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[Review] MSI N560GTX-Ti HAWK - Der lautlose Jäger?

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Jarafi

Volt-Modder(in)
[Review] MSI N560GTX-Ti HAWK - Der lautlose Jäger?

Review


MSI N560GTX-Ti


HAWK


Herzlich willkommen


Das bin ich
Wie bei jeder Review möchte ich mich kurz vorstellen.
Mein Name ist Jan Ramon Fischer, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Waldkirch im schönen Schwarzwald.
Hobbymäßig mach ich sehr viel mit dem PC: von Basteleien bis Overclocking ist alles dabei - und ich bin leidenschaftlicher Fotograf.
Ich hab mir natürlich auch wieder was besonderes für die Aufnahmen Fotos einfallen lassen.

Danksagungen
Kein Test ohne eine Danksagung an die, ohne die dieser Test nicht möglich gewesen wäre.
Ein ganz großes Dankeschön geht an MSI Deutschland in Frankfurt für die Bereitstellung der MSI N560GTX-Ti HAWK.
Auch für weitere Komponenten geht ein Dankeschön an MSI, be quiet! und Exceleram.




Informationen zum Test
Ich habe die große Freude eine Grafikkarte in Form der N560GTX-Ti HAWK von MSI unter die Lupe nehmen zu dürfen.
Ich habe den Test unter das Motto:

Der lautlose Jäger?

gestellt.

Ob die Karte pfeilschnell wie ein Falke und dabei auch leise ist, möchte ich auf den nächsten Seiten klären.

MSI ...
Kurz einige Worte zu MSI und ihrem Slogan "Innovation with Style".
Micro Star International wurde 1986 in Taiwan gegründet und ist heute eine der Größen im Mainboard- als auch im Grafikkartenmarkt.
Besonders im Grafikkartenmarkt ist MSI bekannt für seine genialen Kühler- und Platinendesigns in Form der HAWK-, Lightning- oder Cyclone-Serien. Diese sind nicht nur bei Übertaktern sehr beliebt.
Auch im Mainboardmarkt ist MSI kein Unbekannter, mit ihren Military Class II Components, die auf neueren Board- und Grafikkarten-Generationen zum Einsatz kommen, haben sie sich einen Namen gemacht.
Desweiteren bietet MSI auch komplette PCs, Notebooks, Touch-PCs als auch Multimedia-Hardware in Form von Tastaturen oder TV Karten an.
Wenn ihr mehr über MSI erfahren möchtet, solltet ihr ihre Webseite mal besuchen; den Link gibt es hier.

Was ihr so findet
Die Unterpunkte des Inhaltsverzeichnis sind mit dem jeweiligen Punkt im Test verlinkt, wollt ihr euch nur den Crysis 2 Benchmark ansehen, einfach unter DirectX9 Benchmarks Crysis 2 anklicken und schwupps seit ihr da, natürlich gibt es neben jedem Titel auch ein "Zum Inhaltsverzeichnis"
Die Bilder gibt es natürlich nicht nur in klein, anklicken und die volle Pracht genießen.

I. Die Äußerlichkeiten
01.Die Verpackung
02.Das Innenleben der Verpackung
03.Der Lieferumfang

II. Die inneren Werte
01. Das Layout
02. Die Karte ohne Kühler
03. Das BIOS
04. Die Extremefeature
05. Militärkomponenten
06. Der Twin Frozr III

III. Taktraten und Overclocking
01. Die Spezifikationen
02. Idle-Taktraten
03. Das Übertakten der Grafikkarte
04. Übertaktung mit MSI Afterburner
05. OC-Schritte der HAWK
06. Undervolting

IV. Der Test
1.Das Testsystem
2.Die Benchmarks

DirectX 9 Benchmarks
01. Gothic 3
02. Arcania Gothic 4
03. Prototype
04. Risen

DirectX 10 Benchmarks
01. Crysis
02. Crysis Warhead
03. Crysis Warhead megaxplosionsbenchmark by Jarafi
04. Hellgate London
05. Far Cry 2 Benchmarktool

DirectX 11 Benchmarks
01. Crysis 2
02. STALKER Call of Prpyat Benchmark
03. Dirt 2
04. Stone Gigant
07. Lost Planet 2 Benchmark
05. Unique Heaven Benchmark
06. 3DMark 11

V.Downsampling Benchmarks
01. Zum Downsampling selber
02. Zum Test selbst

DirectX 9 Downsampling
01. Gothic 4 Downsampling
02. Risen Downsampling

DirectX 10 Downsampling
01. Crysis Downsampling
02. FarCry 2 Downsampling

DirectX 11 Downsampling
01. Crysis 2 Downsampling
02. Dirt 2 Downsampling

VI. Messungen
1.Die Leistungsaufnahme
2.Das Temperaturverhalten
3.Die Lautstärke

VII. Resümee



I. Die Äußerlichkeiten Zum Inhaltsverzeichnis

Die Verpackung Zum Inhaltsverzeichnis

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Die MSI N560GTX-Ti HAWK kommt - wie von MSI gewohnt - in einer aufwendig gestalteten Verpackung bei euch zuhause an.
Auf der Vorderseite finden wir erst mal allgemeine Informationen über die GPU wie DirectX11-Nutzung und Zugriff auf 1GB GDDR5 RAM.



Außerdem strahlt uns ein besonderes Logo an, das die Propeller Blades zeigt - spezielle Lüfterblätter, die den Luftdurchsatz um 20% erhöhen sollen.
Auf der Front finden wir einen Aufkleber als Hinweis auf ein beiliegendes Spiel. Herunterladen müsst ihr euch das Spiel selber über die auf dem Coupon angegebene Adresse.
Außerdem Hinweise auf Military Class II Components, die MSI für diesen Grafikkarten-Typ einsetzt. Diese Components stehen für eine längere Lebensdauer und eine bessere Übertaktung.
Oben in einer Reihe noch die Logos für den 3DMARK11, den MSI Afterburner, NVIDIA, SLI, PhysX und 3D Vision und den Aufkleber 1.Top VGA Germany.
Auf der Rückseite finden wir nochmals die Features und die minimalen Systemanforderungen gelistet.



Aber damit ist die Sache noch nicht zu Ende: die Front der Verpackung können wir aufklappen, so kommen noch mal ausführliche Beschreibungen der Besonderheiten der Grafikkarte zum Vorschein.
Wir finden des weiteren Hinweise zu den Military Class Components, der Kühlung mit den neuen Propeller Blades und dem Twin Frozr III, der Spannungsversorgung und dem MSI Afterburner; dazu aber mehr im Teil Besonderes und Kühlung.
Eine weitere Besonderheit, die die Karte bietet, sind die sogenannten MSI V-Check-Points, hier könnt ihr Multimeter anschließen um die genauen Spannungen für GPU, Speicher und den PCIe-Slot auszulesen.



Auch wieder mit an Board ist ein Dual-Bios für zwei verschiedene Lüfterprofile, das Silent- und das Performance-Profil.
Die Schachtel hat darüber hinaus ein Sichtfenster, das euch gleich einen Blick auf das neue Schmuckstück freigibt: und sie ist wirklich hübsch.
Beim Öffnen der Schachtel finden wir einen Plastikdeckel, der das Innenleben zusätzlich schützt.


Das Innenleben der Verpackung Zum Inhaltsverzeichnis
Nach Abnehmen des Deckels zeigt sich euch das Innere der Schachtel. Zuerst seht ihr eure neue Grafikkarte, in schwarzem Schaumstoff gepolstert. Nehmen wir die Grafikkarte und ihre Polsterung heraus, so finden wir unter dem Pappdeckel das restliche Zubehör, aber dazu mehr im Lieferumfang.



Der Lieferumfang Zum Inhaltsverzeichnis

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Nun was finden wir als Zubehör:
Zum einen natürlich ein kurzes Handbuch zur N560GTX-Ti HAWK. Dort werden einige Funktionen und Besonderheiten erklärt, sowie die Hardware-Anforderungen die zum Einsatz empfohlen sind.
Dann noch eine Quickinstall-Anleitung: diese erklärt sich von selbst.
Außerdem noch einen DVI-VGA-Adapter, so dass man auch ältere Monitore mit dieser GPU treiben kann.
Auch liegen zwei 6Pin-Adapter im Lieferumfang für den Fall, dass euer Netzteil keine bereitstellt.



Ebenso liegen ein Mini-HDMI zu HDMI Adapter und natürlich drei Messpins für den Anschluss der V-Checkpoints an euer Multimeter.
Zu guter letzt natürlich noch die Treiber- und Tools-CD sowie den Download-Code für das beiliegende Spiel.
Auf der CD befinden sich neben dem Grafikkarten-Treiber auch MSI Afterburner und das Live Update: auch eure GPU könnt ihr mit Live Update flashen.
Für aktuellere Versionen solltet ihr einfach die Webseite von MSI besuchen.



Was ich wieder etwas vermisse ist eine SLI-Brücke, angesichts der sonstigen Ausstattungsmerkmale ist das aber zu verschmerzen.

II. Die inneren Werte Zum Inhaltsverzeichnis

Das Layout Zum Inhaltsverzeichnis

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Die N560GTX-Ti HAWK präsentiert sich in einem schwarzen Platinen-Design, das sich bei genauerem Hinsehen als braun herausstellt, aber sehr gut aussieht. Im PC wirkt es schwarz.



Desweiteren sind alle Anschlüsse mit Schutzhüllen überzogen:
- der PCIe Slot
- der SLI Anschluss
- die Display-Ausgänge

Finde ich super: so sind sie gegen Verschmutzung geschützt.



In einer kleinen Tabelle habe ich euch kurz die Anschlussmöglichkeiten zusammengestellt.



Was beim Betrachten der Graka natürlich sofort auffällt, ist der große Twin Frozr III, eine Eigenentwicklung von MSI, der die HAWK leise und gut kühlen soll.
Die gebürstete Aluminium-Abdeckung mit den beiden eingelassenen Lüftern und dem MSI Schriftzug fällt uns sofort ins Auge.



Auch sonst ist der Kühler ein echter Blickfang.



Genauer gehe ich in der Kategorie Kühlung auf diesen besonderen Kühler ein.

Die Karte ohne Kühler Zum Inhaltsverzeichnis
Zunächst mal habe ich den Kühler demontiert. Hier bekommt ihr einen Blick auf das sehr aufgeräumte Platinenlayout mit der 8+1 Phasen Spannungsversorgung und den RAM-Chips von Samsung.



MSI verwendet hier natürlich für ihre HAWK-Version der GTX560-Ti keine gewöhnlichen Consumer-Bauteile, sondern Bauteile der "Military Class II" in Form von Super-Ferrit-Spulen, Feststoff-Kondensatoren und Polymer-Kondensatoren.
Diese sorgen für sichereres Übertakten und sie sind extrem hitzebeständig, was ja auf einer Grafikkarte nie falsch sein kann.

Das BIOS Zum Inhaltsverzeichnis
Bei näherer Betrachtung fällt uns ein kleiner Schalter auf: dieser ist für eine weitere Besonderheit zuständig – nämlich das Umschalten zwischen zwei BIOS Versionen.
Dies kennen wir nur von der HD69xx Serie, als Beispiel bei der HD6990 , dort ist das zweite BIOS für höhere Taktraten vorgesehen die ihr per Schalter einstellen könnt.
Der Schalter hier hat eine viel raffiniertere Funktion: er dient zum Umschalten zweier Lüfterprofile, dem "Silent-Mode" und dem "Performance-Mode"
Wie die Namen schon erahnen lassen, ist ersterer für ruhiges Arbeiten gedacht, und der zweite für Spielen oder Benchen. Welcher Mode lauter ist und welcher besser kühlt und ob es einen Unterschied gibt, könnt ihr bei den Temperaturmessungen sehen.



Alternativ ist es möglich mit dem MSI Afterburner den Lüfter nach Wunsch anzupassen.
Leider ist bei der HAWK-Version zwischen den beiden Profilen der einzige Unterschied die Lüfterdrehzahl im Idle-Mode. Im Performance-Mode läuft er mit 40% mit Silence-Mode mit 30%.
Hier könnte man noch etwas mehr her raus holen wenn dieses Feature schon gegeben ist.

Die beiden Umschalter auf der Kartenrückseite Zum Inhaltsverzeichnis
Auf der Rückseite der Karte finden wir auch - fast nicht wahrzunehmen - zwei kleine Schalter.



Diese schalten zwei Spezialfeatures der Karte frei, die für Extrem-Übertakter sicher sehr interessant sind:
Der eine Schalter der sich „OCP Unlocker“ (Over Current Protection) nennt, dient dazu, die Spannung über das normale Niveau hinaus zu erhöhen.
Jedoch sollten nur sehr erfahrene Anwender diese Schalter Benutzen, da er den Spannungsschutz entfernt und Defekte nicht von der Garantie abgedeckt werden.
Also Finger weg wenn euch an eurer Karte etwas liegt und ihr kein Extreme-Ocler seit.

Der Schalter daneben, der sich „Xtreme Cool“ nennt, beseitigt den „Cold-Bug“ wenn ihr mit DICE übertaktet und bencht.

Der Einsatz von Komponenten militärischer Spezifikation Zum Inhaltsverzeichnis
Zu einer Besonderheit der MSI N560GTX-Ti HAWK zählt der Einsatz von Bauteilen, die dem (US) Militär Standard entsprechen. Dazu gehören HI-C-CAPs, Super-Ferrit-Choks (SFCs) und Solid Caps.



Die Kühlung in Form des Twin Frozr III Zum Inhaltsverzeichnis
Der Twin Frozr III Kühler, stellt die neuste Eigenentwicklung der Twin Frozr –Serie von MSI da und ist technisch sehr raffiniert gehalten.
Als erstes fällt uns die gebürstete Aluminiumabdeckung mit dem Namen der Karte und des Herstellers ins Auge.



Schrauben wir diesen ab, haben wir einen Blick auf den Kern des Kühlers.
Ins Auge fallen sofort die vier Heatpipes und die riesigen Lamellenflächen, die von zwei etwas eingelassenen Lüftern mit Frischluft versorgt werden.



Die beiden Lüfter sind auf kleinen Rahmen verschraubt, die auf der Unterseite ein Antivibrationsgummi tragen. Die kleinen Rahmen mit den montierten Lüftern sind wiederum am Kühlkern fixiert.
Auch bei den Lüftern handelt es sich um Spezialanfertigungen: zwei 80mm mit Propeller Blades-Technik.



Den eigentlichen Kühler lösen wir indem wir die vier mittigen Schrauben auf der Unterseite der Karte lösen. Nun zeigt sich uns der RAM-Kühler, der wiederum extra verschraubt ist.
Der RAM hat, wie ihr seht, eine eigene Kühlplatte aus Aluminium.
An der Seite finden wir noch aus schwarzem Aluminium eine Verstärkung, die die Karte vor dem Durchbiegen schützen soll. Diese trägt einen MSI Schriftzug und lässt sich einfach entfernen.



Alles in allem eine technisch sehr anspruchsvolle Lösung.

Was der Kühler leistet könnt ihr in den Messungen entnehmen.

III.Taktraten und Overclocking Zum Inhaltsverzeichnis

Die Spezifikation der Grafikkarte Zum Inhaltsverzeichnis
Um die Leistungsklasse der Testkarte richtig abschätzen zu können, hier eine kleine Übersicht über Grafikkarten, die in derselben Leistungsklasse wie die Test-Grafikkarte spielen:

Grün steht für NVIDIA-Karten
Rot steht für AMD-Karten
Blau steht für die N560GTX-Ti HAWK
Dunkelrot steht für die R6850 Cyclone



Idle Taktraten Zum Inhaltsverzeichnis
Ein Grund, warum die N560GTX-Ti HAWK so schön kühl bleibt, liegt an ihren sehr geringen Taktraten im Windowsbetrieb.
Surft ihr nur im Internet oder hört Musik, taktet sie sich auf geringe 67,5 MHz Speichertakt und 50,6 Mhz GPU-Takt (101 Shadertakt) herunter.



Dies kann als sehr gut erachtet werden.

Das Übertakten der Grafikkarte Zum Inhaltsverzeichnis
Kommen wir zu einem sehr interessanten Teil des Tests, dem Übertakten.
Mit Übertakten könnt ihr noch den letzten Rest an Power aus eurer Grafikkarte rausholen; dies geht jedoch meistens auf Kosten des Stromverbrauchs und somit der Lebensdauer.
Da die N560GTX-Ti HAWK (950 Mhz GPU/ 1050 Mhz) von MSI schon von Haus aus ein gutes Stück über dem normalen Taktniveau einer GTX560-Ti (822 Mhz GPU/ 1002 Mhz Speicher) liegt, ist es natürlich interessant, wie weit man dieses noch hochtreiben kann bis der "Falke" an seine Grenzen stößt und erste Grafikfehler auftauchen.



Auch interessant beim Übertakten ist natürlich das Verhalten des Kühlers: dieser muss sich mit der anfallenden Mehrwärme beschäftigen und sie abführen.
Wie alles zusammenspielt will ich euch nun in diesem Abschnitt zeigen.
Vorher gilt es noch zu erwähnen, dass es bei der Übertaktung der N560GTX-Ti HAWK von MSI eine kleine Besonderheit gibt: ihr könnt drei Spannungen unabhängig voneinander einstellen. Diese sind:

¡ die GPU Spannung selbst (einstellbar in 1 mV Schritten von –100 mV bis maximal +150 mV). Standard ist 1149mV.
¡ die Speicherspannung ( in 10 mV Schritten von –100 mV bis maximal +80 mV). Standard ist +0mV.
¡ die PCIe Spannung (in 10 mV Schritten von –100 mV bis maximal +30 mV). Standard ist -/+0 mV.

Da die HAWK-Version über V-Checkpoints verfügt, könnt ihr beim Übertakten sofort feststellen, welche Spannung denn nun wirklich an eurer GPU anliegt.
Die +30 mV-Anzeige des Afterburners sagen in diesem Zusammenhang nicht wirklich viel aus. Darüber hinaus zeigt euch der Afterburner leider von Haus aus nur die GPU-Spannung in der Echtzeitüberwachung an, aber auch das ist etwas umständlich zum Nachsehen.
Da leistet euch ein Multimeter bessere Dienste.
Was am Anfang auch etwas verwirrend ist: wollt ihr die Speicherspannung oder die PCIe-Spannung im MSI Afterburner erhöhen, so müsst ihr mindesten einen Wert von +10 mV einstellen, da das Programm ihn sonst nicht übernimmt.
Woran das liegt, weiß ich nicht genau. Mit anderen Worten: ihr könnt zwar +3 mV einstellen, diese werden aber nicht übernommen.

Der MSI Afterburner Zum Inhaltsverzeichnis
Aber nun zum hauseigene Tool von MSI, dem MSI Afterburner.
MSI Afterburner ist euch sicher allen ein Begriff: das Tool von MSI ermöglicht es euch, bei sämtlichen Grafikkarten von MSI und auch bei solchen von Fremdherstellern, die Taktraten und die Lüfterdrehzahl nach euren Wünschen anzupassen.



Auch ist es möglich bei den Spezialversionen der Grafikkarten von MSI, wie bei Lightning oder eben wie hier im Test, der HAWK, einzelne Spannungen anzupassen.
Das ganze Tool bietet euch zusätzlich fünf speicherbare Profile, um eure idealen Taktraten und sonstigen Einstellungen abzulegen und jederzeit wieder aufzurufen.
Eine Echtzeitüberwachung für Temperatur, Taktraten und Auslastungen darf ebenso wenig fehlen, wie die Anzeige eures aktuell installierten Treibers.
‚MSI Kombuster’ ist natürlich auch mit integriert, um eure Taktraten gleich auf Stabilität zu testen und die Hitzeentwicklung im Auge zu behalten.
Die ganzen Informationen könnt ihr euch auch während des Spielens auf dem Monitor einblenden lassen, um immer zu wissen, was eure Grafikkarte zur Zeit so zutun hat.
Natürlich bietet euch der MSI Afterburner Funktionen wie das Aufnehmen von Videos, um eure besten Spielszenen festhalten zu können oder auch um Momentaufnahmen in Form von Screenshots anzufertigen.
Auch ist es möglich, euch per "MSI On-Screen- Display Server" Informationen wie Auslastung der GPU und des Speichers, Temperaturen, Taktraten, Lüfterdrehzahlen und FPS, in einem Spiel anzeigen zu lassen.
Etwas schade finde ich dennoch, das es das Programm bis jetzt nicht auf Deutsch gibt. Ich verstehe natürlich alles auf Englisch nur ist es einfach schöner in seiner Muttersprache Programme zu benutzen, wobei das auf die tollen Funktionen natürlich keinen Einfluss hat.
Kommen wir zu den eigentlichen Übertaktungs-Versuchen die mich sehr überrascht haben und zwar im positiven Sinne.
Gleich vorneweg, bei meinen Ergebnissen handelt es sich lediglich um Richtwerte für euch, ihr könnt mit anderen Karten mehr oder weniger hohe Taktraten erreichen; dies hängt in erster Linie von der Güte der GPU und den Speicherbausteinen ab.

OC-Schritte der Karte Zum Inhaltsverzeichnis
Hier habe ich euch die OC-Schritte der Karte in einigen Tabellen festgehalten.


Obwohl die GPU schon mit 950 Mhz taktet, war es möglich, den Takt stabil und ohne Erhöhung der Spannung auf 1012 Mhz anzuheben: dies entspricht einem Plus von noch einmal 62 Mhz, was ich sehr beachtlich finde, da ihr auch die 1000 Mhz-Marke leicht überschritten habt.
Der Speicher konnte ebenfalls ohne Murren auf 1204 Mhz gestellt werden: ein Plus von 154 Mhz.



Nun wollte ich natürlich auch wissen, wie die HAWK auf erhöhte Spannungen reagiert.
Es war ein stabiler Betrieb bei 1047 Mhz GPU und 1227 MHz Speicher möglich, dies aber nur unter einer für GF114 doch recht hohen und ungesunden Spannung - von den Temperaturen und der Lautstärke des Lüfters mal abgesehen.



Deshalb findet ihr diesen Wert auch nicht in den Benchmarks.

Das Kühlsystem wird zwar ohne Spannungserhöhung mit den höheren Taktraten fertig, jedoch dreht der Lüfter dabei mit bis zu 3700 RPM, was doch einen ganz schönen Lärm verursacht bei zwei 80mm Lüftern.
Erhöhen wir die Spannung drehen diese nahezu auf 3900 RPM, was den Lärmpegel deutlich erhöht.
Die Benchmarks zu den verschiedenen Ergebnissen findet ihr unter der Rubrik Benchmark.
Meine Empfehlungen zum Spielen sind folgende Werte:

GPU-Takt: 1000 Mhz
Speicher-Takt: 1250 Mhz

Auf diese Weise müsst ihr die Spannungen nicht erhöhen und spürt dennoch bei allen Spielen eine deutliche Mehrleistung, besonders Arcania gefielen die höheren Taktraten sehr gut.
Meiner Meinung nach ist diese Karte für Übertakten sehr geeignet, jedoch sollte am Kühler nachgebessert [Lautstärke!] werden.

Undervolting Zum Inhaltsverzeichnis
Natürlich stellt sich uns auch die Frage, inwieweit sich denn unsere neue Grafikkarte auch „Undervolten“ lässt - bei ihren von Haus aus eingestellten Taktraten.
Bei der HAWK war das Ergebnis durchaus beeindruckend: Mit 0,983 V lief sie noch ohne abzustürzen. Dies entspricht in etwa der Spannung einer Normalen GTX560-T, natürlich mit niedrigeren Taktraten.
Beachtlich finde ich die Tatsache, das sich die GPU auch mit diesem niederen Spannungswert von 0,983 V betreiben lässt, ohne dass sich der PC oder ein Spiel aufhängt.
Wenn wir die Spannung noch etwas weiter absenken, treten gelegentlich Artefakte und kleinere Fehler auf.

IV. Der Test Zum Inhaltsverzeichnis
In den Tests der Grafikkarten verwende ich als Benchmark-Programme sowohl verschiedene Spiele als auch synthetische Benchmarks, die auf den DirectX Versionen 9.0c, 10.0 und 11.0 basieren.
Diese Mischung ist deswegen interessant, da die Spiele den Alltagbetrieb repräsentieren und die synthetischen Benchmarks die theoretisch möglichen Grenzwerte aufzeigen.
Die Unterschiede zeigen sich in den Benchmark-Diagrammen.

IV.1 Das Testsystem Zum Inhaltsverzeichnis
Die Daten des Testsystems für die Benchmarks und das Übertakten hab ich euch in einer kleinen Tabelle zusammengefasst.





IV.2 Benchmarks Zum Inhaltsverzeichnis
Hier sind nun die verschiedenen Benchmarks aufgelistet in der Reihenfolge der aufsteigenden DirectX Versionen 9.0c, 10.0 und 11.0.
Verglichen wird die N560GTX-Ti HAWK mit meiner alten R6850 Cyclone auf dem oben genannten System; dabei wird die R6850 mit vier verschiedenen Taktraten getestet

DirectX 9 Benchmarks Zum Inhaltsverzeichnis

Gothic 3
Das wohl am heißesten erwartete Rollenspiel des Jahres 2006.
Was anfänglich ein Bug-Debakel war, hat durch die Community Patches sein enormes Potenzial eines echten Gothic ausgeschöpft.
„Gebencht“ wird ein Spaziergang nach Kap Dun.







Arcania Gothic 4 Zum Inhaltsverzeichnis
Nachfolger von Gothic 3 Götterdämmerung. Viele mögen das neue Gothic nicht, da es nicht mehr viel mit dem Ursprungsspiel zutun hat in Bezug auf Story oder Gameplay.
Technisch muss es sich nicht verstecken und präsentiert eine zeitgemäße Grafik auf eurem PC.
Als Benchmarkszene mache ich einen kleinen Spaziergang durch den Wald des Bluttals zur Silberseeburg.







Prototype Zum Inhaltsverzeichnis
Prototype sieht zwar nicht so gut aus wie Crysis, fordert aber in den Gefechten dennoch CPU und Grafikkarte. Als Benchmark kommt eine Actionszene auf dem Times Square zum Einsatz.







Risen Zum Inhaltsverzeichnis
Risen das neue Spiel der Gothic Mache, spielt auf einer idyllischen Tropfeninsel, doch der Schein trügt, hier ist einiges im Argen.
Ihr spielt wieder einen namenlosen Helden, - ihr denkt das ist langweilig?. Ganz im Gegenteil es ist echtes Gothic-Feeling.







DirectX 10 Benchmarks Zum Inhaltsverzeichnis

Crysis Zum Inhaltsverzeichnis
Der High End Shooter von Crytek aus dem Jahre 2007 der auch heute noch zu den schönsten und anspruchsvollsten PC-Spielen zählt.
Und eines der ersten Spiele die DirectX 10 richtig nutzten und eine native 64bit Unterstützung bietet.







Crysis Warhead Zum Inhaltsverzeichnis
Das eigenständige Addon zu Crysis, lässt euch in die Rolle von Psycho schlüpfen und ihr erkundet den anderen Teil der Insel aus Crysis.
Technisch ist es ebenbürtig mit Crysis, sieht aber hier und da einen Tick besser aus, vor allem die Explosionen und die Gesichter sind einfach toll modelliert.
Natürlich auch mit an Board DirectX10 und 64bit, letzteres mit einem Patch.






Crysis Warhead Megaexplosion Zum Inhaltsverzeichnis
Was macht man, wenn einem langweilig ist: man sammelt jede Menge Krempel, der explodieren kann und wirft ihn auf einen Haufen.
Das ganze dient dazu, um beim Frameverlauf die Einbrüche festzustellen die so eine gewaltige Effektdichte hervorruft.
Getestet wird in denselben Einstellungen wie Warhead nur im Finalen Level.
Ich kann euch hierzu nur sagen: es gibt einen riesigen Rumms
Das Diagramm zeigt euch den Frameeinbruch in einer Extremsituation, bei sehr vielen Effekten.







Hellgate London Zum Inhaltsverzeichnis
Der erste Rollenspiel Titel der Flagship Studios und zugleich auch ihr letzter.
Das Spiel unterstützt sowohl DX10 als auch 64bit, was in Bezug auf andere Titel sehr fortschrittlich ist.
Es sieht nicht nur super aus, sondern auch das Gameplay und die Möglichkeiten euren Charakter zu individualisieren sind genial.
Getestet wird ein Spaziergang auf einer von Dämonen verseuchten Straße.







Far Cry 2 Benchmarktool Zum Inhaltsverzeichnis
Die indirekte Fortsetzung von Far Cry dem vorzeige Shooter von Crytek, jedoch ist er von Ubisoft entwickelt worden.
Zum Einsatz kommt das Benchmark-Tool von Far Cry 2.







DirectX11 Benchmarks Zum Inhaltsverzeichnis

Crysis 2 Zum Inhaltsverzeichnis
Der Nachfolger der Grafikbomber Crysis und Crysis Warhead wird nun in der DX11-Version gebencht.
Als Benchmarkszene dient der Anfang von "Lebender Toter" mit einer kleinen Schießerei".







Stalker Call of Pripyat Benchmark Tool Zum Inhaltsverzeichnis
Die Stalker-Serie ist sicher jedem Shooter Fan ein Begriff, sie steht für tolles Gameplay und eine geniale Atmosphäre.
Der dritte Teil der Serie verwendet zudem auch die neuste Schnittstelle DX11.
Ich hab mir das Benchmark Tool der Entwickler geschnappt und mir die letzte der vier Benchmarkszenen „SunShafts“ rausgesucht, da diese am meisten Leistung frisst.







Dirt 2 Zum Inhaltsverzeichnis
Wer Lust auf Rallyspaß hat, kommt wohl an der Dirt Serie von Codemasters nicht vorbei. Der neuste Teil „Dirt 2“ setzt den Fahrspaß fort und gilt als eines der ersten DX11 Spiele. Ich verwende das integrierte Benchmark-Tool für einige Durchläufe.







Stone Giant Zum Inhaltsverzeichnis
Eine sehr sehenswerte Techdemo vom Spiele Entwickler FatShark und Grafikengine Entwickler BitSquid mit DX11 und Tesselation.
Sehr schön zu erkennen, sind die detaillierten Modelle und Felsen.







Lost Planet 2 Benchmark Zum Inhaltsverzeichnis
Beim Nachfolger des Frostshooters lauft ihr durch üpige Dschungellandschaten aber auch riesige Wüsten.
Auch die neuen "Monster" und der Einsatz von DX11 sorgen für ein tolles Spielerlebnis.







Unigine Heaven Benchmark Zum Inhaltsverzeichnis
Dies ist wohl einer der schönsten DirectX11 Benchmarks die es zur Zeit gibt:
Gezeigt werden ein kleines Dorf mit verschiedenen Inseln, die im Himmel schweben. Der Benchmark zeigt, was mit Tesselation möglich ist und wie schön Spiele doch sein könnten. Getestet in DirectX 11, Tesselation auf Normal und einmal in Extreme.









3D Mark 11 Zum Inhaltsverzeichnis
Der neuste Spross der 3DMark Serie beeindruckt mit seinen Licht- und Schatten-Effekten, sowie mit dem Einsatz von Tesselation.
Getestet in einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten und den Performance Einstellungen.







V. Downsampling Benchmarks Zum Inhaltsverzeichnis

Zum Downsampling Selbst Zum Inhaltsverzeichnis
Gleich vorneweg, die Änderungen an eurem Monitor und eurer Grafikkarte macht ihr auf eigene Verantwortung, ich hafte nicht für Defekte oder sonstige Fehler.
Auch möchte ich in meiner Reviews das Thema Downsampling anschneiden, das geht mit Nvidia Karten nämlich super Einfach über die Nvidia Systemsteuerung.

Aber zuerst, was ist Downsampling überhaupt?
Beim Downsampling erhöht ihr die Auflösung über native Auflösung eures Monitors hinaus, dadurch bekommt ihr theoretisch nicht nur mehr Arbeitsfläche auf dem Desktop, besonders in Spielen ohne Kantenglättung zeigt Downsampling seine Künste.
Dadurch das eurer Monitor erst die Auflösung benutzen muss, rechnet er diese auf die native zurück, so werden Treppenstufen minimiert.
Das ganze hängt natürlich von eurem Monitor ab wie weit ihr dessen Auflösung erhöhen könnt und natürlich wieviel power eure Grafikkarte hat.
Ich hab euch natürlich nun hier auch ein kleines Tutorial geschrieben wie ihr das bei euch den ausprobieren könnt.
Wir wechseln auf den Desktop, dann Rechtsklick auf Nvidia Systemsteuerung.
Dann erscheint ein Fenster, links unter Anzeigen wählen wir Auflösung ändern.
Nun seht ihr im rechten Fenster eure Auflösungen die eurer Monitor kann, darunter finden wir den Button „Anpassen“ dort einmal drauf klicken.
Dann erscheint ein neues Fenster, dort klicken wir auf „Benutzerspezifische Auflösung erstellen“, dann tragen wir dort unsere gewünschten Werte für die Horizontalen Pixel und die Vertikalen ein.
Wichtig ist, das ihr das Format eures Monitors nicht verletzt, sonst gibt es schwarze Balken oder ein verzerrtes Bild, als kleines Beispiel von mir ich will meine Auflösung um den Faktor 1.25 erhöhen.

1680 x 1.250 = 2100
1050 x 1.250 = 1312

Die beiden Werte die ihr raus bekommt tragt ihr nun ein und klickt auf Testen, wenn euer Monitor schwarz wird keine Panik nach 15 Sekunden schaltet er wieder in den Normalen Modus.
Ich hab mir nun auch einige Spiele geschnappt und sie mal mit Downsampling gebencht.
Gothic4 und Risen für DX9.
Crysis und FarCry2 für DX10
Crysis2 und Dirt 2 für DX11
Was dabei raus gekommen ist seht ihr in den Diagrammen.

Zum Test selber Zum Inhaltsverzeichnis
Ich hab mir nun auch einige Spiele geschnappt und sie mal mit Downsampling gebencht. es handelt sich dabei um: Gothic4, Risen und Crysis 2. Was dabei raus gekommen ist, seht ihr in den Diagrammen.

DirectX 9 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis

Gothic 4 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis

Arcania Gothic 4 unterstützt wie sein Vorgänger auch von Haus aus keine Kantenglättung, weshalb sich Gothic 4 als Paradebeispiel für die Downsampling genannte Technik eignet.
Wie ihr jedoch sehen könnt, zieht es ganz schön an der Leistung, da die Qualität der Grafik von Gothic 4 schon von Haus aus auf einem hohen Niveau ist.







Risen Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis
Das Spiel Risen von Piranha Bytes ist auch einer der Titel, die von Haus aus keine Kantenglättung mitbringen, deshalb bietet sich hier Downsampling auch wieder besonders an.
Das Diagramm zeigt euch die Veränderung.







DirectX 10 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis

Crysis Downsampling
Crysis unterstützt von Haus aus Kantenglättung, jedoch wollte ich auch heute eines der hardware-fressendsten Spiele auf dem Markt mit der GTX560 HAWK im Downsampling testen.
Ihr findet im Diagramm einmal Downsampling ohne und einmal mit Kantenglättung.







Far Cry 2 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis

Als weiterer Downsampling Benchmark für DirectX10 kommt Far Cry 2 zum Einsatz.
Das trotz Downsampling noch immer flüssig über euren Monitor flimmert.
Ach hier findet ihr es einmal mit und einmal ohne Katenglättung






DirectX 11 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis

Crysis 2 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis
Für das Downsampling bei DirectX 11 hab ich mir Crysis 2 als erste herausgesucht.
Da Downsampling doch hier noch mal etwas mehr Optik herauskitzelt als der kürzlich erschienene DX11 sowie der Texturepatch.







Dirt 2 Downsampling Zum Inhaltsverzeichnis
Als zweiten DX 11 Titel hab ich mir Dirt 2 ausgesucht, diese läuft auch noch sehr flüssig selbst mit Downsampling.







VI. Messungen Zum Inhaltsverzeichnis
Nun werde ich euch das Temperaturverhalten und den Stromverbrauch in der alltäglichen Praxis zeigen.
Um zu Überprüfen ob der Twin Frozr III wirklich Kühler ist als das Referenzdesign bediene ich mich der Werte aus meiner Review der EVGA GTX560-Ti.

Die Leistungsaufnahmen der beiden Grafikkarten Zum Inhaltsverzeichnis
Wie ihr aus dem Diagramm sehr schön entnehmen könnt, verbraucht die N560GTX-Ti HAWK ganz ordentlich Strom, was aber in Betracht der gebrachten Leistung in einem gesunden Rahmen liegt.
Im übertakteten Zustand sprengt sie jedoch den Rahmen des angemessenen Stromverbrauchs und landet ganz oben in der Skala.
Daran ändern auch die hochwertigen Bauteile leider nichts.







Das Temperaturverhalten der beiden Grafikkarten Zum Inhaltsverzeichnis
Beim Temperaturverhalten der beiden Grafikkarten teste ich im folgenden Abschnitt.
Bei der R6850 Cyclone Edition kommt das Silent-Profil zum Einsatz.
Noch ein kurzer Satz, warum ich nicht auf die beiden Profile der N560GTX-Ti HAWK eingehe, diese unterscheiden sich lediglich dadurch, das ihr im Idle entweder 40% (Performance-Mode) oder 30% ( Silent-Mode) Lüftergeschwindigkeit hat, hier sollte MSI nacharbeiten
In der Tat leistet der Kühler seine Arbeit und die Karte ist selbst mit 50Mhz GPU-Takt im Durchschnitt 9-10C° Kühler.
Besonders im Idle ist man von den sehr Kühlen 27C° verblüfft bei unhörbarer Lautstärke.
Unter Last werden die Temperaturen durch einen leider sehr lauten Lüfter erkauft, der euch als Beispiel in Crysis 2 mit bis zu 3800 RPM zu dröhnt (bei OC).
Das geht euch nicht nur auf die Ohren sondern auch auf den Spielspaß.







VII. Resümee Zum Inhaltsverzeichnis

Was kann ich zum Abschluss meines Testes wieder loswerden?
Die MSI N560GTX-Ti HAWK ruft bei mir gemischte Gefühle hervor:

¡ Was die Karte an tollen Features mitbringt, ist genial.
¡ Auch die Verarbeitung sucht ihresgleichen.
¡ Besonders für Rekordjäger und Übertakter bringt die Karte jede Menge Extras, mit die das Herz für Freude jauchzen lässt.
¡ Auch das damit eingehende OC-Potenzial hat mich überzeugt. Dieses bietet mit den erhöhten Spannungswerten auch noch viel Spielraum, die den Normal-User jedoch nicht sonderlich interessieren werden, da dieser doch meistens nicht an den Spannungen dreht.
¡ Die Spiele-Leistung bewegt sich auch auf einem hohen Niveau und hat mich überzeugt; zumal die Leistung mit dem OC auf über 1Ghz GPU Takt nochmals ordentlich zulegt.
¡ Das Undervolting der GF114 auf der HAWK spricht auch für sich - trotz der hohen Taktraten sind Werte unter 1V problemlos möglich.

Auf der anderen Seite steht der lauter Lüfter unter Last.
Dieser ist in grafisch aufwendigen Situationen an der Grenze zu störend hörbar anzusiedeln.
Im IDLE hingegen ist er unhörbar und verrichtet hervorragend seine Arbeit.
Es gibt die Möglichkeit den Lüfter auf 60% zu begrenzen mit dem Afterburner, allerdings hört ihr die Karte immer noch leicht – selbst aus dem geschlossenen Gehäuse.
Auch gehen dabei die niedrigeren Temperaturen baden, diese bewegen sich dann bei ca. 82 °C, was in etwa dem Referenzdesign entspricht.
Durch das Undervolting, das bei dieser Karte sehr gut möglich ist, gewinnt ihr noch einmal bis zu ca. 5°°C weniger Temperatur.
Jedoch sind das alles Maßnahmen, die der „Normaluser“ nicht machen möchte, da er so an seiner Karte rumoptimieren muss, was im Normalfall die Garantie kostet.
Auch der Stromverbrauch ist eine der etwas unschöneren Seiten der HAWK, der unter OC noch einmal deutlich zulegt und schon unter Normalbedingungen hoch ausfällt.
Um auf mein Motto zurück zukommen

„Leise und schnell wie ein Falke?“.

Kurz und Knackig: Schnell ist der Falke, jedoch sollte an der Lautstärke etwas nachgebessert werden.



Die Karte bekommt von mir eine Kaufempfehlung für Übertakter und Leuten, denen die Lautstärke egal ist.
Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung und den Gold-Award verpasst die Karte knapp, aufgrund ihrer Hörbarkeit im Spielbetrieb.
So hat sich die Karte den Silber-Award als auch den HAWK-Award für die ausgefallenen Features verdient.




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Aber klar doch

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Jarafi

Jarafi

Volt-Modder(in)
AW: [Review] MSI N560GTX-Ti HAWK - Der lautlose Jäger?

Hi Leute :),

So hier meine neuste Review zur MSI N560GTX-Ti HAWK.

Es gibt ein neues Diagrammdesign sowie ein neues Layout dazu.

Auch sonst hab ich wieder keine Kosten und Mühen gescheut ( Ja der Falke ist echt) :D.

Tipps, Fragen usw. alles gerne gesehen.

Beste Grüße

Jarafi


Zum Diskussionsthread:

http://extreme.pcgameshardware.de/g...-msi-n560gtx-ti-hawk-der-lautlose-jaeger.html
 
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