Steam Frame: Kabelloses VR-Headset von Valve mit SteamOS

Die 40h akku laufzeit beziehen sich auf die Kontroller mit einer AA batterie, wie lange das Headset läuft, habe ich noch nirgends gelesehen oder gehört.

Ja, die Sache mit den 40h ist natürlich Quatsch!

Die Brille kann lt. Digital Foundry zwischen 1 und 4 Stunden durchhalten, je nachdem, was man mit ihr macht. Wenn man also Spiele direkt auf ihr ausführt, was eine hohe Last erzeugt, eher eine Stunde. Schaut man Youtube über die WebApp, vielleicht 4 Stunden.

Sowohl von des Specs als auch von der Optik ist das einer Pico 4 (Ultra) nicht unähnlich. CPU/GPU sind eine Generation weiter als Quest 3/Pico 4 Ultra, ansonsten sehe ich für PC-Spieler keine echten technischen Vorteile gegenüber dem, was es auf dem Markt bereits gibt.

Zur Erinnerung: eine Pico 4 gibt es für ~350 €.

Wenn es den VR-Markt belebt, vor allem auch in Sachen gute Spiele und auch mal neue Spielideen (Bitte bitte nicht einfach wieder nur Horror, bitte bitte), soll es mir sehr recht sein.

Wireless kann ich mit meiner Pico 4 und Pico 4 Ultra zusammen mit Virtual Desktop (Steam Link habe ich noch nicht ausprobiert) schon sehr gut und latenzfrei spielen, auch dank Wifi 6. Wenn ich höhere Auflösungen will, dann setze ich halt weiter meine kabelgebundene Pimax Crystal Light auf.
 
So habe mir die Details mal angesehen und mal mit meiner Quest 3 vergleichen.
Beide nutzen im Grunde Wi-Fi 6E.
Beide haben ähnliche Displays und Linsen.
Beide haben ähnliche Controller.
Beide haben einen ARM Chip auf denen Spiele laufen. (Steam Frame hat einen neueren Chip)
Beide haben inside-out Tracking.
Nur das Steam Frame hat Eye-Tracking.
Zu Augmented Reality konnte ich nicht viel beim Steam Frame finden.

Fazit: Das Steam Frame hat 3 Jahre alte Hardware und nur das Eye-Tracking ist der Unterschied.

Wundert im Grunde nicht, da die Steam Box auch 3 Jahre alte Hardware hat...
Ich denke Valve nutzt alte Hardware weil die einfach billiger ist und man damit die Preis nach unten drücke kann um eine breitere Masse an Menschen zu erreichen.
Aber die Quest 3 kostet neu auch "nur" 549€ und es gibt die vielerorts gebraucht für weniger.
Zudem gibt es die Quest 3S.

Allerdings hat Valve ein paar gute technische Neuerungen auf der Software-Seite gemacht. Und DAFÜR ist Valve bekannt.
 
Ich sitze mit der Brille nur im Sessel. Ich habe auch eine Quest 3 und nach 2 Stunden ist da der Akku leer und ich hänge sowieso wieder am Kabel. Streaming geht einigermaßen, hängt aber doch ab und an kurz gerade bei 120 Hz.
Ok der Use-Case ist natürlich noch wichtig. Wenn man nur Simulationen spielt dann hat man die von mir beschriebenen Probleme nicht. Daran hab ich nicht gedacht
Fazit: Das Steam Frame hat 3 Jahre alte Hardware und nur das Eye-Tracking ist der Unterschied.
Steam Frame braucht keinen Meta Account :)
 
Was kostet der Spaß und soviel besser wie meine Quest 3 sieht die nicht aus. Eher sehr ähnlich wie die Q3.

OK Anno ist fertig, 108 GB für Aufbau absolut Krank.
 
Steam Frame braucht keinen Meta Account
Dann nutze einfach eine Wegwerf E-Mail. :D
Man muss da nichts wichtiges hinterlegen damit es läuft.
Mit wenigen Klicks habe ich auch das Entwickler-Menü dort freigeschaltet.

Außerdem. Was ist, wenn man einen Steam-Account beim Steam Frame braucht? :D

Offtopic:
OK Anno ist fertig, 108 GB für Aufbau absolut Krank.
Vergiss nicht die Savegames die die C-Platte vollmachen. Hatte da letztens 80GB Savegames auf Anno 1800...
 
Also eigentlich nichts, wenn genauer hinschaut
Also für mich ist Meta ein komplett Ausschlussgrund, daher macht das zumindest mal den Unterschied zwischen "nicht kaufbar" und "könnte eine Option sein" aus ;)

Davon abgesehen klingt das Foveated Streaming auch nach nem ziemlichen USP, wenn man nicht grade nur im Simpit sitzend VR betreibt.
 
Was wollt ihr denn mit dem Ding ihr habt doch eh keine Zeit. Das ist kein Wunder leistungsgerät es gibt halt die Zertifikate deshalb selbstverständlich läuft kein Cyberpunk in ultra 4k mit Racing mega neue cyberpunkte und Zertifikat wenn wieder die Einstellung drin ist Steam Fame extra niedrig es ist nichts für euch das Gerät
 
Das geht in die richtige Richtung. Wegen der Kabel habe ich dieses VR-Zeug bisher meist vermieden, aber so wäre ich nicht abgeneigt, mir eins zu kaufen. Gute Arbeit, Valve. :daumen:
 
Außerdem wird es wieder alternative Straps brauchen. So wie sie derzeit verkauft werden soll, wird sie wohl recht frontlastig ausfallen. Da wären dann 40h Akkulaufzeit sinnlos, weil das niemand über Stunden aushält.
Vermeintlich ist die Batterie in der Rückseite des Straps verbaut. Könnte also halbwegs brauchbar ausbalanciert sein.
Die angegebenen 40h bei ~22 Wattstunden Akkukapazität können aber doch nur , wenn überhaupt, für den Idle Betrieb stimmen. Bei 40h hieße das 0,5 W an Leistung ... fehlt da irgendwo ein wichtiges "k" oder wurde das Komma falsch gesetzt ?
Wenn Valve 22 kWh in den Formfaktor bekäme würden sie das sicher nicht für VR Brillen verschwenden sondern den gesamten Transportsektor auf den Kopf stellen. Und Gabe hätte sicher schon eine E-Yacht :devil:
 
Die angegebenen 40h bei ~22 Wattstunden Akkukapazität können aber doch nur , wenn überhaupt, für den Idle Betrieb stimmen. Bei 40h hieße das 0,5 W an Leistung ... fehlt da irgendwo ein wichtiges "k" oder wurde das Komma falsch gesetzt ?
Kommt sicherlich auf die Art Akku/Batterie an.
Mein Xbox Controller mit 2x AA Li-Ion 1.5V Akkus die je 2500mAh/4150mWh haben, halten (gefühlt) länger als 40 Stunden.
Diese Akkus gehen dann auch in den Steam Controllern rein bzw sind in meinen Quest 3 Controllern.
 
Außerdem wird es wieder alternative Straps brauchen. So wie sie derzeit verkauft werden soll, wird sie wohl recht frontlastig ausfallen. Da wären dann 40h Akkulaufzeit sinnlos, weil das niemand über Stunden aushält.
Das Gewicht der Brille vorne liegt bei 185g mit Headstrap bei 440g. Die scheint ziemlich perfekt austariert zu sein (der Akku liegt hinten im Headstrap).

Davon abgesehen sind die 40h natürlich Humbug, das wurde hier von PCGH falsch übernommen. Die 40h beziehen sich auf die Controller. Die Brille hat laut LTT, der den Entwickler direkt befragt hat, eine Akkulaufzeit von bestenfalls 4h und bei hoher Leistungsaufnahme ~1h. Finde persönlich, dass das auch reicht (denke im wireless PC Stream sind es dann so 2h), aber die 40h sind es dann doch nicht.

PS: Bitte nicht böse aufnehmen, lieber Sven. Die Nachricht kam für euch gestern wahrscheinlich genauso überraschend wie für uns. Wurde eigentlich irgendein deutsches Magazin zum Valve Event eingeladen?
 
Also für mich ist Meta ein komplett Ausschlussgrund, daher macht das zumindest mal den Unterschied zwischen "nicht kaufbar" und "könnte eine Option sein" aus ;)
Ja, habe ich schon verstanden, das es quasi keinen echten Grund gibt. Ob der einzelne jetzt aus welchem Grund auch immer, mit Meta, Steam, Epic, EA, oder sonst etwas ein Problem hat, ist der Allgemeinheit ja egal.
Davon abgesehen klingt das Foveated Streaming auch nach nem ziemlichen USP, wenn man nicht grade nur im Simpit sitzend VR betreibt.
Nope, soweit ich mich erinnere gibt es ja schon ein paar Headsets damit und das funktioniert schon ganz gut. Unabhängig davon, was man in der VR macht. Spart halt Leistung.
 
Irgendwie habe ich die Technik nicht verstanden.
Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?
Nope, soweit ich mich erinnere gibt es ja schon ein paar Headsets damit und das funktioniert schon ganz gut. Unabhängig davon, was man in der VR macht. Spart halt Leistung.
Jahaaaa, wobei es da wohl nicht um Renderleistung geht, sondern um Bandbreite für den Stream. Das du weniger Bitrate im peripheren Sichtfeld hast und mehr in deinem Fokus.
Das sehe ich schon als Gamechanger. Man glaubt immer gar nicht, wie winzig der Bereich ist, indem man scharf sieht.
 
Irgendwie habe ich die Technik nicht verstanden.
Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?
Ja, deine PC GPU rendert und überträgt die Daten über das WLAN Modul.
 
Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?

Ich behaupte mal: nur so geht das!

Das "Dongle" macht m. W. nichts anderes als ein eigenes dediziertes kleines WLAN zwischen Brille und PC auf. Feldstärke und Bandbreite ist bei drahtloser Übertragung King, und für die Mehrzahl der Benutzer, die sich nicht mit Technik auseinandersetzen wollen oder können, ist es sicher die beste Lösung, sich als Anbieter der Brille selber um eine performante Anbindung zu kümmern.

Denn in den meisten Haushalten bedeutet "Ich habe natürlich ein gutes WLAN" nämlich: irgendwo im Flur hängt der Internetrouter unsichtbar und gut abgeschirmt hinter einem Schuhregal, und bietet über WIFI 4 eine lächerliche Gesamtbandbreite, von der dann beim PC im Wohnzimmer noch ein Bruchteil mit dem Lowperformer-2,4GHz-Signal ankommt.

Und so, wie dort im Haushalt dann die (Zitat Wolfgang) "scheiß smarten Lampen immer wieder nicht funktionieren", wird so jemand dann auch die "scheiß VR-Brille" schnell wieder zurückschicken, weil das Bild beim Streamen ruckelt und grob verpixelt ist, was _natürlich_ Schuld der Brille ist. Dabei müsste man im lokalen Media-Markt beim nächsten Besuch einfach nur zu einem vernünftigem Set mit Hotspots für WIFI 6 oder WIFI 7 greifen...

Jahaaaa, wobei es da wohl nicht um Renderleistung geht, sondern um Bandbreite für den Stream. Das du weniger Bitrate im peripheren Sichtfeld hast und mehr in deinem Fokus.
Das sehe ich schon als Gamechanger. Man glaubt immer gar nicht, wie winzig der Bereich ist, indem man scharf sieht.

Ich bin skeptisch, dass das ein Gamechanger ist.

Auf meinen Pico´s benutze ich Virtual Desktop, da konnte ich in Sachen Kompressionsartefakte nichts entdecken im Vergleich zu meiner HP Reverb G2 (identische Auflösung). Der eigentliche Flaschenhals ist ja immer die GPU, und der Gamechanger ist dann eben Foveated Rendering, weil dann die GPU nur den Bereich in voller Auflösung rendert, auf den man gerade blickt. Nur muss das eben durch das jeweilige Spiel unterstützt werden.

Vermeintlich ist die Batterie in der Rückseite des Straps verbaut. Könnte also halbwegs brauchbar ausbalanciert sein.

Ich wundere mich, dass darum so ein großes Geschiss gemacht wird. Meine erste kabellose VR-Brille war die Pico NEO 3, vor über 3 Jahren, die benutze ich auch immer noch. Und die hat den Akku natürlich hinten, wie auch die Pico 4 (Ultra). Die lassen sich prima tragen, ich kenne das gar nicht anders.

Was für Trottelfirmen bauen denn den Akku heute noch vorne rein???
So bekloppt kann man doch eigentlich gar nicht sein!
 
Ja, deine PC GPU rendert und überträgt die Daten über das WLAN Modul.
Ah cool, danke. Jetzt bin ich so lang dabei, und hab echt gedacht, das die GPUs nach dem rendern das Signal nur an ihre eigenen Ausgänge schicken kann.
Wusste nicht, das das Signal auch an z.B. USB gehen kann.
Ich behaupte mal: nur so geht das!
Ja nee, irgendwie ja nicht. Das Gerät ist ja (auch) stand alone, also wird der schon auch selber was können.
Das "Dongle" macht m. W. nichts anderes als ein eigenes dediziertes kleines WLAN zwischen Brille und PC auf. Feldstärke und Bandbreite ist bei drahtloser Übertragung King, und für die Mehrzahl der Benutzer, die sich nicht mit Technik auseinandersetzen wollen oder können, ist es sicher die beste Lösung, sich als Anbieter der Brille selber um eine performante Anbindung zu kümmern.
So habe ich das Video von LTT auch verstanden. Das wird ein 6Ghz WLAN. Dadurch weg von allen anderen Haushalts-WLANs, brutale Bandbreite aber schlimmer als 5Ghz: wenn eine Wand dazwischen ist, ist sofort Feierabend. Also muss Dongle und Brille im gleichen Raum sein.
Denn in den meisten Haushalten bedeutet "Ich habe natürlich ein gutes WLAN" nämlich: irgendwo im Flur hängt der Internetrouter unsichtbar und gut abgeschirmt hinter einem Schuhregal, und bietet über WIFI 4 eine lächerliche Gesamtbandbreite, von der dann beim PC im Wohnzimmer noch ein Bruchteil mit dem Lowperformer-2,4GHz-Signal ankommt.
Ja gut, da hab ich es etwas besser. Weil alle Kinder WLAN wollten hab ich ein Mesh von Deco. Die Hauptdose steht im Wohnzimmer gegenüber vom PC. Der drückt mir Steam Downloads jederzeit mit 600 bis 800mbit über 5ghz auf die SSD, obwohl wir knapp 15 Geräte im Mesh haben.
Im hintersten Kinderzimmer kommen immernoch über 100mbit an. Das reicht für's Tablet der Tochter 😁
Die Frage wäre ob ich dann mit der Brille streamenderweise durch Haus kaufen könnte... 🤔
 
Weil alle Kinder WLAN wollten hab ich ein Mesh von Deco.

Dazu noch: Solche Dinger von TP-Link habe ich auch im Einsatz, 2 x Deco X60 bei mir, 3 x Deco X50 bei der Freundin. Und aufgrund meiner Empfehlung haben sich auch einige Kollegen solche Geräte beschafft. Die Dinger schaffen schon ordentlich was weg. Testweise habe ich von einem Notebook große Dateien über Wifi auf ein anderes kopiert, und die Geschwindigkeit war höher als über die 1GBit-Verkabelung...

Funktioniert natürlich nur im Idealfall, fand ich aber für eine Funkstrecke out of the box schon ziemlich beeindruckend.

Der springende Punkt ist m. E. nicht die Marke, sondern der Standard: Wifi 6 (aufwärts). Die Deco-Reihe von TP-Link hat dann einfach ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Pico-Brillen habe ich per Deco-App auf den 5GHz-Kanal "gezwungen", und damit klappt das drahtlose Streamen von SteamVR sehr sehr gut. Und ja: ich kann mir dann einen schönen bzw. zweckmäßigen Ort in der Wohnung aussuchen, und das ist genau nicht das Zimmer, in dem der PC steht.

Das hat also handfeste Vorteile, die Steam Frame wahrscheinlich nicht bieten kann, es sei denn, man kann sich unabhängig machen vom mitgelieferten Dongle, dessen Reichweite wahrscheinlich prinzipbedingt eher begrenzt ist. Das geht ja schon bei den Antennen los, deren Anzahl, Größe und Form durch das Dongle eingeschränkt ist.

Aber wie gesagt: die Zielgruppe ist m. E. eher ein "Normalbenutzer" ohne große technische Kenntnisse und Frickelvermögen. Dann dürfte das Ding aber preislich nicht zu hoch ansetzen.
 
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