TechN: High-End-Wasserkühler für AM4, LGA 1200 und 2066

Das Problem ist, dass auch einfach dein System das Problem sein kann. Wenn du nicht gerade einen anderen Wasserblock hast mit dem du ihn vergleichen kannst und die selbe WLP verwendest und ein genauen Temp Sensor an der CPU anbringst. Können sie immer sagen das dein Messaufbau der Fehler ist (Messtoleranz).
 
@Nathenhale
das ist z.B. eine der bekannten Antworten und ist teilweise auch berechtigt. Ich habe zwar gesonderten Sensoren die ich aber nicht zum ablesen von CPU Kühler-Temperaturen nutze. Dafür habe ich eigentlich ein gutes MB und etwas hilft auch die CPU. Ich belaste mit Spielen, rändern und Prime und das für den Hausgebrauch. Wenn meine CPU- Diode jetzt einen Wert von 30°C ausgibt und mit neuem Kühler -+ 5°C fange ich glatt das Stutzen an.
Ich habe derzeit einen AC Next mit Vision in vernickelt.
 
Hm das Design spricht mich auf jedenfall an, schönes Teil geworden^^

Hatte mich ja eigentlich auf den cuplex kyros next am4/3000 eingeschossen letztens aber nu muss ich wohl doch nochmal drüber nachdenken :D

Seid aufjedenfall gebookmarked erstmal, bin gespannt was demnächst noch so von euch kommt.


Vielleicht für dich auch noch interessant, zwecks Anpassung an AM4 Heatspreader:

Während der Entwicklung kam für uns die Frage auf, wie man unseren Kunden einen CPU-Kühler bauen könnte der perfekt an die CPU des Kunden anpassbar ist. In den 3D-Daten der von uns gescannten CPUs gab es konkave, konvex und plan parallele CPU-Heatspreader. Hieraus kam die Erkenntnis, das die Geometrie des Kühlers sich anpassen lassen müsste.

Das Ergebnis ist eine der Innovationen des cuplex kryos NEXT: Die VARIO-Technologie.

Die geschützte VARIO-Technologie (DE202016002497U1) teilt das Gehäuse des Kühlers in zwei Teile. Ein beweglicher Innenteil und ein äußeres Gehäuse. Der Innenteil kann an vier Punkten durch Aktoren in Winkel und Position verstellt werden. Dies wird über eine Anlagefläche auf den Boden des Kühlers übertragen und verformt im Bereich von einigen hundertstel mm den Boden des Kühlers (reversibel).

Der Clou dabei ist, dass diese Verstellung während des Betriebs von außen durchgeführt werden kann. Durch drehen an den vier Aktoren kann die Form der Bodenplatte optimiert werden und dies durch entsprechend sinkende Core-Temperaturen überprüft werden. Unsere internen Tests zeigen bei aktuellen CPUs mit 100W TDP ein Optimierungspotential von bis zu 2K.

Die Kühler mit VARIO-Technologie sind so konstruiert, dass eine Beschädigung von Kühler oder CPU unmöglich ist. Zudem wird jeder einzelne Kühler kalibriert und die Normaleinstellung (entsprechend des Standard-Kühlers) wird per Lasergravur auf jedem Kühler markiert. Es ist also immer möglich den Kühler wieder auf Original-Auslieferungszustand einzustellen.



Mein R3700x wird bald auch ein Jahr alt und die damaligen Tests ware bei sehr ähnlichen Raumtemperaturen. Der Next mit Standarthalterung und beiliegender Cryonaut paste, hat bei mir im Handbreak viel höher Ausschläge richtung 70 Grad gehabt. Mit der angepassten Halterung und MX4 paste bin ich bei ~ 65 Grad.
AC gibt die Halterung mit einer Verbesserung von ~1,5 grad an wenn ich mich nicht irre.
Wenn man das wirklich nachvollziehbar testen möchte, braucht man geeichte Messwerkzeuge und am besten einen chiller der die Wassertemperatur konstant hält.

 
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Ja der wäre auch noch eine Überlegung wert. Allerdings gibt's den glaub noch nicht in der acetal rgbpx version und die anderen überzeugen mich optisch nicht so richtig. Mal schauen, bis zum zen3 release dauerts ja noch einen Moment und bis dahin tuts der alte Block auch noch ^^
 
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Kann ich nur so unterschreiben. Der Preisunterschied zur Konkurrenz ist je nach Modell zwar recht ausgeprägt, aber bei ner Neuanschaffung wäre ich definitiv dabei - wenn sie einen ohne Klarsichtdeckel aus POM oder Metall liefern :D
 
Igors Test spiegelt die Realität viel besser dar. Wenn man den Test vergleicht zw https://hardware-helden.de/techn-cpu-waterblock-am4-im-test/ und Igor - https://www.igorslab.de/techn-cpu-waterblock-gegen-watercool-heatkiller-und-ek-quantum-magnitude/2/

Aufbau Igor: 170 l/h Ryzen 9 3900X // 150 Watt Package Power // Wärmeleitpaste Alphacool Subzero
5 Durchläufe mit je 60 Minuten durchlaufen, wobei bei jedem Run noch 15 Minuten fürs Aufwärmen vorangingen
Wasser wurde auf 20 °C gehalten.

Hardwarehelden:
Die Kühler wurden viermal verbaut und jedes Mal über 100 Minuten gemessen. Die CPU wurde auf 1.35V fixiert und mit prime95@12k belastet. Die Leistungsaufnahme lag bei ~160W für die CPU. Mittels eines Watercool-MO-RA3 wurde die Wassertemperatur bei 25 Grad stabilisiert. Durchfluss 166l/h / Wärmeleitpaste ( Arctic-MX2 ???? war beim Kühler dabei)

Dann gibt es ein Delta vom Heatkiller IV bei Igor: 39,54 Hardwarehelden 45,1
Das Gleich nun bei TechN bei Igo 38,47 Hardwarehelden 43,2

Wenn ich jetzt die Deltas vergleiche:
Hardwarehelden - Heatkiller vs TechN = wäre der TechN das delta um 1,9 besser
Igor - Heatkiller vs TechN = wäre der TechN das delta um 1,07 besser

Was sagen uns nun die zwei Tests, wenn ich diese vergleich? Ein anderer Test und scho ist das Endergebnis wieder anders. fast 1 Grad "schlechters" Delta als bei den Hardwarehelden.
Wie ich mir auch gedacht haben, high end Kühler nehmen sich genau 0.
Auch wenn das Plexi bei dem TechN eine sehr gute Qualität haben soll, die auch Igor lobt wäre das mir zu riskant.
Meine erfahrung mit Plexi, bei Wakue ist und ,bleibt ein graus, NIE WIEDER .........
 
Die Tests zu vergleichen ist schwer, da sind 0.8k ratzfatz "passiert. CPU-Sensor, Tempsensor des Wasser, Durchflusswerte...alles kleine Variablen die Einfluss nehmen. Dazu andere Wärmeleitpaste.
Unser 3900X hat etwas mehr gezogen (170W) und Igor hatte die Möglichkeit die Wassertemp auf sehr niedrigen 20Grad zu halten.
So ist bei Igor auf dem 3900X der HK4 näher dran als der Magnitude (gleiches haben wir btw beim 2700X gemessen), allerdings liegt er direkt mal eben 3.4k vor dem EK, was uns nicht gelungen ist.

Ich finde insgesamt kommen unsere Tests eigentlich zu einem recht ähnlichen Ergebnis: Der TechN hat im Bereich von 1-2K die Spitze erklommen, was im Kühlerbereich halt schon ne Nummer und nicht "0" ist. Das macht den HK4 aber nicht weniger gut!
 
Ne aber wie gesagt war unter 3900X etwas hungriger Unterwegs, etwas mehr Spannung und bei 7nm gehen die Temps schnell hoch. Auch kenne ich seine Software zur Lasterzeugung nicht, da gibts auch Unterschiede. Die CPUs haben auch eine ziemliche Spanne
 
Fraglich ist dann nur, wo ~5K Unterschied bei den Deltas herkommen. Aus paar l/h und 5K niedrigerer Ausgangstemperatur wohl kaum.

Das kann man schon zwischen zwei verschiedenen CPU-Exemplaren haben, erst recht wenn man soweit runterkühlt. Die internen Sensoren sind keine Präzisionsmessinstrumente und da man keinen externen Referenzfühler sinnvoll platzieren kann, gibt es auch keine Kalibrierungsmöglichkeit. Aus CPU-/GPU-Kühlungstests kann man deswegen immer nur relative Angaben ziehen (bei Radiatoren und Lüftern sieht es anders aus):
"Produkt X ist bei Heizleistung Y auf Wärmequelle mit Form Z um A Kelvin besser/schlechter als Produkt B".
(Wobei Z meiner Einschätzung nach ein eher kleiner Faktor ist, während das real vorliegende Y viel zu oft bei der Betrachtung ignoriert wird.)

Sowohl bei Igors als auch Nabennarrs Test soll man den hohen, fixierten Durchfluss im Hinterkopf behalten. Arbeitet man in der Praxis mit deutlich schwächeren Pumpen, kann sich der Abstand verändern und in Abhängigkeit von den restlichen Komponenten im Kreislauf haben Kühler mit niedrigerem Widerstand in der Praxis einen mehr oder minder großen Vorteil, da in der Regel die Pumpenleistung/-lautheit und nicht der Durchfluss fixiert wird.
 
Man muss auch aufs Coolant achten. Genau deshalb nehme ich nur reines Wasser. Vor allem bei 20°C. Und was man auch beachten muss: jeder IHS ist nach dem mehrmaligen Verschrauben ein echtes Unikat. Die verziehen sich ungemein und irgenwann ändert sich nichts mehr. Nur ist dann jeder anders schief. Ich habs mal gemessen, krank. :D
 
Große Chips FTW. Mein SB-E-Testsystem ist zwar auch nicht perfekt plan, aber mit soviel Silizium unten drunter kann es sich keine großflächigen Krümmungen erlauben. :-)

Wenn man über die Kühlflüssigkeit Temperaturunterschiede vor dem Komma erreicht, sollte man eigenen Artikel draus machen :-). Aber neben der Bedeutung bei Fließwiderstandsmessungen würde ich reines Wasser schon aus Gründen der Handhabung jedem empfehlen: Kein Schmieren, kein Kleben, keine Rückstände, keine Produktionschargen mit schwankender Zusammensetzung und gänzlich ohne Bedenken in der Kanalisation entsorgbar.
 
Klar. Es würde für die Kühlleistung zwar keinen großen Unterschied machen, wenn man Leitungswasser nehmen würde und für die relativ kurzen Testzeiträume stören auch Mikroorganismen sowie das zusätzliche Nährstoffangebot nicht. Aber gerade unvernickelte Kühler sehen nach Tests meist so schon nicht mehr neuwertig aus. Wenn man da noch eine Kalkschicht drauf packen würde, wäre an Fotos nie wieder zu denken. :-)
 
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