News Studie: Deutsche Spieler werden immer älter

Ich hatte direkt den Gedanken, der dann auch im Artikel steht. Ich selber werde im September 42. Bin mit dem C64, dann Amiga, 386... usw aufgewachsen. NES, Master System und Co hat man natürlich auch gekannt oder selber sein eigen nennen können. Dementsprechend verwundert es mich nicht, das dass Durchschnittsalter steigt. :)
 
Begleitet mich schon mein Leben lang, warum sollte ich damit aufhören?
Leider hab ich oft nicht so viel Zeit, wie ich sie gerne hätte :)
 

Anhänge

  • games.jpeg
    games.jpeg
    76,7 KB · Aufrufe: 79
Ich hatte direkt den Gedanken, der dann auch im Artikel steht. Ich selber werde im September 42. Bin mit dem C64, dann Amiga, 386... usw aufgewachsen. NES, Master System und Co hat man natürlich auch gekannt oder selber sein eigen nennen können. Dementsprechend verwundert es mich nicht, das dass Durchschnittsalter steigt. :)
Ich glaube, das ist der Punkt. Wir sind diejenigen, die zum Teil von Anfang an dabei sind. Manche steigen im Laufe der Zeit wegen der Familie oder aus beruflichen Gründen aus, aber spätestens wenn der Nachwuchs alt genug ist, fängt man wieder an. Es wundert mich wirklich nicht, dass der Anteil der älteren Spieler immer größer wird.

Ich finde es jedenfalls tausendmal besser, sich im Alter mit dem Computer zu beschäftigen, als sich passiv vor dem Fernseher von Rosamunde Pilcher berieseln zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, wenn ich in Rente gehe, dann zocke ich endlich meinen Pile of Shame durch. Da das dann alles ältere Games sind, braucht es auch keine neue Hardware mehr. Denn die kann sich von der Rente eh keiner mehr leisten. Sofern man die Miete überhaupt noch stemmen kann. Die verdoppelt sich ja, wenn es nach den Spekulanten geht, alle zwölf Jahre.

Oder ich treff mich mit ein paar anderen Oldies in der Lobby vom Altenheim und dann zocken wir Payday Reallife. =) Im Knast gibt es Essen und Unterkunft gratis. 😁
 
Ich glaube, das ist der Punkt. Wir sind diejenigen, die zum Teil von Anfang an dabei sind. Manche steigen im Laufe der Zeit wegen der Familie oder aus beruflichen Gründen aus, aber spätestens wenn der Nachwuchs alt genug ist, fängt man wieder an. Es wundert mich wirklich nicht, dass der Anteil der älteren Spieler immer größer wird.

Ich finde es jedenfalls tausendmal besser, sich im Alter mit dem Computer zu beschäftigen, als sich passiv vor dem Fernseher von Rosamunde Pilcher berieseln zu lassen.
Ist für mich auch ein Weg, um mit Freunden "von früher" im Kontakt zu bleiben. Von denen zocken nämlich auch noch einige. Durch Beruf, Studium usw. sind jetzt alle weit verteilt, aber online zocken bringt uns wieder zusammen. Gemütlich schnacken bei ner Runde Helldivers oder anderen Coop-Spielen ist ein fester Termin in der Woche.
 
Das ist völlig normal, denn Gamer gab es vor 40 Jahren nicht wirklich, weil es noch keine Spieleindustrie gab....
Wäre es der Fall, hätte es schon vor 20 Jahren viele alte Gamer gegeben.
 
Jupp, ich werde älter. Schön, dass dies durch eine Studie bewiesen wurde :D

Aber im Ernst. Im oktober werde ich 57. Angefangen habe ich in den 70ern mit Pong auf unserem S/W- Fernseher. (Der übrigens schon eine sprachgesteuerte Fernbedienung hatte. Nämlich meiner einer...)
Dann kam der Atari 2600. Pacman, Donkey Kong, Space Invaders und Defender lassen grüßen. Dann lange Zeit eher nix. Mädels und Party machen - man musste Prioritäten setzen.

Mitte der 90er dann der erste PC. Ein 386er. Kurze Zeit später ein 486er mit 66MHz und Turbo- Taste um den hohen Speed rauszunehmen. Und 1997 kam dann ein Intel Pentium 200 MMX mit der ersten 3d- GraKa. Hier war Forsaken eines meiner Lieblingsgames. Und es hat X Stunden gebraucht bis das blöde Game lief. Man musste bei den Soundkarten und bei den HDDs noch sog. Jumper setzen. Bei den Steckkarten die Interrupts festlegen, weil der Automatismus unter Win 95 eher eine Lotterie als alles andere war und bei den HDDs mussten Maste und Slave festgelegt werden.

Und dann, endlich 1999 Unreal Tournament und die ersten LAN- Partys. 4 Stunden aufbauen und konfigurieren um dann die restlichen 20 Stunden mit kleinen Unterbrechungen zu zocken. Abgelöst wurde das dann von Enemy Territory Anfang der 2000er. Mann, was haben wir das gesuchtet. Oft Spiele in der Videothek ausgeliehen, auf mehereren PCs installiert und im Netz nach Non-CD- Patches gesucht. Und inzwischen war dann auch schon (A)DSL geboren. Kein Gefiepse mehr um ins Netz zu kommen. Und ein mp3- Download hat auch keine 5min mehr pro Stück gedauert. DSL 1.000 - Höllen- Tempo.

In dem Intel Petium 200 MMX- PC werkelte damals ein riesengroße 3,2 GB- HDD. Heute habe ich 8TB und der Platz könnte langsam eng werden. Zocken ist bei mir bis heute angesagt und es wird auch nicht aufhören solange der Körper mitmacht. Aber das Reaktionsvermögen hat schon sürbar nachgelassen. Und es dauert auch ein kleines bisserl länger, wenn ich neue Spiele anfange, bis ich richtig drin bin. Maps einprägen braucht auch einen kleinen Tick mehr Zeit als früher. Aber der Spaß ist nach wie vor riesengroß. Und die Kohle für richtig fette Systeme ist auch da. Das war früher nicht so. Und auch darauf habe ich nach wie vor richtig Bock. Systeme aufzubauen oder umzubauen.

So, Ende der kleinen Zeitreise. :D
 
Ich denke die heutigen Kinder und Jugendlichen wachsen mit Smartphone und mobile Games auf. Keine Ahnung ob die hier als "Spieler/innen" mit erfasst wurden.
Ich gehe stark davon aus: Die deutsche Entwicklerszene ist doch in den letzten Jahren sehr stark auf Mobile ausgerichtet gewesen und der Branchenverband wird das auch berücksichtigen.
Die Casual- und Mobilegames und auch in Social Media eingebundene Minispiele werden da wohl eher das Alter nach oben drücken, als die klassischen "Vollpreistitel". Ich kann mir zumindest keinen typischen über 60 Jährigen vorstellen, der sich ne Playstation zuhause hinstellt und Call of Duty spielt, geschweige denn einen PC und Baldurs Gate.
Die Theorie mit den Silver Gamern halte ich auch für weit hergeholt, was haben die denn die ganzen Jahre davor gemacht? Die paar Nerds aus den 80ern und 90ern machen den Braten nicht fett. Und wirklich brauchbare Titel für den gereiften Gamer, abseits von Evergreens wie Wow, sehe ich jetzt auch nicht. Auch ich merke, dass ich nicht mehr die Zielgruppe bin, weil das Alter dieser inzwischen schneller sinkt, als man selber Jahre sammelt;-(... Fast wie bei der Musikindustrie: Früher haben junge Erwachsene mit ihrem Geld und Albumkäufen die Charts und Themen in der Musik bestimmt(Liebe, Zwischenmenschliches, Erfahrungen etc.), heute bestimmen Teenager durch die Algorithmen auf Spotify und Co. die Themen(Gangstarap, Hedonismus etc.). Irgendwo da ist auch beim Gaming der Zug in den letzten Jahren abgefahren.

Da ist es naheliegender, wie hier schon erwähnt wurde, dass die jungen Leute kaum noch intensiv spielen, eher die kurze Runde zwischendurch und deshalb bei der Umfrage ihre Spielzeit geringer angeben, weil ist ja nicht "richtig" spielen.
 
Von über 60 bin ich nicht mehr weit entfernt , und ich zocke noch genauso gerne wie vor 15 oder…. Hopala sind ja schon fast 30 Jahre.

Un wie so sollten sich über 60 Jährige keine Play Station oder einen PC mit Baldursgate hin stellen.
Ich glaube hier müssen mal einige Ihre Vorstellung von „älteren“ Menschen überdenken.

Baldurs Gate hatte 1998 Release, da war ich 28…….

Und Silber ist bei mir und meinen Kumpels mit Sicherheit noch gar nix.. :-)
 
Ich weigere mich in die Ecke der Alten und Schwachen gestellt zu werden.
Meine Skills sind über die letzten Jahrzehnte stetig gewachsen und auch wenn ich mich schon einige Male verskillt habe, konnte ich es am Ende doch wieder ausbügeln. Jetzt mit Level 44 gehts erst richtig los!
 
Zurück