News Sommer-Update für Hogwarts Legacy: Riesiger Download als negative Überraschung

PCGH_Thilo

Ältester PCGH-Fan
Teammitglied
Der Sommer-Patch für Hogwarts Legacy ist da - und die User sind angesichts eines 55 GByte schweren Downloads negativ überrascht. PCGH hat das Changelog.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Sommer-Update für Hogwarts Legacy: Riesiger Download als negative Überraschung

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
negativ überrascht
mich vor Allem, das immer noch kein FSR3+FG eingebaut wurde
(die Modder habens doch schon vor Mooonaten hinbekommen)
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
Da die Daten nicht in einer Linie zum Nutzer kommen, sondern weltweit gleichzeitig über diverse Rechenzentren laufen und dort die Daten zum großen Teil gecached zusätzlich vorgehalten werden ist der energetische Aufwand für alles, was den Verkehr im Netz darstellt alles andere als grün. Nicht umsonst musste beim Anfang von Corona die Bitrate bei den Streaming-Diensten reduziert werden, das lag nicht nur an der Bandbreite, sondern weil man das Netz im ganzen sonst nicht mehr stabil hätte betreiben können.
 
@Grestorn Exakt! und nicht zu vergessen, all der Social-Media-Bilder/Video-Unfug, den das dressierte "Konsumaffenvolk" alltäglich produziert und der Allgemeinheit durch Upload/Download auf/von den Cloud-Systemen hinter den (a)sozialen Plattformen "zur Verfügung" stellen muss...
Du könntest natürlich auch Jedem selbst überlassen was er im Internet konsumiert ohne es als Unfug zu bezeichnen oder die Nutzer zu diffamieren... aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt.
 
Du könntest natürlich auch Jedem selbst überlassen was er im Internet konsumiert ohne es als Unfug zu bezeichnen oder die Nutzer zu diffamieren... aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt.
Genau das. Für den Rest der Welt sind wir nämlich genau so "Konsumaffen" die ihr Geld für teure Hardware raus werfen und den Tag vor Monitoren verbringen. Einfach jedem selbst überlassen was man macht und was nicht.
 
@Grestorn Exakt! und nicht zu vergessen, all der Social-Media-Bilder/Video-Unfug, den das dressierte "Konsumaffenvolk" alltäglich produziert und der Allgemeinheit durch Upload/Download auf/von den Cloud-Systemen hinter den (a)sozialen Plattformen "zur Verfügung" stellen muss...

So ähnlich haben meine Eltern über Spiele und Chatmessenger anfang 2000 geredet. Ähnlich geschimpft wurde über Filme mit Ton und Farbe, was das denn sein soll, für Leute ohne Anspruch und als die Fernseher kamen, wurde auch dagegen gewettert, ein Gerät, womit sich Selbstdarsteller ins Rampenlicht stellen können, war eines von vielen Sprüchen dagegen.
Steht jedem Menschen frei, sich aktiv einzubringen und die Welt zu dem zu formen, was man selber als sehenswert empfindet. Einfach schimpfen und meckern, ändert genau was?
 
@Laub und @nico21784 ist schon OK, aber dann bitte auch nicht aufregen, weil die Spieleindustrie 55GByte große Updates anbietet oder gar den dadurch verursachten "CO2-Fußabdruck" lautstark beklagen. ;)
 
Die Leute die jetzt über Downloadgrößen heulen sind doch bestimmt die Oberlehrer-Almans, welche mir damals gesagt haben "wer braucht schon Gbit daheim, wozu soll das gut sein ? Unnötig !". :daumen:

Mich stört ein 55GB Download mal so gar nicht. Ist in 8-10 Minuten durch. Reicht gerade mal fürs Klo und Bierchen holen. :D
 
@Laub und @nico21784 ist schon OK, aber dann bitte auch nicht aufregen, weil die Spieleindustrie 55GByte große Updates anbietet oder gar den dadurch verursachten "CO2-Fußabdruck" lautstark beklagen. ;)
Eine eigenartige Unterstellung, da ich mich zu dem Thema nicht geäußert habe. Außerdem steht es mir frei, wie Jedem hier, meine Meinung kundzutun ohne das du es mir untersagst, weil ich mich kritisch zu deiner Aussage geäußert habe oder du Doppel-Moral zu erkennen vermagst.
 
Dass das Update so groß ist hat tendenziell einen recht einfachen Hintergrund, Steam arbeitet da eigentlich höchst effizient, teilt alle Daten in 1MB große Chunks, Hashed diese und vergleicht Hashes der Chunks, so müssen nur Chunks heruntergeladen werden die sich verändert haben gegenüber ihrem vorherigen Zustand (und daher einen neuen Hash-wert erhalten haben). Problem sind oft diese gepackten Daten, die heute in vielen Engines benutzt werden und hier mangelt es oft schlicht an Optimierung bzw. ignoranz der jeweiligen Entwickler. Hier Auszug aus dem Steam SDK:
Die SteamPipe unterteilt jede Datei zunächst in Blöcke mit einer Größe von ca. 1 MB. Dann wird jeder Block komprimiert und verschlüsselt, bevor er in Steams System zur Bereitstellung von Inhalten hochgeladen wird. Die Blöcke bleiben komprimiert und verschlüsselt, bis sie von einem Client heruntergeladen werden. Anschließend werden sie entschlüsselt, entpackt und in die entsprechenden Dateispeicherorte verschoben.

Wenn die SteamPipe ein Update für ein bestehendes Spiel verarbeitet, sucht sie nach Blöcken, die mit Blöcken aus dem vorherigen Build des Spiels übereinstimmen. Somit werden idealerweise nur neue bzw. modifizierte Teile von Dateien als „neue“ Blöcke erkannt. Dann müssen nur diese neuen Blöcke vom Client heruntergeladen werden, um das Spiel zu aktualisieren.

Viele Spiel-Engines verwenden „gepackte“ Dateien, um Spielelemente zu bündeln und die Ladezeiten durch effizientere Datenträgerzugriffe zu verbessern. Dies funktioniert generell gut mit der SteamPipe. Einige Dateisysteme verwenden oder ermöglichen jedoch Vorgehensweisen, die Probleme verursachen können. Diese Probleme führen fast immer dazu, dass Updates viel größer als notwendig sind oder der Download zwar schnell, aber der anschließende Aktualisierungsvorgang langsam ist, da sehr viele Lese- und Schreibvorgänge auf dem Datenträger erforderlich sind.

Hier sind ein paar allgemeine Richtlinien, falls Ihr Spiel gepackte Dateien verwendet:

  • Achten Sie darauf, dass sich geänderte Elemente nach Möglichkeiten noch innerhalb derselben gepackten Datei befinden.
  • Vermeiden Sie die Umsortierung von Elementen in einer gepackten Datei.
  • Schränken Sie die Größe von gepackten Dateien ein.
  • Gruppieren Sie Elemente nach Level/Spielbereich/Funktion in mehrere gepackte Dateien und überlegen Sie, ob Sie nicht besser eine neue gepackte Datei für Updates hinzufügen, statt bestehende zu ändern.
  • Ihre gepackten Dateien sollten nicht die ursprünglichen Dateinamen oder Zeitstempel von Dateien oder Builds für die einzelnen Elemente enthalten.
 
Mal von den technischen Hintergründen abgesehen, wo liegt denn in der heutigen ZEit das Problem, 55GByte herunterzuladen? I.d.R. sind Downloads in dieser Größenordnung häufig nötig, selbst bei "in der Box" gekauften Spielen, da oftmals auf dem in der Schachtel enthaltenen Datenträger entweder eine längst veraltete Version des Spiels oder gar nur ein Downloadlink enthalten ist und man nach dem Einlegen und vor dem losspielen erst mal in ähnlicher Größenordnung Daten (Updates oder gar den eigentlichen Spieleclient) runterladen muss, und bei jedem Update dann wieder...Ich frage mich da schon eher, regen sich da wirklich so viele Gamer über das Update von HL wegen dessen Größe auf, oder sind es doch eher andere Gründe (spielerischer Umfang/neuer Content,...)
 
@Grestorn Exakt! und nicht zu vergessen, all der Social-Media-Bilder/Video-Unfug, den das dressierte "Konsumaffenvolk" alltäglich produziert und der Allgemeinheit durch Upload/Download auf/von den Cloud-Systemen hinter den (a)sozialen Plattformen "zur Verfügung" stellen muss...
Man bezeichnet Leute als "dressierte Konsumaffen" und kauft sich sündhaft teure Hardware und wer weiß, was noch so. Kann man sich nicht ausdenken.
 
OK, die "Konsumaffen" waren zu heftig, aber ein wenig mehr "Reflektion" beim Konsumverhalten insbesondere in der neuen digitalen Ökonomie würde vielen von uns gut zu Gesichte stehen angesichts der kommenden HErausforderungen (steigende Erderwärmung, steigender Resourcenverbrauch,...), auch wenn sowas die Industrie natürlich nicht so gerne sieht, oder wenn, dann nur bei den Märkten der "Anderen"...

Edit: Googlen zum Thema "Strombedarf von Cloud-Diensten" bringht da durchaus Interessantes zu Tage u.a. von der TU Dresden:

https://tu-dresden.de/ing/informati...rschung/publikationen/LNdW_Knodel.pdf?lang=en

Unser "modernes" digitales Verbraucherleben hat seinen PReis, und der bemisst sich nicht nur in dem, was aus der eigenen Geldbörse direkt zu zahlen ist, von daher ist hier auch durchaus ein Ansatzpunkt, durch reflektierten "Konsum" dieser Angebote, Energie, und damit Resourcen zu sparen...m.E.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück