremsen, dass sogar die Texteingabe im Forum weit hinter der Tippgeschwindigkeit hinterherlahmt und so das Surfen nicht mehr wirklich möglich ist. So lange dieser Misstand nicht behoben wurde, surfe ich ab jetzt mit dem Adblock Plus.

MfG
 
nur 90% ... dann läuft das doch e recht gut ...
10% bezahlen ... entweder haben 10% der alten leser zu viel geld oder sie raffens nicht die newsseite zu wechseln ...
 
Das nimmt doch auch in Deutschland gestallt an; im Appstore gibt es die SpiegelApp, in welcher ich mir den aktuellen Spiegel kaufen kann.

Eigentlich eine feine Sache, aber:
- Printpreis: 3,80€
- E-Ausgabe: 3,99€

Klaro, Personal, Druckerreikosten und Papier, Distributionsweg gesparrt und dann mehr Geld verlangen.

Ausserdem lässt´s sichs lange nicht so "schön" wie ne Zeitung lesen.

Nicht mit mir, kauf ich mir lieber die Printausgabe.
 
Zu Recht!
Deshalb bin ich ja auch Beführworter davon Seiten wie die PCGH ohne Adblocker anzusteuern, eben das man gute kostenlose Angebote weiter nutzen kann. Allerdings hört es auf wenn, trotz mehrmaligem darauf hinweisen, Werbebanner wie die der Xbox die Seite so stark ausbremsen, dass sogar die Texteingabe im Forum weit hinter der Tippgeschwindigkeit hinterherlahmt und so das Surfen nicht mehr wirklich möglich ist. So lange dieser Misstand nicht behoben wurde, surfe ich ab jetzt mit dem Adblock Plus.
MfG

Ich habe auch nichts gegen Werbung, solange sie dezent bleibt. In der Zeitung springt mich auch nicht eine Annonce an und klebt sich vor den Artikel, den ich lesen will. Seiten mit so aggressiver Werbung meide ich grundsätzlich oder steuere sie nur mit entsprechenden Blockern an.

Raum für bezahlte Inhalte im Internet sehe auch ich kaum. Das hat nichts damit zu tun, dass Micropayment zu kompliziert ist. Es ist einfach zuviel Information im Internet kostenlos. Für die Verlage ist das natürlich ein Problem, denn die zunehmende Nutzung des Internets gerade bei den "nachwachsenden" Generationen beeinträchtigt die Auflagenzahlen.

Wünschen würde ich mir, dass Online-Inhalt für Abonennten exklusiv bereitgehalten werden, so eben z.B. das Heftarchiv. Oft ist es so mühsam, nachzuschauen, in welcher Druckausgabe ein Artikel/Test zu finden ist. Ich sehe aber nicht ganz ein, dafür extra zu bezahlen (wie das ja manche Zeitschriften erwarten)
 
Ich war über Jahre Leser der Times online. Allerdings bin ich nicht bereit für das Angebot zu zahlen und muss aktuell mit dem Guardian, welcher zum Glück einen besseren Sport- und Fußballbereich hat, vorlieb nehmen. Allerdings vermisse ich viele tolle Artikel und Kolumnen, besonders von Jeremy Clarkson und hoffe das es die Times bald wieder kostenlos zu lesen gibt.
 
Schwieriges Thema. Jeder will für seine Arbeit Geld haben, ganz klar. Und auch richtig so.

Ich trenne da zwischen nötigen Internetseiten, die ich lese weil es zum Leben dazugehört, und Seiten die ich aus Spaß anschaue.

Die nötigen Seiten sind in erster Linie natürlich Nachrichten und berufliche Seiten. Also alles was man wissen muss, um am öffentlichen Leben Teil zu haben.
Besonders bei den Nachrichtenseiten lese ich mehrere, einfach um die verschiedenen Betrachtungsweisen kennen zu lernen.
Das tue ich aber, weil es kostenlos ist. Sollten diese Portale auf einmal alle Geld kosten, würde ich in erster Linie auf die ÖR zurück greifen. Denn hierfür zahlt man sowieso und diese haben nun mal den Auftrag, einen über die nötigen Geschehnisse zu informieren. Das tun sie zwar nicht perfekt, aber ausreichend genug um zumindest halbwegs auf dem Laufenden zu bleiben.
Bezahlen würde ich höchstens für ein Nachrichtenportal. Und selbst da muss ich sagen, dass es dazu wahrscheinlich nicht kommen würde. Es gibt einfach genug Blogs, die sich mit diversen Themen auseinandersetzen. Und deren Betreiber arbeiten oft entweder aus Überzeugung an ihren Blogs, oder verdienen sich mit Werbung was dazu. Es ist halt nur ein wenig Arbeit, diese Blogs zu suchen, aber wenn man sie erst mal gefunden hat, erfüllen sie ihren Zweck oft genau so gut wie ein Nachrichtenportal. Wenn man den mehrere liest.
Aber wenn der Preis stimmt und vor allem die Qualität(besonders Unabhängigkeit), würde ich evtl. dafür bezahlen. Man erkennt bestimmt wie gespalten ich da bin :)

Und dann gibt es da Seiten die ich auch Spaß betrachte. Hierzu zähle ich diverse Fun-Seiten, einige PC-Seiten wie auch die PCGH, und halt der ganze andere Kram, den man beim surfen halt so entdeckt.
Diese Angebote würde ich nicht bezahlen. Zumindest ein Abo käme hier auf gar keinen Fall in Frage. Die nötigen Informationen sind mir das Geld nun wirklich nicht Wert. Und wenn ich mich über ein Produkt informieren will, kaufe ich mir einmalig halt eine Zeitschrift(Ich hab noch Kistenweise PCGH hier liegen) und buche nicht direkt eine ganze Seite. Spaß und Witze-Seiten sind mir noch viel weniger Wert. Wobei hier durch Werbeeinnahmen eh genug Geld gemacht wird.
Ja und dann sind da noch Studivz und Co. Dafür wäre mir jeder müde Cent zu schade. Da wird bestimmt nichts bezahlt.

Ich denke die User sollten sich mehr Gedanken darüber machen, dass es nicht alles umsonst geben kann. Je besser etwas sein soll, desto mehr Geld wird es kosten. Und man sollte dann auch bereit sein, dafür einen kleinen Obolus zu begleichen. Auf der anderen Seite müssen sich die Anbieter im klaren drüber sein, dass die Kunden keine vertrottelten Kühe sind, die für jeden Mist Geld bezahlen. Wenn ich zum Beispiel sehe, dass jede gefühlte 3 "Nachricht" bei PCGH ein Hinweis auf irgend ein Angebot bei Amazon ist, dann wäre meine Hemmschwelle ziemlich groß, hierfür Geld auszugeben.

Ein weiterer wichtiger Punkt wäre die bezahlweise. Wenn ich direkt um Namen, Adresse und Kontonummer gebeten werde, ist MEINE Hemmschwelle noch viel größer als bei einem anderen Angebot, das möglichst anonym bezahlt wird. Ich denke das wird bei mir der Hauptgrund sein, warum ich etwas nicht bezahlen würde. Wenn es alleine um das Geld geht, bin ich eher dafür bereit zu bezahlen, als wenn ich direkt mit allen Daten raus rücken muss. Die sind mir da mehr Wert als mein Geld.

Und egal ob Nachrichten, Hardware, Spiele oder Spaß. Die Leserzahlen würden überall drastisch einbrechen. Denn nicht jeder der etwas kostenlos nutzt, wird für dieses Angebot Geld zahlen. Auch wenn er keine Alternative hat. Er wird dann lieber verzichten.

So in etwa sehe ich das.
 
Wenn ich zum Beispiel sehe, dass jede gefühlte 3 "Nachricht" bei PCGH ein Hinweis auf irgend ein Angebot bei Amazon ist, dann wäre meine Hemmschwelle ziemlich groß, hierfür Geld auszugeben.
So in etwa sehe ich das.

Naja so viele sind es glücklicherweise ja nicht ;). Ich finde sowas fair, solange es sich in Grenzen hält. Und: die Angebote von Amazon bei PCGH sind echt nicht schlecht. Ich habe so Bioshock 2 wirklich günstig erhalten. Es ist mir lieber ich bekomme so eine qualifizierte Werbung als den Müll, den GMX und WEB.DE z.B. verschicken
 
Das nimmt doch auch in Deutschland gestallt an; im Appstore gibt es die SpiegelApp, in welcher ich mir den aktuellen Spiegel kaufen kann.

Eigentlich eine feine Sache, aber:
- Printpreis: 3,80€
- E-Ausgabe: 3,99€

Klaro, Personal, Druckerreikosten und Papier, Distributionsweg gesparrt und dann mehr Geld verlangen.

Ausserdem lässt´s sichs lange nicht so "schön" wie ne Zeitung lesen.

Nicht mit mir, kauf ich mir lieber die Printausgabe.

Wenn man dafür alle bezahlten Ausgaben im Archiv auch noch X Jahren anschauen kann und eine gute Suche hat wäre es mir das Wert.
Man muß ja nicht jede Ausgabe kaufen.
 
Ich habe auch nichts gegen Werbung, solange sie dezent bleibt. In der Zeitung springt mich auch nicht eine Annonce an und klebt sich vor den Artikel, den ich lesen will. Seiten mit so aggressiver Werbung meide ich grundsätzlich oder steuere sie nur mit entsprechenden Blockern an.
Ja das stimmt und die Form der Werbung, sagt m. M. n. auch etwas über die Seriösität einer Website aus. Deshalb erwarte ich eigentlich auch von PCGH, dass sie diese Bildschirm füllende Flashwerbung unterlassen, die passt einfach nicht zu dem restlichen Auftreten, da sie eben zu aggressiv und aufdringlich ist.
Raum für bezahlte Inhalte im Internet sehe auch ich kaum. Das hat nichts damit zu tun, dass Micropayment zu kompliziert ist. Es ist einfach zuviel Information im Internet kostenlos. Für die Verlage ist das natürlich ein Problem, denn die zunehmende Nutzung des Internets gerade bei den "nachwachsenden" Generationen beeinträchtigt die Auflagenzahlen.
Ja aber ein hausgemachtes Problem. Man hat sich einfach total verkalkuliert(Annahmen durch Werbeeinnahmen) und möchte jetzt unbedingt das Rad der Zeit zurückdrehen und Inhalte nur och gegen Bares anbieten, was aber, wie du schon sagst, mittlerweile durch die Fülle an kostenlosen Alternativangeboten nicht mehr möglich ist.

MfG
 
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