Icke&Er
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Thermalright ist seit Jahren fest verankert mit dem Bereich Luftkühlung und zeichnet sich durch exzellente Kühler aus. Einen neuen Angriff startet Thermalright mit dem Archon, aber wird der Kühler die oft hitzköpfigen CPUs in den Griff bekommen? Diese Frage werde ich in meinem Review versuchen zu klären.
Inhaltsverzeichnis
Es handelt sich in diesem Review um ein interaktives Verzeichnis, welches das schnellere navigieren ermöglicht. Durch anklicken des gewünschten Menüpunktes gelangt man direkt dorthin.
Einleitung
Verpackung & Lieferumfang
Erste Impressionen
Spezifikationen
Monatge
...........Intel Systeme
...........AMD Systeme
Kühlleistung
................Testsystem
................Silent Modus
................Standartlüfter
................2x 140mm Lüfter
Vorher-Nachher
.....................Testsystem
.....................Kühler im Detailvergleich
.....................Auswertung
Fazit
Links
Verpackung & Lieferumfang
Erste Impressionen
Spezifikationen
Monatge
...........Intel Systeme
...........AMD Systeme
Kühlleistung
................Testsystem
................Silent Modus
................Standartlüfter
................2x 140mm Lüfter
Vorher-Nachher
.....................Testsystem
.....................Kühler im Detailvergleich
.....................Auswertung
Fazit
Links
Zu Beginn möchte ich mich ganz herzlich bei Thermalright und PC-Cooling für die Bereitstellung des Testmusters bedanken. Thermalright hat in Zusammenarbeit mit PC-Cooling eine große Testaktion für die PCGH-Mitglieder auf die Beine gestellt und 24 Testmuster für Lesertests an die Community verschickt 
Mehr Informationen gibt es hier!

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Thermalright schickt den Archon mit dem standartmäßigen braun-beigen Karton ins Rennen, wie alle anderen Kühler auch. Die Verpackung wird sehr dezent gehalten und verrät noch nichts über sein Innenleben. Es wurde kein Sichfenster verbaut und man nimmt Abstand von jeglichen Werbebannern. Die Oberseite der Verpackung weist nur das Thermalright Logo und den obligatorischen Firmennamen auf. Die Rechte und Linke Kartonseite wurden mit dem Namen des Kühlers, in unserem Falle Archon, beschriftet. Die Außenverpackung sagt noch nichts über den Inhalt des Kühlers aus oder kündigt Features an. Thermalright setzt hier auf eine Art Überraschungseffekt. Ich persönlich finde das Designe gut, da man nicht gleich von tausend bunten Bildern oder den ganzen Features überflutet wird.
Hat man nun allen Mut zusammengenommen und riskiert einen Blick ins Innere, fällt einem sofort die gute Auspolsterung der Verpackung auf. Thermalright setzt alles daran, dass der Kühler unbeschadet zum Verbraucher gelangt. Die Wände sind großzügig mit Polstermatten ausgefüllt und auch die Zwischenräume, zwischen dem Zubehör und dem Kühler selbst, bieten keinen Möglichkeit für Transportschäden. Das Zubehör ist extra in einen kleinen seperaten Karton verpackt und in der oberen Hälfte untergebracht. Darunter befindet sich der Lüfter und der Archon selbst. Alles natürlich extra eingeschweißt.
Erste Impressionen Hat man nun allen Mut zusammengenommen und riskiert einen Blick ins Innere, fällt einem sofort die gute Auspolsterung der Verpackung auf. Thermalright setzt alles daran, dass der Kühler unbeschadet zum Verbraucher gelangt. Die Wände sind großzügig mit Polstermatten ausgefüllt und auch die Zwischenräume, zwischen dem Zubehör und dem Kühler selbst, bieten keinen Möglichkeit für Transportschäden. Das Zubehör ist extra in einen kleinen seperaten Karton verpackt und in der oberen Hälfte untergebracht. Darunter befindet sich der Lüfter und der Archon selbst. Alles natürlich extra eingeschweißt.
Nachdem man den Archon aus der Verpackung befreit hat, wird es Zeit einen Blick auf das Zubehör zu werfen. Der Archon bringt eine Fülle von Zubehör mit und macht ihn durch Halterungen für alle zurzeit gängigen Sockel zu einem Allrounder. Von 775 über 1366 bis hin zu AM3 ist alles vorhanden und seperat in einzeln eingeschweißten Tüten verpackt. Zum Zubehör zählt auch ein 140mm Lüfter von Thermalright, welcher aus der TY Serie entspringt. Desweiteren befinden sich Produktbeschreibungen und Montageanleitungen in verschiedenen Sparchen im Zubehörkarton. Wer denkt, dass war nun schon alles, hat sich geschnitten. Thermalright legt auch einen Sticker, Montagewerkzeug, Lüfterklemmen, Antivibrationsmaterial und eine Tube Wämeleitpase hinzu. Bei dieser deftigen Lieferausstattung können sich einige ander Kühlerhersteller ruhig eine Scheibe abschneiden.
Um die Übersichtlichkeit des Threads zu bewahren, befinden sich die Fotos zum Lieferumfang im spoiler!
Um die Übersichtlichkeit des Threads zu bewahren, befinden sich die Fotos zum Lieferumfang im spoiler!
Der Thermalright Archon ist komplett in Silber gehalten und weist keine Verziehrungen oder ander Verschnörkelungen auf. Bei diesem Thema hält sich Thermalright eher zurück. Lediglich der 140mm Lüfter kann ein Farbakzent setzen. Der Rahmen des Lüfters ist in einem Oliv-Grün Ton gehalten und der Rotor ist blau-grau designed. Dies setzt einen farblich schön Akzent zum Archon. Das Lüfterkabel wurde mit einem schwarzem Sleeve versehen und steht somit total im Trend. Das Sleeve verleiht einen hochwertigen Eindruck und passt sehr gut in das Gesamtbild. Der Kühler selber ist recht hoch gebaut und relativ dünn. Thermalright hat nicht auf ein Würfendesigne zurückgegriffen, wie z.B. Scythe bei der Mugen Reihe. Somit bietet der Lüfter aber genug Platz für zwei 140mm Lüfter welche sich über die 4 Lüfterklemmen an der Vorder- und Rückseite befestigen lassen. Die Lamellen des Kühler sind recht eng aneinander angeordnet, um so viel wie möglich an Oberfläche zu gewinnen. Thermalright hat bei dem Archon 50 Schichten an Lamellen verbaut. Diese Lamellenschichten werden von insgesamt 12 Heatpipes, welche sich in zwei 6er Gruppen aufteilen, durchzogen. Auf der rechten Seite befindet sich eine 6er Gruppe und sysmetrisch auf der linken Seite die ander 6er Gruppe. Getrennt werden die beiden Gruppen durch einen kleinen Schlitz, welcher sich genau in der Mitte des Kühlers befindet und sich durch den gesamten Lamellenaufbau zieht. Die Enden der Heatepipes gucken aus der letzten Lamellenebene heraus. Die Kontaktfläche zur CPU ist auch in Silber gehalten und mit einer Schutzfolie versehen, um den Kühler vor Dreck und Ablagerungen zu schützen. Diese Schutzfolie ist vor der Montage des Kühler aber zu entfernen! Ich persönlich finde, dass der Thermalright Archon einen sehr stylischen Eindruck hinterlässt und sich in einem Computergehäuse sehen lassen kann. Nun aber genug erzählt, seht selbst.
Um weitere Bilder des Thermalright Archon anzugucken, bitte einfach auf den "Show" Button klicken.
Spezifikationen
Um eine genau Einsicht in die Abmessungsskizze von Thermalright selbst zu erlangen, bitte auf den "Show" Button klicken
Der Thermalright Archon bringt Sockelhalterungen für alle gängigen Intelsysteme mitsich und lässt sich so auf fast jeden System montieren. Damit die Monatge auch ohne Probleme klappt, möchte ich in meinem Review, eine Art Montageanleitung abgeben, womit die Montage zu einem Kinderspiel wird. Wer das ganze lieber visuell verarbeiten möcht, braucht nur einen Blick auf die nachfolgende Bildergalarie zu werfen. In meinem Beispiel werde ich den Archon auf einem Mainboard des 775ger Sockels verbauen.
1. Backplatte hinten am Mainboard anlegen, sodass die 4 kleinen Schrauben durch die Sockelhalterungslöcher rutschen können (beim 775ger Sockel sind diese dabei nach Innen zu schieben). Hierbei nicht vergessen die 4 Gummi-Unterlegscheiben aufzulegen!
2. Von der Voerdersiete die 4 größeren Schraubmuttern fest aufschrauben.
3. Halterungsblech auf die Schraubmuttern aufsetzen und dieses wiederum mit den 4 kleineren Schraubmuttern befestigen
4. Nun kann der Kühler auf die CPU aufgesetzt werden und mit dem Querverbinder festgezogen werden. Schon ist der Kühler montiert und kann verwendet werden.
Auch für die AMD-Mainboards bringt der Archon Montagemöglichkeiten mit und ist somit auf den gängigen AMD Plattformen zu montieren. Auch hier möchte ich, genau wie beim Intel System, eine kleine Montageanleitung geben.
1. Backplatte hinten am Mainboard anlegen, sodass die 4 kleinen Pippusse durch die Sockelhalterungslöcher rutschen können.
2. Den Kühler auf die CPU aufsetzen und die Befestigungseinheit, welche aussieht wie ein einklappbares X, durch den Kühler schieben.
3. Die Befestigungsschrauben durch die Löcher stecken und festschrauben. Schon ist der Kühler auch auf einem AMD System befestigt.
Kühlleistung1. Backplatte hinten am Mainboard anlegen, sodass die 4 kleinen Pippusse durch die Sockelhalterungslöcher rutschen können.
2. Den Kühler auf die CPU aufsetzen und die Befestigungseinheit, welche aussieht wie ein einklappbares X, durch den Kühler schieben.
3. Die Befestigungsschrauben durch die Löcher stecken und festschrauben. Schon ist der Kühler auch auf einem AMD System befestigt.
Die Kühlleistung ist bei einem CPU-Kühler oder auch bei allen anderen Kühlern der Punkt an dem sich die Spreu vom Weizen trennt. Wie kann sich der Thermalright Archon in diesem Gebiet schlagen oder wird er vom Prozessor verheißt? Um dieser Frage auf den Grund zugehen werden ich den Kühler auf verschiedene Arten testen. Der Kühler muss sich einemal im Silent-Modus, also ohne montierten Lüfter beweisen. Danach wird er mit dem Standardlüfter betrieben und anschließend kommt noch ein weiterer 140mm Lüfter hinzu. Bei meinen Tests werde ich die CPU in 3 verschiedenen Teststufen betreiben um zu testen, ob der Kühler auch für overclocking geeignet ist. Die Stufen werden sich aus 3,2GHz, 3,5GHz und 3,8GHz zusammensetzten. Dabei wird das Programm Prime95 zum Einsatz kommen und die CPU 100% auslasten.
Kühlleistung - Testsystem
Kühlleistung - Silent Modus
In diesem Test musste sich der Thermalright Archon, welcher ohne Lüfter verbaut wurde, einem hitzköpfigen AMD Prozessor stellen. Ich möchte hier am Anfang gleich anmerken, dass meine CPU etwas mehr Wärme erzeugt als der durchschnittliche X4 955BE, was aber nur eine gesteigerte Herrausforderung für den Kühler darstellt.
An den Ergebnissen kan man gut erkennen, das der Archon nur bedingt als passiv Kühler geeignet ist und bei höheren Taktraten von über 3,5GHz an seine Grenzen stößt. Wer seinen PC also flüsterleise betreiben möchte, aber trotzdem nicht auf overclocking verzichten möchte, solte sich eher in dem Bereich Wasserkühlung umschauen.
An den Ergebnissen kan man gut erkennen, das der Archon nur bedingt als passiv Kühler geeignet ist und bei höheren Taktraten von über 3,5GHz an seine Grenzen stößt. Wer seinen PC also flüsterleise betreiben möchte, aber trotzdem nicht auf overclocking verzichten möchte, solte sich eher in dem Bereich Wasserkühlung umschauen.
In der Kühlversion, in der der Kühler ausgeliefert wird, sieht das ganze schon bedeutend anders aus. Es kommt auch bei einer Übertaktung nichtmehr zu einem Abbruch, was positiv anzumerken ist. Der Lüfter wurde mithilfe der PWM-Control über das Mainboard gesteuert und wurde bei 1150RPM laufen gelassen. Dort ist die Lautstärkenentwicklung recht angenehm und der Durchsatz stimmt auch. Der Thermalright Archon zeigt in der Standardausführung mit einer Delta-Temperatur von 31°C, dass er ein gutes Kühlvermögen mitbringt und es mit Quadcores aufnehmen kann. Auch bietet er noch Reserven, welche Spielraum für Overclockingversuche lassen.
Mit zwei 140mm Lüfter kann der Archon seine Werte sogar noch ein wenig verbesser und legt mit 29°C einen sehr akzeptablen Wert hin. Die beiden 140mm Lüfter liefen bei 1150RPM und auch hier war der Geräuschpegel recht angenehm. Die Werte haben sich auch im Overclockingbereich noch etwas verbessern können und brauchen sich nicht zu verstecken. Der Archon bietet ein gutes Kühlpotenzial, was sich mit zwei montierten 140mm Lüftern am besten zeigt.
Zu der Aktion test the best von Thermalright und PC-Cooling gehört auch ein Vorher-Nachher Vergleich dazu. Dabei tritt der Thermalright Archon im Direktvergleich gegen den derzeit montierten Kühler an. In meinem Fall hört der Gegner auf den Namen Ninja Mini und kommt aus dem Hause Scythe. Auch bei diesem Vergleichstest müssen sich die beiden Kühler einer 100% ausgelasteten CPU stellen und ihr Potenzial zeigen. Wie sich der Thermalright Archon im Direktvergleich schlägt, möchte ich nun einmal ausführen.
Vorher-Nachher - Testsystem
Vorher-Nachher - Direktvergleich
Vorher-Nachher - Auswertung
Zu Beginn der Auswerung möchte ich anmerken, dass der Vergleich eher ein Kampf David gegen Goliath entspricht. Der Scythe Ninja Mini spielt in einer ganz ander Klasse als der Thermalright und hatte von Anfangan eher schlechte Karten. Nichts destso trotz hat er sich wacker geschlagen und kann dem Archon in Punkto Kompatibilität davonkühlen. Er ist ideal für kleine Cube-Gehäuse oder PCs mit wenig Höhenspielraum.
Der Thermalright dagegen hat keine Probleme den kleinen Intel DualCore kühl zuhalten und legt mit 22°C einen extrem guten Wert hin. Da das Einsatzgebiet des Archon aber eher bei den doch größerern CPUs liegt war das auch kein Wunder. Abschließend kann man sagen das der Thermalright Archon, wie die meisten sicher auch erwartet haben, den Direktvergleich gegen den Scythe Ninja Mini gewonnen hat.
FazitDer Thermalright dagegen hat keine Probleme den kleinen Intel DualCore kühl zuhalten und legt mit 22°C einen extrem guten Wert hin. Da das Einsatzgebiet des Archon aber eher bei den doch größerern CPUs liegt war das auch kein Wunder. Abschließend kann man sagen das der Thermalright Archon, wie die meisten sicher auch erwartet haben, den Direktvergleich gegen den Scythe Ninja Mini gewonnen hat.
Nachdem ich den Kühler nun auf Herz und Nieren geprüft habe kann man sagen, dass er eine wirklich gute Figur macht. Er bringt ein schönes, und wie ich finde, modernes Erscheinungsbild mitsich und kann in diesen Punkte überzeugen. Der Lieferumfang ist sehr großzügig und bringt eigentlich alles mit, was man für die Montage benötigt. Auch die Kühlleistung des Thermalright Archon kann überzeugen und macht den Kühler würdig zum "test the best" dazuzugehören. Ich finde es passend, dass es noch eine Art OC Variante mit 2 montoerten Lüfter auf dem Markt gibt, da er in dieser Grundausstattung schon sehr gute Overclockingeigenschaften aufweist. Ich denke, auch wenn er villeicht nicht das Non-Plus Ultra der Luftkühler ist, hat er sich den Gold-Star jedoch verdient.
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