Ryzen 4000 Mobile: Tester überschlagen sich mit Lob - "Keine Chance für Intel"

AW: Ryzen 4000 Mobile: Tester überschlagen sich mit Lob - "Keine Chance für Intel"

Der Ryzen ist eine gute CPU keine Frage , aber der Cinebench sagt leider überhaupt nichts über die Spiele Pervormance aus !

Und hier wird auch nicht erwähnt das Intel alte Cores im 14nm Verfahren gegen brandneue Amd,s in 7nm antritt , was schon fast Lichtjahre sind bei Stromverbrauch und Rechenleistung !

Dafür hält sich Intel sehr gut ;)

Intel wird bald auf 10nm und dann auch auf 7nm in ihren eigenen Fabs gehen , und sie müssten nicht mal ihre Architektur ändern um Amd klar zu schlagen :D

So gesehen wird Amd ein kleines Strohfeuer abrennen und dann wars das auch :schief:
 
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lass mal AMDs CPU mit mit der angegebenen TDP laufen. Sie sind zwar noch immer schneller, aber der Abstand ist nicht groß.
Btw - mit deinem "argument" hier kann man dann auch sagen AMD braucht das doppelte von Intel - versuch mal einen Ryzen 3700x so zu übertakten das er in Spielen mit einem i9 9900K mithalten kann - wenn das die Wasserkühlung überhaupt zu kühlen schafft.

1. AMD läuft mit der angegeben TDP, solltest dich informieren was TDP vom Begriff her heutzutage aussagt. Intel boostet selber ja auch einen gewissen Wert höher sofern die Parameter es zulassen also wohl patt an der Stelle.

2. Artikel auch gelesen? Da steht sogar ein entsprechendes Ergebnis. Bei gleicher TDP war der Ryzen 50% schneller.
 
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Nicht wirklich.

0: Der erste Intelklon, der auf Druck von IBM zustande kam. Ohne den hätte AMD keine x86er Lizenz.
1: Der erste Athlon
2: Athlon 64
3: Bulldozer (den haben sie ordentlich versemmelt)
4: K6
5: Ryzen 1000
6: Phenom I (nicht das, was angedacht war, wurde erst mit dem Phenom II gut)
7: Zen 2
8: Phenom II
9: Athlon XP
10: Athlon 64 X2

Das ist jedenfalls meine Meinung.

Es wäre schön, wenn AMD mal endlich im Laptopsegment richtig Fuß fassen kann, das ganze ist jedoch ein Marathon.

Ich meinte nicht geschichtlich, sondern aktuell. Klar sind die EPICs auch relevant aber um Intel richtig weh tun zu können, muss man im mobilen Segment angreifen können.
 
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Der Ryzen ist eine gute CPU keine Frage , aber der Cinebench sagt leider überhaupt nichts über die Spiele Pervormance aus !

Und hier wird auch nicht erwähnt das Intel alte Cores im 14nm Verfahren gegen brandneue Amd,s in 7nm antritt , was schon fast Lichtjahre sind bei Stromverbrauch und Rechenleistung !

Dafür hält sich Intel sehr gut ;)

Intel wird bald auf 10nm und dann auch auf 7nm in ihren eigenen Fabs gehen , und sie müssten nicht mal ihre Architektur ändern um Amd klar zu schlagen :D

So gesehen wird Amd ein kleines Strohfeuer abrennen und dann wars das auch :schief:

Intel hat hervorragende CPU! Jedoch hat AMD seit Zen1 ein um Lichtjahre besseres P/L Verhältnis. Und da fast jeder eine CPU in einer bestimmten Preisklasse kauft, bekommt er dort immer bei AMD die bessere CPU. Hoffe Intel kann bald wieder nachziehen, denn aktuell ist AMD für in in weiter Ferne die klare Nr.1.
 
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- Der erste Klon ist die wohl wichtigste CPU, in der AMD Firmengeschichte. Es ist fraglich, ob AMD dann NexGen übernommen hätte. Ohne gäbe es den x86er Pfad wohl nicht, keinen Athlon, keinen Athlon 64, keinen Phenom und auch keinen Zen. Er ist der Dreh und Angelpunkt und daher auch an nullter Stelle.
- Der erste Athlon legte den Grundstein, für AMDs Gewinn an Marktanteilen. Er war übrigens schon in der ersten Version, mit seinem 500MHz um 10% überlegen. Ich gebe zu, dass ich mit meinem Pentium 3 500 ein wenig dumm dreingeschaut habe, aber damals sind CPUs schneller veraltet, als man schauen konnte. Zum Glück wußten die meisten Leute damals noch nicht, dass es bei CPUs auf mehr ankommt, als auf den Takt.
- Zen 2 halte ich jetzt nicht für so wichtig. Klar, er ist ein extrem harter Schlag gegen Intel und hat die größten Probleme des Chipletdesigns gelöst. Allerdings hat Zen 1 die Vorarbeit erledigt und ist für AMD wesentlich wichtig gewesen. Wäre Zen 1 gefloppt, hätte es wohl auch Zen 2 nur schwer wieder rausreißen können. Bei Zen 2 war vieles in trockenen Tüchern.
- Der Athlon 64 war schon extrem wichtig, da er den Aufstieg des Northwood P4 beendete und dafür sorgte, dass AMD seine Erfolgsserie fortsetzen konnte. Dann hat er auch noch den x64er Befehlssatz eingeführt, der Intel bis heute dazu zwingt, AMD zu beteiligen. Ohne den Ersten Athlon hätte es aber den großen Aufstieg von AMD nicht geben und ohne den ist es schwer vorstellbar, dass sich MS auf den x64er Befehlssatz eingelassen hätte. Vermutlich würden wir heute noch mit Itanium CPUs herumgeistern und der Athlon 64 wäre der Verlierer gewesen (was AMDs CPU Sparte wohl großteils vernichtet hätte). Von daher hat der erste Athlon Platz 1, meiner Meinung nach, verdient und nicht der Athlon 64.

Finde ich eine extrem spannende Diskussion.

Das mit dem Urklon kann ich so nachvollziehen, hatte beim ersten Lesen ihn an erster Stelle gesehen und da würde er in meinen Augen nicht hingehören, aber er nimmt natürlich eine Sonderstellung ein, die nullte stelle ist dafür super :D

Der K7 (sorry ich schrieb was von K6) war auch in meinen Augen schon ein wichtiger Meilenstein, immerhin das erste vollständig eigene Produkt, mit eigenem Slot (später Sockel) und damit einem eigenen Umfeld. Die CPU war auch den Intels überlegen und begründete sicher große Teile des Erfolgs von AMD. Dennoch war AMD auch vorher schon gut dabei und konnte auch in diesen Zeiten (in meiner Erinnerung) vor allem wegen der guten Preise überzeugen. Für mich eben kein 180° Gamechanger, sondern ein weiterer (sicherlich sehr wichtiger) Schritt in die richtige Richtung.

Der A64 war extrem wichtig, er kam in einer Zeit wo eben Intel gerade anfing die Merchandising Maschine so richtig ans laufen zu bringen und mit dem P4 hatten sie ein vermeintlich heißes Eisen im Feuer. Intel fing damals an den gesamten Markt an sich zu reißen und ohne A64 gäbe es heute AMD nicht mehr. Intel wollte Rambus durchdrücken und wenn der A64 nicht gekommen wäre, hätten sie es damals vermutlich geschafft, dann wäre es nochmals um ein vielfaches schwieriger geworden wieder zurück zukommen. Intel hatte damals (warum auch immer) eine erdrückende Dominanz am Markt und der A64 hat die Verhältnisse komplett gekippt, für mich der GameChanger in der Historie bei AMD.

Zen2 kann man sich drüber streiten. Klar ist es nur eine (sehr gute) Verbesserung von Zen und Zen+, anders als eben bei meiner Nr. 1 kam Zen 2 nicht aus heiterem Himmel. Dennoch ist auch Zen2 jetzt der GameChanger (anders als der K7), erstmals seit dem A64 hat AMD in allen Bereichen den Finger an der Spitze und in wirklichen vielen Bereichen sind sie schon bis zur Hüfte an der Spitze ohne dass Intel eine nennenswerte Gegenwehr parat hat. Daher sehe ich Zen2 als Konstrukt als so wichtig an. Wir werden zwei Jahre lang sehen, dass Intel nicht wirklich an Zen2 herankommen wird ,bei Zen+ war es eben noch anders, man hatte den Rückstand aufgeholt, aber eben nicht Intel "platt" gemacht. Daher ist Zen2 für mich auf 2, auch wenn das aus aktueller Sicht schwerer zu sagen ist als bei schon vergangenen Produkten.

Daher bleibe ich fast bei meiner Liste

0 = erster Klon AM286

1 = Athlon64 alias K8
2 = Zen2
3 = Athlon alias K7

Aber es ist ja schön, dass wir andere Erinnerungen an die Geschichte haben und unterschiedliche Prios setzen. Ich kann mich noch wirklich gut an die Zeit des A64 erinnern und weiß bis heute nicht warum jeder, aber wirklich jeder zu der Zeit Intel gekauft hatte. Ich bin den Weg von Athlon zu Athlon gegangen, bis zum Barton 3200+ mit 400er FSB, bis ich dann irgendwann beim Sockel 939 und einem A64 gelandet bin (wobei das schon ein Winchester in 90nm war). Danach hab ich noch das Upgrade auf einen X2 durchgeführt. Bis dahin war in meinen Augen der AMD einfach immer die bessere und günstigere Wahl. Klar, wer damals 10000000000000 DM auf dem Konto hatte (bzw. EURO) dem war es egal und für den hatte Intel gerade mit den späteren EE auch viel zu bieten. Aber AMD war ab dem K6 für mich eigentlich erste Wahl, dennoch hat Intel es seinerzeit geschafft die Marktanteile von AMD zu fressen wie sonst nur Packman.

Dann wurde es aber leider richtig still um AMD und keine einzige CPU konnte mich mehr zum Kauf bewegen, es folgten ein Intel Core2Duo E8400 (Wolfdale), abgelöst von einem Core2Quad 9650 (glaube Yorkfield), danach der 2500K (der eine unfassbar lange Zeit im System hockte und bei meinem Neffen @4,4Ghz immer noch gute Dienste verrichtet). Der letzte Wechsel erfolgte auf den 1600X und damit nach einer unfassbar langen Zeit zurück zu AMD. Ein angedachter Wechsel auf Ryzen 3000 fand dann mangels Lieferbarkeit nicht statt, hatte mir ein Board mit 10GB LAN ausgesucht und die Lieferzeit war so lange, dass ich es leider wieder storniert habe. Aktuell drücken mich andere Sorgen, daher warte ich jetzt mal auf Zen3.
 
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Sorry, aber in einem Laptop will ich beides nicht haben.. weder 90 noch 50Watt. Das sind für mich akzeptable Werte für einen PC, aber sich nicht für was mobiles/tragbares.

Wenn der Laptop am Stromnetz hängt, dann ist der Spitzenverbrauch relativ egal. Im Leerlauf benötigt er, wie schon gesagt wurde, ähnlich wenig, wie die U Brüder, nur die dedizierte GPU zieht mehr Strom, aber das ist auch bei Laptops mit U CPU so.

Es gibt aktuell einfach nichts was für Intel spricht.

Noch stellen sie den Gamingking.

Ich meinte nicht geschichtlich, sondern aktuell. Klar sind die EPICs auch relevant aber um Intel richtig weh tun zu können, muss man im mobilen Segment angreifen können.

Für den Moment sind natürlich immer die aktuellen und kommenden Produkte am wichtigsten. Da würde ich allerdings behaupten, dass Zen 3 noch wichtiger ist. Wenn sich das mit den 17% mehr an IPC bewahrheitet und AMD noch ein paar hundert MHz mehr Takt draufpacken kann, dann könnte sich die Sache mit dem Gamingking für Intel erstmal erledigt haben (bis Tigerlake). Auch in allen anderen Segmenten wäre so ein Ausbau der Führung extrem wichtig.

Intel hat sich nun mal auf seine Lorbeeren ausgeruht und bekommt jetzt immer mehr die Quittung.

Das kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie haben stetig weitergeforscht und neue Architekturen entwickelt, Cannon Lake, Ice Lake und Tiger Lake sind quasi fertig. Dank dem versemmelten 10nm Prozess muß man sich jedoch mit dem Inhalt der ominösen Schublade begnügen. Die war zwar prall gefüllt, geht jedoch dieses Jahr wohl zur neige (10 Kern Cometlake).

Eigentlich sollten wir seit einem Jahr schon Tigerlake haben, mit 30% mehr IPC, AVX 512 und über 5GHz. Wenn es so gekommen wäre, dann würde AMD jetzt alt aussehen.
 
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Solange man Intel das Zeug weiterhin regelrecht aus den Händen reist wird sich hier leider kaum was ändern. Dennoch sehr erstaunlich was so eine Mobile CPU bei ~50W leistet :sabber:
 
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Das kann man ihnen nicht vorwerfen. Sie haben stetig weitergeforscht und neue Architekturen entwickelt, Cannon Lake, Ice Lake und Tiger Lake sind quasi fertig. Dank dem versemmelten 10nm Prozess muß man sich jedoch mit dem Inhalt der ominösen Schublade begnügen. Die war zwar prall gefüllt, geht jedoch dieses Jahr wohl zur neige (10 Kern Cometlake).

Naja, das würde ich auch anders sehen. Man hat sich vieleicht nicht komplett ausgeruht, aber in Sportlersprache gesprochen hat man auch nicht bis zum Ende 110% gegeben. Man hat den Vorsprung verwaltet und (wirtschaftlich sinnvoll) nicht unnötig Vollgas gegeben. Das ist dann (Sportlersprache) wie so oft, es rächt sich am Ende, dass man nicht das dritte Tor gemacht hat. AMD ist saustark zurückgekommen und man muss sehen, dass sie mit der Chipletbauweise Intel an die Wand gestellt haben. Das hat dann letzlich auch was mit Glück in der Entscheidungsfindung zu tun und man kann hier weder AMD ein besonderes Lob aussprechen noch Intel niedermachen. Es ist für AMD sehr glücklich gelaufen, dass sich die Vielzahl der Kerne so gut am Markt durchsetzen kann, die Chipletbauweise hat ja auch defintive Nachteile, die aber derzeit die Vorteile nicht aufwiegen können. Intel hat durchgängig auf Monolithisch gesetzt, was aus der Historie heraus der richtige Weg zu sein schien, starke einzelne Kerne und im Serversektor konnte man sowieso machen was man wollte, da konnte man dann auch einfach viele Kerne aneinanderflanschen, es lief trotzdem alles.

Die berüchtigte Schublade sehe ich nicht wirklich, klar hat Intel einige Verbesserungen gebracht, ein Meilenstein war aber nicht mehr dabei, glaube das letzte Mal, dass man von soetwas sprechen kann, war der i-Core der zweiten Generation. Man hat auf AMD reagiert und aus 4 Kernen, erst 6 gemacht, dann 8 und nun 10 Kerne, man hat aber nichts grundlegendes geändert, sondern nur auf Grund verbesserter Strukturen und selbst bestimmter höherer TDP die Limits der "alten" Archtitekur erweitert. In der Schublade hätte dann schon irgendwas "NEUES" sein müssen um von Schublade zu sprechen. Alles was derzeit kam und kommt, ist nichts weiter als ein FaceLift des immer gleichen Modells. Ich gehe davon aus, dass Intel nicht vor 2025 mit einer wirklich neuen Architektur kommen wird und bis dahin müssen sie dann mit der alten, in meinen Augen eher ungeeigneten Architekur für viele Kerne, die Anzahl der Kerne sukzessive erhöhen, was aber wahrscheinlich im Vergleich zu AMD zu immer höheren Stückkosten führen dürfte. Mal sehen was Zen3 dieses Jahr bringen wird, denke mal, dass man nicht unbedingt weitere Kerne dazu packen wird, evtl. wird aber der Step erhöht, so dass ein 4800X statt 8 schon 16 Kerne haben wird. Dazu dann die vermutete Verdoppelung des L3 Caches mit 8 Kernen pro CCX und der geshrinkten IF wird man sicherlich die Daumenschrauben in allen Bereichen nochmal anziehen können. Wenn dann noch 200-300Mhz mehr Takt dazu kommt, wird man vermutlich auch im Gamingsektor einen Vorsprung auf Intel einfahren können. Mal sehen ob der 10 Kerner von Intel daran etwas ändern wird, glauben tue ich derzeit nicht dran.

Im Notebooksektor (darum geht es ja gerade eigentlich) sehe ich Intel nachwievor gut aufgestellt, auch wenn AMD mit nun 8 Kernen hier den Vorsprung von Intel auf einen Schlag genullt haben dürfte. Die Gedanken vieler gehen hier ja davon aus, dass Intels 10nm das wieder gerade rücken wird. Aber was man bisher so sieht, der Abstand zwischen der 14nm+++++ Fertigung und der aktuellen 10nm Fertigung ist bei weitem nicht das was AMD zwischen 14 und 7 bekommen hat. Daher sehe ich den Abstand hier, selbst Fertigungstechnisch geregelt als fast 0 an. Daher ist Renoir schon ein wichtiger Schritt für AMD und zeigt einmal mehr wie wichtig Zen2 für AMD eben ist.
 
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In Intels Schublade lagen günstigere Preise, Mainstream-Sechskerner und ganz hinten am Deckel klebten noch bezahlbare Octacores. Das war 's. Allerdings sollte man trotzdem nicht von "ausruhen" sprechen: Intel hat in der Zeit ohne AMD-Konkurrenz mit mehr oder minder großem Erfolg massiv in andere Märkte investiert. Allein der Versuch, ins Smartphone-Segment einzudringen (immerhin konnte man die Tablets gegen ARM verteidigen) hat eine Zeit lang mehr Geld verschlungen als die gesamte CPU- und GPU-Entwickung von AMD. Parallel ist Intel, auch durch Aufkäufe, zu einem der größten FPGA-Player geworden, hat zusammen mit Micron ein (mäßig erfolgreiches) neues Konzept für flüchtigen und eine (potentialreiche), komplett neue Technik für nichtflüchtigen Speicher entwickelt, den Grundstein für eine eigene GPU-Fertigung gelegt und vieles mehr.

Nur die 10-nm-Fertigung, die haben sie sowas von komplett versemmelt, dass selbst Bulldozer dagegen gelungen erscheint. Und dummerweise hängt an der 10-nm-Fertigung der gesammte Fortschritt mehrerer Jahre in den Endkunden-Stammmärkten.


Das wird aber nichts. MS hat bisher nur 15W CPUs verbaut, egal ob im Surface Pro, Book 2 oder Laptop. Aber ich warte auch auf eine (passiv gekühltes und sehr gut ausgestattetes) Surface Pro (o.ä. mit 12" 3:2 Display) mit 4800U, befürchte aber, dass Microsoft sowas wieder nicht bringen will und Acer mittlerweile auch keine Lust mehr hat.

Mir wäre kein vollpassives Notebook mit mehr als 6 Watt TDP bekannt. Eine 15-W-+-Boost-CPU wird man so schnell also nicht in einem geschlossenen Gehäuse ohne Lüfter bekommen und ein 8-Kern+große-GPU-Chip ist auch nicht wirklich für diesen Markt optimiert.


Also komm.

An 1. kann man den ersten nicht sehen, ich denke an 1 sollte der Hammer stehen, an 2 sollte Zen2 stehen. Dahinter sollte dann der K6 stehen, dann frühestens der erste Klon. Hammer und Zen2 waren/sind absolute Gamechanger, der K7 (1Ghz) war der erste der Intel durch die Bank schlagen konnte, aber eben nur knapp während Hammer und Zen2 den Abstand schon Recht massiv sehen.

P.S.
Renoir sehe ich hier nicht als eigenständig, da es ein Ableger von Zen2 ist. Wenn man die CPU also solche betrachtet, sind viele viele vor Renoir.

K7 und vor allem Thunderbird waren die ersten AMD-CPUs, die sich nicht nur über den Preis, sondern auch über die absolute Leistung verkaufen konnten. Das hat den Hersteller aus der kurz zuvor noch etwas breiteren Masse der Billigheimer zu einer vollwertigen Intel-Konkurrenz aufgewertet, auch wenn die Marktanteile aus einem richtig tiefen Keller kommend nicht in gigantische Höhen geklettert sind. Sledge- oder gar Clawhammer würde ich dagegen als symbolischen Punktsieg werden: Dank einer Microsoft-Entscheidung konnte AMD erstmalig (und letztmalig) eine eigene Befehlsatzerweiterung platzieren. Der Leistungsabstand zu Intel war aber nur in Spielen ansehnlich. In Anwendungen und Multimedia lag man teilweise sogar hinten, in der subjektiven Arbeitsplatzperformance mangels Dual-Threading sogar deutlich. Der ganz große Wurf war erst Windsor und brachte AMD unter anderem das Ende des Intel-Dell-Exklusivdeals ein. Renoir darf man aber durchaus auch in dieser Liga nennen, denn er hat das Potenzial AMD erstmals auf breite Front in den mobilen Markt eindringen zu lassen. Und der macht immerhin rund 50 Prozent der privaten PCs aus. Verglichen mit Matisse ist er so das wichtigere Produkt, wenn er sich durchsetzen kann.


Gibts den auch für mein X570 Board? :sabber::D

Noch nicht, aber wir rechnen fest mit neuen AMD-Desktop-APUs auf gleicher technischer Basis noch dieses Jahr, vermutlich noch diesen Sommer. Ohne Corona hätte ich auf Computex getippt.


" Computerbase stellt erstaunt fest, dass es der Ryzen 9 4900HS bei Single-Core-Anwendungen beinahe mit dem aus Desktop-Rechnern bekannten Ryzen 7 3700X aufnehmen kann. " soso erstaunt. Das war schon immer so, zuminest bei Intel, sogar ein U liefert die gleiche single core performance.

Bei Intel haben auch alle Prozessoren bis runter in die Einsteigerklasse den gleichen Aufbau. Bei Renoir dagegen trifft ein halbierter L3 auf ein on-Chip-IF. ("Erstaunt" wäre ich vom guten Abschneiden deswegen noch lange nicht, hätte sogar eine leichte Verbesserung der IPC für möglich erhalten.)


Finde ich eine extrem spannende Diskussion.

Das mit dem Urklon kann ich so nachvollziehen, hatte beim ersten Lesen ihn an erster Stelle gesehen und da würde er in meinen Augen nicht hingehören, aber er nimmt natürlich eine Sonderstellung ein, die nullte stelle ist dafür super :D

Bei allen AMD-Prozessoren des letzten Jahrtausends muss man Bedeutung für AMD und für den Markt gegeneinander abwiegen. Aus Sicht von Intel konnte man jeweils nur lächerlich kleine Marktanteile gewinnen, aber für AMD bedeuteten 1-2 Prozent mehr damals Welten, die überhaupt erst weitere Investitionen ermöglichten und für sparsame Anwender waren die Chips auch nicht ohne Bedeutung. Das gilt nicht nur für den 8086er Klon, sondern auch für die folgenden 286, 386 und vor allem die hochtaktetenden 486-Derivate, mit denen AMD sich eine kleine Nische in der Lücke zwischen Intel-486 und Pentium schaffen konnte. Auch K6-II und -III waren aus Sicht der Firma alles andere als unwichtig, hatte man mit der Fortführung des Sockel 7 doch erstmals eine praktisch eigene Plattform am Markt. (Der K7 brachte dem gegenüber noch einen mäßig erfolgreichen Chipsatz, aber kaum mehr "eigenen Slot": Der FSB war von Alpha eingekauft und der Slot A ist elektromechanisch ein um 180° gedrehter Slot 1 von Intel. Wenn ich mich richtig erinnere, passen die Prozessoren ohne Gehäuse sogar in die jeweilige andere Plattform, auch wenn man tunlichst nicht den Strom anschalten sollte.)

Der A64 war extrem wichtig, er kam in einer Zeit wo eben Intel gerade anfing die Merchandising Maschine so richtig ans laufen zu bringen und mit dem P4 hatten sie ein vermeintlich heißes Eisen im Feuer. Intel fing damals an den gesamten Markt an sich zu reißen und ohne A64 gäbe es heute AMD nicht mehr. Intel wollte Rambus durchdrücken und wenn der A64 nicht gekommen wäre, hätten sie es damals vermutlich geschafft, dann wäre es nochmals um ein vielfaches schwieriger geworden wieder zurück zukommen. Intel hatte damals (warum auch immer) eine erdrückende Dominanz am Markt und der A64 hat die Verhältnisse komplett gekippt, für mich der GameChanger in der Historie bei AMD.

Ich glaube, hier liegen mehrere Missverständnisse vor. AMD hatte Intel bereits mit Athlon und Athlon XP Marktanteile abgenommen. Intel war erst ein halbes Jahr vor dem Atlon-64-Launch mit Northwood C wieder auf einen leicht aufsteigenden Ast gekommen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber keine besonderen Marketing-Maßnahmen unternommen. Die extrem erfolgreiche Intel-inside-Kampagne lief bereits seit Anfang der 90er und auch die Bezuschussung von Intel-Konkkurenz-freiem-Werbematerial, die AMD-Produkte aus dem überregionalen Angebot deutsche Elektronik-Franchises raushielt (aber nicht aus dem lokalen, nur um das nochmal in Erinnerung zu rufen) war zu diesem Zeitpunkt ein alter Hut. Auch "heiß" war der Pentium 4 nur in technischer Hinsicht, am Markt stellte er (bis er die Abwärmeakzeptanzgrenzen der Kunden erreichte) nach dem Williamette-Strauchler eine geradlinige Fortsetzung der vorherigen Produktpolitik dar. Das schließt RD-RAM mit ein, der weder eine Intel-Entwicklung noch neu war. RAMBUS hätte die Technik auch an jeden anderen lizensiert und Intel bevorzugte sie beim Pentium 4 vermutlich nur deswegen, weil man schon beim Pentium III damit Erfahrung gesammelt hatte, als DDR noch nicht verfügbar war.


Was in euren Listen übrigens komplett fehlt:
Jaguar. Ohne die Konsolendeals wäre AMD heute vermutlich nicht mehr existent. Dagegen ist die Eroberung des High-End-Gaming-Desktop durch Zen2 lächerlich unbedeutend (in allen anderen stationären Bereichen hat Zen 1 bereits mitgemischt), auch wenn die Effizienzverbesserungen die eigene Position im Server-Bereich noch einmal spürbar verbessert haben.
 
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AW: Ryzen 4000 Mobile: Tester überschlagen sich mit Lob - "Keine Chance für Intel"

K7 und vor allem Thunderbird waren die ersten AMD-CPUs, die sich nicht nur über den Preis, sondern auch über die absolute Leistung verkaufen konnten. Das hat den Hersteller aus der kurz zuvor noch etwas breiteren Masse der Billigheimer zu einer vollwertigen Intel-Konkurrenz aufgewertet, auch wenn die Marktanteile aus einem richtig tiefen Keller kommend nicht in gigantische Höhen geklettert sind.

Sledge- oder gar Clawhammer würde ich dagegen als symbolischen Punktsieg werden: Dank einer Microsoft-Entscheidung konnte AMD erstmalig (und letztmalig) eine eigene Befehlsatzerweiterung platzieren. Der Leistungsabstand zu Intel war aber nur in Spielen ansehnlich. In Anwendungen und Multimedia lag man teilweise sogar hinten, in der subjektiven Arbeitsplatzperformance mangels Dual-Threading sogar deutlich. Der ganz große Wurf war erst Windsor und brachte AMD unter anderem das Ende des Intel-Dell-Exklusivdeals ein. Renoir darf man aber durchaus auch in dieser Liga nennen, denn er hat das Potenzial AMD erstmals auf breite Front in den mobilen Markt eindringen zu lassen. Und der macht immerhin rund 50 Prozent der privaten PCs aus. Verglichen mit Matisse ist er so das wichtigere Produkt, wenn er sich durchsetzen kann.






Bei allen AMD-Prozessoren des letzten Jahrtausends muss man Bedeutung für AMD und für den Markt gegeneinander abwiegen. Aus Sicht von Intel konnte man jeweils nur lächerlich kleine Marktanteile gewinnen, aber für AMD bedeuteten 1-2 Prozent mehr damals Welten, die überhaupt erst weitere Investitionen ermöglichten und für sparsame Anwender waren die Chips auch nicht ohne Bedeutung. Das gilt nicht nur für den 8086er Klon, sondern auch für die folgenden 286, 386 und vor allem die hochtaktetenden 486-Derivate, mit denen AMD sich eine kleine Nische in der Lücke zwischen Intel-486 und Pentium schaffen konnte. Auch K6-II und -III waren aus Sicht der Firma alles andere als unwichtig, hatte man mit der Fortführung des Sockel 7 doch erstmals eine praktisch eigene Plattform am Markt. (Der K7 brachte dem gegenüber noch einen mäßig erfolgreichen Chipsatz, aber kaum mehr "eigenen Slot": Der FSB war von Alpha eingekauft und der Slot A ist elektromechanisch ein um 180° gedrehter Slot 1 von Intel. Wenn ich mich richtig erinnere, passen die Prozessoren ohne Gehäuse sogar in die jeweilige andere Plattform, auch wenn man tunlichst nicht den Strom anschalten sollte.)



Ich glaube, hier liegen mehrere Missverständnisse vor. AMD hatte Intel bereits mit Athlon und Athlon XP Marktanteile abgenommen. Intel war erst ein halbes Jahr vor dem Atlon-64-Launch mit Northwood C wieder auf einen leicht aufsteigenden Ast gekommen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber keine besonderen Marketing-Maßnahmen unternommen. Die extrem erfolgreiche Intel-inside-Kampagne lief bereits seit Anfang der 90er und auch die Bezuschussung von Intel-Konkkurenz-freiem-Werbematerial, die AMD-Produkte aus dem überregionalen Angebot deutsche Elektronik-Franchises raushielt (aber nicht aus dem lokalen, nur um das nochmal in Erinnerung zu rufen) war zu diesem Zeitpunkt ein alter Hut. Auch "heiß" war der Pentium 4 nur in technischer Hinsicht, am Markt stellte er (bis er die Abwärmeakzeptanzgrenzen der Kunden erreichte) nach dem Williamette-Strauchler eine geradlinige Fortsetzung der vorherigen Produktpolitik dar. Das schließt RD-RAM mit ein, der weder eine Intel-Entwicklung noch neu war. RAMBUS hätte die Technik auch an jeden anderen lizensiert und Intel bevorzugte sie beim Pentium 4 vermutlich nur deswegen, weil man schon beim Pentium III damit Erfahrung gesammelt hatte, als DDR noch nicht verfügbar war.


Was in euren Listen übrigens komplett fehlt:
Jaguar. Ohne die Konsolendeals wäre AMD heute vermutlich nicht mehr existent. Dagegen ist die Eroberung des High-End-Gaming-Desktop durch Zen2 lächerlich unbedeutend (in allen anderen stationären Bereichen hat Zen 1 bereits mitgemischt), auch wenn die Effizienzverbesserungen die eigene Position im Server-Bereich noch einmal spürbar verbessert haben.

Zum K7 will ich dir nicht widersprechen

Bei "Hammer" wird es dann für mich ein wenig zu detailliert. Ich hab versucht die grundlegende Struktur zu betrachten, also A64 also solche, sowohl mit Clawhammer als auch Windsor usw. Dies sind ja immer nur Detailverbesserungen gewesen, die sicherlich ihre Berechtigung hatten und wenn man in diese Auflösung wechselt hast du nicht ganz unrecht. Wobei ich mag mich irren, mit S939 und deren DualChannel war man doch auch sehr gut im Vergleich zu Intel unterwegs, auch in Anwendungen, wenn man es nicht mit dem sündhaft teurem RAMBUS vergleicht.
Geht man in die Auflösung ist aber sicher der X2 der wichtigere Teil des A64 Netzwerks.

Bzgl. RAMBUS kann ich mich dunkel daran erinnern, dass man damals einen "Semi-Exklusiv" Deal im Sinne der Intelmaschinerie abgeschlossen hat. Ich glaube AMD hätte es lizensieren können, hätte aber dann Lizenzgebühren an RAMBUS und indirekt auch an Intel zahlen müssen. Da RAMBUS die deutlich teurere Technik war und im Vergleich zu DDR auch nicht wirklich besser, hat AMD uns damals vermutlich allen den "Arsch" gerettet.

Jaguar war wirtschaftlich tatsächlich sehr sehr wichtig, aber irgendwie fehlte es der APU an allem um sie wichtig erscheinen zu lassen. Letzlich war sie nur durch den Konsolendeal ein BigDeal für AMD und hat ihre Existenz gesichert. Du hast nicht Unrecht, dass sie irgendwo auf die Liste gehört, aber irgendwas fehlt!:D

Zen2 sehe ich als soviel mehr als nur "Anschluss im High-End Gamingsektor", mit Zen2 hat man eine ordentliche Lücke aufgemacht und Intel in eben allen Bereichen abgehängt. Man hat durch Zen2 bessere Notebooks, bessere Workstations, bessere Desktops, bessere Server CPUs als der Konkurrent. Klar ist es nur eine Weiterentwicklung und der Erfolg dieser ist abhängig von TSMC die Intel endlich mal eine Technik voraus ist, aber dennoch ist bei den meisten erst seit Zen2 AMD wieder ein ernstzunehmender Gegner. Vorher (Zen und Zen+) war man zwar gleichauf und günstiger, aber man hat oft auf das vertraute gebaut und war in ganz vielen Fällen bereit mehr dafür zu zahlen (fahren ja auch immer noch Leute mit ihren ach so tollen und zuverlässigen VWs rum und kaufen sich ständig neue). Bei Zen2 bin ich mir ziemlich sicher, dass sich diese Meinug schon geändert hat und bei ganz vielen Menschen gerade ändert. Man muss sich nur mal Flyer anschauen, was sich in der Werbung schon geändert hat. Klar hat Intel immer noch mehr Anteil, aber wo es früher 10:0 in den Prospekten an Intel ging, steht es jetzt plötzlich 7:3. Daher sehe ich Zen2 als so unfassbar wichtig an. Man spricht nicht umsonst davon, dass 2020 das beste in AMDs Geschichte werden kann mit den höchsten Marktanteilen, Renoir ist da ein wichtiger Baustein (fällt bei mir aber unter Zen2), Epyc ist für mich ganz entscheidend (bis zum 4.Q rechne ich mit einem Wachstum um 100% zum Vorjahr, also irgendwo in den Bereich der zweistelligkeit), der Mobil Sektor kann in meinen Augen auch eine Verdoppelung schaffen (auf knapp 30%) und der Desktopbereich könnte auch in den Bereich 25% hineinwachsen. Overall würde man damit (die Statistiken verschweigen aber wohl die Konsolenchips) in Richtung 25% wandern, was für AMD noch nie annähernd möglich gewesen ist. Daher Zen2 für mich gaaanz wichtig.
 
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Der Ryzen ist eine gute CPU keine Frage , aber der Cinebench sagt leider überhaupt nichts über die Spiele Pervormance aus !

Und hier wird auch nicht erwähnt das Intel alte Cores im 14nm Verfahren gegen brandneue Amd,s in 7nm antritt , was schon fast Lichtjahre sind bei Stromverbrauch und Rechenleistung !

Dafür hält sich Intel sehr gut ;)

Intel wird bald auf 10nm und dann auch auf 7nm in ihren eigenen Fabs gehen , und sie müssten nicht mal ihre Architektur ändern um Amd klar zu schlagen :D

So gesehen wird Amd ein kleines Strohfeuer abrennen und dann wars das auch :schief:

So toll sehen die Benchmarks von Ice Lake 10nm dann aber doch nicht aus. Ähnliche Leistung wie der Vorgänger nur weniger Verbrauch. Dazu macht die 10nm Fertigung noch Probleme (News der letzten Monate) und die 7nm Fertigung kommt erst 2021. Das ist eine lange Zeit in der sich AMD Marktanteile sichern kann und natürlich auch weiter an Nachfolgern wie Zen3 arbeitet.
Dein Optimismus in allen Ehren ... ein kleines Strohfeuer ist das schon lange nicht mehr.
 
AW: Ryzen 4000 Mobile: Tester überschlagen sich mit Lob - "Keine Chance für Intel"

Klar hat man das alles mit Zen 2. Aber man hatte auch schon mit Zen 1 in vielen Fällen bessere Workstations, bessere Server und bessere nicht-Gaming-Desktops. Was bislang fehlte waren gute Notebook-CPUs und genau die kommen erst jetzt mit Renoir, sie kamen nicht mit Matisse und Rome. Die beiden haben nur die Effizienzlücke gegenüber Intel geschlossen, was im Desktopmarkt aber kaum von Bedeutung ist, und das Gaming-Segment gesichert. Mit den Marktzahlen wäre ich dennoch vorsichtig, denn viele große Firmen schließen langfristige Verträge ab und es gibt einen gewissen Konservatismus bei den Einkäufern. Außerdem hat Intel mit den Preissenkungen bei Cascade Lake bereits klar gestellt, dass sie Marktanteile deutlich unter 80 Prozent nicht akzeptieren. Wenn Corona den Absatz insgesamt soweit drückt, dass Intel nicht mehr durch die Fertigungskapazitäten limitiert ist, könnte das in einen für AMD verdammt harten Preiskampf ausarten, wie es ihn zuletzt bei Conroe gab. (Mit gleichem Auslöser bei den Marktzahlen.)

Zu Vergangenheit: Als "Hammer" bezeichnet man für gewöhnlich nur die gleichnamige erste Generation, die Architektur lief von Anfang an unter K8 oder Athlon64. Entsprechend habe ich deine Aussagen falsch gedeutet. RD-RAM spielte zu diesem Zeitpunkt aber selbst bei Intel keine Rolle mehr, der letzte RD-MCH erschien anderthalb Jahre vor dem ersten Athlon 64 und trug den Kampf um den Arbeitsspeicher parallel zum Duell zwischen Northwood und Athlon XP aus. Letztlich wurde er durch Intels eigenes Unvermögen entschieden: Weil man im Einsteigersegment bei billigem SDR bleiben wollte, erreichten RD-DIMMs nie die für sinkenden Preise nötigen Stückzahlen, während VIA, SIS und Nvidia ihre Palette gannz auf DDR umstellten und mit (für Mainboard-Hersteller teurerem) Dual-Channel die gleiche Leistung in der Oberklasse bieten konnten. Das war meiner Meinung nach, neben der erst 15 Jahre später zutreffenden Grundannahme, dass Heimanwender deutlich über 100 W Stromverbrauch kaufen würden, einer der beiden grundsätzlichen Fehler Intels in der Netburst-Ära. Hätte man DDR beziehungsweise Konkkurenz allgemein ernst genommen, hätte man entweder schon viel früher auf DDR setzen oder aber RD ohne Preisaufschlag auf gleicher Front einführen müssen. Letzteres hätte AMDs-Chipsatzpartner zum Umplanen gezwungen, denn selbst eine Einsatz in 50 Prozent aller Intel-Systeme hätte damals den doppelten Umsatz auf Seiten der Speicherhersteller gegenüber 100 Prozent DDR-Marktanteil bei AMD bedeutet. So wäre Intel auch ganz ohne Exklusiv-Deals, einfach durch den Erfahrungsvorsprung in einem sich durchsetzenden Standard als Sieger vom Platz gegangen. Aber man war zu arrogant. (Genauso wie bei Fehler Nummer 2, der geringen Prioritär für Yamhill, obwohl man AMDs 64-Bit-Pläne gekannt haben muss.)
 
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Aber man hatte auch schon mit Zen 1 in vielen Fällen bessere Workstations, bessere Server und bessere nicht-Gaming-Desktops.

der letzte RD-MCH erschien anderthalb Jahre vor dem ersten Athlon 64 und trug den Kampf um den Arbeitsspeicher parallel zum Duell zwischen Northwood und Athlon XP aus. Letztlich wurde er durch Intels eigenes Unvermögen entschieden:

OK, zu ZEN1 muss ich gestehen, dass ich mich wahrscheinlich durch die Intel Konter habe blenden lassen. Du hast natürlich Recht, Zen1 war bei Erscheinen (deswegen hab ich auch einen) schon ein großer Wurf. Intel konnte halt noch recht schnell kontern und konnte sich mit der viel zitierten Schublade aus der Affäre ziehen. Dennoch hast du ein gutes Argument auf deiner Seite, der Unterschied war quasi von heute auf morgen aus der Welt geräumt und man könnte daher auch gut der Meinung sein, dass Zen der GameChanger war.

Zu Rambus muss ich gestehen, dass ich das dann echt völlig falsch im Kopf hatte. Aber von den Releasedaten her ist es richtig, dass A64 eigentlich gar nicht mehr gegen Rambus antrat! Wie man sich doch täuschen kann :lol:
 
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Ich bin auch nur Experte für die Ära, weil AMD mir mit dem Wechsel auf FSB 266 damals alle einfachen Aufrüstpfade versperrt hatte. Da ich als KT133-Opfer und ehemaliger 440BX-Nutzer sowie wenig Lust auf eine weitere Runde mit VIA hatte, verfolgte ich also ab dem Northwood B/i850E (letzte RAMBUS-Generation) sehr detailiert verfolgt, was sich im unangenehm teuren Intel-Lager tat. 2003 gab es da auf einmal DDR, wirklich gelungene, qualitativ auch dem Sockel754/940 überlegene Chipsätze und High-End-CPUs zu niedrigen Preisen (!) als die kaum verfügbaren Top-AthlonXP und die insbesondere mit Dual-Channel kaum bezahlbaren Athlon 64 (insbesondere mit Dual-Channel).

Ironie von der Geschichte: Ich stand damals nur unter Kaufzwang, weil der Pentium III so schlecht und der Thunderbird so gut waren. Hätte ich nicht Jahre vorher mein Slot-1-System zugunsten eines Athlon 1000 ausgemustert, sondern bis zum Thunderbird C durchgehalten, wäre ich sauber in die Aufrüstschiene XP => 64 reingerutscht.
 
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Noch stellen sie den Gamingking.
Schon lange nicht mehr auch wenn sich das Gerücht Wacker hält. Seit dem es Zen2 gibt, ist auch in Sachen Gaming AMD keinesfalls schlechter. Die nehmen sich schlicht nichts mehr. Je nach Game ist mal ein Intel und mal ein AMD schneller. Vor einige Monaten hieß es noch von dem einen oder anderen Intelianer, das Counterstrike dass wichtigste sei und selbst dort ist man mittlerweile weit unterlegen! Es spricht seit dem es Zen2 gibt absolut nichts mehr für einen Intel und Zen2+ wird den Vorsprung nochmals weiter ausbauen. Und machen wir uns nichts vor. Wir Gamer sind vollkommen Irrelevant und sind nur eine geringe Prozentzahl der Käufer.

https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106/Tests/Rangliste-Bestenliste-1143392/
 

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Scheint tolle Hardware zu sein .. wurde Linux bereits darauf getestet?
 
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1. AMD läuft mit der angegeben TDP, solltest dich informieren was TDP vom Begriff her heutzutage aussagt. Intel boostet selber ja auch einen gewissen Wert höher sofern die Parameter es zulassen also wohl patt an der Stelle.

2. Artikel auch gelesen? Da steht sogar ein entsprechendes Ergebnis. Bei gleicher TDP war der Ryzen 50% schneller.
Wie kann man die TDP zweier Hersteller miteinander vergleichen, die TDP unterschiedlich definieren? Was soll das bringen?
 
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Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Ryzen 4000 Mobile: Tester überschlagen sich mit Lob - "Keine Chance für Intel"
Wir haben jetzt auch zwei Laptops auf die Schnelle verglichen, einmal mit Ryzen 9 4900H und dagegen einen i9-9880H. Um die Effizienz mit geringer Leistung zu testen, haben wir beide auf 10W Powerlimit begrenzt. Dann zeigen sich die wirklichen Unterschiede von 7nm zu 14nm und es ist absolut verblüffend, wie die AMD CPU Kreise um den Intel dreht. Die Werte sind noch nicht ganz stabil, sobald ich sie habe, werde ich sie konkret nennen. Aber es geht in Richtung dreifache Leistung.

Nachtrag: Die Messungen waren ungenau, dreifach ist übertrieben, trotzdem spielt der AMD Chip gerade bei geringer Leistung seine Stärken aus.
 
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