Ja eh, weil einige Monate [...]
Wenn du nicht mit mir einer Meinung bist, dann sag das doch einfach. Tut auch nicht weh.

Ansonsten: Extra das alte Vega weiterzuentwickeln um dieses in die neuen APUs einzubinden ist zweifelsfrei zusätzlicher Aufwand, den man sich hätte sparen können, wenn man einfach RDNA(2) stattdessen genommen hätte/hätte nehmen können/dürfen.
Naja, allzu viel wundert mich da nicht wirklich, denn deren Output ist natürlicherweise deutlich geringer als bei Intel und deren beschränkte Ressourcen sieht man auch deutlich. Erneut ein holpriger Zen-Start mit einem kritischen Bug im Zufallszahlengenerator *), Probleme bei der Chipsatzfertigung oder gar -Beauftragung, sodass man den IOD zweckentfremden musste, Takt-WirrWarr, AGESA-Chaos **), ausbüchsende MB-Hersteller, die erst mit der Keule wieder eingefangen werden mussten, Threadripper ist erneut im Roadmap-Nirvana verschwunden, mittlerweile sind Roadmap/Sockel-Supportzugeständnisse auf allen drei Plattformen ausgehebelt worden, im GPU-Segment sah man sich außer Stande im HighEnd zu konkurrieren und konzentrierte sich auf Custom-Designs (Vega, Polaris, RDNA2), ... Und nicht zu vergessen, dass es sie schlussendlich auch 7 Jahre gekostet hat, um wieder in eine konkurrenzfähige Position zu kommen.
Es ist gut, dass sie wieder konkurrenzfähig und zurück sind, keine Frage, schlicht weil Konkurrenz für einen gesunden Markt erforderlich ist, aber man sieht auch ganz klar deren Grenzen und die werden sie erst schrittweise mit weiterem Wachstum ausweiten können.
*) Bei dem es sich zudem um ein recht altes Problem zu handeln schien, dass in ähnlicher Art schon seit 2014 bekannt war und bereits bei älteren AMD-CPUs auftrat, wenn diese aus dem Suspended-Mode erwachten.
**) Grundsätzlich bzgl. dem was man auch noch Monate nach dem Launch beobachten konnte, aber auch generell, wie es mal zwei MSI-BIOS-Ingenieure zum Besten gaben, die AMDs AGESA-Code nett formuliert als "recht durchwachsen" beschrieben.