Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

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Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

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Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

In Bezug auf die Diskussion drängt sich allerdings der Gedanke in den Vordergrund, ob es wirklich wünschenswert ist realistische Darstellungen von Gewaltszenen in Spielen umzusetzen.

Nun, das sehe ich anders. An dieser Stelle verweise ich einfachmal auf die Aussage von einem CD Project Chef (sinngemäß): Wenn Gewalt und Sex sinnvoll implementiert sind, schaffen sie Atmosphäre und haben ihre Daseinberechtigung.
Deswegen sind Spiele für Erwachsene Spiele für Erwachsene und nicht für Kinder. Ich möchte halt keine bunte Knarre, die Gummibärchen schießt, und auch kein Schwert aus weichen Blumen, das jeden Gegner in ein niedliches Häschen verwandelt.

Man sehe sich einfach mal Filme wie SAW an ... vonwegen "sinnvolle" Gewaltdarstellung und so. Ja, Spiele sind interaktiv. NA UND?!?
 
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Ich finde Gewalt in Spielen muss nicht realistischer werden als sie jetzt ist. Wer will denn einem verwundeten Gegner beim stundenlangen elenden Krepieren zusehen?
 
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Ich finde Gewalt in Spielen muss nicht realistischer werden als sie jetzt ist. Wer will denn einem verwundeten Gegner beim stundenlangen elenden Krepieren zusehen?

Was ist denn daran realistisch? Ich habe die Befürchtung, dass hier "realistisch" mit "übertrieben" gleichgesetzt wird ...
 
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Was ist denn daran realistisch? Ich habe die Befürchtung, dass hier "realistisch" mit "übertrieben" gleichgesetzt wird ...

Realistisch ist dann, wenn auch Verwundungen und Schmerzen dargestellt werden - oder findest du es realistisch, wenn jemand angeschossen wurde und sich nur denkt "Oh, jetzt aber schnell n Medipack" ?
Und sobald ein virtueller Gegner realistische Schmerzempfindungen darstellt, dann ginge das für meinen Geschmack zu weit.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Ich finde Gewalt in Spielen muss nicht realistischer werden als sie jetzt ist. Wer will denn einem verwundeten Gegner beim stundenlangen elenden Krepieren zusehen?
Ich finde, du wirfst hier zwei verschiedene Dinge in einen Topf:

Realistische Gewaltdarstellung = Ich hacke dir den Kopf mit einem stumpfen Schwert ab; dann ist die Wunde ungleichmäßig/gezackt/ausgefranst und es spritzt ne Menge Blut und ich kann deine Halswirbelsäule etc.pp. "bewundern".
Stundenlang zuschauen = Ich schaue mir an, wie du (mehr oder weniger) langsam ausblutest.

Und was ist bei Gewaltdarstellung übertrieben? Mein o.g. Beispiel oder die Kettensäge bei DOOM? ;)

Alles ganz schön :ugly:

-k
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Realistisch ist dann, wenn auch Verwundungen und Schmerzen dargestellt werden - oder findest du es realistisch, wenn jemand angeschossen wurde und sich nur denkt "Oh, jetzt aber schnell n Medipack" ?
Und sobald ein virtueller Gegner realistische Schmerzempfindungen darstellt, dann ginge das für meinen Geschmack zu weit.

Naja, in The Witcher 2 sieht man z.B. wie einem der Kopf abgetrennt wird. Das kommt schon sehr realistisch rüber.

Ich finde es jeden Falls gut, dass sich jetzt Entwickler auch mal klar dazu bekennen, dass sich ihr Spiel ausschließlich an Erwachsene richtet. Das muss ja nicht heißen, dass man seine Gegner quälen und zerstückeln kann, aber dass man z.B. sieht, wie durch einen Schuss oder einen Schwerthieb Gliedmaßen abgetrennt werden, gehört schon dazu. In Filmen wird das ja auch akzeptiert und da regt sich auch keiner auf. Z.B. sieht man im Film "Der Schakal" wie Jack Black ein ganzer Arm abgetrennt wird.

Es muss ja keine übersteigerte Brutalität sein, aber wenn Ich in einem Spiel einen Gegner töte, dann sollte auch Blut fließen. Und wenn Ich ihm den Kopf oder den Arm wegschieße, dann sollte man das auch sehen können. In Filmen ist das schließlich auch zu sehen.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Fotorealistisch heißt: Es sieht ECHT aus ABER nicht, dass es sich ECHT verHALTEN muss. Also muss man nicht deswegen darauf warten zu verbluten, wenn man angeschossen wurde.
Ein Spiel für Erwachsene muss LANGE nicht heißen, dass da Literweise Blut fließt, klar ein paar gezielte spritzer gehören schon dazu, dass man es dem Spiel eben abkauft, dass hier z.b. geschossen wird oder mit nem Schwert hantiert. Wobei der Laserstrahl von der Kanone oder dem SChwert die Wunde ja sofort versiegeln sollte :D x)
Aber kein Entwickler redet davon, ein ECHTES verhalten von Brutalität einzuführen, am Ende gibt es das Spiel: Massenmörder Simulator: Und wir stechen die Leute alle langsam auf, wir sehen alles rumspirtzen aber lassen sie lange nicht sofort sterben, was geht mit euch?
Das ist nur auf die Grafik bezogen, dass man eben den Unterschied zwischen echtem Bild und Spielgrafik nichtmehr unterscheiden kann. Dass der Typ in Star Wars, oder einem anderem Spiel eben wie ein echter Mensch aussieht.

Und ein Spiel für Erwachsene wird in dem Fall wohl eher so gemeint sein, dass es ein eher düsteres Ambiente ist, die Leute weniger Witz reißen und wenn, die dann eben gewisses Niveau aufweisen. Die Handlung sich nicht nur um Gut und Böse dreht sondern eventuell eben Böse und noch viel schlimmer. Das sind auch Faktoren für "ein Erwachsenen Spiel", aber man muss da nicht sofort an Literweise vergossenes Blut denken. :daumen2:
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Realistisch ist dann, wenn auch Verwundungen und Schmerzen dargestellt werden - oder findest du es realistisch, wenn jemand angeschossen wurde und sich nur denkt "Oh, jetzt aber schnell n Medipack" ?
Und sobald ein virtueller Gegner realistische Schmerzempfindungen darstellt, dann ginge das für meinen Geschmack zu weit.

Mir kommt nicht ins Hirn wie du die Darstellung von Verwundungen und Schmerzen mit "stundenlang beim eleden Krepieren zusehen" in Verbindung setzt? Natürlich erwarte ich, dass wenn ich jemandem ins Bein schieße er irgendwie darauf reagiert und nicht einfach weiterrennt. Das ist realistisch, nicht übertrieben und meiner Ansicht nach ein Schritt vorwärts in Sachen Glaubwürdigkeit/Atmosphäre. Das bedeutet nicht, dass man ein Folterspiel programmieren soll in dem *Betonung* übertriebene */Betonung* Gewalt die Basis des Spiels ausmacht.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Ist doch nur ein PR-Gag um Aufmerksamkeit zu erregen, mehr nicht.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Ja natürlich muss Trefferfeedback sein, aber ein echter Mensch würde schon nach einem Treffer das Schreien anfangen. Gewalt ist in der realen Welt nunmal nicht lustig oder unterhaltsam.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Gewalt ist in der realen Welt nunmal nicht lustig oder unterhaltsam.

Das steht hier - denk ich mal - gar nicht zur Debatte. Natürlich ist es "in echt" nicht unterhaltsam, wenn man jemandem ins Bein schießt (abgesehen davon fangen die meisten nicht direkt an zu schreien, wegen Schock und Adrenalin).
Red Dead Redemption macht da z.B. einen ziemlich guten Job. Anders als Skyrim. Da kann jemand drei Pfeile im Kopf haben und schwingt immernoch fröhlich die Axt. Das ist halt so eine Sache, die der Glaubwürdigkeit nicht wirklich weiterhilft (nicht falsch verstehen, ich finde Skyrim trotzdem genial :D ).

Die Essenz meiner Aussage ist die, dass eine realistische (nicht übertrieben sadistische) Darstellung von Gewalt in einem Spiel für Erwachsene (sofern es sich um ein Spiel handelt, in dem man Gewalt anwenden/die Anwendung von Gewalt miterleben kann) der Glaubwürdigkeit und der Atmosphäre dient und als Fortschritt zu bezeichnen ist.
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Ich mag meine spiele auch englisch (blutig ^^) aber lieber total überdreht wie in Fallout oder Unreal. ;)
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Also gegen ein Jedigame mit angepasst hohen blutigem Schwierigkeitsgrad "Psychopath" habe ich nichts! :D
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

jetzt mal ernsthaft hinterfragt: wenn man in einem spiel das leid, dass man durch sein tun verbreitet, realitätsnah rübergebracht bekäme... währe das ein lehrreicher effekt oder übertriebene gewaltdarstellung?

ich meine jetzt zum bsp, wenn man jemanden anschießt und er wehrlos vor einem liegt, schmerzverzerrtes gesicht, die wunde schützend und sicher auch irgendwo todesangst empfindend. wimmernd, vllt noch in die hose gepinkelt (das is jetz nich witzig gemeint, wenn mein killer hinter mir steht wüsst ich ned, ob ich da meine körperfunktionen noch beherrschen könnt, da gehts mir um wichtigeres ^^).

gibt man ihm den rest oder hat man dann plötzlich scheu? wenn es realistisch dargestellt is, kann ich mir bei einem "gesunden" sozialen menschen schon zweiteres vorstellen. sehen wir bf: ich kill einen, sein mate wiederbelebt ihn innerhalb von sekunden und er ist instant wieder eine gefahr. er verzieht keine miene dabei, nix. er hat 10 einschusslöcher im wanst, vllt einen im kopp ^^ aber er steht nachm lecken am strom wieder wie der frisch aus der kaserne gestiefelte bärbeissige soldat >< klar, dass man hier kein "gefühlsfeedback" erhält. die dadurch implizierte spielweise ist mE eine komplett andere (eben die bisher gewohnte).

es wäre rein "fachlich" interessant zu sehen, wie sich das spielverhalten mit realistischem feedback ändern würde. aber wie das ganze spielerisch/medial akzeptiert werden würde? eine gratwanderung ist sicher untertrieben ^^
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

Ich finde es bedauerlich, dass der Ausdruck "für Erwachsene" inzwischen fast immer nur als Synonym für Gewalt und blutige Darstellung verstanden wird.
Spiele für Erwachsene können auch so komplex sein, dass kaum ein Kind und nur wenige Jugendliche das nötige Verständnis dafür besitzen.
Spiele für Erwachsene können dermaßen herausfordernd sein, dass kaum ein Kind mit weniger entwickelter Reaktion und ähnlichem in der Lage ist, das zu schaffen.
Spiele für Erwachsene können ernste Themen behandeln, die Kindern und Jugendlichen mangels ausreichend Erfahrung und Verständnis kaum zuzumuten sind.
Spiele für Erwachsene können die gesamte Palette an Eigenschaften bedienen, die eine erwachsene Person von einer minderjährigen unterscheiden (sollten...).

Sie können aber natürlich auch nur fett blutig sein und die Spirale, alles vorherige zwangsweise zu überbieten, weitertreiben.
Eigentlich stumpf und ziemlich beschränkt, aber die meisten finden's ja
leider geil
 
AW: Star Wars 1313: 'Es ist für Erwachsene, nicht für Psychopathen'

jetzt mal ernsthaft hinterfragt: wenn man in einem spiel das leid, dass man durch sein tun verbreitet, realitätsnah rübergebracht bekäme... währe das ein lehrreicher effekt oder übertriebene gewaltdarstellung?

ich meine jetzt zum bsp, wenn man jemanden anschießt und er wehrlos vor einem liegt, schmerzverzerrtes gesicht, die wunde schützend und sicher auch irgendwo todesangst empfindend. wimmernd, vllt noch in die hose gepinkelt (das is jetz nich witzig gemeint, wenn mein killer hinter mir steht wüsst ich ned, ob ich da meine körperfunktionen noch beherrschen könnt, da gehts mir um wichtigeres ^^).

Genau von sowas spreche ich, wenn ich realistische Gewaltdarstellung sage. Bei der Vorstellung rollen sich mir die Fußnägel hoch ;)
 
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