Kann ich bestätigen. Hab mir damals auch mal eine RamDisk gebaut. Der Datendurchsatz ist bekanntermaßen brutal und man denkt im ersten Moment jetzt geht's richtig ab - Instantstart meiner Games und so.
Letztlich bringt das Ganze dann praktisch Null gegenüber einer SATA III SSD (ich vermute, weil die CPU der Flaschenhals ist und noch bis zum Quantencomputer bleiben wird). Im Ergebnis kann man sich das Geld für eine M.2 SSD in einem Gaming PC sparen.
Überhaupt kann ich mir abseits von Servern und massiver Videobearbeitung keinerlei Einsatzzweck dafür vorstellen. (Und natürlich Notebooks, wegen der kompakten Bauform.)
Ganz generell muss zwischen Formfaktor, Protokoll und Anbindung unterschieden werden.
Formfaktor: M.2 vs. 2,5 Zoll (klassisches Format/ U.2) : M.2 ist so oder so für alle SSDs mit "kleinen" Kapazitäten sinnvoll, 2,5-Zoll sollte nur für die großen Kapazitäten genutzt werden. (ansonsten hat man größtenteils leere Gehäuse, was sinnbefreit ist)
Anbindung: PCIe vs. SATA: Außer, dass SATA durch die längere Lebensdauer ausgereiftere Stromsparmechanismen hat, gibt es nichts, was für SATA spricht. PCIe hat da aber mehr Zukunftspotential.
Protokoll: AHCI vs. NVMe: Das eine ist halt auf SSDs optimiert, das andere nicht. Leichte Entscheidung.
Überhaupt entstehen da nur Fixkosten, (Controller und Anbindung, beide sind i.d.R. über die Serien konstant) keine Skalierungskosten.
Leider wird das aber bisher in der Praxis nicht an die Kunden weitergegeben, dort werden auch Skalierungsaufschläge berechnet:
70€ Aufpreis von der 850 Evo M.2 zur 960 Evo 512GiB stehen gegen 130€ Aufpreis bei den 1TiB-Modellen.
(nutzen den gleichen Flash)