Schaden am Sockel (MSI MAG B850 Tomahawk Max WIFI)

melatonin509

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

ich habe ein MSI MAG B850 Tomahawk Max WIFI gekauft. Nach dem Einbau (inkl. Speicher, CPU etc.) haben die LEDs für CPU und Speicher defekt geleuchtet. Daraufhin habe ich mir das genauer angeschaut und bemerkt das 1-2 Pins am Sockel defekt waren. Daraufhin habe ich es wieder zum Händler geschickt. Dieser sagt, ich hätte das vor dem Einbau melden sollen und auf gut deutsch habe ich das angeblich kaputt gemacht. Ich frage mich ob das überhaupt beim CPU Einsätzen möglich ist, einen solch präzisen Schaden anzurichten. Ich füge das Bild einmal an und würde gerne eure Einschätzung dazu hören.
 

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Dieser sagt, ich hätte das vor dem Einbau melden sollen
Hat er Recht.

Ich frage mich ob das überhaupt beim CPU Einsätzen möglich ist, einen solch präzisen Schaden anzurichten.
Klar - dir brauch nur ne kleine Schraube in den Sockel zu fallen o.ä. dann sieht das so aus.


Das soll keinesfalls ein Vorwurf sein dass du den Schaden verursacht hast. Das Problem ist solche Schäden im Sockel sind sehr gängig und praktisch immer vom Benutzer verursacht (denn die Boards werden allesamt vorm Verpacken getestet und danach der Sockel mit nem Plastikschutz verschlossen).
Der Händler hat gar keine andere Wahl als anzunehmen dass du es kaputtgemacht hast.

Die einzige realistische Chance dass ein solcher Schaden bei einem neuen Board vorliegt den du nicht verursacht hast ist... wenn das Board nicht neu war. Bedeutet jemand anderes hat den Schaden verursacht und das Board per Fernabsatz zurückgeschickt und wer auch immer die Rückläufer kontrolliert hats nicht gesehen.
 
Ändert aber nichts daran was im §433 ff bzw. §443 des BGB geregelt wird.
(denn die Boards werden allesamt vorm Verpacken getestet und danach der Sockel mit nem Plastikschutz verschlossen).
Was verstehst Du unter "getestet"? AFAIK werden die Sockel optisch, maschinell per Laser "inspiziert". Und da können durchaus immer wieder mal Komponenten/Mainboards "durchrutschen" die einen Defekt aufweisen. Man erinnere sich nur an das z690 Hero von ASUS. Der "verdrehte Cap" fiel auch nicht auf. Und Boards gelangten in den Retail Verkauf.
 
Was verstehst Du unter "getestet"?
In jedes einzelne Board wird (laut MSI...) eine CPU eingebaut und alles angeschlossen was geht und alles durch ein prüfprogramm gejagt.
Ein defekter CPU-Sockel hat keine Chance da durchzukommen.
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Ich muss - und hatte es mir schon vorher angewöhnt - neue Hardware vom Auspacken aus dem Versandkarton bis hin zum ersten Auspacken aus der OVP in Form eines Videos dokumentieren.

Ein Video ist schnell gemacht und erspart hinterher Fragen und Probleme wie diese.
 
Ich hatte Alternate als Antwort u. a. geschrieben "
Ich habe das Mainboard inkl. Speicher und CPU montiert und beim Betrieb haben die LEDs für fehlerhaften Speicher und CPU geleuchtet. Daraufhin habe ich alles erneut geprüft und den Fehler an dem Pin entdeckt. Meiner Verpflichtung einen mechanischen Schaden direkt zu melden, wäre ich nachgekommen, wenn dieser leicht zu entdecken gewesen wäre.". Von deren Seiten habe ich keine Reaktion darauf erhalten. Heute habe ich das defekte Mainboard einfach per DHL zurück bekommen. Ich finde es eine Frechheit wie einerseits sich raus geredet wird und andererseits auf mein Statement nicht reagiert wird. Ich werde definitiv nie wieder etwas bei Alternate bestellen.
 
Ich finde es eine Frechheit wie einerseits sich raus geredet wird und andererseits auf mein Statement nicht reagiert wird. Ich werde definitiv nie wieder etwas bei Alternate bestellen.
Nicht böse gemeint aber jeder andere große Versandhändler hätte es genauso gemacht.

Es spielt gar keine Rolle was du schreibst - Sockel kaputt = Kunde hats kaputt gemacht. Ob das tatsächlich so war oder nicht spielt keine Rolle und da gibts auch keinerlei Diskussionen mit den Händlern.


Ändert aber nichts daran was im §433 ff bzw. §443 des BGB geregelt wird.
Willkommen bei juristische Theorie gegen reale Welt.

Kannst ja klagen. Viel Glück. :ka:
 
Das liegt aber wohl eher an DHL dann. Wieso sollte das so laufen? Selbst wenn du ungerechtfertigt zurückschickst, wird das dort ja geprüft und ggf. erneut an dich versendet. Aber direkt von DHL zurück, klingt nach einem DHL Thema.
Die haben es geprüft und dann mit DHL zurück geschickt. Ich meinte eher sie haben nicht mehr vorher mit mir gesprochen o. ä.
Nicht böse gemeint aber jeder andere große Versandhändler hätte es genauso gemacht.

Es spielt gar keine Rolle was du schreibst - Sockel kaputt = Kunde hats kaputt gemacht. Ob das tatsächlich so war oder nicht spielt keine Rolle und da gibts auch keinerlei Diskussionen mit den Händlern.



Willkommen bei juristische Theorie gegen reale Welt.

Kannst ja klagen. Viel Glück. :ka:
Ist leider sehr ärgerlich. Das nächste mal werde ich, wie vorgeschlagen, ein Video davon machen. Bei einer Klage würde es wahrscheinlich auf einen Vergleich hinauslaufen und dann würde ich wahrscheinlich da mit Verlust heraus gehen. Also einfach gefallen lassen und schlucken ;-)
 
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