Telekom-Mitbewerber wollen Glasfaser-Ausbau massiv forcieren

Ich finde so ein Netzausbau gehört zu Infrastruktur, und mMn sollte das in staatliche Hände gehen. Leider ist unsere Regierung eine Bande von Volksverrätern.
Die Telekom ist immernoch in Staatliche Hände.
Das es jetzt Telekom AG heißt ist nur Augenwischerei, wenn man sich mal die Anteilseigner anschaut

17,40 % KfW
14,50 % Bundesrepublik Deutschland
Die KfW ist zwar eine Bank, aber der Aufsichtsrat gehört zum Bundesministerium der Finanzen.
Somit gehört 31,9 % bereits dem deutschen Staat.
Der Rest ist in Streubesitzt, von anderen Institutionen, aber auch da wird tlw. der Staat mitmischen.

Um neue Sachen durchsetzen zu können benötigt man 75% der Zustimmung. Somit kann Deutschland mit ihren (mindestens) 31,9% eine Sperrminorität veranlassen und so deutlich auch die DTAG lenken.
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/sperrminoritaet/sperrminoritaet.htm
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Kunden interessiert sowas ja nicht :-)
Vor allem nicht wenn er die Wahl hat zwischen Breitband und nicht Breitband hat.
Viele wären an der Stelle froh überhaupt etwas zu bekommen.

Monopole sind nie gut. Nur bei der Infrastruktur besteht das Problem das es selten viele Anbieter geben kann. Das Netz gibt es idR. nur einmal .
Um einen richtigen Wettbewerb zu bekommen dürfte es nie Netzbetreiber und Provider in einem geben. Strom, Gas, Internet... überall das selbe Problem.
 
Die Telekom ist immernoch in Staatliche Hände.
Das es jetzt Telekom AG heißt ist nur Augenwischerei, wenn man sich mal die Anteilseigner anschaut

17,40 % KfW
14,50 % Bundesrepublik Deutschland
Die KfW ist zwar eine Bank, aber der Aufsichtsrat gehört zum Bundesministerium der Finanzen.
Somit gehört 31,9 % bereits dem deutschen Staat.
Der Rest ist in Streubesitzt, von anderen "Instituren" aber auch da wird tlw. der Staat mitmischen.

Um neue Sachen durchsetzen zu können benötigt man 75% der Zustimmung. Somit kann Deutschland mit ihren (mindestens) 31,9% eine Sperrminorität veranlassen und so deutlich auch die DTAG lenken.
Sperrminorität - Wirtschaftslexikon
Die darf ja gerne eine AG sein, aber bitte zu 100% dem Bund gehören, genau wie die Bahn
 
Die darf ja gerne eine AG sein, aber bitte zu 100% dem Bund gehören, genau wie die Bahn
Die Bahn hat doch selbst genug gekappt.
Erstmal wird sehr stark an Personal gesparrt, Reparaturen werden rausgeschoben, Infrastruktur vernachlässigt, Klimaanlagen funktionieren nicht [1], Preise weiter erhöht.

Ach übrigens... Die große Koalition hat den Investitionsvertrag für den Ausbau der Internetverbindung größtenteils gestoppt und schwenkt statt Kabelausbau auf Funk um.
So zerstört die Große Koalition das Internet - Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD | TecChannel.de
http://www.derwesten.de/wirtschaft/...e-koalition-zum-thema-dsl-wlan-id8709956.html

Zudem ist die Vorratsdatenspeicherung wieder ein Thema, trotz der vielen Geheimdienstskandale (NSA, GCHQ, BND).
http://www.heise.de/newsticker/meld...-Vorratsdatenspeicherung-zurueck-2054379.html
Also im Grunde würde es auch nicht besser werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Telekom ist immernoch in Staatliche Hände.

Sie ist in staatlichen Händen, aber sie ist nicht Teil des Staates. Damit hat sie keinen Möglichkeit, sich über den Staat zu finanzieren und sie kann nicht im Auftrag des Staates eine Grundversorgung gewährleisten, die sich am Markt eigentlich nicht lohnt. Umgekehrt kann sie vom Staat nicht geschützt werden, um eben so etwas zu machen. Im Gegenteil: Der Staat hat sich im Rahmen der Marktliberalisierung dazu verpflichtet, die Infrastruktur seines eigenes Unternehmens zu günstigen Preisen an andere zu vermieten. Die machen schöpfen dann die Gewinne ab, die eigentlich in den Ausbau fließen sollten, für den als Ersatz wieder irgendwelche Programme aus Steuermitteln debatiert werden... :kotz:

(Vergleiche Absurditäten bei der Bahn: Die darf der Staat auch nicht direkt fördern, weil sein privatisiertes Unternehmen ist.
Nun gab es auch gute objektive Gründe, ein Prestige-Projekt der BW-CDU nicht durch den Band zu fördern, aber Mrs Teflon war nunmal an der Macht, als es um S21 ging. Ergebnis dieser Situation: Der oberste-Bahn-Chef Peter Ramsauer hat den Verkehrsminister Peter Ramsauer bei Vertragsverhandlungen über den Tisch gezogen und so aus Bundesmitteln einen Bau finanziert, den die Bahn schon lange "als zu teuer" aufgegeben hatte :schief: )
 
Zurück