Tesla startet "Mikrotransaktionen": In-Car-Commerce im Kommen

- "Sie möchten mehr Bässe hören? - Schalten Sie die 3 letzten Perzentil-Balken für die nächsten 30 Minuten frei..."

-" Kickdown available nach nur 1 Werbespot oder sofort gegen..."

-"Durst? Im Fach unter der Mittelarmlehne bieten wir Ihnen eine kühle Erfrischung: 0.1L biologisch einwandfreies Grundwasser aus der Region Großberlin - Bitte beachten Sie: Bei einem Kauf erklären Sie sich verantwortlich zur Rückgabe der Leichtmetall-Einweg-Pfandverpackung"

- "Der KI-Fahrassistent hat 5 Kilometer voraus ein Stauende detektiert. Wir empfehlen, vom Standard- ins Premiumsegment unserer Krankenzusatzversicherung upzugraden!"

- "Da Sie grade ohnehin im Stau stehen, wäre dies eine gute Gelegenheit, Ihr aufgelaufendes Zeitdefizit monatlich konsumpflichtiger Werbespots unserer vertrauendswerten Geschäftspartner auszugleichen - lets go!"

-" Ihre kostenlose Firewall ist abgelaufen - Jeder Passant kann auf seinem Handy in Ihrem Fahrtenlog sehen, an welchem Puff Sie vorbeigefahren sind oder vor welcher Grundschule Sie geparkt haben..."

- "Rückwärts einparken gehört laut Bagatellstatistik Ihrer Versicherung nicht zu Ihren Stärken - Sie können es sich aussuchen: Unsere Einparkvollautomatik kostet pro Nutzung nur etwa 1/10 des Sprunges in die nächsthöhere Versicherungsklasse. Wenn Sie hingegen an Ihrer Beratungsresistenz festhalten möchten, machen wir Sie darauf aufmerksam, dass wir in diesen Fall zur Echtzeitübermittlung der Rundumkammerabilder während des manuellen Einparkversuchs an Ihre Versicherung verpflichtet sind. A propos: Möchten Sie beim manuellen Einparken die Kameraansichten auch nutzen, so kostet dies nur 1 EUR pro Kammera und Fahrtrichtungswechsel. Viel Glück diesmal!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verbinde Mein Handy mit dem Auto und nutze mein Mobiledatenvolumen ohne zusatz-Abo und dank Android Auto kann ich auf Maps mit Satellitenbilder und Stauwarner nutzen ohne zusatzkosten. Android Auto lässt mich auch Fremdanbieter Apps wie TomTom, Amazon Musik u.s.w nutzen, die weder freigeschalten werden müssen noch eine Erlaubnis vom Auto Hersteller benötigen.
Wenn ich Maps ausschließlich nur per Monatliche Gebühr bei Tesla freischalten kann, ist es ein Abo, egal ob es für das Datenvolumen oder Funktion geht.
Das ist genau der Punkt. Ähnliche Möglichkeiten hat man in jedem halbwegs modernen Auto. Und wie du meinem Beitrag entnehmen konntest, kann man das auch im Telsa über das Mobiltelefon ohne Zusatzkosten nutzen. Insofern ist diese "News" eigentlich überhaupt keine News.
Hohe und bezahlbare Datenvolumen waren früher nicht verfügbar, genauso wenig wie USB Schnittstellen, da gab es keinen anderen Weg als nur über die Werkstatt oder noch früher über CD.
In meinen Auto geht es schon seit Jahren kostenlos über Wlan inklusive Verkehrwarnung und Stauumfahrung und das ohne teures Premium Fahrzeug.
Es geht ja auch nicht darum, dass man dafür Datenträger brauchte, sondern dass man dafür schon damals Geld bezahlen musste. Das ist also nichts Neues.
Davon abgesehen bezahlt man auch heute noch bei vielen Herstellern jedes Software Update extra. Und die können nach wie vor meistens nur in der Werkstatt aufgespielt werden.
 
Wenn das so weiter geht, sehe ich fast schon was das real werden, was ich vor vielen Jahren mal in einem Cartoon gesehen habe - sinngemäss:

Ein Auto nähert sich mit hoher Geschwindigkeit einem Hindernis, und auf dem grossen Mitteldisplay steht zu lesen:
"Sie möchten eine Vollbremsung auslösen. Sind Sie sicher? Bestätigen Sie mit Drücken des 'OK'-Feldes..."
 
LOL.

Bei meinem Skoda schließe ich mein iPhone an und habe in Apple CarPlay Google Maps mit satellitenkartendarstellung, YouTube Music, Spotify etc. alles all inclusive ohne Mehrkosten.

Ich hoffe das funktioniert dann auch bei einem Tesla. Anstatt Abo einfach iPhone dran und fertig.
 
Blabla, wie reisserisch... Es ist ihnen schon bewusst das die Standardfunktionen im Tesla (wie Klimaanlange, Parksensoren, Sitzheizung, nur um die von ihnen aufgezählten zu erwähnen) alle enthalten sind und keinen Aufpreis kosten.
Der Artikel beschreibt ziemlich gut was das Premiumpaket beinhaltet

Sitzheizung hinten kostet extra, Lenkradheizung, Kurvenlicht, zusätzliche Reichweite und mehr Leistung kosten auch extra und können über die App freigeschaltet werden und können nicht schon vorher dazu gebucht werden.

Tesla ist da nicht alleine. BMW und Mercedes verbauen mittlerweile auch in allen Ausstattungsvarianten Sitzheizung vorne und hinten und muss dann freigeschaltet werden über einmalige Zahlung oder per Abo. Beworben wird das natürlich als Vorteil weil man z.B. Sitzheizung und Kurvenlicht nur für Herbst und Winter buchen kann für 300€ pro Quartal anstatt die 5000€ Einmalzahlung. Rechnung scheint auch erstmal aufzugehen wenn man die Sachen auch wirklich nur im Winter nutzen möchte. Will man aber z.B. das ganze Jahr über das Kurvenlicht nutzen, dann muss man trotzdem das komplette Paket buchen und ist dann bei 1200€/Jahr. Im 5. Jahr wäre es dann günstiger gewesen das Paket einmalig zu kaufen anstatt dem Abo.

Mit den ganzen Abos sinkt aber auch der Wiederverkaufswert der Autos. Die ganzen extra Optionen die man über die App buchen kann, sind an den Benutzer gebunden, aber auch an das Modell. Wechsel ich von einem Model Y auf ein Model X, dann muss ich alle Optionen neu kaufen. Gebe ich meinen 3er BMW in Anzahlung um mir einen 5er zu holen, dann bekomme ich auch weniger und muss für die neuen Abos mehr zahlen.
 
Sitzheizung hinten kostet extra, Lenkradheizung, Kurvenlicht, zusätzliche Reichweite und mehr Leistung kosten auch extra und können über die App freigeschaltet werden und können nicht schon vorher dazu gebucht werden.

Tesla ist da nicht alleine. BMW und Mercedes verbauen mittlerweile auch in allen Ausstattungsvarianten Sitzheizung vorne und hinten und muss dann freigeschaltet werden über einmalige Zahlung oder per Abo. Beworben wird das natürlich als Vorteil weil man z.B. Sitzheizung und Kurvenlicht nur für Herbst und Winter buchen kann für 300€ pro Quartal anstatt die 5000€ Einmalzahlung. Rechnung scheint auch erstmal aufzugehen wenn man die Sachen auch wirklich nur im Winter nutzen möchte. Will man aber z.B. das ganze Jahr über das Kurvenlicht nutzen, dann muss man trotzdem das komplette Paket buchen und ist dann bei 1200€/Jahr. Im 5. Jahr wäre es dann günstiger gewesen das Paket einmalig zu kaufen anstatt dem Abo.

Mit den ganzen Abos sinkt aber auch der Wiederverkaufswert der Autos. Die ganzen extra Optionen die man über die App buchen kann, sind an den Benutzer gebunden, aber auch an das Modell. Wechsel ich von einem Model Y auf ein Model X, dann muss ich alle Optionen neu kaufen. Gebe ich meinen 3er BMW in Anzahlung um mir einen 5er zu holen, dann bekomme ich auch weniger und muss für die neuen Abos mehr zahlen.
Du hast die Problematik im Gegensatz zu vielen treudoofen Schönrednern hier super erkannt und klasse zusammengefasst.
dafür ein Like ?
 
Wenn ich mir letztes Jahr einen vollausgestatteten Tesla gekauft hätte (würde ich eh nie machen, aber mal angenommen), darf ich dann jetzt für alle gewohnten Funktionen monatlich blechen?

Abos sind ja mittlerweile echt eine Seuche. Ich finde es ja schon grenzwertig, dass in Autos häufig mehr verbaut wird, als der Kunde bestellt hat. Funktionieren tut aber nur das, was man bezahlt hat, logisch. Dabei machen das japanische Hersteller schon viel besser. Da gibt es einfach nur vier Ausstattungspakete, und man hat genau das verbaut, was eben im Paket drin ist. Der Produktionsaufwand ist der selbe, aber der Verwaltungsaufwand sinkt. Da ist dann etwas Serie, was hierzulande Aufpreis kosten würde. Das sorgt für niedrigere Preise und es wird kein Material ungenutzt verbaut. Win-Win für alle. Ausstattung jetzt als Abo anzubieten geht für mich in die völlig falsche Richtung.

Was ich brauche, ist eigentlich nur ein Klinkenanschluss. Mittlerweile kann ein Smartphone praktisch alles, was man unterwegs brauchen könnte, sei es Navi oder Musik. Nicht mal integriertes Carplay muss sein, wer weiß, ob das in 20 Jahren noch funktioniert oder Anschlüsse noch kompatibel sind. Den Klinkenstecker gibt es seit 140 Jahren und wird zumindest als Fallback immer noch verwendet.
 
Sitzheizung hinten kostet extra, Lenkradheizung, Kurvenlicht, zusätzliche Reichweite und mehr Leistung kosten auch extra und können über die App freigeschaltet werden und können nicht schon vorher dazu gebucht werden.

Tesla ist da nicht alleine. BMW und Mercedes verbauen mittlerweile auch in allen Ausstattungsvarianten Sitzheizung vorne und hinten und muss dann freigeschaltet werden über einmalige Zahlung oder per Abo. Beworben wird das natürlich als Vorteil weil man z.B. Sitzheizung und Kurvenlicht nur für Herbst und Winter buchen kann für 300€ pro Quartal anstatt die 5000€ Einmalzahlung. Rechnung scheint auch erstmal aufzugehen wenn man die Sachen auch wirklich nur im Winter nutzen möchte. Will man aber z.B. das ganze Jahr über das Kurvenlicht nutzen, dann muss man trotzdem das komplette Paket buchen und ist dann bei 1200€/Jahr. Im 5. Jahr wäre es dann günstiger gewesen das Paket einmalig zu kaufen anstatt dem Abo.

Mit den ganzen Abos sinkt aber auch der Wiederverkaufswert der Autos. Die ganzen extra Optionen die man über die App buchen kann, sind an den Benutzer gebunden, aber auch an das Modell. Wechsel ich von einem Model Y auf ein Model X, dann muss ich alle Optionen neu kaufen. Gebe ich meinen 3er BMW in Anzahlung um mir einen 5er zu holen, dann bekomme ich auch weniger und muss für die neuen Abos mehr zahlen.

Echt?

Bei welchem Modell denn und seit wann?

Kann nur für mein Model S Performance sprechen, da war alles im KP inkludiert und die Sonderausstattung hat sich auf Felgen auf Lackierung beschränkt, Stand 12/20.
 
Aber das ist doch ganz klar Buy-to-Win! Wenn ich mir durch eine Mikro-Transaktion ein Chip Tuning kaufe, bin ich schneller als andere. Das ist doch unfair. ???
 
ROFL... Car as a Service, naja, war abzusehen... nur traurig wie sich das manche weiterhin schön reden, als wär dieses Modell für irgendeinen Konsumenten von Vorteil.
 
Find ich richtig gut.
Für lange Reisen (wie in den Urlaub) kauft man sich die Premiumkonnektivität dazu und nach dem Urlaub kann man es wieder stornieren.
Bei den normalen Pendelfahrten zur Arbeit etc nutzt man das sowieso nicht.
 
Wenn ich mir letztes Jahr einen vollausgestatteten Tesla gekauft hätte (würde ich eh nie machen, aber mal angenommen), darf ich dann jetzt für alle gewohnten Funktionen monatlich blechen?

Abos sind ja mittlerweile echt eine Seuche. Ich finde es ja schon grenzwertig, dass in Autos häufig mehr verbaut wird, als der Kunde bestellt hat. Funktionieren tut aber nur das, was man bezahlt hat, logisch. Dabei machen das japanische Hersteller schon viel besser. Da gibt es einfach nur vier Ausstattungspakete, und man hat genau das verbaut, was eben im Paket drin ist.
Das macht Tesla doch noch viel besser. Da sind einfach immer alle Extras schon drin. Du kannst gerade mal noch größere Felgen und die Farbe auswählen und entscheiden, ob du den Enhanced Auto Pilot, bzw. Full Self Driving haben willst oder nicht (und wenn nicht, kannst du es später noch dazu kaufen, die Hardware dafür wird serienmäßig verbaut).

Echt?

Bei welchem Modell denn und seit wann?

Kann nur für mein Model S Performance sprechen, da war alles im KP inkludiert und die Sonderausstattung hat sich auf Felgen auf Lackierung beschränkt, Stand 12/20.
Ich verstehe auch nicht, woher solche Behauptungen kommen. Bei meinem Model S konnte ich 2017 noch diese Extras auswählen:
- Größere Felgen
- Enhanced Auto Pilot
- Full Self Driving
- Luftfederung
- Premium Audio

Inzwischen sind Luftfederung und Premium Audio Serienausstattung.
In meinem Model 3 von 2021 gehört zur Serienausstattung sogar eine Lenkradheizung. Aufpreis konnte ich da nur noch für Felgen und Autopilot/FSD zahlen. Und das ließe sich alles auch nachträglich noch dazu kaufen.

ROFL... Car as a Service, naja, war abzusehen... nur traurig wie sich das manche weiterhin schön reden, als wär dieses Modell für irgendeinen Konsumenten von Vorteil.
Von Schönreden kann keine Rede sein. Niemand will Mikrotransaktionen, schon gar nicht für essentielle Features. Der Punkt ist, dass es die bei Tesla auch nicht gibt. Die Behauptung des Artikels ist schlicht falsch (daher wohl auch ohne Quellenangabe).
 
@yingtao kommt da noch ne Quelle zu Deine Behauptungen?

Oder ist das hier die Qualität des Austauschs: einfach mal dumm-bratzigen Quatsch erzählen, irgendwas bleibt schon hängen?

Wer nicht versteht dass mobility as a service das Geschäftsmodell aller Automobilhersteller ist und dieses Ziel bereits seit Jahren so verfolgt wird hat schlicht wenig Ahnung.
 
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Von Schönreden kann keine Rede sein. Niemand will Mikrotransaktionen, schon gar nicht für essentielle Features. Der Punkt ist, dass es die bei Tesla auch nicht gibt. Die Behauptung des Artikels ist schlicht falsch (daher wohl auch ohne Quellenangabe).
Niemand? Wenn es so einfach wär...
Friss oder Stirb ist hier die Devise und die Menschen fressen lieber, statt mal zu boykottieren... alles wie gewohnt. :)
 
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