News Stop-Killing-Games-Initiative würde Spiele laut Lobby-Verband teurer machen

Sorry, aber genauso sehr, wie Lobbyverbände natürlich dazu da sind, einseitige Interessen zu vertreten, genauso wenig ist der übliche Forumsmob dazu in der Lage, eine objektive und ausgewogene Diskussion zu führen.

Ist erstmal so richtig. Jedoch sind "die Gamer" aka "Forumsmob" im Parlament gar nicht erst in der Lage, an überhaupt einer Diskussion teilzunehmen; die Lobby dagegen schon. Mit der Petition wurde das einzige Mittel ergriffen, da irgendwie passiv einzuwirken. Und ob die durch die Bürger gewählten Vertreter bei der EU überhaupt machen, was im Sinne ihrer Wählerschaft ist, bezweifele ich stark.

Umso erfreulicher finde ich das Statement von Ștefănuță - auch, wenn es für den Verlauf dieser Initiative erstmal nicht allzu viel zu sagen hat.
 
Sorry, aber genauso sehr, wie Lobbyverbände natürlich dazu da sind, einseitige Interessen zu vertreten, genauso wenig ist der übliche Forumsmob dazu in der Lage, eine objektive und ausgewogene Diskussion zu führen.
Auch als "Forumsmob" kann man ziemlich objektiv sehen, dass betreffend digitale Güter stark zugunsten der Industrie ein Regelungsvakuum herrscht, das so betreffend analoge Güter nicht besteht. Allein schon der Umstand, dass du quasi jederzeit enteignet werden kannst, ist schon bezeichnend.
 
Die Spieler haben sich immer gegen die Online-Zwänge aufgelehnt, aber die Publisher haben es trotzdem zuhaufen einfach durchgeboxt.

Jetzt ist es unser Problem? NEIN!
Niemand hat danach gefragt, jetzt sollen Sie es richten oder zurück erstatten.

Schön waren die Zeiten, wo man im CounterStrike oder UT einen Server eröffnen konnte.
Das Tool war einfach dabei.
Und die Tools gibt es auch heute noch in den neuen Spielen, also rückt sie raus, wenn Ihr nicht mehr Hosten wollt.
 
Es ist schon lustig. Niemand zwingt Entwickler Inhalte online bereitzustellen oder ein System aufzubauen was zwingend Onlineserver bedingt. Das war eine Designentscheidung und meist für die Monetarisierung notwendig.
Wenn es denen zu teuer ist sollen sie keine solchen Spiele entwickeln. Deshalb Leuten Zugang zu gekauften Inhalten zu verwehren ist eine Unverschämtheit.
 
Ich finde halt auch kein Argument, was nicht vorgeschoben wäre.
Sie schreiben doch eh alles, in die AGBs, was ihnen einfällt. Dann können sie auch reinschreiben, das sie aus der Haftung sind, wenn das Spiel EOL ist.
Das ist doch jedem klar, das du dafür verantwortlich bist, wenn du einen eigenen Server aufmachst.
Und Online Zwang... Wissen wir auch alle... Du kannst auch Steam Spiele ohne Steam spielen. Seit es Clans und Bosse gibt, gibt es WOW Server abseits von Blizzard.
Wenn das ein paar Bengels in ihrer Freizeit hinkriegen, werden es die Devs auch schaffen. Bin mir ganz sicher.
 
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