Ich will nicht sagen "Fehler", aber ein Netzteil ist sehr komplex und dessen Eigenschaften sind schwer zu erfassen. Das hängt alles von der Belastung ab, welche Schiene ich belaste, wie präzise die Gerätschaften arbeiten.
In der Fabrik wird HEC jedenfalls keine Bleistifte zählen. Nachdem so eine Basis entwickelt wurde, kommt erst mal ein ausführlicher Langzeittest, dann wird diese zur Produktion freigegeben. Dieser Langzeittest umfasst neben Überprüfungen mit Teststationen oftmals auch Kompatibilitätsprüfungen mit "echten" Komponenten. Innerhalb der Produktion gibt es nach fast jedem Arbeitsschritt Einzeltests, danach nochmals Kontrollen und stichprobenartige Auszüge aus einer Tagesproduktion.
Cougar hat auch ausgangs- bzw. sekundärsseitig ausreichende Entstördrosseln (die kleinen mit geringer Kapazität), Controllchips und weitere Filter. Kleine Spitzen und Schwankungen durch Einregelvorgänge gibt es immer, aber wenn das in dem Maß auftritt, wird normalerweise nichts verkauft. Es kommt auch immer darauf an, unter welchen Bedingungen man welche Frequenzen auffängt.
Nebenbei gab es schon viele, die versucht haben, sich Messstände aufzubauen oder alte Geräte abzugreifen, aber an Präzision und Exaktheit reicht das nicht aus. Denn selbst wenn die Geräte nicht ganz billig sind, können manche Messungen fehlinterpretiert werden, Stecker sind nicht richtig angeschlossen, im Fall von THG war der Aufbau sogar nicht ausreichend abgesichert. Auch kommt es darauf an, was die Teststation selbst aushält.
Btw. kommt es auch immer auf die Dauer an, wie gut die Spannungswandler im PC solche Störungen abfangen und auch auf den Energiegehalt einer solchen Spitze.
Wenn an den Netzteilen etwas auftreten würde, was für den PC schädlich ist, hätte sich das bereits mehrfach geäußert.