AW: Revolutionäre Eingabegeräte, die kaum jemand kaufen wollte - Ein unterhaltsamer Rückblick
Also die Sache mit dem Presenter habe ich nicht ganz verstanden. Sicherlich ist die Auswahl auf dem Markt nicht die größte und die Ähnlichkeit dieses Modells mit einem Rasierapparat ist nicht von der Hand zu weisen, aber grundsätzlich sind die schon genial. Gerade für die Präsentationen an der Uni möchte ich die Teile nicht mehr missen. Endlich im Raum frei bewegen und dann noch etwas zeigen.
/sign.
Presenter dürften imho die erfolgreichste Peripherieentwicklung dieses Jahrtausends sein (zugegebenermaßen nicht zuletzt deswegen, weil es fast alles schon im letzten gab, außer getrackte Controller ala Hydra/Wii und kamerabsierte Gestensteuerung ala Kinect). Wenn man wenigenst noch die erste Logitechgeneration genommen hätte, bei deren -äh- hochergonomischen Design manch einer froh gewesen wäre, wenn sie nur mit einem Produkt für den männlichen Gesichtsbereich assoziiert worden wäre...
Was ist an einem kabellosem Trackball blöd?
Ich würde mir nie ne maus mit gammel kabel kaufen, allein schon weil es sau schlampig aussieht.
Hauptvorteil von kabellosen Geräten ist normalerweise, dass sie sehr beweglich sind man keine Ärger mit dem Kabel hat, wenn man sie mal anderer Stelle nutzen möchte (warum-auch-immer). Hauptvorteil eines Trackballs ist, dass er extrem wenig Platz braucht und es deswegen auch bei sehr zugemüllten Schreibtischen nicht nötig ist, auf eine andere halbwegs-Freifläche zu wechseln.
Beides zu kombinieren ist... - fragwürdig. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Logitech iirc schon in der vorrangehenden Generation ein kabelloses Topmodell hatte, also zu einer Zeit, als optische Mäuse noch quasi inexistent waren. Das war dann somit die einzige Lösung, die man unabhängig von Unterlagen z.B. auch mal auf dem Oberschenkel nutzen konnte. (Aber auch das wiederum nur so schlecht -weil kipplig-, dass es eigentlich keinen Sinn machte)
Die prinzipielle Abneigung gegenüber Trackballs in dem Artikel finde ich allerdings irrtierend. Sicher: Der große Maßenrenner waren sie nie, aber eine alternative Niesche sind sie auch bis heute. Ich kenne sogar Leute, die Shooter damit gezockt haben.
Genauso merkwürdig ist die Einstufung von Joysticks als "Eingabegerät, dass kaum jemand kaufen wollte". Ich weiß ja nicht, womit der Autor im letzten Jahrtausend gezockt hat, aber es gab mal eine Zeit, da waren >50% der Toptitel (und sogar eine Windows-Dreingabe) ohne gar nicht spielbar...
Was statt dessen in so einer Liste nicht fehlen darf (noch vor dem mittlerweile genannten -und recht lange aktiven- PCDash):
Der
Orb.
(Zweiter Verbesserungsvorschlag: Die Beschreibung zur Wingman Force Feedback Mouse sollte deren vollständigen Namen enthalten. Das, was jetzt da steht, ist unleserlich und lässt eine Verwechslung mit der Wingman-Joystick-Reihe zu, die über Jahre hinweg Kopf an Kopf mit Microsofts Sidewindern -äh- "floppte". ...
