The Mandalorian: Deepfake eines Fans besser als Disney-Original (Spoiler!)

Du hast bei einer Serie deutlich mehr Zeit für Charakter Entwicklung als in einem Film. Und ich finde das Mando und Grogu ziemlich gut entwickelt wurden. Auch die Sidekicks kommen jetzt gut rüber, einige Charaktere kennt man ja aus anderen Serien. Ich finde es sogar ziemlich gut dass die Serie viele Original Charaktere hat (also extra für die Serie) und nicht nur auf schon etablierte setzt. Da ist meiner Ansicht nach ein guter Mix gelungen. Und wie gesagt: Ich hab drei Folgen gezählt mit 35 Minuten. Die meisten sind 45 Minuten lang, die Finals sogar fast eine Stunde. Also... :ka:
 
Also, ich schaue die Serie echt gerne, aber Kritik an der Story kann man durchaus anbringen. Die Rahmenhandlung dient in weiten Teilen dazu, Mando von einem Ort zum nächsten zu bringen, um eine Aufgabe zu erfüllen. In den Folgen selber ist viel Fan-Service als Episode 7.

Die stärksten Momente hat die Serie, wenn neue Facetten reingebracht werden, wie z.b. der Kommentar von dem Piloten bezüglich der Millionen Opfer bei der Zerstörung des Todessterne oder die Auslassungen von dem Ex-Trooper in der Folge als sie die Koordinaten besorgen.

Zum Thema: Finde die Deepfake-Version besser. Glaube, Disney hat viel Geld in die CGI Technik investiert und bleibt deswegen dabei, anstatt auf das rasant besser werdende Machine Learning zu setzten.
 
Es wundert mich echt, dass das Konzept für viele so gut funktioniert tbh.
Die meisten Star Wars Fans brauchen scheinbar nicht viel um glücklich zu sein und Tränen fließen zu lassen. Eigentlich wollen die immer nur dasselbe in grün sehen. Umso krasser wie Disney das jahrelang so verk***en konnte.

Naja, es sind ja wohl wieder mehr Filme und Serien in Produktion als ich Finger an den Händen hab, also möge das fröhliche melken mit einer versöhnten Fanbase in die nächste Runde gehen. Wenn alle Serien so hochwertig werden würde ich sie auch gucken. Leider wird die Quali wahrscheinlich sehr schnell wieder abnehmen wenn genug Buße getan wurde, und mehr und mehr Showrunner im Boot sind die nicht Jon Favreau heißen.
 
1. Gehen die Handlungen über mehrere Folgen.
2. Dauern die Folgen länger als 20 Minuten.

Schau dir die Serien mal lieber an, bevor du darüber Urteilst.
Oder schau sie dir nicht an, verzapf dann aber BITTE auch keine alternativen Fakten in Foren!
Sei nicht so agro weil dir die Wahrheit nicht schmeckt ich kenne die komplette Serie.
Hat er etwa nicht recht? Es sind Minigeschichten die größere Geschichte ist nur das Kind
an einen sichern Ort zu bekommen.
Jede Episode ist in sich abgeschlossen, die Geschichte ist eigentlich nur dazu da um Abenteuer zu erleben!

Genauso gut könntest du jetzt sagen Pokemon sei eine voll komplexe Geschichte. Den da gibt es auch einen Storyline
aber es sind trotzdem nur Episoden.
 
Du hast bei einer Serie deutlich mehr Zeit für Charakter Entwicklung als in einem Film. Und ich finde das Mando und Grogu ziemlich gut entwickelt wurden.

Naja, aber welche Entwicklung hat stattgefunden? Mando ist ein Typ mit harter Schale und weichem Kern der ein Herz für Kinder hat. War er in der ersten Folge doch auch schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ist Mandalorian nicht das genaue Gegenteil? Das Konzept ist ja kaum eine stringente Handlung, als viel mehr eine Monster of the Week Formel, in der auf A-team artige Weise, auf immer neuen Planeten, den lokalen Dorfbewohnern kurz geholfen wird. Bisschen Fanservice und Namedropping machen für mich jetzt keine gute Story. Es wundert mich echt, dass das Konzept für viele so gut funktioniert tbh.
Ich sehe das eher anders herum: Eine durchaus stringente Haupthandlung nimmt sich Zeit, in jeder Episode ein Stück weit vom roten Faden abzuweichen - und das nicht, um irgendwelche Effekte oder neue Mary Sues zu platzieren, sondern um die Lore zu vertiefen und mit häufigen Verneigungen vor dem alten Expanded Universe, soweit es im neuen Kanon noch zulässig ist.

Sicherlich muss man eine Serie anders schauen als einen Kinofilm. Das Format ist ein anderes und trotz hoher Production Value kann man TM nicht mit den Millionenproduktionen fürs Kino vergleichen. Dieses gesagt, versagt für mich allerdings eher das Konzept des Hochglanz-Trash der Episoden VII bis IX, die zwar gestraffter, aber deswegen keineswegs stringenter sind; von Konsistenz ganz zu schweigen.

Zudem kompensiert TM das geringere Budget mit Stil - oder genauer gesagt, mit cleverem Einsatz desselben. Wenn man mal genau hinschaut, wird da gar nicht versucht, mit dem Effekt-Orgien der jüngeren Filme zu wetteifern, sondern es wird das (modernisierte) Look&Feel der Originaltrilogie gepflegt.

Inhaltlich und strukturell wirkt TM ein ganzes Stück erwachsener und kommt ohne gewichste Helden oder Hach-was-bin-ich-heute-wieder-böse-Schurken aus. Die Protagonisten haben Ecken und Kanten, die Antagonisten dürfen auch mal coole Hunde sein. Dagegen kann das Kasper-Kabinett der jüngeren Filme trotz viel Pathos und persönlichem Drama nicht ankommen, denn paradoxerweise wirkt eher dieses, als hätte man eine Actionserie und eine Telenovela gekreuzt und ganz viel Make-Up draufgetan, welches allerdings die erzählerischen Lücken nicht zuspachteln kann.

Abschließend gesagt, fühlt sich TM "authentisch" an und man merkt, dass die Produzenten Geschichten erzählen wollen, die zu Star Wars passen, statt zwanghaft ihr eigene Marke hinterlassen zu müssen. Und das würdigen Altfans und jüngere Zuschauer gleichermaßen, weshalb die Serie auch so ziemlich überall besser bewertet wird als selbst der bestbewertete Film der Sequel-Trilogie. Letztere macht nämlich auch nichts Anderes als Fanservice und Namedropping - nur eben in schlecht.
 
Die letzte Folge aus Staffel 2 war einfach genial. Ein phänomenales Finale. Ich freue mich schon auf Staffel 3 :daumen:
Ich hatte laut "IST DAS RED 5" gerufen...und danach eine Achterbahn der Gefühle. So was find ich immer das Beste, wenn dich ein Buch/Film/Spiel so mit nimmt. Und auch bei dem berühmt berüchtigten TLJ habe ich 3 solcher Momente (ich Heretiker), Gespräch zwischen Luke und Yoda, Luke und Leia und Luke und R2, das bricht mir immer wieder das Herz.

Darf ich auch mal unterstreichen, wie gesittet es hier von statten geht? Normalerweise meide ich es, irgendwelche Star Wars Posts zu kommentieren oder zu folgen, da es relativ schnell zur Schlammschlacht kommt. Sogar den hiesigen Schlagabtausch mit /schluumi ist noch sehr zivilisiert (mein das jetzt allgemein und nicht gegen dich Schluumi).

Hat der Mando uns etwa wieder etwas zusammen gebracht? Liegt die enttäuschende Trilogie schon so lange zurück? Auf jeden Fall wollte ich das mal positiv hervorheben.
 
Viel eher lautet doch die Frage, hätte der Typ das auch ohne die Vorlage so gut hinbekommen?
Eine Vorlage zu verbessern ist schließlich meist viel einfacher als etwas von Grund aus neu zu erschaffen.
So hatte er etwas an das er sich orientieren konnte.

Würde daher nicht unbedingt direkt behaupten, das der Creator der verbesserten Version, nun wirklich besser ist, als diejenigen, die für die Ursprungsversion verantwortlich waren. ;)
 
Ich finde TM macht vor allem eines viel besser als die Sequels: Sie geht mit alten Charakteren und Lore respektvoll um. Daher finde ich das Finale so großartig. Nicht weil da Luke auftaucht, sondern weil da der "richtige" Luke Skywalker auftaucht. Als mächtiger Jedi Meister der sich durch die Droiden schnetzelt wie wenn sie aus Pappe wären. Und nicht den an einem Euter nuckelnden Versager aus TLJ. Ja, natürlich ist das Fan Service. Aber von der guten Sorte.
Ja, man kann auch einzelne Folgen als nicht so gelungen kritisieren. Auch Charaktere. Aber das ist ja auch normal. Und über den Umfang will ich mich nicht beschweren. Eine Live Action Serie ist sehr aufwändig, daher hat George Lucas das auch immer gescheut. Zeit und Geld. Mit Stage Craft Technologie wie bei TM geht das jetzt billiger und schneller. Und je erfolgreicher die Serie wird umso mehr Zeit und Budget steckt Disney rein.
 
Viel eher lautet doch die Frage, hätte der Typ das auch ohne die Vorlage so gut hinbekommen?
Eine Vorlage zu verbessern ist schließlich meist viel einfacher als etwas von Grund aus neu zu erschaffen.
So hatte er etwas an das er sich orientieren konnte.

Würde daher nicht unbedingt direkt behaupten, das der Creator der verbesserten Version, nun wirklich besser ist, als diejenigen, die für die Ursprungsversion verantwortlich waren. ;)
Definitv, der Macher ist ein Meister seines Fachs. Schau dir doch zb den Deepfake von Indy auf seinem YT Kanal an: Tom Selek statt Harrison Ford, da siehst Du was ein guter Content Creator hinkriegt.
 
Definitv, der Macher ist ein Meister seines Fachs. Schau dir doch zb den Deepfake von Indy auf seinem YT Kanal an: Tom Selek statt Harrison Ford, da siehst Du was ein guter Content Creator hinkriegt.
Ja er ersetzt ein bereits vorhandenes Gesicht und ja das macht er gut.
ABER und das ist meine Aussage, kann er das auch genauso gut, ohne sich an einer Vorlage zu orientieren?
Oder anders herum, ist er automatisch schlechter bei dem was er tut, wenn jemand anderes wiederum seine Vorlagen verbessert? ;)
 
Ja, manche Episoden sind kürzer. Aber selbst abzüglich Rückblick und Credits haben sie ca. 30 Minuten.

Mich beschäftigt eher die Frage, was überhaupt das Problem ist? Sollen etwas die Episoden künstlich mit überflüssigen Szenen und Screentime für belanglose Darsteller in die Länge gezogen werden? Dann könnte man sich ebenso gut einen der jüngeren SW-Kinofilme anschauen ...
 
sind die episoden eben kürzer als gewohnt. ich seh da kein problem, wenn man nicht mehr zu erzählen hat, bringt eine künstliche streckung nichts. zum glück unterliegen streamingdienste nicht festen episodenlängen, so dass die nicht zu solchen quatsch greifen müssen ;).
 
Bin auch ein Kind der 80er und das Format kennt man aus der Zeit. Glaube das Thema ist eher was subjektives. Vorteil von Mando ist, man erkennt einen roten Faden, bei A-Team kann man ja (kein A-Team Experte) die Folgen schauen wie man will, da es keinen Hauptstrang gibt.

Tatsächlich ist das nicht richtig - A-Team hat einen "roten Faden" (bzw. zwei) - ist aber jetzt kein Beinbruch, wenn man nicht die komplette Serie angeschaut hat.
Das Problem beim A-Team ist nämlich, daß grob 10% Hauptstrang ist und die restlichen 90% Folgen als Füller fungieren.
Ein übliches Konzept der meisten Serien der damaligen Zeit, so daß es oberflächlich nicht auffällt wenn man nur einige Folgen anschaut.
Was auch der Grund ist, warum es immer wieder zu völlig anderen Sendungsabfolgen zum Beispiel im deutschen TV gekommen ist.
Natürlich ist das 80er Jahre Konzept nicht annähernd mit "modernen" Serien mit ihren klaren Erzählstrukturen mit einer festen Haupthandlung zu vergleichen, wie zum Beispiel einem der Urväter dieser neuen Struktur - den Sopranos Ende der 90er/Anfang der 00er (meine Güte ist ja schon wieder 20 Jahre her...:hmm:)
 
Tatsächlich ist das nicht richtig - A-Team hat einen "roten Faden" (bzw. zwei) - ist aber jetzt kein Beinbruch, wenn man nicht die komplette Serie angeschaut hat.
Das Problem beim A-Team ist nämlich, daß grob 10% Hauptstrang ist und die restlichen 90% Folgen als Füller fungieren.
Ein übliches Konzept der meisten Serien der damaligen Zeit, so daß es oberflächlich nicht auffällt wenn man nur einige Folgen anschaut.
Was auch der Grund ist, warum es immer wieder zu völlig anderen Sendungsabfolgen zum Beispiel im deutschen TV gekommen ist.
Natürlich ist das 80er Jahre Konzept nicht annähernd mit "modernen" Serien mit ihren klaren Erzählstrukturen mit einer festen Haupthandlung zu vergleichen, wie zum Beispiel einem der Urväter dieser neuen Struktur - den Sopranos Ende der 90er/Anfang der 00er (meine Güte ist ja schon wieder 20 Jahre her...:hmm:)
Dann muss ich mich da mal reinknien, wusste nicht, dass A-Team einen Hauptstrang hat, außer dieser immer wiederkehrende Gegner (den Militärfuzi), wenn ich mich noch so wage erinner. Kann aber auch sein, dass wie so oft im Deutschen die Serie nicht in der richtigen Reihenfolge ausgestrahlt wurde, dass man sowieso den sehr dünnen Faden verlor.

Hatte auch mal herausgefunden, dass Streethawk, wo ich dachte es gäbe gefühlt 30 Episoden, nur aus 13 Episoden besteht. Das lief doch jahrelang :lol:
 
Zurück