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Stereoanlage bis 200 Euro!

_felix_

Komplett-PC-Käufer(in)
Hi,

Suche eine Stereoanlage bis 200 Euro (die ich an den PC anschließen kann)!
Könnt ihr mir da eine empfehlen?

Mfg
 

a_fire_inside_1988

BIOS-Overclocker(in)
Was meinst du denn mit Stereo-Anlage? Einfach aktive Stereo-Lautsprecher? Eine Kompaktanlage? Eine Anlage aus Stereo-Vollverstärker und Passiv-Lautsprechern?

Wie groß ist der zu beschallende Raum? Was sind deine klanglichen Präferenzen? Muss der Bass nur ordentlich wummern? Willst du einen neutralen Klang? Einen analytischen?

Also ehrlich, mit so wenig Infos kann man nix beraten.
 
TE
F

_felix_

Komplett-PC-Käufer(in)
Möglichst ein Kompaktsystem mit 2 Lautsprechern! Der zu beschallende Raum ist 24 Quadratmeter groß. Der Bass sollte auf jeden Fall richtig wummern. Hoffe die Infos reichen jetzt aus!

Mfg
 

hydro

Software-Overclocker(in)
Am besten wäre es wenn du einen günstigen gebrauchten Verstärker kaufst, gibt schon welche für ca. 50€ und dir zwei Standlautsprecher ebenfalls gebraucht kaufst. Da bekommt man für 150€ schon recht ordentliches Zeug.
 

Cuddleman

BIOS-Overclocker(in)
Am besten wäre es wenn du einen günstigen gebrauchten Verstärker kaufst, gibt schon welche für ca. 50€ und dir zwei Standlautsprecher ebenfalls gebraucht kaufst. Da bekommt man für 150€ schon recht ordentliches Zeug.

In diesem Fall, kauf erst die Boxen, wenn du den Verstärker schon da hast!

Die Ausgangsleistung des Verstärkers solltest du unbedingt wissen, entweder RMS oder Musikausgangsleistung, nicht PMPO!

Im letzt genannten gibt diese nur bekannt das dieser Zahlenwert für den Bruchteil einer Sekunde ausgegeben wird und das wars dann auch=Schrott.

Das Trifft auf zugekaufte Boxen noch mehr zu.

Bei RMS- oder Musikleistungsdaten, setze rund 20% mehr Leistung für die Boxen drauf und sie rauchen nicht ab, wenn du mal voll aufdrehst (z.B.V=80Watt-B=100Watt, nicht ganz korrekt, aber passt)!

Der Ausgangswiderstand des Verstärkers muß mindestens der selbe sein, wie der von den Boxen, bzw. umgekehrt (z.B.V=4 OHM-B=4 Ohm). Dieser Wert darf bei den Boxen aber höher sein (V=4 Ohm-B=8 Ohm oder V=2 Ohm-B=4 Ohm).

Beachtest du dieses gibts eigentlich keine Probleme.

Ansonst nimm eine Komplettanlage bei der das gleich zueinander abgestimmt ist.

Die FA oder FB von LG bringen einen sauberen Tiefbass von 30Hz, da der Basslautsprecher seitlich im Boxengehäuse eingebaut ist und man es so nicht sieht bzw. vermutet.

Wichtig: Da jeder Mensch sehr individuell Hört und nicht so wie eine Maschine oder ein Meßgerät, mach einen Hörtest mit der Musik die du magst, in der Umgebung wo sie dann stehen soll und entscheide dich erst dann!
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Freak

Software-Overclocker(in)
Hey cuddleman...
Die Sachen die die Theorie anbelangen sind ja nicht ganz falsch, aber die Kaufempfehlung lass mal lieber ^^ 30hz soll diese Kompaktanlage bringen? Mit ach und krach wären 80-90 hz drinne, aber das lassen wir mal lieber.
Ich glaube ihm hier wäre als nicht audiophiler mit einem Edifier S530 D zu genüge getan, 200€ reichen nicht aus für eine vernünftige (gebrauchte) Anlage aus Verstärker/Boxen die das Kriterium "Der Bass sollte richtig wummern" erfüllt. Wenn er die "richtige" Anlage aber doch haben will, dann sollte er sich nach gebrauchten Magnat Quantum 603'ern/Canton GLE 430/403'ern/Heco Victa 301'ern umsehen und einem Verstärker für um die 50€, je nachdem wie das Geld reicht (ich schätze da wirst du aber je nach Box bei rund 250€ mit hinauslaufen) würde so eine Kombo das Edifier ganz schön schlecht dastehen lassen, nur bei der Bassstärke und Bedienungsfreundlichkeit trumpft das Edifier die Magnats.
 
Zuletzt bearbeitet:

a_fire_inside_1988

BIOS-Overclocker(in)
Die Ausgangsleistung des Verstärkers solltest du unbedingt wissen, entweder RMS oder Musikausgangsleistung, nicht PMPO!

Spielt sogut wie keine Rolle, für den Heimgebrauch reicht fast jeder Verstärker aus wenn die Lautsprecher einen halbwegs vernünftigen Wirkungsgrad haben, der im übrigen viel wichtiger ist.

Bei RMS- oder Musikleistungsdaten, setze rund 20% mehr Leistung für die Boxen drauf und sie rauchen nicht ab, wenn du mal voll aufdrehst (z.B.V=80Watt-B=100Watt, nicht ganz korrekt, aber passt)!

Kann man so nicht stehen lassen. Im Allgemeinen sollte der Verstärker mehr Leistung liefern können als die Lautsprecher vertragen, nicht umgekehrt.
Wenn man einen Lautsprecher übersteuert hört man das deutlichst, und davon geht der Lautsprecher auch nicht sofort kaputt. Wenn man aber einen Verstärker voll aufdreht, also in die Sättigung bringt, dann fängt er an zu clippen (aus Sinus-Kurven werden Rechteck-Signale). Die machen den Hochtöner der Lautsprecher innerhalb kürzester Zeit kaputt.

Der Ausgangswiderstand des Verstärkers muß mindestens der selbe sein, wie der von den Boxen, bzw. umgekehrt (z.B.V=4 OHM-B=4 Ohm). Dieser Wert darf bei den Boxen aber höher sein (V=4 Ohm-B=8 Ohm oder V=2 Ohm-B=4 Ohm).

Im Prinzip richtig, aber nicht wirklich wichtig, wenn man sich keine Exoten zulegt.

Die FA oder FB von LG bringen einen sauberen Tiefbass von 30Hz

Die Teile schaffen nie im Leben 30Hz, das steht zwar vielleicht im Datenblatt, aber dazu steht nicht, bei welchem Pegel. Es bringt absolut garnix wenn der Lautsprecher die 30Hz bei -24dB noch schafft, da hört man dann sogut wie garnix mehr von den Frequenzen. Wichtig beim Frequenzgang ist der Bereich der mit einem Pegelunterschied von -3dB noch abgebildet werden kann, und da schätze ich grob die LG-Teile auf einen Tiefgang von 80-100Hz ein.

Wichtig: Da jeder Mensch sehr individuell Hört und nicht so wie eine Maschine oder ein Meßgerät, mach einen Hörtest mit der Musik die du magst, in der Umgebung wo sie dann stehen soll und entscheide dich erst dann!

Völlig richtig.
 

hydro

Software-Overclocker(in)
200€ reichen nicht aus für eine vernünftige (gebrauchte) Anlage aus Verstärker/Boxen die das Kriterium "Der Bass sollte richtig wummern" erfüllt
Nen gebrauchter 50€ Vollverstärker sollte man finden, gibt genug davon und z.B. gebrauchte Heco Victas 700 findet man für ca. 150-180 (kosten ja neu nur noch 240).
Wenn er es ordentlich dröhnen haben will muss er sie einfach in eine Ecke stellen.
Ansonsten gebrauchte Kompakte, gibts ja schon für unter 100€ und einen günstigen Sub dazu ala Mivoc 1100SW2
 

Pädobär

Kabelverknoter(in)
nehm doch einfach die logitech Z2300 die haben RMS von 200 watt ( ist ein 2.1 system)
die anlage hat auch ein THX zertifikat und der bass geht bööööse ab
der klang ist auf jeden fall super!!
 

PEG96

BIOS-Overclocker(in)
ja, der logitech klang ist absolut bescheiden, da frisst der bass die mitten und höhen einfach auf und wummert ohne präzision vor sich hin. Das ist ein Brüllwürfel Sys
Übrigens THX bringt nichts, das kostet nur geld und thx ist für musik nicht so gut, da es ürsprünlgich für kinos gemacht wurde. Viele hersteller erwerben dieses zertifikat einfach net mehr, aber bei logitech ist es sehr willkommen, wenn der kunde bei mm steht und da drauft steht THX, genauso wie die 200watt, denn diese angabe ist auch nicht alles
 

Pädobär

Kabelverknoter(in)
ich besitze diese anlage vonlogitech selbst
habe auch schon etliche andere anlagen gehört und muss sagen das ich den klang eigentlich gut finde. das dass thx mehr für kino ist das ist mir bewusst...
 

Bier

Software-Overclocker(in)
Ich fand mein Teufel Concept E Magnum Power Edition damals auch ziemlich gut, aber wenn man mal wirklich gute Hifi-Lautsprecher hört, weiß man was gut und was schlecht ist.
 

a_fire_inside_1988

BIOS-Overclocker(in)
Genau so ist es. Ich fand mein Teufel E300 am Anfang auch richtig geil (wie man auch im Review lesen kann :D). Als ich mir dann aber meine erste HiFi-Anlage mit Magnat Monitor 220 Lautsprechern (97€ Paarpreis) gekauft habe, wurde das Teufelsystem niewieder ernsthaft für Musik genutzt, höchstens mal zur Nebenbei-Bedudelung beim surfen. Und gegen meinen K701 sieht das E300 sowieso kein Licht.
 

Cuddleman

BIOS-Overclocker(in)
Spielt sogut wie keine Rolle, für den Heimgebrauch reicht fast jeder Verstärker aus wenn die Lautsprecher einen halbwegs vernünftigen Wirkungsgrad haben, der im übrigen viel wichtiger ist.



Kann man so nicht stehen lassen. Im Allgemeinen sollte der Verstärker mehr Leistung liefern können als die Lautsprecher vertragen, nicht umgekehrt.
Wenn man einen Lautsprecher übersteuert hört man das deutlichst, und davon geht der Lautsprecher auch nicht sofort kaputt. Wenn man aber einen Verstärker voll aufdreht, also in die Sättigung bringt, dann fängt er an zu clippen (aus Sinus-Kurven werden Rechteck-Signale). Die machen den Hochtöner der Lautsprecher innerhalb kürzester Zeit kaputt.



Im Prinzip richtig, aber nicht wirklich wichtig, wenn man sich keine Exoten zulegt.



Die Teile schaffen nie im Leben 30Hz, das steht zwar vielleicht im Datenblatt, aber dazu steht nicht, bei welchem Pegel. Es bringt absolut garnix wenn der Lautsprecher die 30Hz bei -24dB noch schafft, da hört man dann sogut wie garnix mehr von den Frequenzen. Wichtig beim Frequenzgang ist der Bereich der mit einem Pegelunterschied von -3dB noch abgebildet werden kann, und da schätze ich grob die LG-Teile auf einen Tiefgang von 80-100Hz ein.



Völlig richtig.

Ich weiß ja nicht wo du dein Wissen her hast, aber du bist gewaltig auf dem Holzweg.
Wenn man deinen Worten glauben würde wärst du der perfekte Verkäufer! Deine Kunden bräuchten dann jede Woche was neues!
Mittels Test-CD ist die 30Hz Frequenz deutlich wahrnehmbar ab 2/3 Lautstärkeregelung (je niederfrequenter das Signal um so mehr Leistung des Verstärkers wird gefordert). LG gibt selbst keinen Frequenzgang an, laut Datenblatt.

Ein Lautsprecher niedriger zu dimensionieren als die Ausgangsleistung des Verstärkers ist irrelevant. Der Lautsprecher hat durch seinen Aufbau nur einen begrenzten Bewegungsraum der Lautsprecherspule in der Magnetnut. Wird hier die komlette Leistung oder mehr gefordert stößt die Spule an das Nutende und verharrt solange, bis der Pegelabfall durch Lautstärkereduzierung dies unterbindet. Die Spulenbewegung im normalen Benutzungslevel kühlt die Spule selber in Verbindung mit dem Magneten (Luftkühlung). Ist die Ausgabeleistug des Verstärkers höher als die Aufnahmeleistung der Lautsprecherspule erwärmt sich diese und die Isolationslackierung des Spulendrates schmilzt auf und brückt die nun blanken Windungen der Spule, was dann einem Kurzschluß gleich kommt. Gleichzeitig verändert der geschmolzene Isolationslack den Luftspalt zwischen Spule und Magnetnut bis hin zur Versteifung und Verklebung von Spule und Magnet da der Luftspalt praktisch nicht mehr vorhanden ist. Wenn allerdings eine schnelle Überbelastung auftritt, mit gleichbleibender Sinusfrequenz, erwärmt sich die Spule auch, aber zu schnell und die Spulenwindungen dehnen sich so stark aus, das auch hier, aber ohne Lackaufschmelzung, der Luftspalt ausgefüllt wird und die Windungen in ihrer Ordnung sich verändern, was dann ebenfalls blockierend wirket. Das heißt natürlich der Lautsprecher ist unbrauchbar. Angedeutet wird das im Grenzfall (gerade soviel überbelastet das die Spule noch schwingfähig ist aber nicht mehr den gesamten Bewegungsraum nutzen kann) durch kratzen oder plärende akkustische Wiedergabe. Am besten man probiert es mal mit einem alten funktionsfähigen Lautsprecher, bei halber Laustärkeregelung und entsprechend deiner Meinungen, aus. Einfach mal den Stecker von der Signalquelle z.B. Computer abziehen und diesen mit der Spitze hinten an die metallene Rückwand dran halten, für etwa 5 Sekunden. Die hörbare Brummspannungsfrequenz tut ihr übriges!

Die Impedanz in Ohm (z.B. 4 Ohm) der Lautsprecher ist von größter Bedeutung. Verstärker im allgemeinen sind auf diesen Wert extra so dimensioniert worden, deshalb steht in jeder Beschreibung auch die Anschlußimpedanz darin. Einzig bei Anlagen die komplett mit den dazu abgestimmten Lautsprechern geliefert werden ist das oft nicht der Fall da auch die Garantie sich auf das Komplettsystem sich erstreckt. Jeder Einzelverstärker muß aber die Vorgabe der Impedanz aufweisen damit jeder weiß welche Lautsprecher anschließbar sind.
Wenn du jetzt statt z.B. statt 4Ohm , 2Ohm anschließt werden die Leistungsendstufen des Verstärkers so drastisch Überbelastet, das letztendlich der Verstärker über kurz oder lang den Geist auf gibt. Im Falle von Schutzmaßnahmen geht er überhaupt nicht, oder er schaltet sich entsprechend periodisch ab, oder er reduziert selbstständig die Abgabeleistung, um das auszugleichen. Bei Anlagen bis 200€ sollte man aber nicht zu viel erwarten!

Einen höheren Anschlußwert ( 8Ohm statt 4Ohm)verkraften alle Anlagen klaglos, es wird nur die Ausgabeleistung reduziert ohne Schäden am Verstärker.

Über die Aussagekraft von Musikleistung, RMS und PMPO, solltest du dich schon genauer informieren. Eine Angabe in PMPO von z.B. 200W ist nur in einem Bruchteil einer Sekunde erreichbar und dann ist der Lautspreche auch unwiderruflich kaputt. 200W PMPO sind real gerademal 10-15% mit RMS!

Genauso verhält es sich bei reinen SinusWatt-Angaben. In dem Fall wird bei 1khz gemessen, die stärkste Belastung findet aber in einem ganz anderen Frequenzbereich statt wo hier die Musikleistung in Watt bessere Einschätzungsmöglichkeiten zulässt.

Siehe hier den Beitrag Impedanz
Lautsprecher - Hintergrundwissen
http://de.wikipedia.org/wiki/Musikleistung
 
Zuletzt bearbeitet:
B

Blutstoff

Guest
Ich weiß ja nicht wo du dein Wissen her hast, aber du bist gewaltig auf dem Holzweg.

Sagt der, der behauptet, ne Micro-Anlage reicht für 100 m².:ugly: Zum Rest äußere ich mich erst gar nicht. Nur soviel, du solltest dich mit deinem "Fachwissen" nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen.;)
 
G

Gast12348

Guest
Ich weiß ja nicht wo du dein Wissen her hast, aber du bist gewaltig auf dem Holzweg.
Wenn man deinen Worten glauben würde wärst du der perfekte Verkäufer! Deine Kunden bräuchten dann jede Woche was neues!
Mittels Test-CD ist die 30Hz Frequenz deutlich wahrnehmbar ab 2/3 Lautstärkeregelung (je niederfrequenter das Signal um so mehr Leistung des Verstärkers wird gefordert). LG gibt selbst keinen Frequenzgang an, laut Datenblatt.

Ein Lautsprecher niedriger zu dimensionieren als die Ausgangsleistung des Verstärkers ist irrelevant. Der Lautsprecher hat durch seinen Aufbau nur einen begrenzten Bewegungsraum der Lautsprecherspule in der Magnetnut. Wird hier die komlette Leistung oder mehr gefordert stößt die Spule an das Nutende und verharrt solange, bis der Pegelabfall durch Lautstärkereduzierung dies unterbindet. Die Spulenbewegung im normalen Benutzungslevel kühlt die Spule selber in Verbindung mit dem Magneten (Luftkühlung). Ist die Ausgabeleistug des Verstärkers höher als die Aufnahmeleistung der Lautsprecherspule erwärmt sich diese und die Isolationslackierung des Spulendrates schmilzt auf und brückt die nun blanken Windungen der Spule, was dann einem Kurzschluß gleich kommt. Gleichzeitig verändert der geschmolzene Isolationslack den Luftspalt zwischen Spule und Magnetnut bis hin zur Versteifung und Verklebung von Spule und Magnet da der Luftspalt praktisch nicht mehr vorhanden ist. Wenn allerdings eine schnelle Überbelastung auftritt, mit gleichbleibender Sinusfrequenz, erwärmt sich die Spule auch, aber zu schnell und die Spulenwindungen dehnen sich so stark aus, das auch hier, aber ohne Lackaufschmelzung, der Luftspalt ausgefüllt wird und die Windungen in ihrer Ordnung sich verändern, was dann ebenfalls blockierend wirket. Das heißt natürlich der Lautsprecher ist unbrauchbar. Angedeutet wird das im Grenzfall (gerade soviel überbelastet das die Spule noch schwingfähig ist aber nicht mehr den gesamten Bewegungsraum nutzen kann) durch kratzen oder plärende akkustische Wiedergabe. Am besten man probiert es mal mit einem alten funktionsfähigen Lautsprecher, bei halber Laustärkeregelung und entsprechend deiner Meinungen, aus. Einfach mal den Stecker von der Signalquelle z.B. Computer abziehen und diesen mit der Spitze hinten an die metallene Rückwand dran halten, für etwa 5 Sekunden. Die hörbare Brummspannungsfrequenz tut ihr übriges!

Die Impedanz in Ohm (z.B. 4 Ohm) der Lautsprecher ist von größter Bedeutung. Verstärker im allgemeinen sind auf diesen Wert extra so dimensioniert worden, deshalb steht in jeder Beschreibung auch die Anschlußimpedanz darin. Einzig bei Anlagen die komplett mit den dazu abgestimmten Lautsprechern geliefert werden ist das oft nicht der Fall da auch die Garantie sich auf das Komplettsystem sich erstreckt. Jeder Einzelverstärker muß aber die Vorgabe der Impedanz aufweisen damit jeder weiß welche Lautsprecher anschließbar sind.
Wenn du jetzt statt z.B. statt 4Ohm , 2Ohm anschließt werden die Leistungsendstufen des Verstärkers so drastisch Überbelastet, das letztendlich der Verstärker über kurz oder lang den Geist auf gibt. Im Falle von Schutzmaßnahmen geht er überhaupt nicht, oder er schaltet sich entsprechend periodisch ab, oder er reduziert selbstständig die Abgabeleistung, um das auszugleichen. Bei Anlagen bis 200€ sollte man aber nicht zu viel erwarten!

Einen höheren Anschlußwert ( 8Ohm statt 4Ohm)verkraften alle Anlagen klaglos, es wird nur die Ausgabeleistung reduziert ohne Schäden am Verstärker.

Über die Aussagekraft von Musikleistung, RMS und PMPO, solltest du dich schon genauer informieren. Eine Angabe in PMPO von z.B. 200W ist nur in einem Bruchteil einer Sekunde erreichbar und dann ist der Lautspreche auch unwiderruflich kaputt. 200W PMPO sind real gerademal 10-15% mit RMS!

Genauso verhält es sich bei reinen SinusWatt-Angaben. In dem Fall wird bei 1khz gemessen, die stärkste Belastung findet aber in einem ganz anderen Frequenzbereich statt wo hier die Musikleistung in Watt bessere Einschätzungsmöglichkeiten zulässt.

Siehe hier den Beitrag Impedanz
Lautsprecher - Hintergrundwissen
Musikleistung


Es ist fakt, Verstärker sollte immer mehr leistung bieten, so das man nie über ein 3/4 Verstärkerleistung hinausgeht, ab da gehen die meisten Verstärker in die Sättigung und fangen an zu klippen, das hörst du erstmal nicht bis es zu spät ist.

Umgekehrt ist es so, bevor du den Lautsprecher durch zu viel leistung killst kommt er an seine Mechanischen Grenzen, allerdings bevor eine Spule an die Polplatte knallt hört man deutlich die mechanische überlastung raus und regelt runter, beim clipping ist das nicht der fall, das bemerkt man meist wenn die hochtöner bereits gekillt sind.

Desweiteren bevor der isolationslack einer spule "schmilzt" ( verbrennen wär hier passender ) fängt es bestialisch an zu stinken, in der Regel fängt aber der Lautsprecher vorher an matschig zu klingen, auch hier regelt man vorher runter.

Was die Impendanz angeht, hast du zwar in der Regel recht, aber ein Lautsprecher hat nie gleichbleibende Impendanz, bsp Infinity Kappa, angegeben mit 4ohm wenn man den Wiederstand der Spule mist, bei 30-40hz haben die allerdings ein Impendanz abfall der teilweise auf 0.5ohm runtergeht ( der Killer für jeden ramsch Verstärker ) kurzeitige Impendanzabfälle sind aber die regel und machen einem Verstärker relativ wenig aus sofern er ausreichend dimensioniert ist. Nur langfristig sollte man das nie machen, bemerkt man aber in der Regel schon bevor der Amp kaputt geht, weil er sich tierisch aufheizt, sofern er ein Überhitzungsschutz hat schaltet er sich vorher ab, oder er hat ein Überlastungsschutz und schaltet sich deswegen ab. Mit meinen Infinitys ( Kappa Super ) hab ich bisher nur billigheimer gekillt.

Zu Hohe Impendanz ist auch nicht gesund, bsp 16ohm oder gar 32ohm funktionieren zwar an einem 8 ohm klassifizierten Verstärker, allerdings sinkt durch die hohe Impendanz die ausgangsleistung drastisch, was wiederum dazu führt das man weiter aufdreht und den Verstärker eher in die Sättigung bringt, er fängt an zu Clippen was tödlich für Lautsprecher sein kann.

Zur Leistung hat AFI nie was gesagt, aber auch hier hast du eine falsche Information, Sinus wird in der tat bei 1khz gemessen, das hat auch ein grund, auch wenn sie Sinus leistung wenig aussagt, verlässlicher ist hier die RMS leistung, die wird mittels Rosa Rauschen gemessen, also von 20hz-20khz hier wird dann der Mittelwert genommen und als RMS leistungs deklariert.

Die Sinusmessung ist aber nicht ganz unnütz, denn mit ihr kann man perfekt den Klirrfaktor bestimmen an einem Osziloskop da hier eben nur eine Frequenz gemessen wird, und dadurch auch die Impendanz immer gleichbleibt, was beim Rosa Rauschen eben nicht der fall ist.


So ich habe fertig erstmal.

Ne nicht ganz, das LG ding wird nie nie und nimmer 30hz sauber wiedergeben, das man einen Ton hört bei ner Testcd heist noch lange nicht das er wirklich 30hz spielt. Mess das mal mit einem Sinusgenerator und nem guten Messmikro, du wirst erstaunt sein.
Immer wieder das gleiche, ich glaub die meisten unterschätzen einfach wie verdammt gewaltig 30hz sind, denn meistens bekommt man die nie zu hören auser man fährt auf div Elektronische Musik ab oder Jazz bzw Klassik.
 

Cuddleman

BIOS-Overclocker(in)
Sagt der, der behauptet, ne Micro-Anlage reicht für 100 m².:ugly: Zum Rest äußere ich mich erst gar nicht. Nur soviel, du solltest dich mit deinem "Fachwissen" nicht all zu weit aus dem Fenster lehnen.;)

Es ist mir egal, ob irgendwer sich an meine Äußerungen hält oder sein eigenes Ding macht, jedoch sind die von mir gemachten Äußerungen immer in einem eigenen praktischen Bezug zu sehen, da ich ein absoluter Praktiker bin. Wer Bedarf hat, kann auch mit den erläuterten Schadbildern, genau in diesem Zusammenhang, konfrontiert werden und seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber da hilft schon alleine Wiki oder Google, um sich dazu eine Bestätigung zu holen, wenn man weiß wo man sowas auch findet.
 
G

Gast12348

Guest
Achja und nochwas von wegen angeblich würde LG kein Frequenzgang angeben, das tun sie sehr wohl. Und der weicht von deinen Angaben EXTREM ab, damit schiest du dir schon selbst ins Bein

Auszug aus dem Datenblatt

Verstärker
Ausgangsleistung 80 W + 80 W
Gesamtklirrfaktor 0,5 %
Frequenzgang 40 - 20000 Hz
Störabstand 75 dB

CD
Frequenzgang 40 - 20000 Hz
Störabstand 75 dB
Dynamikbereich 75 dB

Lautsprecher (FAS163F)
Typ 3 Wege 3 Lautsprecher
Widerstand 4 Ω
Frequenzgang 70 - 20000 Hz
Schalldruckpegel 83 dB/W (1m)
Nenn-Eingangsleistung 80 W
Max. Eingangsleistung 160 W


Quelle : http://www.lg.com/de/common/product.../tv-heimkino-blu-ray/home-audio/LG-FA163.jsp#

Wie man sieht ist alles erstaunlich schlecht, naja okay klirrfaktor von 0.5% is okay. Aber SNR ist schrecklich, Frequenzgang vom CD Player schrecklich, Frequenzgang vom "Verstärker" schrecklich. Frequenzgang von den Boxen schrecklich, und bei dem Wirkungsgrad beschallt man nie und nimmer damit nen 100qm² raum. Das reicht für die Küche grad mal um die Küchengeräte zu übertönen :P

Ist halt ne Typische billig MikroAnlage.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cuddleman

BIOS-Overclocker(in)
Wenn der Saturnmarkt, mich darum bat die Musik leiser zu machen, damit das "Fachpersonal" und die Kassierer sich Normal mit ihren Kunden Unterhalten können, und das bei mehr als 10x10m Präsentationsfläche und 2/3 Lautstärke, spricht das für sich. Da Kassenbereich und TV-Abteilung in dem Saturn sich von meinem Standort fast identisch weit entfernt befinden und 15m Distanz zu mir das Minimum waren, war "diese Küche " zuklein. Erstaunlicherweise setzten sich mehrere Kunden in Bewegung und befragten mich über die FB163 und nicht das Fachpersonal. Da ich nicht Schreck heise, habe ich alle am Ort angeschlossenen verfügbaren Mini-Anlagen, denen nach ihrem Musikgeschmack vorgeführt und von 12 Leuten habe sich 7 für diese Entschieden. Der entscheidende Punkt war eindeutig die Klangeinstellung des Gerätes, das Aussehen gerade so zweitrangig.

Die 30Hz Frequenz ist erreichbar, auch wenn da was anderes angegeben steht, ob's dann noch schön klingt, ist eine andere Frage. Der Lautsprecherdurchmesser und die Spuleneindringtiefe sind gerade noch so ausreichend.

Technische Daten eines Gerätes können bei der Vorauswahl hilfreich sein, aber eine Individuelle Probe, idealerweise am zukünftigen Einsatzort, nicht ersetzen.
Unter welchen Bedingungen und mit welchen Meßeinstellungen die technischen Daten erstellt wurden, bleibt meist ein Herstellergeheimnis, zumal z.B. eine DIN ja nur eine Empfehlung ist und genügent Spielraum für abweichungen zulasst!
 
G

Gast12348

Guest
Ach komm, ich glaub dir das nicht. Vieleicht haben die sich nur beschwert weil sie leise Musik gehört habe und das nicht passenden fanden. Aber das die sich beschwert haben weil sie sich mit den Kunden nicht unterhalten konnten ist meiner meinung nach nen Märchen, dann hättest du ja Taub sein müssen wenn du direkt vor der Anlage stehst. Auserdem hab ich genug erfahrung was die beschallung solcher Räume angeht. Grad bei dem Wirkungsgrad sicher nicht auf 10 meter Entfernung auf 70db und mehr kommen.

Die 30hz sind mit den dingern bestimmt nicht erreichbar, okay bei -24db vieleicht, und du hast geschrieben sie spielt 30hz absolut Sauber. Jetz wiedersprichst du dir aber.

Und Sd und Xmax haben noch lange nix zu sagen wie tief ein Lautsprecher spielt, da zählen nen haufen andere Faktoren dazu, wie Vas, Qtas, Fms, Mms, usw usw. Wenn du schon probierst mir fachwissen zu glänzen nutze die dafür typischen bezeichnungen ;) Von Spuleneindringtiefe spricht auch nur ein leie, sorry aber das ist so, den sowas gibts garnicht, es wird von der Maximal auslenkung der Membran gesprochen, kurz Xmax. Dazu gibts auch ne Formel ;)

Und nun nach IEC gibts sehr wohl Normen zum messen der Technischen Daten, nur eben bei billigheimern wird gerne verschwiegen was überaupt gemessen wurde, aber man kann zwischen den zeilen lesen, wie beim LG auch, dort wurde vermutlich auch nur ein Kanal nach IEC voll ausgesteuert gemessen und nicht beide, das kann man zumindest zwischen den zeilen rauslesen.
 

a_fire_inside_1988

BIOS-Overclocker(in)
Wenn der Saturnmarkt, mich darum bat die Musik leiser zu machen, damit das "Fachpersonal" und die Kassierer sich Normal mit ihren Kunden Unterhalten können, und das bei mehr als 10x10m Präsentationsfläche und 2/3 Lautstärke, spricht das für sich. Da Kassenbereich und TV-Abteilung in dem Saturn sich von meinem Standort fast identisch weit entfernt befinden und 15m Distanz zu mir das Minimum waren, war "diese Küche " zuklein. Erstaunlicherweise setzten sich mehrere Kunden in Bewegung und befragten mich über die FB163 und nicht das Fachpersonal. Da ich nicht Schreck heise, habe ich alle am Ort angeschlossenen verfügbaren Mini-Anlagen, denen nach ihrem Musikgeschmack vorgeführt und von 12 Leuten habe sich 7 für diese Entschieden. Der entscheidende Punkt war eindeutig die Klangeinstellung des Gerätes, das Aussehen gerade so zweitrangig.

Hübsche Geschichte. Leider überhaupt nicht falsifizierbar.

Ich weiß ja nicht wo du dein Wissen her hast

Aus intensiver Beschäftigung mit dem Thema HiFi.

, aber du bist gewaltig auf dem Holzweg.

Bis jetzt bin ich mit den erreichten Ergebnissen sehr zufrieden.

Wenn man deinen Worten glauben würde wärst du der perfekte Verkäufer! Deine Kunden bräuchten dann jede Woche was neues!

Hm nö, wenn jemand auf mich hören würde, dann würde er sich einmal was vernünftiges Kaufen und dann für ne lange Zeit ruhe haben.

Mittels Test-CD ist die 30Hz Frequenz deutlich wahrnehmbar ab 2/3 Lautstärkeregelung (je niederfrequenter das Signal um so mehr Leistung des Verstärkers wird gefordert).

Das ist völlig uninteressant, ob der Lautsprecher bei irgendeinem Verstärkungsgrad irgendwas von sich gibt. Selbst meine Tischhupen vom E300 geben irgendwas von sich, wenn ich nen 30Hz-Sinusgenerator dran anschließe und die Verstärkung hoch genug einstelle. Trotzdem können die deswegen keine 30Hz wiedergeben.

Ein Lautsprecher niedriger zu dimensionieren als die Ausgangsleistung des Verstärkers ist irrelevant. Der Lautsprecher hat durch seinen Aufbau nur einen begrenzten Bewegungsraum der Lautsprecherspule in der Magnetnut. Wird hier die komlette Leistung oder mehr gefordert stößt die Spule an das Nutende und verharrt solange, bis der Pegelabfall durch Lautstärkereduzierung dies unterbindet. Die Spulenbewegung im normalen Benutzungslevel kühlt die Spule selber in Verbindung mit dem Magneten (Luftkühlung). Ist die Ausgabeleistug des Verstärkers höher als die Aufnahmeleistung der Lautsprecherspule erwärmt sich diese und die Isolationslackierung des Spulendrates schmilzt auf und brückt die nun blanken Windungen der Spule, was dann einem Kurzschluß gleich kommt. Gleichzeitig verändert der geschmolzene Isolationslack den Luftspalt zwischen Spule und Magnetnut bis hin zur Versteifung und Verklebung von Spule und Magnet da der Luftspalt praktisch nicht mehr vorhanden ist. Wenn allerdings eine schnelle Überbelastung auftritt, mit gleichbleibender Sinusfrequenz, erwärmt sich die Spule auch, aber zu schnell und die Spulenwindungen dehnen sich so stark aus, das auch hier, aber ohne Lackaufschmelzung, der Luftspalt ausgefüllt wird und die Windungen in ihrer Ordnung sich verändern, was dann ebenfalls blockierend wirket. Das heißt natürlich der Lautsprecher ist unbrauchbar. Angedeutet wird das im Grenzfall (gerade soviel überbelastet das die Spule noch schwingfähig ist aber nicht mehr den gesamten Bewegungsraum nutzen kann) durch kratzen oder plärende akkustische Wiedergabe. Am besten man probiert es mal mit einem alten funktionsfähigen Lautsprecher, bei halber Laustärkeregelung und entsprechend deiner Meinungen, aus. Einfach mal den Stecker von der Signalquelle z.B. Computer abziehen und diesen mit der Spitze hinten an die metallene Rückwand dran halten, für etwa 5 Sekunden. Die hörbare Brummspannungsfrequenz tut ihr übriges!

Das ist ja alles toll und theoretisch richtig was du hier schreibst. Aber in der Praxis taugt das nix.
Wenn ein Lautsprecher übersteuert wird, hört man das schon lange vor seinem Tod deutlichst, die Membran verformt sich dann, die Spule schlägt am Magneten an etc. pp.
Wenn man soweit aufdreht dauert es aber eben noch ein paar Sekunden oder Minuten bis der Lautsprecher irreperabel beschädigt ist, man hat also durch die hörbare Verzerrung noch ausreichend Zeit den Verstärker wieder runter zu drehen.
Wenn man aber einen unterdimensionierten Verstärker hat, dann dreht man den ins Clipping, lange noch bevor der Lautsprecher "irgendwie komisch" klingt. Tatsächlich führt man dem Hochtöner aber schon lange eine deutlich zu Hohe Leistung zu, die ihn beschädigt, und das ohne das man davon etwas mitbekommt. Erstes Anzeichen einer Zerstörung durch Clipping ist dann, dass der Hochton plötzlich dumpf klingt weil der Hochtöner ausgefallen ist. Der ist dann aber natürlich schon schrott.

Die Impedanz in Ohm (z.B. 4 Ohm) der Lautsprecher ist von größter Bedeutung. Verstärker im allgemeinen sind auf diesen Wert extra so dimensioniert worden, deshalb steht in jeder Beschreibung auch die Anschlußimpedanz darin. Einzig bei Anlagen die komplett mit den dazu abgestimmten Lautsprechern geliefert werden ist das oft nicht der Fall da auch die Garantie sich auf das Komplettsystem sich erstreckt. Jeder Einzelverstärker muß aber die Vorgabe der Impedanz aufweisen damit jeder weiß welche Lautsprecher anschließbar sind.
Wenn du jetzt statt z.B. statt 4Ohm , 2Ohm anschließt werden die Leistungsendstufen des Verstärkers so drastisch Überbelastet, das letztendlich der Verstärker über kurz oder lang den Geist auf gibt. Im Falle von Schutzmaßnahmen geht er überhaupt nicht, oder er schaltet sich entsprechend periodisch ab, oder er reduziert selbstständig die Abgabeleistung, um das auszugleichen. Bei Anlagen bis 200€ sollte man aber nicht zu viel erwarten!

Auch alles in der Theorie richtig, aber praktisch völlig uninteressant.
Heutzutage haben sogut wie alle auf dem Mainstream-Markt befindlichen Lautsprecher eine Impedanz zwischen 4 und 8 Ohm, und sogut wie alle auf dem Mainstream-Markt befindlichen Verstärker sind bei 4Ohm laststabil.
Daher ist das Thema Impedanzen für den Otto-Normal-Käufer völlig irrelevant, da man in 99% der Fälle sowieso nix zu beachten hat. Wenn man sich solche Exoten holt, bei denen man was zu beachten hat, dann hat man in der Regel auch genug Ahnung vom Thema.

Über die Aussagekraft von Musikleistung, RMS und PMPO, solltest du dich schon genauer informieren. Eine Angabe in PMPO von z.B. 200W ist nur in einem Bruchteil einer Sekunde erreichbar und dann ist der Lautspreche auch unwiderruflich kaputt. 200W PMPO sind real gerademal 10-15% mit RMS!

Ich hab doch garnix von irgendwelchen Ausgangsleistungen geschrieben. Und du solltest dich da lieber nochmal genauer reinlesen. Denn deine Aussagen zur PMPO-Leistung sind überhaupt nicht haltbar. Man kann 200W PMPO nicht irgendwie in RMS umrechnen, auch nicht mit Prozentrechnung. Die Angabe PMPO hat überhaupt kein definiertes Messverfahren, ja nochnichtmal eine eindeutig festgelegte Schreibweise. Diese Angabe ist einfach nur Kundenfang.

Die 30Hz Frequenz ist erreichbar, auch wenn da was anderes angegeben steht, ob's dann noch schön klingt, ist eine andere Frage. Der Lautsprecherdurchmesser und die Spuleneindringtiefe sind gerade noch so ausreichend.

Erst benutzt du die Herstellerangabe um deine These von wiedergegebenen 30Hz zu unterstützen. Dann zeigt man dir, dass das lt. Datenblatt nicht geht, dann sgast du auf einmal, dass es trotzdem geht...irgendwie drehst du dir hier was zurecht.

Ohne jetzt irgendeinen Saturn-Markt-Verkäufer beleidigen zu wollen...auf mich wirkst du wie einer.
In irgendeiner Schulung wurde an einem Nachmittag die ganze grundlegende Theorie in deinen Kopf gemeißelt und du wirfst nun damit um dich ohne zu wissen, was dieses Wissen eigentlich bedeutet.
 
G

Gast12348

Guest
Und dazu kommt noch, woher will er den Xmax wissen von dm Basslautsprecher, den kann man so garnicht beurteilen geschweige den messen .... dazu müste man den Lautsprecher auf herz und nieren prüfen und unter anderem zerlegen.

@Afi ich kenn nen verkäufer ausm Media Markt fachabteilung Hifi, die bekommen lediglich schulungen wie man dem Kunden etwas gutredet, Technisches Verständniss wird dennen überhaupt nicht beigebracht, lediglich ein paar Grundbegriffe erläutert aber nicht wirklich groß erklärt. Hauptbestandteil dieser schulungen sind aber Verkaufsstrategien. Und irgendwie muss ich dir in deiner vermutung recht geben.
 
B

Blutstoff

Guest
Es ist mir egal, ob irgendwer sich an meine Äußerungen hält oder sein eigenes Ding macht, jedoch sind die von mir gemachten Äußerungen immer in einem eigenen praktischen Bezug zu sehen, da ich ein absoluter Praktiker bin.

Na, dann.... Sorry, dass ich mir nicht die Mühe gamacht habe, dir wie Afi und Defence etwas zu erklären, aber ich sehe das eher als Zeitverschwendung.:ugly:
 

Caspar

Software-Overclocker(in)
"Die Micro-Mini-Kompaktanlage von LG reicht für 100m² und spielt souverän bis 30Hz..."

:lol:

Dazu muss man echt nicht viel schreiben... die Überzeugung ist einmalig! Auch die Art sie zu verteidigen. Mein Respekt dafür. :hail:

Vielleicht hilft ein wenig lesen. Dann stellt man wirklich schnell fest, dass das unmöglich ist.

Noch ein Tip, zwei davon müssten für die 100m² reichen: http://www.lautsprechershop.de/hifi/sub42.htm (Das kannst du dort auch nachlesen.)

Schönen Nachmittag noch! :)
 

sipsap

Freizeitschrauber(in)
er scheint aber auch resistent gegen jegliche argumentation/erklärungen.

erinnert mich an die die kabelvoodooverfechter.

@dfence, afi

ich finde es immer wieder gut was ihr euch für mühe gebt mit euren texten. hab wieder ein bisschen was gelernt. danke dafür :daumen:
 

Shizophrenic

BIOS-Overclocker(in)
Am besten wäre es wenn du einen günstigen gebrauchten Verstärker kaufst, gibt schon welche für ca. 50€ und dir zwei Standlautsprecher ebenfalls gebraucht kaufst. Da bekommt man für 150€ schon recht ordentliches Zeug.

genau meine meinung, da kommt auf jedenfall was besseres raus als wenn du dir ne kompakt anlage kaufst.

wenn es dir nur um billiges gewummer geht, kannst du dir auch ne raveland bassrolle kaufen, dürfte nich mehr als 15-20 euro kosten.
die macht krach (aber keinen klang ^^)
 

Cuddleman

BIOS-Overclocker(in)
Ich danke euch für eure Kritik:lol:.
Belehrungsresisdent bin ich auf jeden Fall nicht, denn jeder Mensch lernt nie aus!

Mit Fachbegriffen und Fachkürzeln rum zu schreiben oder zu reden klingt immer Weise, aber ich bin der Meinung, das bildliche einfache Ausdrucksweise den sogenannten "Laien" mehr bringt und das hab ich so aus der Fragestellung des Threads entnommen. Aus diesem Grund wenden sich meist die Menschen von den "Fachverkäufern" ab, weil diese nur "Bahnhof" verstehen und mir zu, wenn ich zu den Äußerungen der "Fachverkäufer" eine Frage (!!!) habe und am Ende führe ich den Menschen dann das Gerät vor.

Um das Klangerlebnis der LG 163 zu erleben, gibts derzeit fast nur noch in einigen Filialen den "Bruder" FA 162 zukaufen und zu hören, oder den FA/FB 164. Den letzteren hab ich aber selber noch nicht gehört, doch die Eckdaten des Datenblatt's sind ähnlich.

Letztendlich entscheidet er allein, was er dann tatsächlich kauft und ich hoffe, mit einer ordentlicher Hörprobe.

Noch was zum billigen gewummere verschiedener Hobbymusiker! Leider nur Mp3.
http://www.jamendo.com/de/track/191939
 
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