Es wird ein dongle geben, mit dem ich Spiele vom PC streamen kann. Aber wer rendert das dann? Ich will ja nicht, dass irgendein Snapdragon das über ein x86 layer Lokal rendert, sondern das meine GPU das macht. Geht das?
Ich behaupte mal: nur so geht das!
Das "Dongle" macht m. W. nichts anderes als ein eigenes dediziertes kleines WLAN zwischen Brille und PC auf. Feldstärke und Bandbreite ist bei drahtloser Übertragung King, und für die Mehrzahl der Benutzer, die sich nicht mit Technik auseinandersetzen wollen oder können, ist es sicher die beste Lösung, sich als Anbieter der Brille selber um eine performante Anbindung zu kümmern.
Denn in den meisten Haushalten bedeutet "
Ich habe natürlich ein gutes WLAN" nämlich: irgendwo im Flur hängt der Internetrouter unsichtbar und gut abgeschirmt hinter einem Schuhregal, und bietet über WIFI 4 eine lächerliche Gesamtbandbreite, von der dann beim PC im Wohnzimmer noch ein Bruchteil mit dem Lowperformer-2,4GHz-Signal ankommt.
Und so, wie dort im Haushalt dann die (Zitat Wolfgang) "
scheiß smarten Lampen immer wieder nicht funktionieren", wird so jemand dann auch die "
scheiß VR-Brille" schnell wieder zurückschicken, weil das Bild beim Streamen ruckelt und grob verpixelt ist, was _natürlich_ Schuld der Brille ist. Dabei müsste man im lokalen Media-Markt beim nächsten Besuch einfach nur zu einem vernünftigem Set mit Hotspots für WIFI 6 oder WIFI 7 greifen...
Jahaaaa, wobei es da wohl nicht um Renderleistung geht, sondern um Bandbreite für den Stream. Das du weniger Bitrate im peripheren Sichtfeld hast und mehr in deinem Fokus.
Das sehe ich schon als Gamechanger. Man glaubt immer gar nicht, wie winzig der Bereich ist, indem man scharf sieht.
Ich bin skeptisch, dass das ein Gamechanger ist.
Auf meinen Pico´s benutze ich
Virtual Desktop, da konnte ich in Sachen Kompressionsartefakte nichts entdecken im Vergleich zu meiner HP Reverb G2 (identische Auflösung). Der eigentliche Flaschenhals ist ja immer die GPU, und der Gamechanger ist dann eben Foveated Rendering, weil dann die GPU nur den Bereich in voller Auflösung rendert, auf den man gerade blickt. Nur muss das eben durch das jeweilige Spiel unterstützt werden.
Vermeintlich ist die Batterie in der Rückseite des Straps verbaut. Könnte also halbwegs brauchbar ausbalanciert sein.
Ich wundere mich, dass darum so ein großes Geschiss gemacht wird. Meine erste kabellose VR-Brille war die Pico NEO 3, vor über 3 Jahren, die benutze ich auch immer noch. Und die hat den Akku natürlich hinten, wie auch die Pico 4 (Ultra). Die lassen sich prima tragen, ich kenne das gar nicht anders.
Was für Trottelfirmen bauen denn den Akku heute noch vorne rein???
So bekloppt kann man doch eigentlich gar nicht sein!