Mahoy
Volt-Modder(in)
Wie das denn? Gegner in Vanilla-"Survival" haben einen Schadensmultiplikator von 4,00 und der SC nur einen von 0,75.Den Survival Modus fand ich sogar ganz gut, im Gegensatz zu Skyrim wurde der erlittene Schaden sowohl für Spieler als auch Feinde erhöht. Es war quasi ein Kampf Glaskanone gegen Glaskanone

Nun gut, das ist etwas mehr Schaden als unter "Very Hard", wo der Schadensmulti für den SC 0,50 betrug, aber dafür hatten Gegner dort auch nur einen Multi von 2,00.
Kurz gesagt, gegenüber "Very Hard" haben Gegner 100% mehr Schaden verursacht und der Spieler nur 50% mehr Schaden. Da Survival-Spieler in aller Regel von "Very Hard" kommen, fühlte sich das natürlich erst einmal nach mehr an und Gegner kippen tatsächlich schneller um, ist aber noch weit entfernt von Glass Cannon vs. Glass Cannon.
Und, wie schon geschrieben, generell halte ich es nicht für sinnvoll, Schwierigkeitsgrade über den ein- und ausgehenden Schaden zu definieren. Vielmehr sollten sich Gegner cleverer verhalten, mehr Deckung nutzen, sich auch mal zurückziehen, Verstärkung rufen und zwecks roher Aufpolsterung einfach besseres Equipment haben, was dann auch plausibel macht, warum sie mehr austeilen und wegstecken können - und es aufgrund besseren Loots auch gleich befriedigender macht, einen schweren Gegner erledigt zu haben.
Ich habe zuletzt in FO4 eine Reihe von Mods genutzt, die basierend auf "Very Hard" Survival-Optionen hinzufügen.und die begrenzten Speichermöglichkeiten haben es mehr Spannung verliehen, bloß die fehlende Schnellreiseoption haben das Spiel irgendwann arg langatmig werden lassen.
Der SC konnte nur zwischen sicheren Siedlungen schnellreisen, musste essen, trinken und ausruhen und konnte erkranken. Die Traglast war auf ein plausibles Maß reduziert und wurden durch Erschöpfung, Hunger/Durst und Krankheit weiter verringert.
Schnellspeichern war möglich, kostete aber Caps (Was auch gleich das Problem löste, dass es immer noch viel zu einfach war, an Geld zu kommen ...).
Überfälle auf Siedlungen fanden häufiger statt und waren deutlich härter mit mehr Gegnern - je nachdem, wie reich die Siedlung und wie stark deren Defense-Wert war. Siedler konnten sterben und man musste sie ordentlich ausrüsten und Siedlungen sinnvoll befestigen (einfach nur zig Geschütztürme bauen reichte nicht), wenn man nicht irgendwann ohne Leute dastehen wollte, die für einen ackern und die Läden führen. Und man musste trotzdem damit rechnen, Verluste zu erleiden, wenn man die Verteidigung nicht wirksam unterstützte (Gegner mit Raketenwerfern zeitnah ausschalten etc.).
Da hatte man auch mal Frust, wenn ein heftiger Gunner- oder Supermutanten-Überfall die Siedler dezimierte und Infrastruktur zerstörte, aber wenigstens ärgerte man sich nicht, weil man gerade mal wieder kurz vor dem Save-Nickerchen von einem Gegner durch eine solide Wand erschossen worden war, unrettbar in irgend einer Felsecke festhing oder irgendwelche Gamebreaker nicht mit der Konsole beheben konnte.