Soundkarte für Nahfeldmonitore gesucht. Investition überhaupt wert?

Thetiga

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Soundkarte für Nahfeldmonitore gesucht. Investition überhaupt wert?

Hi

Nachdem ich Jahrelang nur über meinen Logitech Brüllwürfel (Z-523) meine Musik, Filme und Spiele "gehört" habe, konnte ich mich jetzt endlich dazu durchringen ein paar vernünftige Boxen zu kaufen. Entschieden hab mich mich für ein paar gebrauchte Pioneer S-DJ08 Studio Monitore . Diese wollte ich schon früher haben waren mir aber damals 2012 (zwischen 800-1000 Euro) zu teuer. Die frage die ich mir jetzt stelle ist ob ich mir jetzt dazu noch eine Soundkarte holen soll oder ob mein Onboard-Soundchip Realtek ALC887 ausreicht.

Meine Priorität liegt auf der Musikqualität, auch auf eigener (elektronische) Musik. Wenn sie dabei aber noch eine gute Figur beim Gaming machen würde hätte ich da natürlich nichts gegen einzuwenden ;)


Wie viel sollte man mindestens ausgeben.
Lohnt sich das bei dem Onboard Chips heute überhaupt noch?
Sind die Monitore überhaupt schon gut genug um da einen spürbaren unterschied zu merken?

Budget mäßig wollte ich um die 100 Euro bleiben. Gerne auch gebraucht und B Ware.
Welche würdet ihr mir empfehlen.

(ps aufnahmequalität spielt keine rolle)
 
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Ich denke, zu dir würde ein externes Stereo-Audio-Interface in Richtung (gebraucht) einer Focusrite Saffire oder neu Behringer UMC202HD passen. Ich bin nicht auf dem neusten Stand aber würde empfehlen ein Interface zu wählen, welches deine Balanced TRS-Eingänge befüttern kann, das Steinberg UR22 MK2 zum Beispiel (steht auch häufuger im B-Stock bekannter Online-Shops, da etwas teurer als geplant). Hier wäre das Geld wirklich gut und langfristig für 2.0(1)-Sound angelegt. Die Monitore sind keine Neumann aber sie per normaler Klinke zu versorgen ist dann doch etwas unter ihrem Niveau. Den Leistungsausgang der Onboard-Soundkarte mit dem Line-In der Monitore zu verbinden ist mit Vorsicht zu genießen aber kein Ding, wenn man weiß, was man macht...
Ich habe u.a. ewig problemlos mit stinknormalem DX-Asio/Onboard/PCI und Stereoverstärker gearbeitet. Entscheide selbst aber ich sage mal vorsichtig: Mach!
 
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Hi
Danke für deine Antwort. Ich bin mir was Audio-Interfaces angeht etwas unschlüssig da diese ja meist fast nur an Musiker richten. Wäre denn vielleicht eine Investition in eine gebrauchte Soundblaster ZxR , teilweise auch für 120 euro gebraucht sinnvoll? Diese wird ja was man so ließt überall in höchsten tönen ;) gelobt und damit könnte ich auch noch die TRS-Eingänge nutzen.
 
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Die Monitore sind keine Neumann aber sie per normaler Klinke zu versorgen ist dann doch etwas unter ihrem Niveau.

So ein Unsinn!

Klanglich ist es praktisch egal wie man die ansteuert, also ob symmetrisch oder unsymmetrisch. Das bringt nur dann etwas, wenn (alle beteiligten) Geräte der Kette vollsymmetrisch arbeiten oder wenigstens ein sehr hochwertiger Symmetrierer (z.B. ein Trafo) verwendet wird. Im Ersteren Fall ists tatsächlich klanglich sehr oft einen mehr oder weniger großen Tick besser - aber aufwändig und teuer. Im letzten Fall ists nur bei sehr langen Kabelstrecken in störanfälliger Umgebung evtl. ein kleiner Vorteil - also im häuslichen Umfeld nicht.

Bei Consumergeräten ist die symmetrische Verbindung meist reine Augenwischerei um Laien "Profi"-Geräte vorzutäuschen. Ausnahmen wie Electrocompaniet sind zwar echt großartig, aber eben auch nicht eben die hier zur debatte stehende Preisklasse.

Wie man so eine Box anschließt kann man also nach den Anschlüssen der anderen Geräte entscheiden und nach den Kabeln, die man ggf. noch rumliegen hat.

Aber noch was anderes, wie nutzt du die Dinger denn, bzw. wie hast du die aufgestellt und in welchem Abstand sitzt du davor? Für ne Schreibtisch / PC Beschallung sind die ja schon zu groß und sicher auch nicht entwickelt worden. 1m Abstand ist vermutlich die (aller)unterste sinnvolle Distanz, 1,5-3m ist eher der Sweet Spot für nen 8" Bass + 1" HT.
 
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will die lautsprecher irgendwann mal auf stative stellen. weiter im text. audio-interface oder interne soundkarte?
 
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Interface! Ist flexibler, klanglich oft besser und je nachdem wie man es löst auch völlig unabhängig von Treibern.
 
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aber denk dran eins mit symmetrischen Ausgängen zu nehmen :PTrafos haben PC und die Monitore ja... lol und weg
 
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Stimmt, Trafos sind ja ansonsten sehr ungewöhnlich...

Im Ernst vergiss den Mist. Such ein Gerät aus das deinen Anforderungen entspricht und schließ es eben so an wie es geht und keine Umstände macht.
Klanglich sollte symmetrisch keine Vorteile, sondern tendenziell eher Verschlimmbesserungen bringen - es sei denn man machts richtig. Dass wirst du aber nicht zahlen wollen und deine Boxen können das ja auch net richtig...
 
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Was Zappaesk schreibt, stimmt. Symmetrische Kabel sind zunächst teuer und spielen in erster Linie dann eine Rolle, wenn weite Kabelstrecken zurückgelegt werden müssen und mehrer Gerätschaften in der Kette vorhanden sind. Ein normales 6,3mm Klicke Kabel reicht pro Box, schau aber, dass die Verarbeitung nicht zu schwach ist. Ein solides Kabel reicht.

Grundsätzlich würde ich auch ein Interface empfehlen, es gibt aber auch kleine Mischpulte für weniger Geld, die du ebenfalls per USB mit dem Computer verbinden kannst. Da kannst du dann, je nach Spezifikation deine Monitore anschließen.

Aber wenn du schon solche Monitore hast, dann wäre es sicher falsch, an diesem Ende zu sparen. Für um die 100 Euro bekommst du ein gutes Interface von Focusrite. Die Anzahl der Eingänge spielen ja keine Rolle in deinem Fall, abe der Klang wird sauber und am wichtigsten -> Ohne Rauschen :)
 
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Ne nicht die Kabel sind teuer, sondern die symmetrischen Geräte sind teuer weil sehr aufwändig (doppelter Aufwand!)! Deswegen gibts in der Preisklasse eben keine.
 
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Wie schlägt sich denn ein Audiointerface abseits von Musik. Sind die Dinger für Videos und Spiele genau so gut zu gebrauchen wie eine ZrX oder eine Essence STX II?
Was haltet ihr von der Native Instruments Komplete Audio 6?
 
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ich könnte mir halt vorstellen dass ein audio interface welches sich eigentlich nur an bands und musiker richtet bei spielen und anderen alltäglichen aufgaben ehr durchschnittlich klingt

(oder bin ich hier gerade völlig auf dem holzweg und das interface ist wirklich nur für musikprogramme gedacht? :X)
 
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Qualitativ klingt es immer gleich gut, egal ob du jetzt Musik oder Spiele darüber abspielst. Allerdings hast du halt keine Surroundsimulationen oder Klangverbiegugsmöglichkeiten mit eingebaut (wobei sich ein EQ softwareseitig genauso wie die Simulation nachrüsten lässt).
 
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supi danke ich denke dann werde ich mir doch ehr ein interface holen. was denkt ihr über das komplete audio 6? das hätte ja auch diese symmetrische ein und ausgänge
 
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hab mal ne frage. hab mir jetzt das ni audio 6 gekauft und meine 2 pioneer boxen dran angeschlossen. klingt alles schon ganz nett, höre auch viele details in den liedern die mir vorher nie aufgefallen sind. aber irgendwie fehlt der so dieser wumms, und das obwohl die lautsprecher ja in den tests eh schon als zu basslastig beschrieben werden. liegt das jetzt daran dass ich über jahre hinweg über logitech brüllwürfel mein gehör "ruiniert" habe oder sollte ich über die anschaffung eines subwoofers nachdenken?
 
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Du bist einfach den Logitech Klangbrei gewöhnt und deswegen klingt alles was nicht durch den Bass zermatscht wird dünn für dich. Das gibt sich nach ein paar Stunden und dein Gehirn heilt...

Einen Sub würde ich nicht dazu kaufen bevor dein Gehör wieder richtig tut. Im Moment würdest du den ja ohnehin nur im Matschmodus betreiben und ihn viel zu laut einstellen.
 
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