Test von Fedora Budgie (Installation konnte nicht durchgeführt werden), wenn Gott zu Dir nach Hause kommt

Andreas1975

Volt-Modder(in)
War mir nicht sicher wo ich meine Erfahrung schreibe. Rumpelkammer war mir irgendwie doch unpassend. Ja und Fedora ist ja Linux daher sollte es vermutlich passen.


Der ein oder andere hat es mitbekommen, dass ich einen neuen Rechenknecht angeschafft habe. Intel Core Ultra 245T auf ASRock B860M Steel Legend WiFi. Flankiert durch ein 2x32GB DDR-5 5200 RAM Kit von G.Skill, versorgt durch ein BeQuite 12M 650W Netzteil, gekühlt mithilfe des Noctua NH-D9L, verpackt in einem Montech Heritage 30 Pro. Nichts besonderes aber derzeit völlig ausreichend. Selbst bei Games bin ich derzeit lediglich bei X-Plane 12 an die Grenze der IGPU gekommen. Aber das wollte ich gar nicht erzählen.



Neuer Rechenknecht bedeutet auch neues OS. Natürlich könnte ich einfach Mint installieren die Daten meiner Frau transferieren und gut. Mache ich vermutlich auch später. Aber da es eher mehr als ein OS auch auf diesen Rechner schaffen wird habe ich mal Fedora Budgie auf einen Stick gepackt. Live Session gestartet und mir Budgie mal angesehen. Als ich die Desktop Bilder durchblättere bleibe ich bei einem Bild hängen. Ich bin wie geflasht! So muss es sich anfühlen wenn man diese Welt verlässt und sich im göttlichen Nirwana oder je nach Religion wo auch immer befindet. Die Grundfunktionen meines Körpers haben noch funktioniert, sprich ich konnte Atmen und dieses absolut geile Kunstwerk von Desktopbild bestaunen. Auch der Rest des Desktops hatte mich beim starten ja schon in seinen Bann gezogen und ich fühlte mich sofort sehr vertraut. Aber dieser Desktop mit dem Hintergrundbild ist einfach nur göttlich. Hier wird für mich ein Gottesbeweis geführt. Wer sonst wenn nicht Gott selbst könnte ein so grandioses Hintergrundbild auf einen Desktop zaubern? Naja ich habe keine Ahnung wie lange ich dort vor meinem Monitor saß. Mein Hemd war zumindest von meinem Sabber arg durchnässt als mein Nachbar mich durch das Fenster gesehen hat. Aus Sorge, dass mir etwas zugestoßen ist kam er rein. Hier auf dem Dorf sind Türen meist nicht abgeschlossen. Er rief mich und als ich nicht antwortete, wie auch, ich war völlig im Desktopbild gefangen, kam er zu mir und stellte sich hinter mir an den Rechner. Auch er war sofort im Bann dieses meisterhaften OS Desktops. Aus Sorge wo Ihr Mann sei ist seine Frau mit den zwei jüngsten auch zu mir an den PC gekommen. Als die Mittlere draußen zu weinen anfing weil sie Alleine beim Auto wartete sind weitere Nachbarn in mein Haus gekommen. Fasziniert von diesem meisterlichen Hintergrundbild hat der Kommandant unserer Freiwilligen Feuerwehr seine Mannschaft alarmiert. Am Ende stand fast das ganze Dorf in meinem Zimmer in meinem Haus bzw auch im Garten davor. Der Blick Richtung Monitor gerichtet, das finde ich faszinierend da diejenigen welche draußen waren nichts sehen konnten und eigentlich nicht wissen konnten wo mein Monitor steht. Jeder aber wirklich jeder hatte einen entrückten Blick. Als mein Kater mit einem Miau auf sich aufmerksam machte da er gefüttert werden möchte konnte ich mich von dem Anblick lösen. Erst in diesem Moment wurde mir bewusst was hier passiert. Ich hatte die Geistesgegenwart das OS runterzufahren und den PC abzuschalten. Unterbewusst hatte ich vermutlich die Befürchtung, dass hier das passiert was bei „Das Parfüm“ am Ende passiert und mein neuer PC aufgegessen wird was zu einem Neukauf führen würde. Den Stick zog ich ab und steckte diesen ein. Durch diese Geräusch war es so als wenn alle aufgewacht sind. Der Blick aller war weiterhin mehr als selig. Es war für jeden ein göttlicher Moment welchen sie erleben durften. Der Stick geht seither von Haus zu Haus und verbleibt dort jeweils für einen Tag. Es wurde schon erwogen eigene Räumlichkeiten für den Stick, eventuell für einen Rechner mit Bildschirrm anzuschaffen wo dieses nahezu heilige Desktopbild betrachtet werden kann. Leider gibt es im Dorf kein Raum, kein Gebäude welches groß genug wäre um zumindest das Dorf aufzunehmen. Es wurde auch vereinbart, dass dieser Stick mit dem Desktop unser Dorf niemals verlassen darf. Es musste jedoch jemand das Dorf verlassen da er auf seinen PC ein satanistisches OS installiert hatte und sich weigerte, angeblich viel Benutzerfreundlicher und hübscher, diese zu deinstallieren und eine Alternative zu installieren. Im örtliche Dorfladen wurde das Kassensystem auf dem Elektroschrott entsorgt aufgrund eines abscheulichen OS, es wird wieder eine offene Ladenkasse genutzt bis das Geld für einen neuen Rechner eingespielt ist, wo natürlich nur ein OS drauf darf. Hier will keiner mehr einen Misthaufen auf seinen Rechner wenn es etwas von einem, einer oder mehreren Gott/Göttern gesendetes gibt.



Das alles passierte mir die letzten Tage. Dabei war das OS nur vom Stick gestartet und noch nicht installiert. Was derzeit nicht geht da sich meine Nachbar darum streiten wer diesen Stick für einen Tag bei sich beheimaten darf. Ich mag mir noch gar nicht ausmalen wenn ich anfange BSD auf meinen neuen Rechner zu installieren. Ich denke ich sollte das Rollo vom Fenster runter lassen und die Tür abschließen damit kein Nachbar reinkommt.
 
Where Screenshot?!
Täte ich ja gerne aber der Stick ist aus Gründen im Umlauf. Keine Ahnung ob der zu mir zurück kommt oder ob die neue Baustelle im Dorf schon ein Tempel dafür ist und ich diesen später lediglich auf einem Altar bewundern darf.
Ist das eine Parodie auf den User der meinte, das Windows-Hintergrundbild war das Schönste das er je gesehen hat? :D
War das jetzt zu offensichtlich?
Echt?
:ugly:
 
Kein Stick, kein Screenshot, fertig. „Aus Gründen im Umlauf“ klingt nach Ausrede. Willst du was zeigen, musst du den Stick haben.
 
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