News SteamOS vs. Windows 11: Linux ist schneller, besser, effizienter

Hab mir das ganze Zeugs in den Kommis nicht durchgelesen aber ich bezweifle, dass sich der Clickbaity-Trigger-Title für Gaming Desktops bestätigen ließe.
Wofür Du auch Quellen hast? Oder geht es um Dein Gefühl?

Die Realität sieht doch wohl eher so aus, dass ich auf einem "guten" Gaming-System auf bestenfalls 10 wahrscheinlich eher 20-30% Leistung verzichten müsste. Klar Alter, hab ich voll Bock nachdem ich mir ne 1.500€ GPU gekauft habe ;) Ob das an der Distri, dem Grafikkartenhersteller oder der behinderten DirectX Emulation liegt ist mir doch letztendlich Wurscht.
Wahrscheinlich wird es Dich wenig trösten, unter Windows liefen GPUs besagten Herstellers zuletzt auch nicht gerade supi. Was ich las/sah, kann mensch aber durchaus auf Linux auch mit Nvidia Karten gut zocken.
Wer sicher gehen will, und plant auf Linux umzusteigen, kann auf Nummer sicher gehen und eine GPU von AMD kaufen, da AMD besser mit Linux Entwickler:innen zusammenarbeitet und die Hardware-Unterstützung bereits im Kernel verankert ist. So ist es jedenfalls auch mein Plan.

Ob das an der Distri, dem Grafikkartenhersteller oder der behinderten DirectX Emulation liegt ist mir doch letztendlich Wurscht. Wenns danach geht ist doch eh immer "wer Anderes" Schuld (sieht man ja auch hier in den Kommis ausgezeichnet).
Das kann mensch so sehen - also streng vom Ergebnis her betrachten und beurteilen oder eben auch die Ursachen mit einbeziehen und womöglich auch einen kleinen Finger einbeziehen, der auf eine selbst gerichtet ist, wenn mensch durch GPU-Kauf auch die Produktpolitik - eben auch (Op)Position bezüglich Opensource - mitfinanziert hat.

Wenn ich mir so die Signaturen der "Linux-Friends" ansehe, trifft der Aufruf in meiner Signatur zu bzw. haben die vielleicht was mit "PC Hardware" aber weniger mit "Games" am Hut. Nur ne Vermutung anhand der Indizien.
Proof me wrong.
Oha, gibt es demnächst Rechtfertigungsaufforderungen auch bald an Windows Nutzer:innen gerichtet, die ihre Rechner für Videoschnitt, Arbeit usw. nutzen? Und das gar zu einem höheren Anteil als für Gaming machen?
Zum Spielen auf Linux - aktuell spiele ich weder Serversachen, Datenbanken, Coden oder sonst etwas sondern Warhammer 3. ;)

Es hat schon seine Gründe (die hier auch schon genannt wurden) warum Linux nach 30 Jahren trotz Vulkan noch immer irgendwo bei 3% Verbreitung rumdümpelt. Spoiler: es sind nicht (nur) die "unflexiblen" User. Es ist einfach die "abysmal" Usability - wenn man allein für eine simple Treiberinstallation über den Paket Manager den Kernel kompilieren muss. Das klingt schon geschrieben nach etwas worauf niemand Bock hat und ist in der Praxis auch noch mit etwas rng gepfeffert. Ist ja inzwischen nicht nur Windwos, was das besser macht...Android oder iOS ticken ja auch eher nach der "draufklicken, installieren, loslegen" Philosophie. Aber ja, die User sind das Problem.
Klar, die Linux-nutzenden Omas, die hier bereits zitiert wurden, sind einfach Profis im Kompilieren. Was können die dafür, dass Du darin so schlecht bist? :fresse:
Die Ursachen sind vielfältig und nicht allein auf Treiberproblematik/verweigerung der Herstellerinnen zurückzuführen.

Genau, echte Gamer spielen krasse Spiele wie Cyberpunk mit einer RTX 5090.
Korrektur: wohl eher so etwas wie eine 5080. Der Preis 1500€ fü ne 5090 gälte aus Nvidia Sicht sonst sicher als hinterhergeworfen.
 
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Es hat schon seine Gründe (die hier auch schon genannt wurden) warum Linux nach 30 Jahren trotz Vulkan noch immer irgendwo bei 3% Verbreitung rumdümpelt. Spoiler: es sind nicht (nur) die "unflexiblen" User. Es ist einfach die "abysmal" Usability - wenn man allein für eine simple Treiberinstallation über den Paket Manager den Kernel kompilieren muss.
äh nein, das liegt daran dass nie ein grosser konzern das mal richtig ghepusht hat.
 
Und das gar zu einem höheren Anteil als für Gaming machen?
Zum Spielen auf Linux - aktuell spiele ich weder Serversachen, Datenbanken, Coden oder sonst etwas sondern Warhammer 3. ;)
Shhhh!
Es geht in dem Artikel um Games. Und ja, Warhammer 3 ist asbach - ob das nun mit 200 oder 170 FPS läuft ist (mir) tatsächlich egal.

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Das Video zeigt zwar, dass Linux zunehmend auch mithalten oder gar vorn liegen kann. Da sind aber noch viel zu viele "Abers". Auch die gezeigten Customizations um noch mehr rauszuholen sind imho schön aber nicht Mainstream tauglich. Die Zeiten wo ich noch Bock hatte mich mit Linux Distris zu befassen um dann jedes Mal fest zustellen, dass die Distri für DIESES TASK gut für JENES aber unbrauchbar ist sind vorbei. Hab ich einfach keinen Bock mehr drauf.
Ist ja okay wenn zunehmend Leute wechseln und immerhin sind 3% Nutzer mehr als 1.8%.


Aber gerne doch. Gern geschehen.
Ja cool für Dich. Aber 9.9/10 der Games laufen aber auch auf ner aktuellen LG Waschmaschine tbh.
Wenn ich "aktuell" sage meine ich eher "2025" und sowas wie BM:Wukong oder so...aber sicher nicht NFS Carbon oder CSS :P

äh nein, das liegt daran dass nie ein grosser konzern das mal richtig ghepusht hat.
MS war 1980 auch kein großer Konzern und tatsächlich ist Valve gößer als MS es zu den Anfangszeiten je war PLUS Linux hat schon 20 Jahre Vorlauf - allerdings hat die OpenSource hier eher zu einer Fragmentierung der Community geführt. Linux war lange Zeit eher ein Experimentierkasten als ein Straight-Forward OS.
 
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Ja, und Wiso Steuersoftware^^ 37mio CC-Abos finde ich bei Milliarden von PCs nicht relevant.
Nicht von der Hand zu weisen. Mein soziales Umfeld ist wohl eher nicht repräsentativ.

Hand aufs Herz, ist die Adobe Cloud so alternativlos? Ist ja nicht so, dass es andere freie Programme gibt die das auch können. Ich nutze als Privatanwender solche Programme nicht in dem Umfang, dass ich da ein Abo abschließen möchte. Aber auch die Programme der Adobe Cloud lassen sich unter Linux zum laufen bringen. Aber wozu?
Für sehr viele professionelle Gestalter und Designerinnen ist es das tatsächlich. Klar gibt es Alternativen, aber die Adobe Creative Cloud ist der unangefochtene Standard und die Verknüpfungen untereinander sind schon ziemlich praktisch. Gerade wenn man damit die Brötchen verdient, nimmt man doch den Standard. Figma fällt mir noch ein, als weit verbreitete Software. Allerdings handelt es sich dabei eher um einen Lückenfüller, als um eine Alternative.

RasierapparaT schrieb:
Mich persönlich stört darüber hinaus die niedrigere Benutzerfreundlichkeit, wobei sich das mit dem Linux AppStore ja etwas gelegt hat.
Da hat halt jeder seine eigenen Befindlichkeiten. Für mich ist die Benutzerfreundlichkeit eines Linux oder BSD besser als unter Windows.
Ja. Die Frage ist aber: welcher Anwender soll der Maßstab sein?

Weil die ja auch im Alltag JEDER nutzt.
Meine Mutter wüsste nicht mal, wie man das schreibt.
Ja, ist klar. Professionelle Anwender*innen wären aber doch eine super Zielgruppe für nachhaltiges Wachstum (siehe MacOS). Deine Mutter, die nicht mal weiß wie man das schreibt, ist wahrscheinlich eher uninteressant. Meinst du nicht?

RasierapparaT schrieb:
Naja, ich weiß ja nicht. Allein die Tatsache, dass es keine native Unterstützung für die Creative Cloud von Adobe gibt, dürfte für viele einen Umstieg unmöglich machen.
Das ist sicher für eine nicht kleine Gruppe ein Kriterium und Adobe ist jetzt nicht unbedingt für ihren guten Support bekannt, also wird eine Linux-Version sicher nicht in naher Zukunft kommen.
Es gibt Alternativen, aber die sind natürlich kein 1:1 Ersatz.
Wenn man wirklich will kann aber bspw. die gewohnten Macros von Photoshop auch in GIMP einstellen, sogar die Buttons kann man durch gewohnte ersetzen. Ist natürlich keine Out-of-Box-Experience und nur für Leute, die absolut die Nase voll von Windows haben. Wenn die aber nach wie vor auf Adobe setzen, sind sie vermutlich leidensfähig genug um die Spielchen von Microsoft mit Accountzwang und Co. auch mitzumachen.
Wie gesagt. Ich denke, sobald es darum geht, für den Lebensunterhalt auf derartige Software angewiesen zu sein, wird sich ganz schnell für 1. Einfachheit und 2. das bereits Etablierte entschieden. Alternativen zu nutzen ist nicht risikofrei und könnte außerdem schlicht zum Wettbewerbsnachteil werden.

RasierapparaT schrieb:
Mich persönlich stört darüber hinaus die niedrigere Benutzerfreundlichkeit, wobei sich das mit dem Linux AppStore ja etwas gelegt hat.
Darf man fragen, was genau stört? Einfach, weil es anders ist als gewohnt oder etwas mehr Spezifisches?
Zugegeben, meine Zeit mit Linux war sehr kurz und auch nicht intensiv. Ich musste jedenfalls damals alle Treiber und Programme via Terminal installieren und sehr spezifisch darauf achten, die richtigen Sachen für meine Distribution zu bekommen. Außerdem fand ich die hierarchische Dateistruktur immer schnell unübersichtlich, es hat mir einfach weniger Freude bereitet "Archive" anzulegen. Wahrscheinlich gibt es Wege, damit super klarzukommen, aber allein die Hürde bei der Installation von Programmen dürfte viele abschrecken, vor allem wenn man professionell mit dem System arbeiten muss. Als professioneller Anwender möchte ich, dass das OS mir zusätzliche Arbeit drumherum abnimmt und so vereinfacht, dass ich mich darauf konzentrieren kann, meine eigentliche Arbeit (mit der Geld verdient werden muss) zu verrichten.

RasierapparaT schrieb:
Mich persönlich stört darüber hinaus die niedrigere Benutzerfreundlichkeit, wobei sich das mit dem Linux AppStore ja etwas gelegt hat.
Hast Beispiele für eine "niedrige Benutzerfreundlichkeit" parat?
Edit: Sehe gerade, dass das nur ein Alter Ego ist. Eine Antwort wird vermutlich nie kommen.
Ich soll ein Alter Ego sein? Und von wem?
Zu deiner Frage: siehe bitte weiter oben.

Und was ist ein Linux AppStore?
Na; ein Linux Appstore ist ein Appstore für ein Linux OS? :D Du weißt ja was Linux ist und ich denke du weißt auch bestimmt, was ein Appstore ist?
Jedenfalls ist mMn ein gut funktionierender und einfach zu bedienender Appstore, der darüber hinaus im Bestfall alle installierte Software mit Updates versorgt eine sehr benutzerfreundliche Variante den Nutzern Software, und damit Möglichkeiten anzubieten. Ich habe jedenfalls mitbekommen, dass es so etwas mittlerweile für einige Distributionen gibt. Falls du darauf hinaus willst, dass das wahrscheinlich nicht "Appstore" (weil Namensrechte bei Apple liegen?), sondern irgendwie anders heißt: ja, ich meine den Linux Appstore, der wahrscheinlich nicht so heißt.
 
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Es geht in dem Artikel um Games. Und ja, Warhammer 3 ist asbach - ob das nun mit 1000 oder 700 FPS läuft ist tatsächlich egal.
Den Rechner will ich sehen, der in Warhammer 3 700 Fps schafft. Total-War-Spiele sind traditionelle CPU-Killer und drei Jahre finde ich heutzutage nicht wirklich alt.
Na klar, ich kauf mir Hardware demnächst nicht um damit Tasks auszuführen die ich möchte sondern damit mein OS halbwegs drauf läuft (Nein- werd ich nicht).
Und das soll ein Argument für Windows gegenüber Linux sein? Hast du den Artikel gelesen? Und SteamOS kommt schon mit einem relativ ressourcenintensiven Desktop.
MS war 1980 auch kein großer Konzern und tatsächlich ist Valve gößer als MS es zu den Anfangszeiten je war PLUS Linux hat schon 20 Jahre Vorlauf - allerdings hat die OpenSource hier eher zu einer Fragmentierung der Community geführt. Linux war lange Zeit eher ein Experimentierkasten als ein Straight-Forward OS.
Nun sind Betriebssysteme heute aber auch etwas komplexer als damals und es gab nur einen wilden Wust an proprietären, untereinander komplett inkompatiblen Kleinstsystemen, gegen die man anstinken musste, was man nicht zuletzt nur geschafft hat, weil man den Zuschlag für IBMs Standard-PC bekommen hat.
 
#whataboutism
Ich finde 3 Jahre sind gerade in 2025 viel. Seitdem kam die UE5, neue Plattformen (AM5, Arrowlake) und eine neue Generation GPUs raus.

Ich meine man kann ja wohl kaum bemängeln, dass Windows den "Vorteil" hatte, dass es von einem Konzern vermarktet wurde. Die haben halt zur rechten Zeit am rechten Ort clever agiert.
Linux ist aus einem ganz anderen Fokus heraus entstanden und hatte imho auch nie die Chance oder den Anspruch Windows zu überholen. Wird es auch nie, da es kommerziell weder den Background hat noch es so vorgesehen wäre. Selbst VALVE wird Linux nur soweit pushen wie es für sie von Vorteil ist, da sie wegen der GPL auch offen arbeiten müssen und welcher Konzern verschenkt schon gerne Zeugs. Ich persönlich glaube nicht, dass Linux jemals im Mainstream Windows ablösen wird. Da kommt eher ein anderer Player der das tun wird.
War jetzt ein bisschen OT aber naja...
 
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Ich soll ein Alter Ego sein? Und von wem?
Weiß nicht. Zwei Beiträge seit 2018 ... macht einem lediglich stutzig.

Na; ein Linux Appstore ist ein Appstore für ein Linux OS? :D Du weißt ja was Linux ist und ich denke du weißt auch bestimmt, was ein Appstore ist?
Ja. Und hier hast du halt wenig Wissen präsentiert. Sowas gibt es bereits sehr lange.
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der darüber hinaus im Bestfall alle installierte Software mit Updates versorgt eine sehr benutzerfreundliche Variante den Nutzern Software, und damit Möglichkeiten anzubieten.
Und in jeder Distribution machen sie seit Jahrzehnten (!) genau das. Einfach, übersichtlich, benutzerfreundlich sowie mitunter mit einer Ausgabe, was gerade wie gemacht wird.

Da stehen sich die großen Distros auch in nichts nach. Greifst du dir einen Exoten raus, da mag das anders aussehen, aber wir reden hier ja über Mainstream, und da ist es seit langer Zeit der Standard.

Ich finde 3 Jahre sind gerade in 2025 viel. Seitdem kam die UE5, neue Plattformen (AM5, Arrowlake) und eine neue Generation GPUs raus.
Mah. Ne. Nur weil letztes Jahr viele Neuerungen brachte, sind die Jahre davor eher Seitwärtsbewegungen gewesen. Vllt nicht bei NVIDIA, aber im Gaming kommt der generelle nächste Sprung erst mit der neuen Konsolen-Masterrace ;)
 
#wenneinemsonstnichtsmehreinfällt

Es macht auch bei ein paar Jahre alten Spielen wie Warhammer 3 eben doch noch einen massiven Unterschied, ob 30% Performance fehlen.

Der Markt ist heute so viel größer, natürlich sind Firmen heute auch größer als damals, wenn davon gesprochen wird, dass Windows von einem großen Konzern gepusht wurde, ist dieser Konzern eben nicht zwingend Microsoft und wenn ein System dadurch 30 Jahre lang eine Vormachtsstellung aufbauen konnte, ist die Situation eben anders, als wenn man einer von vielen kleinen Herstellern ist.

Zu dem Punkt, dass Konzerne ungern was verschenken und Open-Source deswegen unattraktiv ist, mal ein kleiner Denkanstoß:
Man gibt nicht nur was, wenn man sich an Open-Source-Projekten beteiligt. Valve hat im Gegenzug ein komplettes, extrem anpassbares Betriebssystem bekommen. Da etwas Arbeit zuzuschießen war wohl offensichtlich deutlich weniger Aufwand, als sich mit Microsoft rumzuärgern oder gar ein komplett eigenes System zu entwickeln.
 
Ja, ist klar. Professionelle Anwender*innen wären aber doch eine super Zielgruppe für nachhaltiges Wachstum (siehe MacOS). Deine Mutter, die nicht mal weiß wie man das schreibt, ist wahrscheinlich eher uninteressant. Meinst du nicht?
Nein, ja genau eben NICHT!
Professionelle Anwender sind auch bereit lizenzpflichtige proprietäre Software einzusetzen und haben sehr spezielle Bedürfnisse. Die Ausgaben können steuerrechtlich geltend gemacht werden und werden durch die Einnahmen Gerechtfertigt.

Die Masse der Alltagsnutzer und Behördenanwendungen für Alltagsaufgaben, die sind es, wo FOSS greifen sollte und könnte. Hier wären unsere Steuergelder richtig aufgehoben und würden auch der Allgemeinheit durch FOSS-Entwicklung wieder zugute kommen.
Offene Standards und Formate würden gefördert und das Gros der Anwender würde nicht mal merken, auf welchem System sie unterwegs sind, solange Online-Banking, Musik, Fotoalben, Streaming, email und Netzsurfen und evtl. die Mehrheit der Spiele laufen.

Dass es keine native Unterstützung für die Creative Cloud von Adobe gibt, dürfte eben nicht für viele einen Umstieg unmöglich machen.
Sondern nur für wenige. Die Masse an 0815-PC-Nutzern nutzt die Adobe Creative Cloud eh nicht.
 
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Wie gesagt. Ich denke, sobald es darum geht, für den Lebensunterhalt auf derartige Software angewiesen zu sein, wird sich ganz schnell für 1. Einfachheit und 2. das bereits Etablierte entschieden. Alternativen zu nutzen ist nicht risikofrei und könnte außerdem schlicht zum Wettbewerbsnachteil werden.
Definitiv. Es geht oft ja nicht unbedingt um die beste Software, sondern um etablierte Standards (egal wie ar***ig die Firma hinter selbigen ist). Umlernen braucht Zeit, und auch Personalbüros kennen oft nicht den Unterschied zwischen Java und JavaScript, da ist alles, was über Adobe hinausgeht Neuland.
Zugegeben, meine Zeit mit Linux war sehr kurz und auch nicht intensiv. Ich musste jedenfalls damals alle Treiber und Programme via Terminal installieren und sehr spezifisch darauf achten, die richtigen Sachen für meine Distribution zu bekommen. Außerdem fand ich die hierarchische Dateistruktur immer schnell unübersichtlich, es hat mir einfach weniger Freude bereitet "Archive" anzulegen. Wahrscheinlich gibt es Wege, damit super klarzukommen, aber allein die Hürde bei der Installation von Programmen dürfte viele abschrecken, vor allem wenn man professionell mit dem System arbeiten muss. Als professioneller Anwender möchte ich, dass das OS mir zusätzliche Arbeit drumherum abnimmt und so vereinfacht, dass ich mich darauf konzentrieren kann, meine eigentliche Arbeit (mit der Geld verdient werden muss) zu verrichten.
Das klingt etwas ungewöhnlich. Treiber werden im Normalfall automatisch geladen. Ich hab sogar Hardware erlebt, die unter Linux plug-and-play funktioniert und unter Windows (seit Vista, auch heute noch in 11) manuelles Nachhelfen erfordert. Klarerweise werden erheblich weniger Geräte unterstützt, die dafür aber nicht selten besser. Hab in 8 Jahren Ubuntu einen einzigen Treiber manuell installieren müssen. Das war für einen China-Böller Bluetooth-USB Adapter.

Programme hängen leider oft von der Distro ab. Vieles bekommt man mittlerweile aber schon in irgendeinem App-Store oder ähnlichem (AppImage, Flatpak, Snap,...). Da ist aber definitiv immer noch Luft nach oben. Dazu muss ich sagen, dass mir persönlich Installation über die Konsole aus Packages lieber ist, da ich mir sicher sein kann, dass ich auch wirklich die Software bekomme, die ich will und brauche. Erst heute wieder in der Arbeit einen Nutzer gehabt, der auf den falschen "Download" Button geklickt hat und irgendeine fragwürdige PUA installiert hat.
Und anders als bei Windows wird mir die gesamte so installierte Software upgedatet, während ich auch keine Angst haben muss, dass der Rechner nach dem Update noch funktioniert :ugly:

Das mit der Dateistruktur verstehe ich allerdings nicht ganz. In Linux wie Windows bin ich als normaler Anwender in meinem Nutzerordner unterwegs. Klar, wenn ich mich auskenne mach ich bei bspw. Webhosting in Linux was in /var/www oder bei Windows was im inetpub Ordner. Aber das sind dann eher Leute, die sich eh auskennen sollten.

Aber klar, das Betriebssystem ist ein Werkzeug und die wenigsten wollen sich damit aktiv auseinandersetzen. Zeit zum Umlernen ist dabei ein Kostenfaktor. Allerdings gilt das fairerweise auch für jedes größere Windows-Update.
Nun sind Betriebssysteme heute aber auch etwas komplexer als damals und es gab nur einen wilden Wust an proprietären, untereinander komplett inkompatiblen Kleinstsystemen, gegen die man anstinken musste, was man nicht zuletzt nur geschafft hat, weil man den Zuschlag für IBMs Standard-PC bekommen hat.
Was man nicht zuletzt nur geschafft hat, weil Gates' Mutter dicke mit dem IBM CEO John Opel war :rollen:
 
Shhhh!
Es geht in dem Artikel um Games. Und ja, Warhammer 3 ist asbach - ob das nun mit 200 oder 170 FPS läuft ist (mir) tatsächlich egal.
Achso, jetzt haben zwischenzeitlich womöglich einige Windows Nutzer:innen bereits hektische Flecken bekommen. :haha:
Weil es 3 Jahre alt ist und angeblich mit 200 oder 170 FPS laufen würde (was nicht stimmt), wäre es kein Spiel? ;)
(Das ist kein ernst gemeinter Einwurf meinerseits)

Den Rechner will ich sehen, der in Warhammer 3 700 Fps schafft. Total-War-Spiele sind traditionelle CPU-Killer und drei Jahre finde ich heutzutage nicht wirklich alt.
Jupp, auch die Graka wird durch das Spiel ordentlich gefordert. Meine Vega 56 schafft mit ein paar Kniffs (fokussierte Darstellung, zum Rande hin verschwommen) hohe Grafikeinstellungen mit geringen Performance Patzern darzustellen.

Die Zeiten wo ich noch Bock hatte mich mit Linux Distris zu befassen um dann jedes Mal fest zustellen, dass die Distri für DIESES TASK gut für JENES aber unbrauchbar ist sind vorbei. Hab ich einfach keinen Bock mehr drauf.
Ich glaube Dir gerne, dass Du in der Vergangenheit Probleme hattest. Es gibt ja unzählige Anwendungsfälle und damit können auch Probleme einhergehen. Es fragt sich bloß, auf wieviele ähnlich gelagerte Probleme zutreffen? Wie sieht es also mit der Relevanz aus? Ich würde ja meinen, dass auf viele PC-Nutzer:innen gewöhnliche Anwendungsfälle zutreffen, die auch mittels Linux und Programmalternativen (Internetbrowser, Emails, Office) erfolgreich angegangen werden können.

Und andererseits produziert auch Windows regelmäßig Probleme, die eben viele DAUs betreffen, da diese am falschen Ende gespart (Home Edition) oder bei jenen das Label DAU Programm ist - die also keine Ahnung von Gruppenrichtlinien und deren Einrichtung haben. Und dann geht nach Update X bspw. der Drucker nicht ...

Ich finde, Du beziehst zu wenig ein und so erscheint dann Dein Urteil pauschal und verzerrend.
 
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