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Ok super Nachricht: alles ist gut angekommen und die Geräte usw. habe ich auch zusammen. Wenn nichts dazwischen kommt kann ich Morgen anfangen mit dem Biegen.
Siehe unten >|<
Das hier ist nur ein kurzes Update, das ich für Gestern nachhole. Ich zeige euch kurz welche Materialien ich zum Biegen genutzt habe.
Hier zuerst mal die Verpackung: ich muss sagen die Lieferung war echt super verpackt, Evonic macht da einen super Job.
Und was war noch in der Lieferung? Reiniger und ein passendes Tuch. Das werde ich garantiert später noch brauchen.
Und hier noch 2 Bilder wie das ganze dann beim Biegen aussehen wird:
Ansonsten habe ich gerade mit dem Biegen begonnen. Ich verrate nur erstmal das auch das natürlich nicht so einfach ist wie man zuerst denkt^^. Ich denke heute Abend wird noch ein Update dazu kommen.
Nun ging es wie affli sagt "ran an den Feind". Ich sammel also alle meine Sachen zusammen. Schraubzwingen, Handschuh, Heißlüfter und klebe schon die Biegeform mit Backpapier ab, als mir plötzlich auffällt, das ich das ganze ja gar nicht richtig befestigen kann. Die Unterstützung an der Seite blockiert da alles. Also Folie wieder ab, raus in den Garten und kurz Sägen. Das ist dann bei rausgekommen. Tja mal wieder alles nicht so leicht
Dann konnte es aber wirklich losgehen. Plexi ausgepackt und das ganze vernünftig befestigt.
Ich habe dann einfach das Plexiglas erwärmt und es durch das Gewicht von alleine absinken lassen, da ich keine Risse oder ähnliches riskieren wollte. Positive Nachricht: es kommt zu keinerlei Blasenbildung oder ähnlichem und das Material sieht immer noch super aus! Negative Nachricht: Das Material knickt mehr ab, als das es sich biegt. Daher stimmt zwar der Winkel, aber die Rundung leider nicht. Hier die Impressionen:
Bei der zweiten Biegung habe ich mir daraufhin mehr Zeit gelassen. Ich hab mir Hilfe geholt und während das Glas in Position gehalten wurde konnte ich es erst komplett erwärmen. Dann habe ich noch mit der Hand nachgeholfen und so ist es bei der zweiten Biegung schon fast doppelt so rund. *** Mhm die Datei will nicht...***
Nächstes mal werde ich probieren das noch besser zu erwärmen und evnt. schon ein bisschen weiter oben anzufangen. Das wird schon. Aber es bleibt festzustellen, das zumindest in der Stärke ein Winkel von 135° kein Problem ist.
*** Tut mir leid, das einige der Bilder nicht richtig gedreht sind. Das hab ich wohl vergessen zu speichern Gute Bilder zu der 2. Biegung sind im Moment auch schwer, weil das noch eingespannt ist. Aber ich denke in den nächsten Tagen wird noch genug Bildmaterial kommen ***
So, ich habe in den letzten Tagen jetzt endlich die letzten beiden Biegungen hinbekommen. Die ersten waren ja von der Form her nicht so super geworden. Also habe ich meine Arbeitsweise angepasst. Der Trick ist den Aufsatz vom Fön runter zu nehmen und schon sehr weit "unten" (vor der Biegung) mit dem Erwärmen zu beginnen. Wenn man die richtigen Stellen trift lässt sich das Plexiglas wirklich ohne Widerstand genau um die Form legen.
Tja es bleibt festzuhalten, das es eine SEHR gute Idee war vor dem eigentlichen Mod schonmal zu testen
Hier jetzt aber noch ein Haufen Bilder zum vorläufigen Endzustand. Weiter gehts in den nächsten Tagen/Wochen dann erstmal mit Airbrush und im Anschluss daran folgt noch die Beleuchtung. Wer mir damit helfen möchte klickt hier.
Bist du neu auf dem Airbrushgebiet?
Weil ich habe mir überlegt von Dosenlack auf Airbrush umzusteigen.
Wär cool wenn du von der Ausrüstung berichten würdest.
Auch von sowas wie Preis und so
Zuerst kurz zu meiner Ausrüstung. Nach allem was ich gelesen habe ist für eher größere Flächen ein Anfängerkit beim Airbrushen völlig ausreichend. Also habe ich mir so eines gekauft.
Kosten: Anfängerkit bei Conrad Bstnmr 206430-62 12,95€ + Farben + Druckluft + Versand= ca. 40€
Heute habe ich dann kurz mit dem Sprühen angefangen. Natürlich gab es gleich erstmal einige Probleme. Ich hatte das ganze vorher gut geputzt aber leider war es heute draußen eigentlich zu windig, daher ist ein bisschen Schmutz unter den Lack gekommen.
Der erste Sprühversuch ist auch erstmal voll schief gegangen, da ich die Farbe ca. 1:1 mit Wasser verdünnt hatte. Das hält dann aber gar nicht auf einer schrägen Fläche. Also habe ich die Farbe pur genommen, dann ging es schon viel besser. Allerdings ist es gar nicht einfach eine gleichmäßige Farbschicht ohne Farbnasen aufzutragen. Ich habe allerdings auch nicht sehr viel Erfahrung mit Streichen/Lackieren an sich.
Diesen ersten Versuch musste ich erstmal abbrechen. Morgen werde ich es mit verbesserter Ausrüstung nochmal probieren. Ich kann aber jetzt schon sagen das das Plexiglas mit der Farbe (wenn ich sie vernünftig drauf bekomme) einfach super aussieht!
Ah ok, das hört sich ja schonmal nicht schlecht an.
Mit Nasen hatte ich beim Dosenlackieren bisscher kaum Probleme, aber ich hab auch schon so um die 25 Dosen versprüht
Da braucht man einfach die Übung.
Das mit der Druckluft find ich ein bisschen blöd, da würde ich mir dann gleich nen Kompressor kaufen, vllt auch günstig bei ebay holen.
Bei Wind lackieren ist halt auch eine Sache für sich.
Ein Raum ist da schon ein bisschen besser.
Gibts heute dann ein paar Bilder?
So ich habe jetzt mit den Airbrusharbeiten begonnen. Hier sieht man kurz wie das Anfängerset, das ich mir gekauft habe aussieht.
Hier der Behälter mit der Farbe. Sieht böse aus
Nochmal ein kurzer Überblick zu dem was ich schon gemacht hatte: Ich habe es zuerst mit verdünnter Farbe probiert aber die schwamm sofort vom Gestell runter. Also habe ich, anstatt mit Verdünnungen rumzuspielen einfach unverdünnte Farbe genommen. Das hat auch soweit ganz gut funktioniert. Allerdings bin ich was lackieren angeht eher ein DAU und die Begleitumstände waren auch nicht gerade gut.
Die besagten Umstände habe ich probiert zu beheben. Das geht jetzt alles ganz gut. Dafür habe ich jetzt 2 andere Probleme:
- wie bekomme ich misslungene Stellen weg? Ich habe probiert sie anzuschleifen und neu überzusprühen. Man sieht jetzt weniger aber immer noch zu viel (siehe Bild)
- ich habe zwischendurch kurz ein paar Sekunden Pause gemacht (vielleicht 30 oder so), danach ging das Sprühen plötzlich nicht mehr. Luft kommt noch aber keine Farbe mehr... Es ist nichts verstopfts, das habe ich eigentlich getestet. Woran kann das liegen??
Ich hoffe es gibt hier ein oder 2 Leute, die das schonmal gemacht haben und mir helfen können.
Fazit vorerst: Man sollte alles perfekt vorbereiten, Zeit lassen hilft immer . Zum Airbrushen: Das Ergebnis sieht auf jeden Fall toll aus; in meinen Augen besser als jeder Lack. Dafür ist es aber auch etwas komplizierter und für mich als Anfänger geht noch einiges schief.
Ich werde dranbleiben und noch ein bisschen recherchieren. Ich hoffe ihr habt auch noch ein paar Tipps.
in der Tat erfordert es ein wenig Übung, bis man saubere Flächen hinbekommt.
Man muss außerhalb des Werkstückes anfangen und da schonmal Farbe sprühen lassen, weil sonst hast du hässliche "Flecken" drauf. Und dann langsam und schön gleichmäßig über die zu besprühende Fläche ziehen. Und dann nicht auf dem Werkstück aufhören, sondern drüber hinaus ziehen. Dann das gleiche Spiel wieder in die andere Richtung. Natürlich rutscht du jedesmal eine "Zeile" weiter nach unten. Bis das ganze Werkstück voll Farbe ist.
Warum bei dir die Pistole nachher nicht mehr funktioniert ist mir fraglich (Wenn nichts verstopft ist und die Farbe flüssig ist). Aber so wie ich das bei dir sehe, hast du eine Airbrush, wo die Farbe von unten aus dem Topf durch die oben vorbeiströmende Luft herausgesaugt wird. Entweder hast du zu wenig Luftdruck oder der Wasser ää Farbstand ist zu niedrig.
Ah da haben wir das Problem. Unverdünnte Farbe. Du musst verdünnen, sonst ist die Farbe einfach zu zähflüssig. Du musst ja auch nicht ganz soo arg verdünnen, das dir die Farbe wegschwimmt. Das muss man einwenig ausprobieren. Am besten du machst so eine Testreihe und verdünst die Farbe mal 1:6 (Wasser:Farbe), dann 1:5 und so weiter. Eben bis grad noch so die Farbe gesprüht wird und das auch permanent.
Ansonsten würde ich sagen, einfach den Luftdruck erhöhen. Aber bei deiner Luftflasche sieht es da nach keiner Einstellmöglichkeit aus. Wie viel Bar kommt denn aus der Dose? Ich verwende bei mir immer so um die 4 Bar. Mehr schafft mein Airbrushkompressor nicht bzw. das Sicherheitsventil schaltet da ab. Auserdem würde es mir sonst die Pistole zerfetzen
Super. Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich werde Morgen auf jeden Fall mal mit der Verdünnung der Farbe experimentieren und die Beschreibung deiner Sprühtechnik auch umsetzten. Da bin ich aber jetzt beim 2. mal eh schon besser geworden Dafür habe ich ja dieses Übungsstück.
Was die Spritzer auf dem Bild angeht weiß ich ehrlich gesagt auch gar nicht wie die da drauf gekommen sind^^. Aber an einer anderen Stelle ist es mal ein bisschen verlaufen. Hat da jemand einen Trick wie ich solche Stellen weg bekomme?
Außerdem fiel mir noch ein, das man an dem Farbventil (ja das ist extern) noch einstellen kann wie viel Farbe rauskommen soll, indem man es weiter in den Luftstrom reindreht. Das könnte ich auch noch testen.
Immerhin verbraucht das ganze ja nicht all zu viel Farbe. Die meiste ist bei mir durchs rumprobieren mit Verdünnung usw. draufgegangen. Das mit dem Kompressor hatte ich auch schon überlegt, war mir aber für eine erste Probe zu teuer.
Endlich ist es soweit. Ich habe die Airbrush Arbeiten beendet. Ich habe eine Menge Fehler gemacht, aber ich habe auch sehr viele Dinge für den richtigen Casecon gelernt. Dafür sind Probestücke ja da
Und so sieht es aus. Auf der einen Seite schön in Matt-Schwarz. (und mit Fingerabdrücken und Staub drauf ^^).
Ich wollte ja ursprünglich beide Seiten lackieren. Gut eigentlich wollte ich auch eine glänzende Farbe nehmen... aber aus irgendeinem Grund habe ich Seidenmatt Farben gekauft
Naja dafür habe ich einen noch besseren Effekt entdeckt, an den ich gar nicht gedacht hatte. Aber seht selbst wie die Rückseite aussieht.
Schwarz wie die Nacht aber gleichzeitig klar wie ein Spiegel. Für mich sieht das ziemlich perfekt aus (obwohl mir die matte Farbschicht an sich auch gefällt). Aber ich denke diese Methode werde ich auch später übernehmen, da es zusätzlich noch den Vorteil hat, das die doch recht anfällige Farbschicht "innen" geschützt ist.
Was Airbrush an sich angeht: Airbrush und Plexiglas bilden auf jeden Fall eine sehr interessante Kombination. Ich kann mir nicht vorstellen, das man mit anderen Methoden eine so dünne aber deckende Farbschicht auftragen kann. Ist jedem nur zu empfehlen. Allerdings solltet ihr auf jeden Fall einiges an Übungszeit und Material rechnen (vermutlich auch wenn ihr mit normalem lackieren schon Erfahrung habt). Ein billiges Anfängerset ist für große Flächen allerdings völlig ausreichend. Höchstens ein Kompressor könnte eventuell helfen.
Damit waren die Grobarbeiten erstmal abgeschlossen. Aber wie man auf den Bildern oben sieht waren die Flächen noch sehr dreckig und auf den Kanten war leider zum Teil Farbe unter die Abklebungen gelaufen.
Also ging es mit Wasser, Putzmittel für Plexiglas, Lappen und Schleifpapier an die Arbeit. Hier ein paar Impressionen:
Außerdem hatte ich ja ein Muster mit Folie abgeklebt. Die Folie musste jetzt wieder entfernt werden. Das war auch kein Problem, allerdings ist auch hier ein bisschen Farbe runter gelaufen. Einiges konnte ich noch weg polieren (auf dem Bild hier in den linken 3 Teilen zu sehen), sauber wird das aber zumindest so nicht. Das muss ich mir nochmal überlegen. Wahrscheinlich will ich es ja aber eh noch mit dem Dremel leicht ausfräsen, damit sich das Licht dort auch bricht.
Zu guter letzt noch ein Rundum Bild von allen Seiten. Und einmal mit DVDs, damit ihr einen Eindruck bekommt
Als nächster und vorerst letzter Schritt kommt noch die Beleuchtung. Da könnte ich etwas Hilfe benötigen. Wer Ahnung vom Verkabeln von LEDs hat klickt hier.