Russland

Musst du aber ansonsten wärs Realitätsverweigerung. Inwiefern willst du hier das Völkerrecht als gültig erhalten sofern Russland sich daran nie hielt und die Ukraine sich darauf nie berufen konnte ??? Ist Scheinsouverenität denn mit dem Völkerrecht etwa vereinbar ? Fake sagt man doch dazu.
Es ist eine Sache, dass Russland unter Putin die Souveränität nicht anerkennt. Diese Ansicht ist mit dem Völkerrecht nicht vereinbar, was ja auch immer wieder von vielen Politikern geäußert worden ist. Aber es ist etwas vollkommen anderes, würde niemand den völlkerrechtlichen Status der Ukraine anerkennen. Die Ukraine kann sich darauf berufen und das tut sie auch. Die Geschichte wäre vollkommen anders verlaufen und das habe dir im letzten Beitrag ausführlich erklärt.

Wenn du den Ukrainern verklickern würdest sie seien vor dem Krieg ein freies Land würdens ie dich am liebsten vierteilen, darauf will ich hinaus, das Völkerrecht war für sie hier nicht geltend.
Ich habe nie behauptet, die Ukraine sei ein freies Land. Und wenn ich Ukrainer*innen gegenüber behauptete, die Ukraine sei völkerrechtlich aber nicht faktisch souverän, würde man mich nicht vierteilen wollen, sondern mir beipflichten und sagen, dass deswegen der 24. August ein Nationalfeiertag sei. Jedenfalls würde dies wohl Bozhena Kozakevych tun.
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Es ist eine Sache, dass Russland unter Putin die Souveränität nicht anerkennt. Diese Ansicht ist mit dem Völkerrecht nicht vereinbar, was ja auch immer wieder von vielen Politikern geäußert worden ist.
Und was bringt das den Ukrainern ?

Die Ukraine kann sich darauf berufen und das tut sie auch. Die Geschichte wäre vollkommen anders verlaufen und das habe dir im letzten Beitrag ausführlich erklärt.
Inwiefern kann sie sich darauf berufen ? Gesonderte Waffenhilfen, die Hinderung des Sieges über die russische Armee auf eigenem Boden, sie sind Spielball zwischen Interessen, wo siehst du hier das Völkerrecht angewandt ? Ein deutscher Botschafter der direkt zu Kriegsbeginn zur sofortigen Kapitulation mahnte, 5000 Helme..

Was bringt ihnen das Völkerrecht ??? Das ist Fake meine Güte.. eine ideologische Blase aus der alten Welt. Politische Interessen haben immer Vorrag, jeder tretet das Völkerrecht.. für mich nur ne Ideologie.
 
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Russland muss das Vertrauen wieder herstellen, indem sie die Truppen wieder herstellen und die Grenzen von vor 2014 wieder herstellen.
An dem Tag an dem du Aussagen nicht aus dem Zusammenhang reißt und dann hanebüchen kommentierst. An dem Tag mach ich mir einen Sekt auf. :-)
Idealerweise ist die Wiederherstellung der Grenzen von 2014 mit einer unabhängigen Ukraine das langfristige Ziel.
Du möchtest das halt mit Krieg erreichen, andere mit Völkerverständigung und mehr diplomatischen Mitteln und solange die nicht einmal annähernd ausgeschöpft wurden und es ernsthaft versucht wurde, werde ich dabei bleiben. ;)

Und weil wir ja alle denken, dass Russland, nachdem sie sich in der Ukraine eine blutige Nase geholt haben, auch noch gleich die NATO angreifen, nehmen wir ganz viel Geld auf und sorgen damit auch für eine weitere Eskalation.
Wir vertrauen alle auf Boris, der Putin mit Hitler vergleicht. Der ist vertrauenswürdig.
 
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Die 5 Fragen habe ich ja schon im letzten Posting mit entsprechender Quelle beantwortet.
Du kannst dir das Gespräch anhören, dann weißt du wo ich stehe, sollte es dich interessieren.
Na, das Gespräch habe ich mir doch offensichtlich angehört. Und die 5 Fragen werden im Gespräch seitens Varwick eben nicht besonders gut beantwortet. Insbesondere Frage 2 (Zeigte sich Russland aus guten Gründen durch die NATO bedroht?) wurde nur sehr dünn durch Varwick beantwortet: er behauptet nämlich selber, die NATO habe Russland nicht bedroht - auch nicht im Kosovo oder in Lybien - und zeige auch keine solche Intention, sondern er umschreibt nur eine mögliche zukünftige Bedrohungslage, die sich eines Tage ergeben könnte. Und mit Verlaub: die durch Putin geäußerten Kriegsgründe beziehen sich auf eine Bedrohung durch die NATO.
Erhard Bühler verweist auf andere Kriegsgründe: die Russen wissen auch, dass es keine Bedrohung durch die NATO gegeben hat. Das durch Russland wahrgenommene "demokratische Virus" sei der eigentliche Kriegsgrund. Ich verweise hier auf den Putinismus. Mit Blick auf Putins Vorliebe für das Russki Mir und das Kiewer Rus werden aus diesen ideologischen nunmal auch emotionale Kriegsgründe.

Es bringt also nicht viel, Russland hinsichtlich der ausgerufenen Kriegsziele diplomatisch beizupflichten, weil dies der Ukraine nicht hilft, tatsächlich unabhängig zu werden, sondern vielmehr schadet.
  • Eine Löung, "mit der auch Russland leben kann" (Varwick) ist meiner Ansicht nach: die Ukraine und Belarus und Russland bleiben politisch, kulturell und wirtschaftlich miteinander verbunden, wodurch die jeweilige Selbstidentifikation mit dem Kiewer Rus nicht verletzt wird; und die Ukraine wird demilitarisiert, damit sie nicht mehr die Schlagkraft hat, sich gegen russischen Einfluss zu wehren.
  • Eine Lösung, mit der die Ukraine leben will ist: die Ukraine ist politisch, kulturell und wirtschaftlich weitgehend unabhängig von Russland.
Diese Lösungen sind miteinander inkompatibel. Eine politische Lösung, mit der die Ukraine leben will, wurde insbesondere seitens Russlands nicht akzeptiert, weswegen die ukrainischen Versuche, sich von Russland zu emanzipieren, zunächst hybrid und seit 2014 militärisch bekämpft werden. Putin würde getrieben durch Trennungsschmerz die Ukraine eher zerstören, als das Territorium des Kiewer Rus politisch, kulturell und wirtschaftlich zu verlieren.

Letztlich ist Varwicks Position nicht konsistent, daher frage ich, ob und wie du eine Konsistenz formulieren kannst. Denn die Frage ist, ob sich eine neutrale Ukraine von Russland emanzipieren könnte, oder auch, ob die Ukraine zwangsläufig eben nicht neutral sein kann, weil sie auf die Unterstützung anderer Staaten angewiesen ist, um sich von Russland trennen zu können.

Entweder, wir respektieren die russischen Interessen oder wir respektieren die ukrainischen Interessen. Eine Kompatabiltät, wie sie Varwick beschreibt, sehe ich nicht.
 
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An dem Tag an dem du Aussagen nicht aus dem Zusammenhang reißt und dann hanebüchen kommentierst. An dem Tag mach ich mir einen Sekt auf. :-)
Wir warten auf den Tag an dem deines Gleichen die Märchenwelt verlässt um in der Realität des 21. Jahrhunderts anzukommen. Unser alter Freund hier hat dir so Einiges voraus..

Idealerweise ist die Wiederherstellung der Grenzen von 2014 mit einer unabhängigen Ukraine das langfristige Ziel.
Du möchtest das halt mit Krieg erreichen, andere mit Völkerverständigung und mehr diplomatischen Mitteln und solange die nicht einmal annähernd ausgeschöpft wurden und es ernsthaft versucht wurde, werde ich dabei bleiben. ;)
Mit anderen Worten soll sich der Kontinent den imperialistischen Wünschen wie aus sdem 18 Jahrhundert von einem durchschnittsintelligentem Despoten fügen, weil... ja warum eigentlich ?
Und weil wir ja alle denken, dass Russland, nachdem sie sich in der Ukraine eine blutige Nase geholt haben, auch noch gleich die NATO angreifen, nehmen wir ganz viel Geld auf und sorgen damit auch für eine weitere Eskalation.
Wir vertrauen alle auf Boris, der Putin mit Hitler vergleicht. Der ist vertrauenswürdig.
Klar die rüsten gerade für einen noch größeren Krieg weil sie Frieden wollen, macht ja total Sinn was du sagst. Die größte Bedrohung des europ Konntinents macht sich kriegsbereit aber genau jetzt sollten wir nichts tuen, weil Bob das sagt. Was wär die Welt nur ohne unseren Bob..

Heute ist Donnerstag, so viel ich weiß EU Kriesentreffen ? Macron will zusammen mit den Briten sein Gesuch Willige zur Sicherung der Ukraine zu finden weiter vorantreiben, ebenso die Stationierung von Atombomben in Polen. Genau diese Sprache wird Europa jetzt sprechen, gewöhn dich dran.
 
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Und weil wir ja alle denken, dass Russland, nachdem sie sich in der Ukraine eine blutige Nase geholt haben, auch noch gleich die NATO angreifen
Ich höre Richard Precht in deinen Worten. Dieser unterscheidet dabei aber nicht zwischen einer NATO mit und einer NATO ohne die USA. Auch geht man nicht davon aus, dass sich Russland jetztoder in Kürze, sondern erst nach einer mehrjährigen Erholungsphase entscheiden könnte, das Baltikum in einen militärischen Konflikt zu ziehen. Und so ganz an den Haaren herbeigezogen ist das ja nun auch nicht, wie man bereits vor einem Jahr feststellen musste:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/russland-imperium-baltikum-ukraine-krieg-100.html
 
Ich höre Richard Precht in deinen Worten. Dieser unterscheidet dabei aber nicht zwischen einer NATO mit und einer NATO ohne die USA. Auch geht man nicht davon aus, dass sich Russland jetztoder in Kürze, sondern erst nach einer mehrjährigen Erholungsphase entscheiden könnte, das Baltikum in einen militärischen Konflikt zu ziehen. Und so ganz an den Haaren herbeigezogen ist das ja nun auch nicht, wie man bereits vor einem Jahr feststellen musste:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/ausland/russland-imperium-baltikum-ukraine-krieg-100.html
Im Herbst plant Putin eine Militärübung an der Suwalki Lücke, ein Großangriff auf einen NATO Staat ist natürlich unreal aber braucht es den um die NATO zu brechen ? Was wenn eine russ Panzerkollone in Litauen rein fährt, wie würden denn die Reaktion der dortigen stationierten Truppen denn ausfallen ? Es wird ein Nadelstich, auf den wir bereit sein müssen. Mehr Waffen, mehr Truppen, oder eine eigenst angelegte zeitgleiche Übung am besten.
 
Insbesondere Frage 2 (Zeigte sich Russland aus guten Gründen durch die NATO bedroht?) wurde nur sehr dünn durch Varwick beantwortet: er behauptet nämlich selber, die NATO habe Russland nicht bedroht - auch nicht im Kosovo oder in Lybien - und zeige auch keine solche Intention, sondern er umschreibt nur eine mögliche zukünftige Bedrohungslage, die sich eiens Tage ergeben könnte.
Genau, eine mögliche Bedrohungslage, die durch die schlechten Beziehungen zu Russland im Raum steht.
Das Heraustrennen des russischen Einflusses in Syrien, das Heraustrennen des russischen Einflusses in der Ukraine durch den Putsch, das telefonische Auskartern der Übergangsregierung, die Gelder, die CIA Stützpunkte an der russischen Grenze, die eingesetze US Doppelstaatlerin als Finanzministerin usw. auf dieser Ebene kann man ganz viel nennen und belegen. Eine direkte Bedrohungslage, dass die NATO sagt, komm wir greifen Russland an, gibt es nicht, das war aber nie meine Aussage.

Was es natürlich gibt, sind die Bestrebungen den russischen Einfluss zurückzudrängen. Ich habe nie gesagt, dass Russland davor stand von der NATO oder eines Nato Landes angegriffen zu werden. Aber das ist das was du mir eben unterschieben möchtest um argumentativ einhaken zu können und dich den üblichen Schubladen zu bedienen.
Und mit Verlaub: die durch Putin geäußerten Kriegsgründe beziehen sich auf eine Bedrohung durch die NATO.
Erhard Bühler verweist auf andere Kriegsgründe: die Russen wissen auch, dass es keine Bedrohung durch die NATO gegeben hat.
Es könnte sich aber zukünftig eine Bedrohungslage ergeben, etwa durch die aufgeheizte Stimmung zwischen Ukraine und Russland. Durch angedrohte Spracheinschränkungen, durch eine wie auch immer geartete Unterdrückung von russischer Bevölkerung innerhalb der Ukraine und dann womöglich ein Grenzkonflikt mit einem Nato Staat, in dem Falle die Ukraine. Das ist alles spekulativ aber möglich auch bei den schlechten Beziehungen zwischen NATO und Russland
Das durch Russland wahrgenommene "demokratische Virus" sei der eigentliche Kriegsgrund. Ich verweise hier auf den Putinismus. Mit Blick auf Putins Vorliebe für das Russki Mir und das Kiewer Rus werden aus diesen ideologischen nunmal auch emotionale Kriegsgründe.
Ja, das ist auch mit ein Grund. Putin sieht was in Syrien passiert ist. Ein Diktator wurde mit Halsbabschneidern, "Rebellen", US-Hilfen, EU-Sanktionen und der "Freunde Syriens" mit in Kaufnahme der völligen Zerstörung des Landes aus dem Amt gejagt, das fürchtet wohl auch Putin.
Es bringt also nicht viel, Russland hinsichtlich der ausgerufenen Kriegsziele diplomatisch beizupflichten...
Ich pflichte dem nicht bei, nur Fakten sind Fakten, egal auf welcher Seite man steht. Und wenn jemand prominent sagt "das gabs nie", dann muss man dem widersprechen.
Diese Lösungen sind miteinander inkompatibel.
Die inkompatible Lösung haben wir jetzt, Krieg.
Eine politische Lösung, mit der die Ukraine leben will, wurde insbesondere seitens Russlands nicht akzeptiert, weswegen die ukrainischen Versuche, sich von Russland zu emanzipieren, zunächst hybrid und seit 2014 militärisch bekämpft werden.
Nein, wurde wenn überhaupt von beiden Seiten 2014 nicht akzeptiert.Aber ich werde das nicht wieder hochkochen. Einfach auf das zurückgehen was zum Kriegsbeginn 2022 verhandelt wurde. Das wäre eine gangbare Lösung für die Ukraine gewesen, allemal besser als die aktuelle.
Aber man hat geglaubt man könne Russland aus der Ostukraine und der Krim verscheuchen, das ist nicht aufgegangen.
Putin würde getrieben durch Trennungsschmerz die Ukraine eher zerstören, als das Territorium des Kiewer Rus politisch, kulturell und wirtschaftlich zu verlieren.
Auch. Dass das zu Verwerfung führt, liegt aber nicht alleine an Putins Gefühlen, sondern wäre auch mit einem anderen Präsidenten so gewesen.
Letztlich ist Varwicks Position nicht konsistent, daher frage ich, ob und wie du eine Konsistenz formulieren kannst.
Ich finde diese äußerst konsistent. Insofern kann ich sie nicht so umformulieren, damit sie mit deiner Meinung konsistent ist.
Denn die Frage ist, ob sich eine neutrale Ukraine von Russland emanzipieren könnte, oder auch, ob die Ukraine zwangsläufig eben nicht neutral sein kann, weil sie auf die Unterstützung anderer Staaten angewiesen ist, um sich von Russland trennen zu können.
Das ist ja das Problem und das wird nur mit einer neutralen Ukraine, was militärische Fragen angeht (ohne NATO) mittelffristig zu lösen sein. Es sei denn man will den Krieg nochmal 10 Jahre so weiterlaufen lassen. Russland wird von seiner Sichtweise nicht abrücken. Keine NATO in der Ukraine, also gibt man denen das und nimmt die Ukraine im Gegenzug in die EU auf. Das wäre vorerst ein Kompromiss und dieses elende Risiko einer Ausweitung des Konflikts zu minimieren.

Wenn es dafür einen Schaumschläger wie Trump braucht, dann ist das halt so.
 
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Der hat völlig recht. Putin ist ein Faschist, der Imperialismus anstrebt.
Despot, Auftragsmörder, EX KGB Agent, auch wenn ohne großen Verdienst. Ach ja und ein Mafioso, zumindest sehr stark vernetzt mit einer der größten Mafien Russlands nach Ermittlungen spanischer und brittischer Behörden. Diktator, der Vergleich zu Hitler ist legitim der hat ja auch ganze Länder zerstören wollen. Aber Hitler hatte zumindest militärische Siege und eine sehr gut organisierte Armee, davon kann Putin nur träumen..
 
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So was kann halt passieren wenn man grundlos in andere Länder einmarschiert.
Pistorius vergleicht Putin mit Hitler und die Menschen denen der zig millionenfachen Verlust ihrer Angehörigen aus dem zweiten Weltkrieg noch in den Knochen steckt bekommen das dann mit und stehen dann noch fester hinter Putin. Der Boris ist wirklich ein sehr schlauer und intelligenter Mensch. :-)

Was wirklich politisch interessant gewesen wäre, wenn Bush damals vom deutschen Verteidigungsminister als Hitler bezeichnet worden wäre, als er bewusst mit Lügen den Irak angegriffen hat.

Historiker einig: Putin ist nicht der neue Hitler​


Unter Historikern herrscht Einigkeit darüber, dass eine Gleichsetzung von Putin und Hitler absolut unzulässig ist. Hitler war der Hauptverantwortliche für das in seiner radikalen Verdichtung und zielstrebigen Organisation beispiellose Menschheitsverbrechen der Shoah. Sechs Millionen europäische Juden wurden binnen drei Jahren ermordet. Zudem hat Hitler den Zweiten Weltkrieg mit mindestens 60 Millionen Toten vom Zaun gebrochen. Das sind völlig andere Dimensionen als alle Verbrechen, die Putin zur Last gelegt werden mögen.
Solche Aussagen von Pistorius tragen nur zu einer weitern Abkopplung Russlands bei und sind strategisch dumm.
 
Pistorius vergleicht Putin mit Hitler und die Menschen denen der zig millionenfachen Verlust ihrer Angehörigen aus dem zweiten Weltkrieg noch in den Knochen steckt bekommen das dann mit und stehen dann noch fester hinter Putin. Der Boris ist wirklich ein sehr schlauer und intelligenter Mensch. :-)
Die Propaganda der Russen wirkt auch außerhalb Russlands.
 
Ich habe nie gesagt, dass Russland davor stand von der NATO oder eines Nato Landes angegriffen zu werden. Aber das ist das was du mir eben unterschieben möchtest um argumentativ einhaken zu können und dich den üblichen Schubladen zu bedienen.
Nein, das möchte ich dir nicht unterschieben. Du hast dich allgemein bei Varwick positioniert, welcher diese Position doch selber ablehnt. Ich gehe also unter Vorbehalt davon aus, dass auch du diese Position ablehnst. Wo habe ich denn gegenteiliges geschrieben?

Das Heraustrennen des russischen Einflusses in Syrien, das Heraustrennen des russischen Einflusses in der Ukraine durch den Putsch, das telefonische Auskartern der Übergangsregierung, die Gelder, die CIA Stützpunkte an der russischen Grenze, die eingesetze US Doppelstaatlerin als Finanzministerin usw. auf dieser Ebene kann man ganz viel nennen und belegen.
Meines Wissens haben sich Institutionen insbesondere der USA nach 2014 in der Ukraine aktiv gegen Russland engagiert. Vorher war es deutlich ruhiger, aber ich mag mich irren. Es ist müßig, die geheimdienstlichen Aktivitäten der Ukraine, USA und Russlands der letzten 3 Jahrzehnte aufzurollen, nicht wahr?

Das ist ja das Problem und das wird nur mit einer neutralen Ukraine, was militärische Fragen angeht (ohne NATO) mittelffristig zu lösen sein. Es sei denn man will den Krieg nochmal 10 Jahre so weiterlaufen lassen. Russland wird von seiner Sichtweise nicht abrücken. Keine NATO in der Ukraine, also gibt man denen das und nimmt die Ukraine im Gegenzug in die EU auf. Das wäre vorerst ein Kompromiss und dieses elende Risiko einer Ausweitung des Konflikts zu minimieren.
Ja, das ist eindeutig ein Knackpunkt. "Russland wird von seiner Sichtweise nicht abrücken." Allerdings denke ich nicht, dass sich diese Sichtweise nur auf die NATO bezieht, sondern auch auf die Zukunft der Ukraine im Allgemeinen (Stichwort: Demilitarisierung). Bei der Verhandlungssache "NATO-Beitritt" könnte man Russland unter Umständen entgegenkommen, aber was Putin weiterhin mit der wehrlosen Ukraine vorhat, ist für die Ukraine nicht akzeptabel. Putin will weiterhin Kontrolle über die Ukraine, daher stemmt er sich gegen den NATO-Beitritt und verlangt die Demilitarisierung der Ukraine.

Die Sichtweise der Ukraine (Unabhängigkeit) und die Sichtweise Russlands (Abhängigkeit) sind inkompatibel - diplomatische Ansätze, welche das Problem nicht anerkennen, sind nunmal inkonsistent. Diese Inkompatibilität überwinden auch die gegenwärtigen diplomatischen Bemühungen der USA nicht, weil die Frage, wie der Ukraine zukünftig eine faktische Souveränität ermöglicht werden soll, für die USA unter Trump egal ist und durch die Verhandlungen nicht geklärt werden wird. Und genau das wird in den nächsten 10 Jahren ein großes Problem für die Ukraine und für Europa.

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Zum Thema Sicherheitsinteressen Europas:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/russland-bedrohung-nato-100.html
 
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