Schöne neue Welt: Wenn Tausende von Kunden von ihren smarten Thermostaten ausgeschlossen werden

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Smarte Thermostate können beim Energie sparen helfen, da man sie selbst steuern kann. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit, dass Energieversorger die Kontrolle übernehmen.

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Bei manchen Sachen frage ich mich echt warum alles mit Gewalt smart sein muss.

Ich habe die Thermostate in meiner Wohnung gefühlt seit Jahren nicht mehr angefasst - wozu auch? Die stehn auf roundabout 20 Grad und die Nachtabsenkung und Kesselkurve nach Außenfühler macht die Heizungsanlage (mit ner programmierbaren Steuerung von 1990... ganz ohne smart und touch und bunt aber wirklich völlig frei programmierbar, die Settings wurden von mir über Jahre optimiert :haha: ).

Klar, smartes Zeug kann einen Komfortgewinn bedeuten aber man sollte auch immer abwägen, ob es den damit einhergehenden Kontrollverlust auch wert ist - ich finde in den allermeisten Fällen nein. Meine Heizung muss nicht intelligent sein. Ein Bimetallstreifen der ein Ventil öffnet wenn er zu kalt wird reicht völlig - und das funktioniert zuverlässig ohne Strom und über viele Jahrzehnte - und ist nicht hackbar. :-D
 
Du hast vollkommen recht. Ich sah mal ein Video von einem mit nem smarten Wasserkocher und fragte mich, warum das Ding unbedingt an das WLAN gehängt werden musste.

Es kam, wie es kommen musste: Der Gerät zickte bei der Netzwerkanbindung und er verbrachte Zeit mit Troubleshooting; eines Teils, in das man kurzfristig Wasser füllt, um nen Tee aufzubrühen oder in meinem Fall handgefilterten Kaffee.

Mal sehen, wann das erste smarte Klo anklopft.
 
Ich schmeiß mich wech...

So analfixiert bin ich nicht.

Um zur sachlichen Ebene zurückzukehren: Krebserkennung ist sinnvoll, aber wer hätte hier keine Datenschutzbedenken? Wenn DAS nicht Intimsphäre ist, was dann?
 
Um die Investitionen so gering wie möglich zu halten, statt das Stromnetz dem Bedarf anzupassen, wir Strom abgeschaltet.
Als Ausgleich der minderwertigen Leistung des Anbieters, wird ein Smarthome System gesponsert. Der den Nutzer die Kontrolle entzieht und bei über 30°C so richtig zum schwitzen bringt.
Super Idee!
 
Für 25 Dollar im Jahr die Kontrolle über sein Smart-Home an den Versorger abzugeben, kann auch nur den Amis in den Sinn kommen. :rollen:

Klar, smartes Zeug kann einen Komfortgewinn bedeuten aber man sollte auch immer abwägen, ob es den damit einhergehenden Kontrollverlust auch wert ist - ich finde in den allermeisten Fällen nein.

Es existieren auch Smart-Home-Lösungen, die nicht zwangsläufig nach außen telefonieren.
Da wird der Bimetallstreifen eben nur durch LAN/WLAN, Software und Elektromotoren ersetzt.
Dann hängt das Maß der Kontrolle über die Technik an den (techn.) Fähigkeiten des Nutzers.
 
Es existieren auch Smart-Home-Lösungen, die nicht zwangsläufig nach außen telefonieren.
Da wird der Bimetallstreifen eben nur durch LAN/WLAN, Software und Elektromotoren ersetzt.
Dann hängt das Maß der Kontrolle über die Technik an den (techn.) Fähigkeiten des Nutzers.
Und du hast auch Zugriff auf den Quellcode der Software so dass du 100%tig weißt was das Ding wie wann warum tut und dass niemand außer dir drauf zugreifen kann?

Ich will den Firmen da nichts unterstellen - persönlich sehe ich nur keinen Sinn darin, Dinge die mit sehr einfachen Mittel (seit Jahrzehnten bewährt) vollständig und günstig gelöst sind zwanghaft zu verkomplizieren.
Ich will kein (W)Lan und Software und Elektromotoren und Programmierung usw. haben für ein Problem zu lösen, das seit 100 Jahren mit nem 3-cent-Bauteil vollständig gelöst wurde. Diese komplizierte Lösung bietet mir persönlich keinerlei Mehrwert, ist aber teurer, undurchsichtiger, fehleranfälliger, arbeitsintensiver usw.
 
Das Einzige was bei uns "Smart" ist das sind die "Smartphones".
Wir hatten auch mal Alexa. Damit kann man ja quasi alles steuern.
Vom Fernseher bis zu smarten Glühbirne.
Aber weiß nicht... man ist so schon bequem genug.
Alexa hatten wir wieder verkauft.
 
Ich mag Fortschritt aber draußen Vor meiner Tür bitte:D. Nein bin kein Anachronist^^ Hab aber nurn Smartes Phone.
Ich hab nicht mal das Internet am TV/BDP/AVC etc verbunden. Das bringt mich irgendwie Mental nicht weiter hab keinen Vorteil davon.. 2 PCs hängen dran.

Du hast vollkommen recht. Ich sah mal ein Video von einem mit nem smarten Wasserkocher und fragte mich, warum das Ding unbedingt an das WLAN gehängt werden musste.

Es kam, wie es kommen musste: Der Gerät zickte bei der Netzwerkanbindung und er verbrachte Zeit mit Troubleshooting; eines Teils, in das man kurzfristig Wasser füllt, um nen Tee aufzubrühen oder in meinem Fall handgefilterten Kaffee.

Mal sehen, wann das erste smarte Klo anklopft.
Daten sammeln für das Wetter wenn 30 millionen Leute zu gleich nah bei einander Wasser aufkochen könnte da schon ne ordentliche kleine Wolke von werden...:ugly:
 
Daten sammeln für das Wetter wenn 30 millionen Leute zu gleich nah bei einander Wasser aufkochen könnte da schon ne ordentliche kleine Wolke von werden...:ugly:
LOL, daran dachte ich gar nicht: "Gibt kein Kaffeewasser, Deine Nachbarn haben innerhalb der letzten 20 Min. 15 m³ Dampf erzeugt. Um die Regenwahrscheinlichkeit zu senken, darfst Du dieses Gerät erst in 45 Min. verwenden".
 
Was soll denn bitte eine böse Überraschung daran sein, wenn die kunden freiwillig bei einem service des Thermostat herstellers Einwilligen -dafür unterschreiben und sogar noch geld bekommen?

Im übrigen spart man keine Energie wenn man die Heizung aus schaltet nur weil man nicht da ist. Bei absenkungen über 3 grad kostet das nachregeln immer mehr energie als durch das Ausschalten gespart wurde.
Der ganze smarthome kram hat auch nichts in der Cloud zu suchen. Das muss lokal ohne Internet regelbar sein. Spätestens wenn mal wieder ein Hersteller den Server abschaltet und milionen Geräte plötzlich nutzlos sind jammern wieder alle. Anstelle sich vorher Gedanken zu machen.
 
Bei manchen Sachen frage ich mich echt warum alles mit Gewalt smart sein muss.
Die stehn auf roundabout 20 Grad und die Nachtabsenkung und Kesselkurve nach Außenfühler macht die Heizungsanlage
Das Badezimmer nur Morgens und Abends kurz warm aber dafür "richtig" warm, das Wohnzimmer tagsüber etwas abgesenkt, das Schlafzimmer nur Abends an die 18°C gebracht, dazu noch eine automatische Abregelung wenn das Fenster geöffnet wird (fasst du beim Lüften wirklich nicht die Ventile an?).
Ausserdem hat man bei einem MFH keine Kontrolle über eine allgemeine Absenkung (und als Vermieter kein Recht diese überhaupt zu aktivieren).
Im übrigen spart man keine Energie wenn man die Heizung aus schaltet nur weil man nicht da ist. Bei absenkungen über 3 grad kostet das nachregeln immer mehr energie als durch das Ausschalten gespart wurde.
Nur wenn der Regler Kernschrott ist. Den Mehrverbrauch hattest du nur wenn du beim wieder hoch heizen über das Zeil hinaus schießt. Aber bei sowas trägen wie einer Zimmertemperatur ist das vollkommen unnötig.
 
Das Badezimmer nur Morgens und Abends kurz warm aber dafür "richtig" warm, das Wohnzimmer tagsüber etwas abgesenkt, das Schlafzimmer nur Abends an die 18°C gebracht, dazu noch eine automatische Abregelung wenn das Fenster geöffnet wird (fasst du beim Lüften wirklich nicht die Ventile an?).
Ausserdem hat man bei einem MFH keine Kontrolle über eine allgemeine Absenkung (und als Vermieter kein Recht diese überhaupt zu aktivieren).
Ich bin da einfach weniger fancy unterwegs...

Bad is 2 Grad wärmer als der Rest (was alleine dadurch dass da geduscht wird schon so ist ohne dass das Thermostat bedient werden müsste, das Badezimmer ist bei mir historisch bedingt der am besten isolierte Raum des Gebäudes und sowieso deswegen etwas wärmer) und das Schlafzimmer ist kälter als der Rest (was dadurch so ist dass da gar kein Heizkörper vorhanden ist :ugly: ). Und ja, ich fasse die Ventile wirklich beim (Stoß)Lüften nicht an.

Klar als Mieter ists was anderes wenn man sonst keine Einflussmöglichkeiten hat - da die Bude aber mir gehört kann ich da halt einstellen was ich will. :-D
 
Das Badezimmer nur Morgens und Abends kurz warm aber dafür "richtig" warm, das Wohnzimmer tagsüber etwas abgesenkt, das Schlafzimmer nur Abends an die 18°C gebracht, dazu noch eine automatische Abregelung wenn das Fenster geöffnet wird (fasst du beim Lüften wirklich nicht die Ventile an?).
Ausserdem hat man bei einem MFH keine Kontrolle über eine allgemeine Absenkung (und als Vermieter kein Recht diese überhaupt zu aktivieren).

Nur wenn der Regler Kernschrott ist. Den Mehrverbrauch hattest du nur wenn du beim wieder hoch heizen über das Zeil hinaus schießt. Aber bei sowas trägen wie einer Zimmertemperatur ist das vollkommen unnötig.
Du musst aber die Wärmekapazität der wände etc berücksichtigen. Du brauchst so oder so effektiv mehr energie zum ausgleich.

Und die katze hasse es wenn es zu kalt wird.
 
Was soll die Kapazität der Wände daran ändern dass es weniger Energie kostet nicht zu heizen statt zu heizen?
 
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