Rise of the Tomb Raider: Release-Zeitraum für PC- und PS4-Version bekannt gegeben

AW: Rise of the Tomb Raider: Release-Zeitraum für PC- und PS4-Version bekannt gegeben

Von der Stoy her war Tomb Raider 2013 nämlich leider auch nicht mehr als MEEEHHHH.

Das liest man doch ständig.
Heutzutage muss die Story ja fast schon over the top sein, damit es als "toll" durchgeht.

Ich fand die Story in TR2013 eigentlich ganz gut. Hatte zu Beginn auch was mystisches ala Lost.
Zumindest kann ich mich noch daran erinnern, was ich bei vielen anderen Spielen nicht sagen kann (worum ging´s in den ganzen AC Teilen nochmal^^).
 
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Die werden nix mehr am Spielprinzip ändern nur weil ihr in jedem Thread darüber rumraunzt wie wenig auch der Reboot gefallen hat.
Fakt ist, der Reboot hat sich besser verkauft als jedes andere Tomb Raider bisher.
Klar haben sie versprochen auf die COM zu hören, mehr Rätsel und Co einzubauen aber der Härtegrad & Co werden sicherlich gleich bleiben und das ist auch gut so.
Da ich kein Konsolenspieler bin kenn ich auch dieses Uncharted nicht mit dem es manche hier vergleichen. Wenn euch das besser gefällt dann spielt es doch und jammert nicht hier rum.
Ich freu mich jedenfalls auf Rise of the Tomb Raider :D

...und an die Leute die jammern weil es zu wenig herausfordernd ist.
Das ist ein AAA-Titel. Den SOLLEN so viele wie möglich spielen können, klar wird es da nicht den Schwierigkeitsgrad eines Dark Souls haben.
Das wird auch nie mit einem Assassins Creed oder einem GTA passieren also sucht euch lieber ein Spiel das darauf ausgelegt ist euch zu fordern und spielt nicht Mainstreamgames nur um euch dann drüber aufzuregen, dass es ja jeder Honk durchspielen kann.

Diese Art von Spiel soll in erster Linie unterhalten.
Zumindest war das bisweilen meine Auffassung.
 
Rise of the Tomb Raider: Release-Zeitraum für PC- und PS4-Version bekannt geg...

PS4 erst Ende 2016? Echt mieße Nummer von MS und Square.
Ich würds mir wenn überhaupt für PC holen. Aber das fällt wohl auch flach da ich so eine Geschäftspolitik nicht gut heißen kann.



Ernsthaft? Ich bin 28 Jahre alt und fand die lockeren Sprüche von Drake nicht pubertär.
Pubertär fand ich die Sprüche in Far Cry 3 von dem Typ den man spielt.
Aber gut sieht wohl jeder anders.

Oh ja, Far Cry war da auch ganz schlimm. Mich stört es einfach und witzig fand ich die Sprüche auch kein Stück. Das ganze " Oh oh oh oh oh, nein nein nein, verdammt, das war knapp, na warte, hahaha" und sonstige Laute andauernd gingen mir auch hart auf die Eier. Wirkte einfach aufgesetzt.
 
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Was diese Moralgeschichte und die Transformation von Lara Croft von einer unerfahrenen Studentin in eine mordene Killermaschine angeht, würde ich folgendes behaupten: Ich glaube soetwas klappt in Spielen nie, solange man nicht versucht, den Spieler ähnlich empfinden zu lassen bzw. eine ähnliche Entwicklung auf der Geistesebene durchzumachen lässt.
Es gibt einige Spiele, die gut mit den Erwartungshaltungen und Empfindungen des Spielers "spielen" (jedenfalls meiner Erfahrung nach) und den Spieler beeinflußen, bestimmte Handlungen von sich aus genauso machen zu wollen.

Tomb Raider hat das ganz und gar nicht geschafft. Dank des schönen Schwarz-Weiß-Denkens des Spiels hatte ich keine Probleme sofort zu sagen "das sind die bösen, die töte ich jetzt". Das Lara Croft da irgendwelche Skrupel hat, war nicht nachvollziehbar, jedenfalls in Anbetracht des Verhaltens der Bösen.

Was ich auch unschön fand, war das aufgesetzt wirkende Upgrade- und Auflevel-System. Hat meiner Meinung nach einfach nicht ins Spiel gepasst, auch wegen der Storylogik her nicht. Eine Archäologiestudentin kann, mithilfe von ein wenig generischen Treibgut und bestimmten Waffenteilen, eine Waffe so modifizieren, dass sie bei Verwendung gleicher Munition deutlich stärker ist? Ach bitte...

Ich finde Rätsel ja auch ganz nett, wenn ich sie denn löse :ugly: Ich erinnere mich mit grauen an das ein oder andere Spiel, wo ich Stundenlang rumgehüpft bin und keine Ahnung hatte, was ich überhaupt machen sollte. Irgendwann war ich entnervt, hab es gegoogelt und dann ging es nach dem drücken eines Schalters irgendwo in der hintersten Ecke unter Efeuranken versteckt weiter.
Ganz ehrlich, auf solche "Rätsel" kann ich echt getrost verzichten. Das ist für mich eher stupides Trial/Error bzw herumgesuche, ohne Unterhaltung. Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu kostbar.
Ich fand Tomb Raider 2013 einfach genial. Ganz entspannt einer nette Story folgen, die zudem Abwechslungsreich ist. Durchaus mal ab und zu mal tricky aber nie frustig. So muss das.

Ich fand, dass die Rätsel beim Reboot zu leicht oder zu wenig waren. Das man beim leichten und normalen Schwierigkeitsgrad auch noch über den Instinkt-Modus eigentlich sofort die Lösung sehen konnte, hat nicht wirklich geholfen.

Pubertär fand ich die Sprüche in Far Cry 3 von dem Typ den man spielt.
Aber gut sieht wohl jeder anders.

Ich fand Jason Brody aus Far Cry 3 auch sehr schlimm - ich glaube bei Far Cry 3 störten mich bei Story und Gameplay mehr Aspekte als bei Tomb Raider, dennoch war ich von Tomb Raider (wegen meiner höheren Erwartungen) stärker enttäuscht.

Far Cry 3 war einer der wenigen Shooter mit Fremdschämfaktor - dank Jason Brody.

Das liest man doch ständig.
Heutzutage muss die Story ja fast schon over the top sein, damit es als "toll" durchgeht.

Das würde ich nicht behaupten. Nur eben so absolut durchschaubar wie bei TR oder zusammenhanglos sollte ein gute Story nicht sein. Bei Tomb Raider war die Entwicklung so offensichtlich:
Ein Fremder taucht auf, der zwielichtig aussieht/spricht und sich für meine Studentenfreundin interessiert - oh Wunder, er hat sie entführt. Der arschige Archäologe läuft zu den Bösen über? Wer hätte das gedacht...
Der einzige asiatische Charakter könnte zur Reinkarnation der Göttin der Insel werden. Ach was!

Usw.

Es gab eigentlich nichts, was man nicht schon Meilen vorher erahnen konnte.
 
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Das würde ich nicht behaupten. Nur eben so absolut durchschaubar wie bei TR oder zusammenhanglos sollte ein gute Story nicht sein. Bei Tomb Raider war die Entwicklung so offensichtlich:
Ein Fremder taucht auf, der zwielichtig aussieht/spricht und sich für meine Studentenfreundin interessiert - oh Wunder, er hat sie entführt. Der arschige Archäologe läuft zu den Bösen über? Wer hätte das gedacht...
Der einzige asiatische Charakter könnte zur Reinkarnation der Göttin der Insel werden. Ach was!

Usw.

Es gab eigentlich nichts, was man nicht schon Meilen vorher erahnen konnte.

Als ob ich von einem Tomb Raider Spiel erwarte das es mich alle halbe Stunde storytechnisch vor den Kopf stößt, weil ich diese Kehrtwende jetzt NIE für möglich hielt.;)

Für ein Tomb Raider war die Story ziemlich gut.

Ich erwarte ja nicht von jedem Spiel eine Überstory wie in MGS.
 
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Für ein Tomb Raider war die Story ziemlich gut.
Naja. Erst "Ich kann nicht töten" und 2 Sekunden später mäht Sie 3 Wellen von Gegnern um...... .
Desweiteren ging mir nach 30min. ihr gewimmer auf den Keks.
Eine Charracter Entwicklung gibt es nicht. Ups doch von 0 auf 100 und das ohne Sinn ;).
 
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Das liest man doch ständig.
Heutzutage muss die Story ja fast schon over the top sein, damit es als "toll" durchgeht.
Naja, bei einem linearen und simplen Spiel wie Tomb Raider, das jetzt nicht gerade durch ausgefeiltes Gameplay punkten kann, ist die Story schon wichtig. Gerade bei der Sorte Spiel ist das wichtig, sei es bei Uncharted, The Last of Us, Tomb Raider und Assassin's Creed. Und bitte, die Story eines AC 2 oder AC 3 oder AC Revelations war viel besser als die von Tomb Raider. ;)


Was diese Moralgeschichte und die Transformation von Lara Croft von einer unerfahrenen Studentin in eine mordene Killermaschine angeht, würde ich folgendes behaupten: Ich glaube soetwas klappt in Spielen nie, solange man nicht versucht, den Spieler ähnlich empfinden zu lassen bzw. eine ähnliche Entwicklung auf der Geistesebene durchzumachen lässt.

Tomb Raider hat das ganz und gar nicht geschafft. Dank des schönen Schwarz-Weiß-Denkens des Spiels hatte ich keine Probleme sofort zu sagen "das sind die bösen, die töte ich jetzt". Das Lara Croft da irgendwelche Skrupel hat, war nicht nachvollziehbar, jedenfalls in Anbetracht des Verhaltens der Bösen.
Naja, gegen Selbstverteidigung spricht ja nichts. Aber imo ist es noch mal ein Unterschied, ob man sich gegen Leute verteidigt, die einen umbringen wollen, oder ob man Leute hinterrücks von hinten abmeuchelt (was einfach nur Mord ist...) und dafür von der Spielmechanik noch ausdrücklich belohnt wird. Ich weiß nicht, da bricht für mich einfach die Immersion zusammen, das passt nicht zusammen.
 
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In meine Augen war der Reboot von Tomb Raider eine runde Sache. Das Spiel hat Spaß gemacht und die Story ging in Ordnung. Technisch gab es auch nichts zu meckern. Schade, dass man auf die PC und PS4 Version des Nachfolgers so lange warten muss.
 
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Das Reboot war super! Und ich freue mich, dass der Nachfolger relativ schnell für den PC erscheint. Aber ich bin eh ein geduldiger Mensch ich hätte auch länger gewartet.
 
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Als ob ich von einem Tomb Raider Spiel erwarte das es mich alle halbe Stunde storytechnisch vor den Kopf stößt, weil ich diese Kehrtwende jetzt NIE für möglich hielt.;)

Es geht ja nicht nur um unerwartete Wendungen, sondern darum, dass das Reboot eine (mir zu durchschaubare) 0815-Story hat. Wenn man schon auf eine lineare Story setzt, dann bitte auf eine gute, die auch in sich schlüssig ist. Nicht nur die zu einfach dahingeschluderte "Entwicklung" von Lara ist nicht schlüssig, es gibt einfach viele und große Lücken in der Logik.
So ist man auf einer mythischen und nicht-katografierten Insel gelandet, wo man ohne Probleme gegen 1000 Inseleinwohner kämpfen muss, die alle Überlebende anderer Schiffsunglücke sind (wobei Mathias und seine Komplizen auch noch einen Großteil aller Schiffbrüchigen umbringt). Wie soll das gehen?
Genauso ist z.B. der Level in der Gegnerstadt absolut schlecht designt. Ich bin in einer gegnerischen Hüttenstadt, ballere laut um mich um 20 Gegner zu töten, dann gehe ich einmal um die Ecke und keiner hat was bemerkt? Das ist Spiel-Logik aus dem letzten Jahrtausend :ugly:

Für ein Tomb Raider war die Story ziemlich gut.

Ich fand die Story im Vergleich zu Tomb Raider Legend und Tomb Raider Underworld deutlich schlechter, da wusste man jedenfalls nicht die Motivationen von jedem Charakter nach einer halben Minute. Aber das ist wohl Geschmacksache.

Naja, bei einem linearen und simplen Spiel wie Tomb Raider, das jetzt nicht gerade durch ausgefeiltes Gameplay punkten kann, ist die Story schon wichtig. Gerade bei der Sorte Spiel ist das wichtig, sei es bei Uncharted, The Last of Us, Tomb Raider und Assassin's Creed. Und bitte, die Story eines AC 2 oder AC 3 oder AC Revelations war viel besser als die von Tomb Raider. ;)

Na ja, ich würde das anders sehen. Ich weiß, dass AC 2 in vielen Webforen als das beste Assassin's Creed gefeiert wird, für mich persönlich bedeutete dieses Spiel (sowohl von den Game-Design-Entscheidungen als auch von der Story) der Untergang von AC. Danach habe ich mir kein weiteres AC gekauft, obwohl ich Teil 1 dreimal innerhalb des ersten Monats durchgespielt hatte.

Ezio war mir nicht unbedingt sympatisch (Gelfrisur wie Bobby aus Twin Peaks, dazu wird er dem Spieler als Casanova eingeführt) und er verfolgt die ganze Zeit eine niedere Motivation, statt dem Creedo der Assassinen zu folgen. Aber darüber konnte ich hinwegsehen, bis dann das unerwartete Ende kam - ich gehe davon aus, dass die Story-Writer Zeitdruck hatten und sich aus Ideenlosigkeit vor dem Abgabetag zugedröhnt haben, anders kann ich mir das nicht erklären.
 
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Es geht ja nicht nur um unerwartete Wendungen, sondern darum, dass das Reboot eine (mir zu durchschaubare) 0815-Story hat. Wenn man schon auf eine lineare Story setzt, dann bitte auf eine gute, die auch in sich schlüssig ist. Nicht nur die zu einfach dahingeschluderte "Entwicklung" von Lara ist nicht schlüssig, es gibt einfach viele und große Lücken in der Logik.
So ist man auf einer mythischen und nicht-katografierten Insel gelandet, wo man ohne Probleme gegen 1000 Inseleinwohner kämpfen muss, die alle Überlebende anderer Schiffsunglücke sind (wobei Mathias und seine Komplizen auch noch einen Großteil aller Schiffbrüchigen umbringt). Wie soll das gehen?
Genauso ist z.B. der Level in der Gegnerstadt absolut schlecht designt. Ich bin in einer gegnerischen Hüttenstadt, ballere laut um mich um 20 Gegner zu töten, dann gehe ich einmal um die Ecke und keiner hat was bemerkt? Das ist Spiel-Logik aus dem letzten Jahrtausend :ugly:

Logisch das man gegen "viele" Gegner kämpft. Wäre ja auch irgendwie blöd wenn nach 20 besiegten Kontrahenten nichts mehr da wäre. Oder willst du dann jeden dieser ~20 Gegner so pompös präsentieren das jeder einzelne Kampf die Ausmaße eines Bosskampfs bereit hält?;)
Und Fehler in der Spiellogik gibt es doch überall, sind halt Spiele. Wieso mache ich in Spielen wie Mass Effect 3, Witcher 3 und Konsorten jede Menge Nebenaufgaben, obwohl wie am Beispiel von ME3 die Galaxy auf dem Spiel steht und die Zeit gegen mich arbeitet?
 
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Also wirklich, die Handlung ist bei weitem nicht perfekt, ABER das war sie auch bei den Vorgängern nicht. Die aller meisten Spiele können noch nicht mal B-Movie Niveau erreichen, aber das schaffte der Reboot alle mal.
Zum Thema verletzliche Lara.
Ich sage es mal so, wenn jeder dich oder deine Freunde töten will und du die Möglichkeit hast das zu verhindern, würdest du weiter rumheulen und sterben oder Kämpfen? Mag sein das ihre Verwandlung plötzlich war, nur bleibt einem in so einer Situation keine andere Wahl. Fressen oder gefressen werden.

Zum Thema kein richtiges Tomb Raider mehr.
Was soll ich großartig dazu sagen außer es ist ein Reboot. Wem der Richtungswechsel nicht schmeckt, kann ja weiter die alten Teile Spielen.
So wie ich das sehe handelte der erste Teil davon wie Lara von einer jungen "naiven" Frau über sich hinauswächst und lernt zu überleben. In den nächsten Teilen wird sie dann nicht mehr die "verletzliche" Lara sein, sondern eine erwachsenere abgehärtete Lara.
Charakterentwicklung ist immer gut.

Ich jedenfalls mochte den Reboot sehr und freu mich noch mehr auf den Nachfolger. Ein Jahr ist eine Lange Zeit und ich hoffe ich werde nicht gespoilert.
 
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Logisch das man gegen "viele" Gegner kämpft. Wäre ja auch irgendwie blöd wenn nach 20 besiegten Kontrahenten nichts mehr da wäre. Oder willst du dann jeden dieser ~20 Gegner so pompös präsentieren das jeder einzelne Kampf die Ausmaße eines Bosskampfs bereit hält?;)
Nein, das Grundproblem ist, dass man aus dem Spiel einen simplen 3rd Person Shooter gemacht hat in weiten Teilen ... Mainstreamkacke durch und durch, die dem Namen nicht im Mindesten gerecht wird. Ein Reboot heißt nicht, dass das neue Spiel plötzlich grundsätzlich ganz anders sein soll als die ursprüngliche Reihe. Das ist nur eine billige Ausbeutung eines Markennamens und das Ausnutzen der Erwartungen und Hoffnungen von alten Fans der Reihe... :ugly:

Und wäre es nicht glaubwürdiger und spannender gewesen, wenn Lara wirklich so schwach und verletzlich gemacht hätte, wie man das in den Cutscenes vermittelt hat? Wenn man nicht Extrapunkte für das reihenweise Meucheln von Gegnern bekommen hätte, sondern für das Verhindern, entdeckt zu werden? Selbstverteidigung ist eine Sache, wenn man direkt angegriffen wird. Da macht Ballern Sinn. Aber selbst dann ist Abhauen bzw. Untertauchen oftmals die bessere Alternative, wenn man "schwach" ist und der Gegner in der Überzahl ist. Aber darum gehts in Tomb Raider 2013 ja auch nicht. Es geht nur ums Geballer, weil das natürlich so schön Mainstream ist und auch einfach her vom Spieldesign. Anspruchslos und schnell hingeschludert. Im Endeffekt gibt es praktisch Null Spannung in Tomb Raider 2013. Die Gegner stellen keine Gefahr da, weil man selbst natürlich übermächtig ist, und die Story ist unglaublich vorhersehbar und langweilig. Die sehr wenigen Kletterpassagen und Physikrätsel sind auch absolut kein Problem.

Und Fehler in der Spiellogik gibt es doch überall, sind halt Spiele. Wieso mache ich in Spielen wie Mass Effect 3, Witcher 3 und Konsorten jede Menge Nebenaufgaben, obwohl wie am Beispiel von ME3 die Galaxy auf dem Spiel steht und die Zeit gegen mich arbeitet?
Der Vergleich mit TW3 macht wenig Sinn, gerade weil open world ja gearde NICHT für eine gute Story samt sauberem Pacing geeignet ist. Das ist ja gerade einer der Hauptkritikpunkte an Open World. Tomb Raider ist hingegen ein Spiel mit einer 100% linearen Vorgehensweise und Story.

Und in ME3 macht man überhaupt nicht viele Nebenaufgaben, die von der Mainstory losgelöst sind. Man sammelt vielmehr Kräfte für den letzten Angriff auf die Erde. Daher macht das von der Story her durchaus Sinn.
 
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Na ja, ich würde das anders sehen. Ich weiß, dass AC 2 in vielen Webforen als das beste Assassin's Creed gefeiert wird, für mich persönlich bedeutete dieses Spiel (sowohl von den Game-Design-Entscheidungen als auch von der Story) der Untergang von AC. Danach habe ich mir kein weiteres AC gekauft, obwohl ich Teil 1 dreimal innerhalb des ersten Monats durchgespielt hatte.

Ezio war mir nicht unbedingt sympatisch (Gelfrisur wie Bobby aus Twin Peaks, dazu wird er dem Spieler als Casanova eingeführt) und er verfolgt die ganze Zeit eine niedere Motivation, statt dem Creedo der Assassinen zu folgen. Aber darüber konnte ich hinwegsehen, bis dann das unerwartete Ende kam - ich gehe davon aus, dass die Story-Writer Zeitdruck hatten und sich aus Ideenlosigkeit vor dem Abgabetag zugedröhnt haben, anders kann ich mir das nicht erklären.
Klar, ist ja auch so *******, wenn Charaktere realistische Motivationen haben. (Im Gegensatz dazu hat z.B. Ms Croft in Tomb Raider 2013 überhaupt keine nachvollziehbare Motivation für ihr Handeln...). Und du magst ihn nicht, wegen seiner Frisur? Das ist doch lächerlich, mal ehrlich...

Und es mag dich überraschen: das Ende von AC2 ist nicht das Ende der Story. Ezios Story endet erst mit Revelations (also zwei Spiele später). Und was genau war dein Problem mit dem Ende von AC2??? Im Vergleich zu Tomb Raider ist selbst das eine Storyoffenbarung. Außerdem finde ich es ein wenig lächerlich, dass du hier über eine ganze Serie urteilst, von der du gerade mal zwei Teile gespielt hast. :ugly:
 
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Logisch das man gegen "viele" Gegner kämpft. Wäre ja auch irgendwie blöd wenn nach 20 besiegten Kontrahenten nichts mehr da wäre. Oder willst du dann jeden dieser ~20 Gegner so pompös präsentieren das jeder einzelne Kampf die Ausmaße eines Bosskampfs bereit hält?;)

Bei Tomb Raider ist man gestrandet auf einer Insel, die nicht kartografiert ist, somit ist die Spielwelt stark begrenzt. Das mal kurz 1000 böse Jungs (die nicht willigen werden von Mathias ja getötet) auf so eine Insel gelangen, sich dort einrichten und überleben können finde ich schon arg hergeholt. Der "gestrandet"-Aspekt wird dadurch total zerstört.

LUnd Fehler in der Spiellogik gibt es doch überall, sind halt Spiele. Wieso mache ich in Spielen wie Mass Effect 3, Witcher 3 und Konsorten jede Menge Nebenaufgaben, obwohl wie am Beispiel von ME3 die Galaxy auf dem Spiel steht und die Zeit gegen mich arbeitet?

Mass Effect 3 betrachte ich nicht als erstrebenswert, daher kein Kommentar. Bei Witcher 3 warte ich noch auf die Platinum/Enhanced Edition, da ich sowohl Witcher 1 und 2 als derartige besitze.


Klar, ist ja auch so *******, wenn Charaktere realistische Motivationen haben. (Im Gegensatz dazu hat z.B. Ms Croft in Tomb Raider 2013 überhaupt keine nachvollziehbare Motivation für ihr Handeln...). Und du magst ihn nicht, wegen seiner Frisur? Das ist doch lächerlich, mal ehrlich...

Du legst mir Worte in dem Mund, die nicht meine sind.

Die Frisur ist nur ein Beispiel, dass mir schnell in 's Auge sticht - eine Spielserie die damit Marketing macht, dass man besonderes Augenmerk auf den historischen Realismus setzt, sollte sich meiner Meinung nach nicht den Flop leisten dürfen, dem Hauptcharakter im Spätmittelalter einfach mal eine fette Gelfrisur zu verpassen.
Im Grunde genommen stimmt meiner Ansicht nach vieles nicht mit Ezio, er scheint ein absolutes Schoßkind des Glückes zu sein. Wenn man mal davon absieht, dass er wie der typische Quarterback und Girly-Schwarm diverser US-Teeny-Serien aussieht, ist er auch in absolut jedem anderen Lebensbereich vom Glück gesegnet. Kämpfen kann er nach enorm kurzer ingame-Zeit besser als es Altair nach einem jahrlangem Training konnte, er trifft per Zufall einen der wohl intelligentesten Erfinder seiner Zeit, der ohne jeden Hintergedanken Ezio mit Ausrüstung versorgt, er hat einen reichen Onkel, dem eine Villa und Grafschaft gehören, er trifft so ziemlich jeden Hauptcharakter per Zufall (wie z.B. Rosa) und bei den Frauen ist er auch sehr beliebt (dass sein Casanova-Verhalten im ersten Akt wahrscheinlich zur damaligen Zeit die gesellschaftliche Verachtung des Mädels bewirkt, ist ihm egal).
Der späte und ältere Ezio gefiel mir besser, aber der junge Ezio ist nichts als ein Charakter, der blindlinks von einer glücklichen Situation in die nächste stolpert, ohne auch irgendwas selber zu tun. Ezio ist zu einseitig designt um dem Spieler zu gefallen ("ich wünschte ich wäre so kuhl wie Ezio!!111einself"), für mich ist das unglaubwürdig.

Die Motivation ist nicht wirklich realistisch. Ich kann verstehen, dass Ezio sich rächen will und den Tod seines Vaters und Bruders wohl mit den Leben der verantwortlichen aufwiegen will - dass war 's dann aber auch. Das per Zufall der Böse auch gleichzeitig der Anführer der Bösen ist spielt der Story natürlich in die Hand. Aber wieso muss ich aber-hunderte von Lakaien und Stadtwachen töten, welche zum Teil gar nichts mit den Templer (die Ezio eigentlich scheißegal sind)? Wieso muss ich mich in politische Intrigien beteiligen, die mit dem Tode irgendwelcher Personen endet, die gar nicht am Tode von Ezios Vater und Bruder beteiligt waren?
Klar, man rächt einen Mord und gibt dabei vielleicht ein Tausend anderer Menschen Grund an einem Rache verüben zu wollen... sehr realisitisch.

Was mich am meisten störte waren aber die Gameplay-Änderungen. Assassin's Creed startete mit einem einfachem Prinzip: Informationen beschaffen, Ziel töten, davonlaufen. Jedenfalls war es das, was man bei Ubisoft in den Trailern und in den Gameplay-Previews präsentiert hat. Aufgegangen ist das leider nie, da einfach nie eine ordentliche Bedrohung wegen des zu einfachen Kampfsystem (selbst auf schweren Einstellungen konnte man ohne zu Kontern zwei Dutzend Gegner töten) und anderer mäßig umgesetzen Mechaniken (und der strunzdummen KI) aufgekommen ist.
Man könnte meinen, dass bei AC2 sich vielleicht die Entwickler dieser Probleme annehmen würden... falsch gedacht. Stattdessen wurde Ezio in allen Bereichen (Waffen, versteckte Klingen, Rüstung, stärker gemacht, die Gegner blieben gleichschwach und gleichdumm. Alles was in AC2 neu dazukam, war einfach nur hingeschludert:
- der Venedig-Level war wohl der einfachste Level in AC und AC2, da die Gegner nicht schwimmen konnten. Früher haben sich viele darüber aufgeregt, dass Altair in seiner Robe mit Lederwams nicht schwimmen konnte, deshalb konnte Ezio das auch mit Plattenpanzerung.
- der Ausbau des Dorfes ist ein Witz (wie das ganze Geldsystem). Man muss einfach nur 1 Gebäude aufbauen, was einem Ertrag bring und danach warten - da es alle 20 Minuten Geld gibt bräuchte man sich eigentlich nie zu kümmern. Ich als jemand der wohl ein Komplettionist ist, hatte aber schon bevor ich die Möglichkeit das Dorf upzugraden hatte, genug Geld gesammelt um gleich das halbe Dorf upzugraden.
- das Stehlen ist dämlich. Da die KI so dermaßen langsam reagiert, kann man einfach permanent die Stehlen-Taste drücken, solange man sich nicht im Kreis bewegt. Wow.
- das Anheuern von Söldnern, Dieben oder Prostituierten war nutzlos.
- genauso sinnfrei war das Bekanntheitsystem und das Verstecken in Menschenmengen. Für mich sah das aus, als hätte man zu Beginn der Entwicklung eine Feature-Liste aufgestellt und wollte die dann später so schnell wie möglich abhaken. Wirklich tiefgang im spielerischen Sinn hatte keine Neuerung, kein Wunder also, dass die Spieler bei AC3 so auf das Schiffe-System abgefahren sind.
- die Nebenquests (so ziemlich alle) und einige Hauptquests sind einfach schlecht designt. Laufe zu Charakter X, der dir dann sagt laufe Quer durch die Stadt zu Charakter Y. Charakter Y will dass du am anderen Ende der Stadt eine Mission ausführst.

Und was genau war dein Problem mit dem Ende von AC2??? Im Vergleich zu Tomb Raider ist selbst das eine Storyoffenbarung.

Das Ende ist generisch und kann so in jedem Spiel - auch in Tomb Raider Reboot oder ME3 - eingebaut werden. Es ist unrealistisch in Anbetracht des Settings (wie bitte sollte etwas wie das in der Moderne nicht auffallen... und warum wurde das in ein Historienspiel eingebaut) und passt einfach nicht in 's Spiel. Im Grunde besagt es "Wir hatten in Teil 1 so eine Artefakt-Story, die wir in 99% von Teil 2 nicht aufgegriffen haben - nun hauen wir die erstbeste dumme Erklärung raus, damit wir den Handlungsstrang aus Teil 1erklären können".
Würde AC nicht soviel Wert auf historische Genauigkeit legen (sondern mehr Fiktion/Fantasy einbringen) und würde das Ende in irgendeiner Weise in Zusammenhang mit dem Rest des Spiels stehen, wäre es vielleicht nicht unbedingt so schlecht. Ich würde sagen, dass wenn man mir die Wahl zwischen keiner Story-Offenbarung oder AC2 stellt, ich ersteres bevorzugen würde.


Außerdem finde ich es ein wenig lächerlich, dass du hier über eine ganze Serie urteilst, von der du gerade mal zwei Teile gespielt hast. :ugly:

Kannst du gerne tuen. Sollte ich deiner Meinung nach mein Geld für Spiele ausgeben, die ich nach Betrachtung der Tests und Reviews für schlecht erachte? Sollte jeder einfach jedes Spiel kaufen und ihm eine Chance geben - das gefiele sicher der Industrie, aber weniger den Geldbeuteln der Nutzer.
Ursprünglich wollte ich Assassin's Creed 3 kaufen, da es damals hieß das Revelations und Brotherhood nicht storyrelevant wären (was sie am Ende ja doch waren). Revelations und Brotherhood basieren auf der gleichen Engine wie AC2 und teilen (jedenfalls soweit ich das von Gameplay-Videos und Reviews beurteilen konnte) all jene Schwächen im Gamedesign die AC2 vom Spierischen her ruiniert haben; für mich sind diese Spiele nichts anderes, als ein Indiz dafür das Ubisoft nach dem Erfolg von AC2 die Gelddruckmaschine angestellt hat.
 
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