Speziell für RTX 4090: Updates für X670E-Mainboards

Die Komplexität steigt DEUTLICH mit jedem Hardware-Support, egal ob ab release Bios schon drin oder später eingeführt. Du fasst CPU-Generation zu eng, es wurde ja zB "moniert", dass AMD ein Bios update für zb den 5800x3d "brauchte". Schaut man sich die Bios Updates für die intel Boards an, dann braucht es ein Bios Update sogar schon für die KS CPUs ;).

Ob ein Motherboard Hersteller für jedes Agesa Update ein offenes Beta Bios anbietet, ist Sache des Board-Herstellers, das hat mit AMD wenig zu tun.

Die Board-Hersteller haben IMMER zugriff auf einen aktuellen AGESA-Build, in dem Build sind auch weniger priorisierte Bugs/"hicks" schon gefixt, dafür alleine würde man aber NOCH kein Bios-Update ausrollen. Ist aber auch die Sache der Board-Hersteller, es gibt auch "Kunden" die machen ihren Board kauf von der Schnelligkeit und Taktrate der Bios-Updates ab. Ich bin mir sicher, kein Board-Hersteller empfiehlt seinen Kunden IMMER das neuste Beta-Bios zu nutzen, auch wenn sie es grundsätzlich ermöglichen.

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Wenn ich mir bei intel 5 Bios Versionen für ein Board das atm EINE CPU Generation unterstützt (inc ein Bios für KS ;) ) anschaue, dann liegt AMD da wirklich besser im Rennen.

Die 600er Boards haben alle schon Raptor-Lake-Updates erhalten, von daher unterstützten die auch zwei Generationen. ;-)
KS und X3D kann man ebenfalls gut miteinander vergleichen: Bei erschienen mit viel Abstand zum eigentlichen Launch ihrer Generation und fehlten somit in den ursprünglichen Releases. Aber beide sind technisch auch derart ähnlich (das Board hat mit der Ansteuerung des L3-Caches gar nichts zu tun), dass man maximal entsprechende Vcore/...-Defaults hinterlegen muss beziehungsweise, gerade bei AMD wo die CPU auch das Power-Management alleine macht, eigentlich nur den Whitelist-Eintrag ergänzen, damit die Platinen keinen Boot verweigert.

Aber wie gesagt: Am Ende eine verbleibende Liste anzugucken sagt nichts über den Support-Bedarf. Einige Hersteller bringen nicht nur für jedes einzelne AGESA, sondern haben sogar zwischen die von mir genannte Latte noch weitere mit eigenen Fixes eingefügt. Andere wiederum haben einzelne AGESAs übersprungen, weil sie nicht gänzlich ohne Prüfung veröffentlichen wollten und vor Abschluss des UEFI-Bugfixings schon die nächste Code-Generation von AMD kam. Da hat man selbst für die gleiche Plattform und somit dem gleichen CPU-Support-Bedarf schnell mal einen Unterschied von Faktor 4 in der Zahl der veröffentlichten UEFIs. Und je nach Hersteller werden noch einmal feiner abgestufte Versionen nicht nur Testern, sondern über den normalen Support auch Endkunden zur Verfügung gestellt, um Probleme zu lösen.

Ob diese aber alle, größtenteils oder so gut wie gar nicht mehr zum Download angeboten werden, nachdem noch neuere Versionen erschienen sind, unterscheidet sich ebenfalls von Hersteller zu Hersteller und lässt sich nicht vergleichen. Gigabyte entfernt zum Beispiel meist alle Beta-/Zwischen-Versionen von den Servern, sobald das nächste Major Release fertig ist. Am Ende der Lebensdauer steht dann bei Board A "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 8a, 8b, 8c" (11 UEFIs, davon 3 nach-EOL-Betas) und bei Board B steht "1, 2, 3, 4, 5, 5a" (6). Erhalten hat Board A aber möglicherweise 1, 2, 2a, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 7a, 8, 8a, 8b, 8c (15) und Board B 1, 1a, 1b, 2, 2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 3, 3a, 3b, 3c, 4, 4a, 5, 5a (17). Das kannst du z.B. bei Gigabyte nur nachvollziehen, wenn du seit Launch mehrfach wöchentlich die Webseite gescheckt und alle Varianten notiert hast. Nachträglich sieht man nur ein Service-Angebot für stabilen Rechnerbetrieb, aber keine Qualitätsmetrik. ;-)
 
Die 600er Boards haben alle schon Raptor-Lake-Updates erhalten, von daher unterstützten die auch zwei Generationen. ;-)
KS und X3D kann man ebenfalls gut miteinander vergleichen: Bei erschienen mit viel Abstand zum eigentlichen Launch ihrer Generation und fehlten somit in den ursprünglichen Releases. Aber beide sind technisch auch derart ähnlich (das Board hat mit der Ansteuerung des L3-Caches gar nichts zu tun), dass man maximal entsprechende Vcore/...-Defaults hinterlegen muss beziehungsweise, gerade bei AMD wo die CPU auch das Power-Management alleine macht, eigentlich nur den Whitelist-Eintrag ergänzen, damit die Platinen keinen Boot verweigert.

Aber wie gesagt: Am Ende eine verbleibende Liste anzugucken sagt nichts über den Support-Bedarf. Einige Hersteller bringen nicht nur für jedes einzelne AGESA, sondern haben sogar zwischen die von mir genannte Latte noch weitere mit eigenen Fixes eingefügt. Andere wiederum haben einzelne AGESAs übersprungen, weil sie nicht gänzlich ohne Prüfung veröffentlichen wollten und vor Abschluss des UEFI-Bugfixings schon die nächste Code-Generation von AMD kam. Da hat man selbst für die gleiche Plattform und somit dem gleichen CPU-Support-Bedarf schnell mal einen Unterschied von Faktor 4 in der Zahl der veröffentlichten UEFIs. Und je nach Hersteller werden noch einmal feiner abgestufte Versionen nicht nur Testern, sondern über den normalen Support auch Endkunden zur Verfügung gestellt, um Probleme zu lösen.

Ob diese aber alle, größtenteils oder so gut wie gar nicht mehr zum Download angeboten werden, nachdem noch neuere Versionen erschienen sind, unterscheidet sich ebenfalls von Hersteller zu Hersteller und lässt sich nicht vergleichen. Gigabyte entfernt zum Beispiel meist alle Beta-/Zwischen-Versionen von den Servern, sobald das nächste Major Release fertig ist. Am Ende der Lebensdauer steht dann bei Board A "1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 8a, 8b, 8c" (11 UEFIs, davon 3 nach-EOL-Betas) und bei Board B steht "1, 2, 3, 4, 5, 5a" (6). Erhalten hat Board A aber möglicherweise 1, 2, 2a, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 7a, 8, 8a, 8b, 8c (15) und Board B 1, 1a, 1b, 2, 2a, 2b, 2c, 2d, 2e, 3, 3a, 3b, 3c, 4, 4a, 5, 5a (17). Das kannst du z.B. bei Gigabyte nur nachvollziehen, wenn du seit Launch mehrfach wöchentlich die Webseite gescheckt und alle Varianten notiert hast. Nachträglich sieht man nur ein Service-Angebot für stabilen Rechnerbetrieb, aber keine Qualitätsmetrik. ;-)
Wie gesagt, Beta Updates behandelt jeder gerne so wie er es mag. Es gibt User, die wollen unbedingt die Beta Updates haben, andere eher nicht. Ich betreibe auch noch ein Ryzen 1600 (Zen) auf einem B350 und das System hat 2 Bios Updates hinter sich.
1. Motherboard kam Monate nach offiziellem release noch mit "release" Bios -> Update aus Prinzip :)
2. vor kurzem mit EOL Bios.

Und nochmal: Längere Board "Lebenszeit" + deutlich mehr CPU Generationen -> mehr Updates!
 
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