Test Sharkoon Vaya Value- Billig oder günstig?

Counted911

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Test Sharkoon Vaya Value- Billig oder günstig?

Vorwort:
Da ich einem Freund von mir ein Seitenfenster und einen Frontlüfter für sein normales Sharkoon Vaya schenke, bin ich auf die Idee gekommen gleichmal das ganze Gehäuse unter die Lupe zu nehmen, denn mir stellt sich die Frage ob es billig oder einfach nur günstig ist, denn ich habe mit Versand nur 40€ dafür gezahlt. Zudem hat dieses Gehäuse auch einen USB 3.0 Stecker an der Front.

Verpackung:
Das Gehäuse wird in einem weißen Karton geliefert, auf dem alle wichtigen Spezifikationen des Gehäuses stehen, er macht einen sehr robusten Eindruck.
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Einmal aufgemacht sieht man auch schon das es sicher verpackt ist, denn ein großes Stück Styropor ist unten und oben platziert, zudem ist das Gehäuse mit einer Folie umwickelt.
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Äußeres:
Einmal ausgepackt sieht man die Front, welche Teils aus Mesh (für den Frontlüfter, welcher enthalten ist) und teils aus Plastik besteht. Trotz des vielen Plastiks macht das Gehäuse keinen schlechten Eindruck. Auch sieht man das Frontpanel, welches einen USB 3.0 Port, einen USB 2.0 Port und zwei Lautsprecherbuchsen beinhaltet. Auf gleicher Höhe links ist der Anschalter und rechts der Reset-Knopf.
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Von der Seite sieht man dann das Seitenfenster, die Folie habe ich nicht abgezogen, da es ja ein Geschenk werden soll, aber man sieht schon das es sehr groß ist. Die Rückwand ist geschlossen gehalten. Am hinteren Teil des Gehäuses ist schon zu sehen, dass das Netzteil unten platziert wird und das oben ein Kabel hinauskommt, dies ist das Kabel für das Frontpanel, also ist es sogesehen nur eine Verlängerung. So geht einer der USB 3.0 Ports am Mainboard verloren, man kann das Frontpanel aber auch an einem 2.0 Port betreiben wenn man möchte oder das Mainboard keinen USB 3.0 Port hat.
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In der Tüte waren Schrauben, welche in schwarz gehalten sind, goldene Mainboard Abstandshalter, ein paar Kabelbinder und ein Speaker.
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Innereien:
Öffnet man das Gehäuse, welches sehr schwer zu öffnen ist da das Seitenfenster teilweise klemmt, so sieht man schon einige Kabel. Auch wird das USB 3.0 Kabel hier durchgezogen. Oben an den Laufwerksblenden sieht man einen kleinen Beutel, welcher mit Kabelbinder befestigt ist, zum Inhalt komme ich später. Das Gehäuse hat schnellverschlüsse, also man braucht zum ein bauen von Laufwerken oder Festplatten kein Werkzeug und keine Schrauben, wer seine Festplatten trotzdem lieber verschraubt, der kann dies auch tun.
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Das USB 3.0 Kabel hat eine kleine Halterung, sodass man es, wenn man die Folie abzieht, wo man möchte befestigen kann.
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Der Frontlüfter bietet sowohl einen 3Pin Stecker für das Mainboard als auch einen Molex Stecker, es handelt sich um einen standart Sharkoon Lüfter welcher in jedem der Gehäuse steckt.
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Bei den PCI-Slots finde ich persönlich es schade, das man die Blenden herausbrechen muss, aber es ist zu verschmerzen für diesen Preis. Auch ist das Netzteil vollständig vom Boden entkoppelt, durch einen durchgängigen Streifen Moosgummi. Das Netzteil kann in beide Richtungen platziert werden, also entweder mit dem Lüfter nach oben oder nach unten.
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Dreht man das Gehäuse um, so sieht man den Staubfilter des Netzteiles, dieser ist einfach zu entfernen und zu reinigen, hier können sich auch teurere Gehäuse eine Scheibe abschneiden.
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Einbau der Hardware:

Folgende Hardware habe ich eingebaut:
-Bequiet E9-450W
-Gigabyte Z77-DS3H
-Gainward GTX570 Phantom
-4x 2GB DDR3 1600Mhz
-640GB HDD

Der Einbau des Mainboards ging noch sehr gut, zuerst allerdings musste ich die Abstandshalter selbst einbauen was aber kein Problem war, es hat ohne Probleme reingepasst und war auch gut festzuschrauben. Anschließend machte ich mich an die Grafikkarte, dies war schon eher ein Problem, das Gehäuse ist für Grafikkarten von bis zu einer Länge von 27cm spezifiziert, doch meine GTX 570 Phantom hat eine Länge von 26,7cm. Indem ich die Grafikkarte schräg hineingehoben und anschließend im Inneren gedreht habe passte sie doch hinein. Die Festplatte einzubauen, hier gilt zu sagen, dass das Gehäuse nur 4x 3,5" Schächte hat aber keinen einzigen 2,5", war sehr einfach, wennauch etwas kompliziert, da man den Schnellverschluss sowohl von der Rückseite als auch von der Vorderseite abmachen musste. Wie man sehen kann war zwischen der 2,5 Slot breiten Grafikkarte und der im obersten Schacht eingebauten Grafikkarte fast kein Platz mehr.
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Das Netzteil ließ sich einfach einbauen, aber die Kabelführung ist kompliziert, da man hinter dem Mainboardtray maximal 1,7cm Platz hat. So konnte ich die vielen Kabel nicht hinter dem Mainboardtray verstecken sondern musste sie am Boden des Gehäuses lassen. Dies sorgte dafür, dass die unteren beiden Festplattenschächte nicht mehr benutzbar waren, das sollte man bedenken wenn man dieses Gehäuse kauft.
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Fertig eingebaut sieht es doch ganz gut aus.
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Praxistest:
Den Test habe ich mit Prime95 und Furmark Vantage ausgeführt, diese Programme liefen gleichzeitig, um die maximale Belastung für den PC zu erreichen.
Den ersten Test habe ich ohne Lüfter auf der Rückseite gemacht und das Ergebnis war erschreckend, aber auch logisch:
CPU: 96°C
GPU: 96°C
Diese Werte pendelten sich schon nach wenigen Minuten ein.

Anschließend entschied ich mich dazu einen Hecklüfter zu installieren, dieser ist baugleich zum Frontlüfter:
CPU: 85°C
GPU: 77°C
Wie man sieht macht es einen riesigen Unterschied, somit gilt zu sagen, dass man wenn man dieses Gehäuse kauft unbedingt einen Lüfter mitkauft.

Fazit:
Dieses Gehäuse ist ein sehr günstiges Gehäuse, auch wenn die Gehäusewand an manchen Stellen relativ dünn ist oder das Seitenteil klemmt, jedocht gilt zu sagen das man einen Lüfter für die Rückseite benötigt und das Gehäuse keine 2,5" Schächte für zum Beispiel SSD's besitzt. Auch hat dieses Gehäuse einige Dinge wie zum Beispiel den Staubfilter am Boden, von dem sich andere Hersteller noch eine Scheibe abschneiden können.

Vorteile:
-Sehr günstig
-Gutes Platzangebot (ATX)
-Mit Hecklüfter akzeptable Kühlleistung
-Gut platziertes und großes Seitenfenster

Nachteile:
-Ohne Hecklüfter Hitzestau
-Zu wenig Platz hinter dem Mainboardtray
-Keine 2,5" Schächte
-PCI-Blenden müssen herausgebrochen werden.

LG Counted911

PS: Wenn es in der falschen Topic ist bitte verschieben.
 
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AW: Test Sharkoon Vaya Value- Billig oder günstig?

Ich selber habe das Sharkoon Rex Value 3 und bin damit auch sehr zufrieden. Da sind auch die negativ Aspekte des Vaya nicht vorhanden.

Und zum Test selber muss ich sagen, dass die Idee top ist, nur die Formatierung des Textes müsstest du mal überdenken, es sieht leider alles andere als schön aus. Vielleicht solltest du eine Formatierung versuchen wie _chiller_ es hier tat: [Review] Ein 780 Watt starkes Netzteil für 38 Euro. Kann das gut gehen?

MfG D3r Mars
 
AW: Test Sharkoon Vaya Value- Billig oder günstig?

Das werde ich beizeiten nochmal überarbeiten, danke :D

LG Counted911
 
AW: Test Sharkoon Vaya Value- Billig oder günstig?

Ich habe früher oft diverse Sharkoon-Gehäuse für Office PCs verwendet, leider sterben sehr oft nach einer Weile die Front USBs (primär 3.0).

Ich bin dann zum Zalman Z3 Plus (Weiß) umgestiegen damit hatte ich bisher keinerlei Probleme, und man kann wunderbar lautlose Officerechner ohne großen Aufwand bauen. Einfach den Lüfter hinten ausbauen, den Frontlüfter von Mainboard regeln lassen (wobei auch die eingebaute Lüftersteuerung geht), und zusätzlich als CPU Lüfter den Cooler Master Hyper103 nehmen, bisher war jeder Kunde (besonders Frauen ^^) begeistert, da der Frontlüfter und der CPU Lüfter den weißen Tower leicht blau ausleuchten und dazu ist er noch unhörbar.
 
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