News Speicherkrise: Keine Billigware aus China - DRAM- und NAND-Preise auf Augenhöhe mit Südkorea

Selbst wenn sie den eigenne Markt zuerst bedienen, werden dann weniger Speicherchips von den Herstellern außerhalb Chinas gekauft.
Das hilft schon bei der Entspannung.

Der Primärmarkt sitzt sowieso größtenteils in China, denn da werden auch die "nicht China"-PCs zusammengebaut. Aber das ist so und das war so und somit ändert sich durch ein "wird sein" überhaupt nichts. Der Speicher von CXMT kommt nicht zusätzlich auf den Markt, sondern er ist in den aktuellen Kalkulationen schon mit drin. Ob er in PCs von chinesischen Marken für den chinesischen Markt wandert oder in welche, die unter großem Namen in Europa verkauft werden, während in China dann Micron in den Regalen steht, ändert nichts: XY Millionen PCs brauchen AB Millionen DIMMs.

Die in meinen Augen naive Annahme einiger Zeitgenossen war: RAM wäre in China auf wundersame Weise soviel billiger, dass wird den mit unseren Teuros zusätzlich aufkaufen können, sodass wir wieder günstige, gut ausgestattete PCs haben, während Chinesen mit dem Abakus vor der Öllampe sitzen.
 
Der Primärmarkt sitzt sowieso größtenteils in China, denn da werden auch die "nicht China"-PCs zusammengebaut. Aber das ist so und das war so und somit ändert sich durch ein "wird sein" überhaupt nichts. Der Speicher von CXMT kommt nicht zusätzlich auf den Markt, sondern er ist in den aktuellen Kalkulationen schon mit drin. Ob er in PCs von chinesischen Marken für den chinesischen Markt wandert oder in welche, die unter großem Namen in Europa verkauft werden, während in China dann Micron in den Regalen steht, ändert nichts: XY Millionen PCs brauchen AB Millionen DIMMs.

Die in meinen Augen naive Annahme einiger Zeitgenossen war: RAM wäre in China auf wundersame Weise soviel billiger, dass wird den mit unseren Teuros zusätzlich aufkaufen können, sodass wir wieder günstige, gut ausgestattete PCs haben, während Chinesen mit dem Abakus vor der Öllampe sitzen.

Einerseits könnte man die Annahme als naiv bezeichnen. Aber die Chinesen hätten den Markt genauso beeinflussen können, wie sie es z.B. mit Autos tun.

Andererseits: gäbe es zum Vergleich eine Krise am Automarkt, so dass z.B. ein Clio um die 70.000,- € kosten würde, würden die Chinesen einen BYD sicher auch nicht für um die 36.000,- € bei uns ausliefern.

Man ging eben noch von früheren Zeiten aus.
 
Einerseits könnte man die Annahme als naiv bezeichnen. Aber die Chinesen hätten den Markt genauso beeinflussen können, wie sie es z.B. mit Autos tun.

Andererseits: gäbe es zum Vergleich eine Krise am Automarkt, so dass z.B. ein Clio um die 70.000,- € kosten würde, würden die Chinesen einen BYD sicher auch nicht für um die 36.000,- € bei uns ausliefern.

Man ging eben noch von früheren Zeiten aus.
Das ist aber nicht vergleichbar. In China hat man aufgrund von Fehlanreizen extreme Überkapazitäten bei der Fahrzeugproduktion aufgebaut und führt einen ruinösen Preiskampf. Hier geht es darum die Kapazitäten auszulasten. Wäre die Situation beim RAM ähnlich würden wir das gleiche sehen bzw. haben das auch schon zuvor gesehen. Man würde verzweifelt versuchen den Markt zu fluten um die Verluste zu begrenzen.
Die Chinesen tragen zwar ihren Teil dazu bei das Angebot zu verbessern aber man sollte nicht glauben das da plötzlich Chips aus dem Nichts kommen. Speicher wurde da auch schon zuvor produziert.
 
Selbst wenn sie den eigenne Markt zuerst bedienen, werden dann weniger Speicherchips von den Herstellern außerhalb Chinas gekauft.
Das hilft schon bei der Entspannung.

Sie leben ja nicht mal sozialistisch...
Der oberste Gott in China ist Geld.
Erst dann kommt irgendwann die Partei.

Das System ist auch nur nach außen sozialistisch.
Hinter der Kulisse sieht es anders aus.

China war nie sozialistisch!
Das war immer nur Fassade.
Sonst hätten sie sich, besser um ihre Leute gekümmert und nicht hunderttausende verhungern lassen.
China ist eine Diktatur die mit ihrer Einheitspartei einen demokratischen Staat vorgaukeln möchte. Ist aber das gleiche wie in der Sowjetunion, oder auch heute unter Putin, oder in der ehemaligen DDR.
 
Das ist aber nicht vergleichbar. In China hat man aufgrund von Fehlanreizen extreme Überkapazitäten bei der Fahrzeugproduktion aufgebaut und führt einen ruinösen Preiskampf. Hier geht es darum die Kapazitäten auszulasten. Wäre die Situation beim RAM ähnlich würden wir das gleiche sehen bzw. haben das auch schon zuvor gesehen. Man würde verzweifelt versuchen den Markt zu fluten um die Verluste zu begrenzen.
Die Chinesen tragen zwar ihren Teil dazu bei das Angebot zu verbessern aber man sollte nicht glauben das da plötzlich Chips aus dem Nichts kommen. Speicher wurde da auch schon zuvor produziert.

Ich meinte nicht, dass China aktuell RAM-Dumping betreibt oder dass plötzlich Chips aus dem Nichts auftauchen. Mein Punkt war ein anderer: China könnte den Markt beeinflussen, wenn sie es politisch wollten, so wie sie es in anderen Branchen bereits tun.

Beim Auto-Beispiel ging es nicht darum, dass Autos und DRAM identisch funktionieren, sondern darum, dass China in mehreren Industrien gezeigt hat, dass Überkapazitäten und aggressive Preispolitik politisch erzeugt werden können. Das ist kein Naturgesetz, sondern eine Entscheidung.

Beim RAM ist die Situation heute klar anders: CXMT produziert schon, aber in begrenzten Mengen und die Qualität ist noch nicht auf dem Niveau von Samsung, Micron oder Hynix. Der eigene Binnenmarkt ist riesig und Exportrestriktionen spielen eine Rolle. Deshalb gibt es jetzt keinen Preissturz und das bestreite ich auch nicht.

Ich wollte lediglich sagen: es wäre nicht naiv zu glauben, dass China RAM-Preise beeinflussen könnte – nur naiv zu glauben, dass sie es jetzt sofort tun. Der Unterschied liegt nicht in der Logik, sondern im Zeitpunkt und in der technischen Reife.
 
Qualitativ hochwertige Ware war noch nie bedeutend billiger, nur weil es aus China kommt.
Es gibt Firmen wie Sapphire, die Grafikkarten herstellen, mit Sitz in Hongkong, das ist halt auch China.
Die hatten sogar schon mehrmals mit die besten Geräte im Test, ihr kennt sicher noch die legendäre orangene KArte mit 3 Lüftern? War glaube ich ne R9 290X oder so. Ich hatte die, die war endgeil leise.
Die Speicherhersteller mit DRAM und NAND gibt es nun auch schon länger, der Kram steckt in genügend Geräten drin, wo was zugekauft wurde.
Ich arbeite hier ein paar Straßen weiter in der Nähe von Intenso.
Deren USB und SSD Dinger sind doch auch alle nur zusammengekauft und zusammengebastelt, im besten Fall nur umgelabelt, etliche Hersteller wechseln sogar zwischendrin ihre Zulieferer und die verbauten Komponenten.
Und weil sich alle Hersteller auf dem Weltmarkt bewegen, passen die ihre Preise auch dem Weltgeschehen an.
Ergo steigen RAM Preise auch bei den Firmen in China um bis zu das 4fache in die Höhe, wenn die Situation das zulässt.
Und selbst wenn jetzt die eine oder andere Firma kurzfristig die Kapazitäten erhöht oder anfährt, so bringt das eher wenig, weil dei Nachfrage trotzdem nicht dadurch gedeckt werden wird, man mindert vielleicht den nächsten Preisanstieg.
 
Der Nachfrageüberhang ist so krass, dass Dumping Preise auf dem Markt kaum auffallen. Die wären schneller verkauft, als das man es in der Breite mitbekommen würde. Die Preise also extra günstig zu machen ist, in der aktuellen Marktsituation, eine dämliche Strategie.
 
Ich meinte nicht, dass China aktuell RAM-Dumping betreibt oder dass plötzlich Chips aus dem Nichts auftauchen. Mein Punkt war ein anderer: China könnte den Markt beeinflussen, wenn sie es politisch wollten, so wie sie es in anderen Branchen bereits tun.

Beim Auto-Beispiel ging es nicht darum, dass Autos und DRAM identisch funktionieren, sondern darum, dass China in mehreren Industrien gezeigt hat, dass Überkapazitäten und aggressive Preispolitik politisch erzeugt werden können. Das ist kein Naturgesetz, sondern eine Entscheidung.

Dein Beispiel hinkt nicht bei den wirtschaftlichen Zusammenhängen, sondern bei der Grundvoraussetzung "Überkapazitäten". Im Elektroautobereich (oder z.B. auch Solar) hat China diese über die letzten 10-15 Jahre aufgebaut und hat jetzt diese Möglichkeiten. Im Halbleiterbereich haben sie das nicht und sowas lässt sich auch nicht binnen 10-15 Wochen Speicherkrise nachholen, sondern dauert Minium 5 Jahre – wenn man Zugriff auf die nötige Fab-Ausstattung hat. Eben diese ist aber wegen dem rasanten Wachstum der letzten 10 Jahre schon weltweit allgemein rar und China ist zudem auch noch durch Sanktionen im Nachteil beim Einkauf solcher Anlagen. Die schaffen es nicht einmal, ihre lokalen Ambitionen zu erfüllen. Von Export-Überschüssen sind sie heute soweit entfernt, wie im KFZ-Bau in den 1980ern.
 
Der Primärmarkt sitzt sowieso größtenteils in China, denn da werden auch die "nicht China"-PCs zusammengebaut. Aber das ist so und das war so und somit ändert sich durch ein "wird sein" überhaupt nichts. Der Speicher von CXMT kommt nicht zusätzlich auf den Markt, sondern er ist in den aktuellen Kalkulationen schon mit drin. Ob er in PCs von chinesischen Marken für den chinesischen Markt wandert oder in welche, die unter großem Namen in Europa verkauft werden, während in China dann Micron in den Regalen steht, ändert nichts: XY Millionen PCs brauchen AB Millionen DIMMs.

Die in meinen Augen naive Annahme einiger Zeitgenossen war: RAM wäre in China auf wundersame Weise soviel billiger, dass wird den mit unseren Teuros zusätzlich aufkaufen können, sodass wir wieder günstige, gut ausgestattete PCs haben, während Chinesen mit dem Abakus vor der Öllampe sitzen.
Ging es in den Berichten nicht auch darum, dass CXMT die Produktion steigern will?
Zusätzliche Produktionslinien haben dann schon einen Einfluss auf die Verfügbarkeit.
 
Ging es in den Berichten nicht auch darum, dass CXMT die Produktion steigern will?
Zusätzliche Produktionslinien haben dann schon einen Einfluss auf die Verfügbarkeit.
Die Nachfrage ist bestimmt so gigantisch, dass das wirkt wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Sofern nicht eine der KI Firmen Insovent wird (Open AI bester Kandidat bisher), und dadurch die bestellten Kapazitäten frei werden, weil die Rechnung nicht bezahlt wird, ist in naher Zukunft keine Besserung in Sicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ging es in den Berichten nicht auch darum, dass CXMT die Produktion steigern will?
Zusätzliche Produktionslinien haben dann schon einen Einfluss auf die Verfügbarkeit.

Natürlich wollen sie das, genauso wie alle anderen wollen. Kurzfristig werden die Möglichkeiten aber, genau wie bei allen, begrenzt sein. Die haben ihre Fabs doch bislang nicht ungenutzt in der Ecke stehen lassen und "mehr DDR5" durch Einstellung der DDR4-Produktion sorgt auch nicht dafür, dass mehr Computer verkauft werden können, sondern nur dafür, dass es im Schnitt schnellere sein werden. Ausbaupläne, die den globalen Output um 1-2 Prozent verbessern könnten, gibt es zwar seit längerem, aber das sind eben wieder in Jahren zu messende, physische Investitionen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist eigentlich vollkommen irrelevant welche Speicherpreise aufgerufen werden relevant ist die Verfügbarkeit und die Konkurrenz, was mittelfristig auch den Preis beeinflusst. Warum sollen die chinesischen Speicherhersteller unter Marktpreis ihren Speicher "verschenken". Das zusätzliche Kapital kann in eigene Kapazitäten gesteckt werden.

Die jetzige Speicherkrise ist ja nicht aus einem Naturereignis entstanden sondern durch Absprache und reine Marktmanipulation. Der designierte Pleitegeier kauft gigantische Speicherkapazitäten mit ungedeckten Schecks auf und lässt damit die Preise explodieren. Indirekt wird also eine AI-Steuer auf sämtliche Elektrogeräte aufgerufen die Speicher haben sei es Smartphones, Autos, Laptops, Konsolen, Computer, Server usw. usf. Für eine AI Blase die bereits jetzt extreme Überkapazitäten hat und gar nicht weiß wie sie die ganze Hardware überhaupt befeuern will weil die Energiekapazität dafür fehlt (dafür sollen etliche Atomkraftwerke aus dem Boden gestampft werden :stupid:)

Wie stehen mitten in einem Schweinezyklus und dem platzen einer Blase.
 
Ich meinte nicht, dass China aktuell RAM-Dumping betreibt oder dass plötzlich Chips aus dem Nichts auftauchen. Mein Punkt war ein anderer: China könnte den Markt beeinflussen, wenn sie es politisch wollten, so wie sie es in anderen Branchen bereits tun.

Beim Auto-Beispiel ging es nicht darum, dass Autos und DRAM identisch funktionieren, sondern darum, dass China in mehreren Industrien gezeigt hat, dass Überkapazitäten und aggressive Preispolitik politisch erzeugt werden können. Das ist kein Naturgesetz, sondern eine Entscheidung.

Beim RAM ist die Situation heute klar anders: CXMT produziert schon, aber in begrenzten Mengen und die Qualität ist noch nicht auf dem Niveau von Samsung, Micron oder Hynix. Der eigene Binnenmarkt ist riesig und Exportrestriktionen spielen eine Rolle. Deshalb gibt es jetzt keinen Preissturz und das bestreite ich auch nicht.

Ich wollte lediglich sagen: es wäre nicht naiv zu glauben, dass China RAM-Preise beeinflussen könnte – nur naiv zu glauben, dass sie es jetzt sofort tun. Der Unterschied liegt nicht in der Logik, sondern im Zeitpunkt und in der technischen Reife.
Das kann man aus deiner ersten Aussage nicht herauslesen. Aber mal ehrlich ohne zeitlichen Horizont ist das schon etwas witzlos, da könnte ich auch sagen die BRD könnte wenn sie politisch wollte zum RAM König aufsteigen. Zeithorizont ist dann eher sowas um das Jahr 2050 aber sie könnten.
In den nächsten Jahren kann man da nicht so viel erwarten. Eher was um das Jahr 2030+ aber genau da beginnen dann die Probleme. Bis dahin dürfte die Lage eine völlig andere sein, entweder weil bei AI schlicht die Luft ausgeht (Das kann nicht ewig so weiter gehen) oder weil der Markt dann mittlerweile weitestgehend darauf reagiert hat. Und das für ein Stück technik das weitestgehend standardisiert ist also technisch keine ansatzweise so große Hürde ist wie andere Halbleiterprodukte. Da gibt es andere Bereiche die sind wesentlich kritischer bspw. im HPC wo man weiterhin am Amerikanischen Tropf hängt.
 
So, liebe Leute. Ich habe mir jetzt Hardware zur Geldanlage zugelegt. DiePressemitteilungen aus erster Hand von den Speicherherstellern rufen es geradezu von den Dächern. RAM und SSDs werden nochmal kräftig nach oben explodieren. Es ist von bis zu 100% die Rede im ersten Quartal. Alles sagen "kaufen" (u.a. Heise.de)

Heute nochmal 32GB DDR5 bestellt für 439€. Außerdem liegt hier noch eine Radeon 9070 versiegelt als Geldanlage in meinem Tresor. Der RAM wird garantiert teurer. SSDs ebenfalls. Bei der Radeon bin ich mir nicht ganz sicher, weil AMD Karten eine sehr gut Verfügbarkeit aufweisen.

Wie auch immer. SSDs und RAM werden nochmal explodieren. Die Nachfrage wird hoch sein, weil jeder diese Komponenten braucht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Selbst wenn sie den eigenne Markt zuerst bedienen, werden dann weniger Speicherchips von den Herstellern außerhalb Chinas gekauft.
Das hilft schon bei der Entspannung.

Sie leben ja nicht mal sozialistisch...
Der oberste Gott in China ist Geld.
Erst dann kommt irgendwann die Partei.

Das System ist auch nur nach außen sozialistisch.
Hinter der Kulisse sieht es anders aus.
1. China ist zuersteinmal hart national und eben auch milde formuliert "völkisch". Es ist das Königreich der Mitte und die dortige Bevölkerung der Nabel der Welt. Man kann es den dortigen Völkern kaum verübeln, wenn man die Leistungen besieht (geistige, philosophische und religiöse Errungenschaften).
2. Sozialismus ist nichts anderes als Christentum ohne Gott. Wie vernagelt das Christentum sein kann sehen wir heute an der herrschenden sozialistischen Kaste im Westen. Überall anders auf der Welt funktioniert das sozialistische Konzept nicht (kein Wunder, bei uns auch nicht), deshalb werden da irgendwelche korrupten Eliten eingekauft, welche das dann vor Ort verankern. Langfristig keine Chance.
3. "Der" "Asiate" ansich, besonders "der" "Chinese" kann mit dem sozialistischen Konzept soviel anfangen wie ein traditioneller Eskimo mit einem Flugzeugträger. Da kommt das eigene Wohlergehen zuerst, dann die Familienstrukturen, dann erstmal nichts mehr. Dann irgendwann nichts mehr und dann eben der Staat. Die Partei ist schon für die Schwachsinnigen oder eben um sich selbst und seinen Clan zu bereichern.
4. Aber alle kommen dann zusammen, wenn die parasitären Langnasen ein Stück vom Königreich der Mitte abhaben wollen, das mag man da garnicht. Und die planen langfristig (also nicht so wie Deppen an der Wallstreet oder im Kreml oder so). Ich würd mich mit denen nicht anlegen.

Das trifft jetzt auf den völlig wehrlosen und naiven "westlichen" Verstand, der auch noch ideologisch vollkommen verblödet wurde. Keine Chance.
 
So, liebe Leute. Ich habe mir jetzt Hardware zur Geldanlage zugelegt. DiePressemitteilungen aus erster Hand von den Speicherherstellern rufen es geradezu von den Dächern. RAM und SSDs werden nochmal kräftig nach oben explodieren. Es ist von bis zu 100% die Rede im ersten Quartal. Alles sagen "kaufen" (u.a. Heise.de)

Heute nochmal 32GB DDR5 bestellt für 439€. Außerdem liegt hier noch eine Radeon 9070 versiegelt als Geldanlage in meinem Tresor. Der RAM wird garantiert teurer. SSDs ebenfalls. Bei der Radeon bin ich mir nicht ganz sicher, weil AMD Karten eine sehr gut Verfügbarkeit aufweisen.

Wie auch immer. SSDs und RAM werden nochmal explodieren. Die Nachfrage wird hoch sein, weil jeder diese Komponenten braucht.
ist durchaus auch möglich.
Ich hab' sowas ähnliches im Frühjahr gemacht:
PC gekauft. Bei meiner ehemaligen Arbeitsstelle (ein kleiner PC Verkaufsladen) größere Mengen RAM bestellt den sie nun dieses Jahr weiterverkaufen können.
Und für mich privat hab' ich Aktien gekauft. Das Ganze war ja schon etwas vorhersehbar, spätestens im Sommer
 
Also CXMT kenne ich keine Produkte, den Namen der Firma aber schon mal gehört und YMTC da habe Storys von recycelten NAND gehört und die paar M2 die es gab hatten große Qualitätsprobleme oder so "vertrauenswürdige" Kaschemmen wie Teracle etc. nee lass mal, nicht mal wenn es billiger wäre. Da sagt mein Kopf finger weg.
 
Also CXMT kenne ich keine Produkte, den Namen der Firma aber schon mal gehört und YMTC da habe Storys von recycelten NAND gehört und die paar M2 die es gab hatten große Qualitätsprobleme oder so "vertrauenswürdige" Kaschemmen wie Teracle etc. nee lass mal, nicht mal wenn es billiger wäre. Da sagt mein Kopf finger weg.

Musst Du auch nicht, da setzen eher Profis drauf.

HP, Acer, ASUS und Dell validieren gerade Produkte von CXMT.

Lenovo hat erste Laptops mit CXMT Ram bereits im Dezember 2025 gelaunched.

Die Smartphonehersteller Huawei, Xiaomi, Oppo and Vivo
setzen bereits seit geraumer Zeit auf CXMT.

Mir sind da generell eher amerikanische Produkte seit einiger Zeit dubios.
 
Dein Beispiel hinkt nicht bei den wirtschaftlichen Zusammenhängen, sondern bei der Grundvoraussetzung "Überkapazitäten". Im Elektroautobereich (oder z.B. auch Solar) hat China diese über die letzten 10-15 Jahre aufgebaut und hat jetzt diese Möglichkeiten. Im Halbleiterbereich haben sie das nicht und sowas lässt sich auch nicht binnen 10-15 Wochen Speicherkrise nachholen, sondern dauert Minium 5 Jahre – wenn man Zugriff auf die nötige Fab-Ausstattung hat. Eben diese ist aber wegen dem rasanten Wachstum der letzten 10 Jahre schon weltweit allgemein rar und China ist zudem auch noch durch Sanktionen im Nachteil beim Einkauf solcher Anlagen. Die schaffen es nicht einmal, ihre lokalen Ambitionen zu erfüllen. Von Export-Überschüssen sind sie heute soweit entfernt, wie im KFZ-Bau in den 1980ern.

Das kann man aus deiner ersten Aussage nicht herauslesen. Aber mal ehrlich ohne zeitlichen Horizont ist das schon etwas witzlos, da könnte ich auch sagen die BRD könnte wenn sie politisch wollte zum RAM König aufsteigen. Zeithorizont ist dann eher sowas um das Jahr 2050 aber sie könnten.
In den nächsten Jahren kann man da nicht so viel erwarten. Eher was um das Jahr 2030+ aber genau da beginnen dann die Probleme. Bis dahin dürfte die Lage eine völlig andere sein, entweder weil bei AI schlicht die Luft ausgeht (Das kann nicht ewig so weiter gehen) oder weil der Markt dann mittlerweile weitestgehend darauf reagiert hat. Und das für ein Stück technik das weitestgehend standardisiert ist also technisch keine ansatzweise so große Hürde ist wie andere Halbleiterprodukte. Da gibt es andere Bereiche die sind wesentlich kritischer bspw. im HPC wo man weiterhin am Amerikanischen Tropf hängt.

Wir reden hier ein bisschen aneinander vorbei. Mir ging es nie darum, dass China heute schon DRAM-Dumping betreibt oder morgen plötzlich den Weltmarkt flutet. Der aktuelle Zustand ist eindeutig: CXMT produziert begrenzt, qualitativ unterhalb der großen Drei, und der Binnenmarkt absorbiert ohnehin fast alles. Das bestreite ich nicht.

Mein Punkt war ein anderer: Die Fähigkeit, Preise zu beeinflussen, ist keine Frage des heutigen Status quo, sondern der strukturellen Entwicklung. Und genau da wird es interessant, weil China in den letzten 15 Jahren gezeigt hat, dass sie in praktisch jeder Industrie, in der es politisch gewollt war, enorme Überkapazitäten aufgebaut haben – oft aus einer schlechteren Ausgangslage als heute im Halbleiterbereich. Solar, Wind, Batterien, Autos, Stahl, Aluminium, Schiffbau, Chemie: alles Branchen, die kapitalintensiv, technologisch anspruchsvoll und global umkämpft waren. Trotzdem hat China sie in ein bis zwei Jahrzehnten dominiert.

Der Hinweis, dass DRAM technisch schwieriger ist, stimmt. Der Hinweis, dass man Kapazitäten nicht in zehn Wochen hochzieht, stimmt ebenfalls. Aber beides widerspricht meinem Punkt nicht. Es bestätigt ihn sogar: Wenn man über die Fähigkeit zur Preisbeeinflussung spricht, dann redet man zwangsläufig über einen Zeithorizont von fünf bis fünfzehn Jahren. Und genau diesen Zeithorizont habe ich gemeint.

Die Gegenargumente beziehen sich fast ausschließlich auf den Ist-Zustand. Der ist unstrittig. Aber der Ist-Zustand ist nicht statisch. China baut heute mehr neue Halbleiterfabriken als jedes andere Land. Trotz Sanktionen investieren sie über dreißig Prozent der weltweiten Halbleiter-CapEx. Sie entwickeln eigene DUV-Tools, fertigen 7-nm-Strukturen ohne EUV, und bauen lokale Lieferketten für Chemikalien, Gase und Materialien auf. Das ist nicht das China von 2005. Das ist ein Land, das massiv beschleunigt hat.

Wenn jemand sagt, dass China heute keine Überkapazitäten hat, hat er recht. Wenn jemand sagt, dass China sie niemals haben wird, widerspricht er allen verfügbaren Daten der letzten 20 Jahre. Und wenn jemand sagt, dass China sie vielleicht irgendwann haben könnte, aber erst 2030+, dann sagt er im Grunde exakt das, was ich gesagt habe: Die Frage ist nicht, ob China es heute kann, sondern ob sie es perspektivisch könnten. Und das ist keine gewagte These, sondern eine nüchterne Betrachtung der bisherigen Industriepolitik.

Kurz gesagt: ich behaupte nicht, dass China jetzt sofort RAM-Preise drückt. Ich behaupte, dass es nicht naiv ist, ihnen diese Fähigkeit langfristig zuzutrauen. Naiv wäre nur, den heutigen Zustand als dauerhaft anzunehmen.
 
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