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Review Fractal Design Define R4 Black Pearl by GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)

Review Fractal Design Define R4 Black Pearl
by GoldenMic





Danksagung


Zu Beginn möchte ich meinen Dank an Fractal Design für die Bereitstellung des Testobjektes richten. Weiterhin geht mein Dank aber auch an den deutschen Support, mit dem ich überaus zufrieden war. Dies liegt einerseits an der guten Erreichbarkeit über diverse Plattformen, aber auch an der kurzen Antwortzeit.


Einleitung


In meinem Test stelle ich euch das Define R4 in der Black Pearl Edition vor. Das Define R4 ist ein Produkt des schwedischen Herstellers Fractal Design, der mittlerweile auch in Deutschland einen Namen gemacht hat durch Produkte wie den Vorgänger Define R3 sowie andere Produkten im Bereich Gehäuse, Netzteile und Belüftung.


Verpackung und Lieferumfang






Das Define R4 erreichte mich in einem großen Pappkarton, der mit Schienen extra stabilisiert wurde. Auf der Verpackung sind unter anderem die Spezifikationen des Gehäuses aufgelistet und man kann schon einen Eindruck von der Modularität des Gehäuses bekommen.





Im Inneren ist das Gehäuse durch 2 Styroporstücke abgestützt und in einer Plastikfolie verpackt. An den Seiten gibt es zwei Griffmulden zum Transport.





Zum Lieferumfang gehört ein Handbuch in dem man etwas über Fractal Design erfährt sowie die verschiedenen Funktionen des Gehäuses. Zudem wird man auf einem Extrablatt darauf aufmerksam gemacht, dass viele Einzelteile selbst gewechselt werden können und man somit bei Defekten nicht das ganze Gehäuse einschicken muss. Aufgrund einer defekten Status LED machte ich schon selber Gebrauch von diesem Service und kann dies bestätigen.
Im Gehäuse befindet sich ein Paket in dem sich anderes Montagezubehör wie diverse Schrauben, Gummiringe, Abstandhalter und Kabelbinder befindet.





Die Fronttür ist zudem mit einer Schutzfolie überzogen.





Spezifikationen Fractal Design Define R4 Black Pearl


Hersteller | Fractal Design
BxHxT | 232x464x523mm
Dämmung | Vorhanden
Lüfterplätze | Vorn: 2x 140mm(1x Optional) • Hinten: 1x 140mm • Seite: 1x 140mm (optional) •
| Oben: 2x 140mm (optional) • Unten: 1x 140mm (optional)
Lüfter vorhanden |1 x 140mm Silent Series R2 fan, 1000 RPM (Front)
|1 x 140mm Silent Series R2 fan, 1000 RPM (Heck)
Lüftersteuerung | Vorhanden: 3 Lüfter(3 Pin) @ 5V, 7V oder 12V
Staubfilter | Ja, herausnehmbar
Frontpanel | 2 x USB 3.0(intern), 2 x USB 2.0, Audio
Festplattenplätze | 8 x 2,5/3,5 Zoll, 2 x 2,5 Zoll, 2x 5,25 Zoll
Netzteilposition | Unten
Maximalhöhe CPU Kühler | 170mm
Maximallänge Grafikkarte | 295 mm, 430 mm nach Entnahme eines Festplattenkäfigs
Formfaktor Mainboard | ATX, mATX, Mini ITX
Plätze für Steckkarten | 7+1
Besonderheiten | Fronttür, Festplattenschlitten mit Entkopplung,
|Herausnehmbarer Festplattenkäfig, Kabelmanagement,
Material | Stahl, Aluminium
Gewicht | 12,3kg


Betrachtung des Gehäuses





Äußerlich ist das Gehäuse angenehm schlicht gehalten. Die Seiten sind schwarz, nur die Rückseite bietet durch die weißen Slotblenden sowie durch den weißen Lüfter etwas Abwechslung. Die Fronttür schließt fest durch einen Magnetverschluss. Oben und am linken Seitenteil bietet das Define R4 Lüfterschlitze, die aber durch angeschraubte Dämmmatten verschlossen sind. Das Gehäuse steht zudem auf vier Füßen, wobei die vorderen zwei etwas mehr in Szene gesetzt werden. Je nach Stellplatz dürften sie erkennbar sein oder eben nicht. Auf der Unterseite ist weiterhin ein abnehmbarer Staubfilter angebracht, der das Netzteil vor Staub schützen soll.





Nach dem Öffnen der Fronttür hat man Blick auf zwei der Plastikabdeckungen verschlossenen Laufwerksschächte, die Lüftersteuerung und ein Plastikgitter. Diese Platte bietet auch die Option ein 3,5" Laufwerk einzubauen. Hinter dem Plastikgitter befinden sich ein weiterer Staubfilter und zwei Montageplätze für Lüfter, wovon bereits einer ab Werk verwendet wird.





Den Staubfilter kann man aus der Halterung herausziehen und auch die Lüfterhalterung lässt sich im ganzen Entnehmen und erleichtert so die Montage.
Nach Abnehmen der Laufwerksabdeckungen findet man zwei Einbauplätze für 5,25" Laufwerke vor, einer davon ist durch eine Metallplatte weiterhin versperrt.





Bei den zwei verbauten Lüftern handelt es sich 2 x 140mm Silent Series R2 fan von Fractal Design. Sie haben eine Maximaldrehzahl von 1000 RPM(+/- 10%) und werden per 3 Pin-Stecker angeschlossen. Intern an die Lüftersteuerung des Gehäuses angeschlossen werden sie mit einem Molex Anschluss vom Netzteil versorgt und laufen je nach Steuerung mit 12V, 7V oder 5V.





Die Seitenteile sind an der Gehäuserückseite mit Thumbscrews befestigt und lassen sich daher einfach abnehmen. Das linke Seitenteil bietet wie erwähnt ein abschraubbares Stück Dämmmatte. Dies dient dazu um einen weiteren 140mm Lüfter verbauen zu können. Zwei weitere Plätze dieser Art befinden sich an der Gehäusedecke. Zur Veranschaulichung habe ich das Stück an der Seitenwand abgeschraubt.





Der Innenraum des Gehäuses fällt recht geräumig aus. Es sind an mehreren Stellen Durchführungen für die Kabel vorhanden. Auffallend sind die weißen Festplattenschlitten. Wenn man möchte bietet das R4 die Option zwei 2,5" Laufwerke auf der Rückseite des Mainboardtrays anzubringen.
Die Aussparung für die Montage von CPU-Kühlern ohne Ausbau des Mainboards fällt groß aus und man sollte daher auch bei größeren Sockeln auf keine Probleme stoßen.





Zu erwähnen ist weiterhin die Drehbarkeit und Demontageoption des oberen Festplattenkäfigs. Möchte man Steckkarten verwenden, die eine Länge von 295mm überschreiten hat man die Option den oberen Festplattenkäfig auszubauen und dafür Steckkarten mit bis zu 430 mm Länge einzubauen.
Eine weitere Option ist den oberen Festplattenkäfig zu drehen. Dies kann Sinn machen um für einen besseren Luftstrom im Gehäuse zu sorgen.





Montage


Bei der Montage der Abstandhalter bekommt man von Fractal Design etwas Hilfe. Neben den Schaublöchern befinden sich die Buchstaben "A", "M" oder "A/M" um unterscheiden zu können wo nun Abstandhalter für ATX oder mATX Boards hinsollen. Viel wichtiger für die Montage ist aber das Fractal Design alle Kanten ordentlich entgratet hat und daher Schnittverletzungen nicht vorkommen sollten.





Die Frontpanelanschlüsse fallen im Umfang normal aus. Das Gehäuse bietet als interne Anschlüsse einen HD-Audio Anschluss, einen USB 2.0 Anschluss sowie einen USB 3.0 Anschluss, für den man ein aktuelles Board oder eine Steckkarte benötigt. Weiterhin muss man sich entscheiden ob man die LED als Power LED oder als HDD LED verwenden möchte. Zuletzt hat man noch einen Power SW und einen Reset SW Anschluss für den Power und den Resetknopf des Gehäuses.





Die Festplattenmontage geht relativ einfach von statten, da man sie außerhalb des Gehäuses vornehmen kann. Jede der weißen Schienen ist einzeln entfernbar und bereits mit Gummientkopplern ausgestattet. Diese sind weiterhin je nach Bedarf versetzbar. Sowohl 3,5" als auch 2,5" Festplatten/SSDs sind problemlos installierbar.





Testsystem, Testaufbau und Testumgebung





Für den Test kam mein aktuelles System zu Einsatz. Im Nachfolgenden eine Auflistung der verbauten Komponenten.


CPU | Intel Core i7-870 @2,93 Ghz Vcore: 1,125 V
CPU-Kühler | EKL Alpenföhn Matterhorn Shamrock Edition @ 1010 RPM
Mainboard | Asus P7P55D-E
Ram | 4 x G.Skill DIMM Kit 4GB PC3-10667U CL9-9-9-24 @1,5V
HDD | Samsung HD103SJ 1TB
| Western Digital EARX 2TB
SSD | Samsung SSD 830 Series 128 GB
Grafikkarte | ASUS ENGTX560 DCII OC/2DI/1GD5, Lüftereinstellung: Auto
Netzteil | be quiet! Straight Power E8 CM 580W
Gehäuse | Fractal Design Define R4 Black Pearl
Lüfter | Vorderseite: Fractal Design Silent R2 140mm
| Rückseite: Fractal Design Silent R2 140mm
Laufwerk | Samsung SH-S223L
WLP | Artic Cooling MX-2
TV Karte | Skystar2 TV PCI
USB 3.0 | InLine 76666B, 4x USB 3.0, low profile, PCIe x1


Wie zu sehen verwende ich in dem System Zusatzkarten, unter anderem um den USB Frontanschluss des Define R4 zu nutzen.
Für den Test änderte ich die Einstellungen CPU etwas im Bios etwas ab. Der Takt wurde auf 22x133= 2933 Mhz eingestellt, Intel SpeedStep sowie Intel Turbo Boost wurden deaktiviert während die C-Staes aktiviert blieben. Die Vcore wurde auf 1,125 V eingestellt, ausgelesen wurden per CPU-z im Idle 1,104V und unter Last 1,112V. Der Lüfter des CPU-Kühlers wurden auf 80% geregelt, was ~1010 RPM entspricht. Bei der Grafikkarte blieb die automatische Lüftersteuerung aktiv um ein realitätsnäheres Ergebnis zu erhalten und keine unnötige Lautstärke im Idle zu verursachen.
Für den Test wurde die Lüftersterung der 2 Gehäuselüfter zunächst auf 5V, 7V oder 12V geregelt bevor ein Tool gestartet wurde. Weiterhin ließ ich das System zwischen jedem Testdurchlauf abkühlen.
Um die Temperaturen auszulesen kamen für die CPU CoreTemp zum Einsatz. Aus den 4 ausgelesen Kerntemperaturen wurde dann ein Mittelwert gebildet. Für die GPU OpenHWMonitor sowie GPU-Z und für die Festplatten CrystalDiskInfo. So lang keine 3D-Last auf der Grafikkarte anlag wurde per MultiDisplayPowerSaver der P12-Mode forciert.
Das Gehäuse war zum Messen der Temperaturen komplett geschlossen.

Für den Test verwendete ich folgende Programme und Spiele:
Idle: Für die Idle Werte ließ ich das System 5 Minuten runterkühlen, da sich danach die Temperaturen nicht mehr wesentlich änderten. Danach wurden die Temperaturen ausgelesen.

Core Damage: Core Damage verwendete ich um starke CPU-Last darzustellen. Dabei wurde das Tool 10 Minuten laufen gelassen und dann die Temperaturen ausgelesen.

Prime 95 + Furmark: Da Furmark und CoreDamage sich nicht sonderlich gut vertragen haben, die GPU-Last brach immer wieder ein und sorgte so für starke Temperaturschwankungen der GPU, entschied ich mich Prime95(Blend) zusammen mit Furmark zu verwenden. Ich ließ beide zusammen für 5 Minuten laufen und habe dann die Temperaturen ausgelesen.

Anno 2070: Unter meiner Auswahl an Spielen empfand ich Anno 2070 als gute Wahl für hohe CPU und GPU Last. Die Ingamesettings wurden auf Maximum gestellt, bis auf den Wuselfaktor der auf Mittel stand. Die Auflösung betrug 1920*1080@60Hz, vertikale Synchronisation deaktiviert. Zum Einsatz kam ein Savegame mit großer Karte und einer Bevölkerung von ~8000 Einwohnern auf einer mittleren Insel. Das Spiel wurde 15 Minuten gespielt und danach wurden die Temperaturen ausgelesen.

Um vergleichbare Werte zu erhalten wurde weiterhin die Raumtemperatur mit 3 Thermometern zum Zeitpunkt des Auslesens bestimmt. Aus den 3 Werten wurde dann ein Mittelwert gebildet und die Raumtemperatur auf 20°C norminiert. Die Differenz zur realen Raumtemperatur wurde dann mit den ausgelesen Werten der Tools verrechnet.


Die Testwerte


Idle





Bei den Idle Temperaturen gibt es wenig Überraschungen. Der stärkere Luftstrom durch 7V bzw. 12V macht sich vor allem bei der CPU und der Grafikkarte bemerkbar. Die Festplattentemperaturen tanzen allerdings etwas aus der Reihe. Generell musste ich feststellen das die Festplatten eher wenig auf die Belüftung reagierten oder nur sehr träge. Da ich bei der Berechnung der Werte und dem Erstellen der Diagramme keinen Fehler feststellen konnte, gehe ich entweder von einem Messfehler aus oder davon, dass die Platten wirklich sehr viel Zeit zum abkühlen brauchen sobald sie einmal erwärmt sind.


CoreDamage





Bei CoreDamage wird die CPU stark belastet, was an den Temperaturen zu sehen ist. Auch das restliche System heizt sich mehr auf, allerdings sind alle Temperaturen im grünen Bereich. Die Unterschiede zwischen 5V zu 12V sind vor allem bei der Temperatur der Grafikkarte zu sehen, auch wenn die CPU auch davon profitiert.


Prime95 + Furmark





Hier kann man sehen wie das ganze System aufgeheizt wird. Neben der hohen GPU-Temperatur wird auch die CPU-Temperatur durch die aufgeheizte Luft im Gehäuse weiter nach oben getrieben. Dies liegt unter anderem am Axial Design des Grafikkartenlüfters, welches die warme Abluft der Grafikkarte im Gehäuse verteilt.


Anno 2070





Bei Anno 2070 ist die Last auf dem System deutlich geringer als Prime95 + Furmark. Schön zu sehen ist das die Belüftung des Gehäuses recht großen Einfluss auf die Temperaturen der Grafikkarte hat, obwohl diese die automatische Lüftersteuerung verwendet.


Auswertung der Belüftung


Ein System bestehend aus einer CPU und einer Grafikkarte stellt für die werksseitige Belüftung meiner Ansicht nach kein Problem dar. Hat man aber vor weitere Grafikkarten zu verwenden oder weitere Festplatten in den oberen Festplattenkäfig sollte man sich zumindest nach einem zweiten Frontlüfter umsehen.
Einen seitlich angebrachten Lüfter sehe ich als wenig sinnvoll an, da er den Luftstrom eher stört als ihn zu verbessern. Dann würde ich eher dazu raten einen oder zwei weitere Lüfter in die Gehäusedecke zu verbauen. Zu Bedenken ist aber, das hier keine weiteren Staubfilter zur Verfügung stehen und man sich selbst um eine Lösung kümmern muss.


Subjektive Lautstärkebetrachtung


Die Gehäusebelüftung ist bei 5V nicht von anderen Komponenten zu unterschieden. Bei 7V kann man ein leises aber nicht störendes Rauschen vernehmen, während es bei 12V schon deutlicher zu hören ist. Wenn im Raum noch weitere Geräusche vorhanden sind, wie zum Beispiel Gamesound oder Musik, fällt keine der 3 Stufen negativ auf.
Die Dämmung macht sich durchweg positiv bemerkbar. Im Gegensatz zu meinem anderen ungedämmten Gehäuse hat das Geräuschniveau deutlich abgenommen. Dass man durch etwas dickere Matten noch einen besseren Effekt erhalten würde kann man sich wohl denken.
Positiv fällt auch die Fronttür ins Gewicht. Geräusche durch Festplatten und optische Laufwerke nehmen dadurch ebenfalls deutlich ab.
Man sollte aber dennoch bedenken, dass all dies nur bedingt nützt wenn man auf laute Kühler bei der CPU und der Grafikkarte setzt.


Beurteilung Preis-Leistungsverhältnis


Das Fractal Design Define R4 Black Pearl kann man aktuell für etwas mehr als 100€ bei diversen Onlinehändlern bestellen. In Anbetracht des gebotenen finde ich diesen Preis als gerechtfertigt. Das Gehäuse ist gut verarbeitet und sinnvoll aufgebaut. Weiterhin ist man mit 140mm Gehäuselüfterplätzen, USB 3.0 sowie CPU-Kühlerhöhen von bis zu 170mm auf dem Stand der Dinge. In Schulnoten würde ich daher beim Preis-Leistungsverhältnis ein Gut vergeben.



Fazit



Das Fractal Design Define R4 in der Black Pearl Edition stellt eine konsequente Weiterentwicklung zum Vorgänger dar. Viele Kritikpunkte wurden ausgebessert.
Aber auch für sich betrachtet stellt das R4 ein solides Gehäuse mit wenig Schwächen dar.
Ein Muss für alle die auf schlichtes aber edles Design und angenehme Stille aus sind.


Positiv:
+Edles, schlichtes Design
+Gute Verarbeitung
+aktuelles Featureset
+Kabelmanagement
+Lüftersteuerung



Negativ:
-keine weiteren Staubfilter für Zusatzlüfterplätze
-In stiller Umgebung bei 12V etwas zu laut
-hohes Gewicht




Weiterführende Links:
-Website des Herstellers
-Define R4 Black Pearl im Preisvergleich
-Bilder in 12 Megapixel(Verwendete und Weitere)
 
Zuletzt bearbeitet:

Softy

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Sehr schönes Review, schicke Bilder :daumen: Vielen Dank :-)

Kannst Du mal nachmessen, wieviel mm Platz hinter dem Mainboard-Tray für das Kabelmanagment ist? Danke :)
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Sehr schönes Review, schönen Dank! :)

Was die Temperaturen / dein Problem bei Festplatten angeht: Die Platten haben im Vergleich zu den anderen gemessenen Chips wie CPU/GPU eine sehr große Masse und daher auch "Temperaturträgheit". Außerdem werden sie ja nicht wie CPU/GPU Kühler durchströmt oder besitzen eine besonders große Oberfläche, es ist in dem Fall einfach ein Klumpen Metall sozusagen. Ich tippe also stark darauf dass es tatsächlich nur daran liegt, dass sich die Platten vergleichsweise sehr langsam abkühlen.

Was das Gehäuse selbst angeht würde ich sagen sehr gelungen, wobei ich persönlich es bevorzugen würde wenns 5€ günstiger ist und dafür keine Lüfter beiliegen würden - so dass man sein gewünschtes Modell selbst einbauen kann... beispielsweise einen (/mehrere) bionischen Lüfter von Noiseblocker. :devil:
 
D

Dr Bakterius

Guest
Nice Job:daumen:. Wird sicherlich einigen die Entscheidung für das Gehäuse erleichtern.
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
@Softy: Ohne Nachzumessen, aber mit Aussage der Homepage:
26mm of space for cable routing behind the motherboard plate


@Alk: Denke ich ja auch. Allerdings werde ich es wohl nochmal nachmessen.
 

derP4computer

BIOS-Overclocker(in)
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und betrachten der Fotos und bin auf eure Meinung gespannt.
Schöne Arbeit! :daumen:
Der Reset Knopf ist für meine dicken Finger einfach zu klein, muss jedes mal zum Bleistift greifen.
Ich weiss schon warum ich die XL Variante habe. :D
 

ct5010

BIOS-Overclocker(in)
Sehr schönes, schön knappes Review! Bin nur kein Freund großer Bilder, du kannst doch die Thumbnails nehmen, die im Album vorhanden sind, die sind etwas kleiner. ;) Ansonsten sehr gelungene Aufmachung und Strukturierung des Tests mit schön vielen Bildern, sind zwar nicht die allerbesten, wirken mit dem weißen Hintergrund jedoch sehr professionell! Weiter so! ;)
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
Dankeschön.

Den Reset Knopf hab ich ehrlichgesagt noch nicht ausprobiert..und wenn doch dann war es so unproblematisch das ich mich nicht dran erinnern kann :ugly:
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
Sehr schönes, schön knappes Review! Bin nur kein Freund großer Bilder, du kannst doch die Thumbnails nehmen, die im Album vorhanden sind, die sind etwas kleiner. ;) Ansonsten sehr gelungene Aufmachung und Strukturierung des Tests mit schön vielen Bildern, sind zwar nicht die allerbesten, wirken mit dem weißen Hintergrund jedoch sehr professionell! Weiter so! ;)

Persönlich finde ich etwas größere Fotos besser als Thumbnails, da man hier direkt ein wenig erkennten kann und sich später wenn man möchte immernoch zur größeren Variante klicken kann.
Daher hab ich mir ja die Arbeit gemacht die 12 Megapixel Bilder direkt zu verlinken.

btw, warum eigentlich Lesertest? Wenn du das Gehäuse vom Hersteller bekommen hast ;)

Hast du natürlich recht. Wird geändert.
 

biohaufen

Software-Overclocker(in)
Hey gutes Review, sehr detailliert und gelungen :daumen:

Zum Gehäuse: Es ist ok. Aber ich glaube das es an ein Lian Li nicht ganz herankommt, dafür ist es nicht edel genug :/ Also falls Fractal Design hier mitließt : Nächstes mal auch die Seitenklappen aus gebürstetem Aluminium :daumen:
 

type_o

PCGH-Community-Veteran(in)
Ein wirklich gutes Review! :daumen:
Mich würde die Temperaturentwicklung interessieren, wenn man den oberen HDD-Käffig raus läßt!
Ich habe meine HDD's immer in den
5,25'' Einschüben untergebracht. Alles andere kam raus und meine Temp's sind besser!

MfG type_o
 

ct5010

BIOS-Overclocker(in)
Persönlich finde ich etwas größere Fotos besser als Thumbnails, da man hier direkt ein wenig erkennten kann und sich später wenn man möchte immernoch zur größeren Variante klicken kann.
Daher hab ich mir ja die Arbeit gemacht die 12 Megapixel Bilder direkt zu verlinken.

Ich meinte es eher so wie in meinem Review: http://extreme.pcgameshardware.de/n...eview-bitfenix-ghost-still-wie-ein-geist.html

;) Kann man halt auf das Thumbnail klicken. Aber jedem das Seine^^
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
Ich weiß was du meinst.
Aber persönlich finde ich deine Bilder zu klein. Da könnte ich mir direkt daneben das Album aufmachen.
 

wollekassel

Freizeitschrauber(in)
Prima gemacht Mic, danke für Dein Review! Ich liebäugel schon lange mit nem neuen Gehäuse, werden das Fractal jetzt mal näher in Betracht ziehen. Wollte mir ggf. ne Wasserkühlung zulegen, hast Du damit Erfahrungswerte? Bietet diese Gehäuse dafür genug Platz? P.S: Bilder sind top, auch die Größe. Nichts gegen Dein Review ct5010, aber Deine Bilder sind zu klein und dann auch noch unscharf wenn angeklickt und vergrößert :-(
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
Danke Wollekassel.
Zu Wasserkühlung in dem Gehäuse kann ich leider keine Erfahrungen vorweisen und möchte mich dazu auch eher nicht aufs Glatteis begeben. Vllt kann ja jemand anderes seine Erfahungen mit uns teilen?
 

StefanStg

PCGH-Community-Veteran(in)
Sehr schönes Rewiew von dir:daumen::hail:, man sieht das du sehr viel Mühe und Zeit investiert hast.

Zum Gehäuse: Ich schaut nicht schlecht aus ich finde es nur zu klein bin froh das ich das Shinobi XL habe. Auch hat es mir zu wenige 5.25" einschübe. Ich brauch schon 5 Stück nicht wegen irgentwelchen DVD Laufwerken oder so sondern das ich meinen AGB von der Wakü einbauen kann.
 

facehugger

Trockeneisprofi (m/w)
Ein toller Test, sehr angenehm zu lesen und schöne Bilder:daumen: Ich werde wohl trotzdem beim nächsten Case zum Arc mit Fenster und den eLoops greifen:daumen:

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

Skysnake

Lötkolbengott/-göttin
Schöner Review, auch wenn sich ein paar Wortdreher/Sinnentgleitungen reingeschlichen haben :P

Was mich allerdings sehr verwundert ist, dass du gar nicht auf die Maße/Tolleranzen eingegangen bist. :huh: Die GPU sieht SOWAS von schief eingebaut aus, das geht gar nicht :ugly:

Täuscht das nur durch die Bilder, oder passen da einfach nur nicht die Positionen von den Erweiterungsslots vom Gehäuse zu denen vom MB????? Sieht nämlich wirklich nicht gut aus, so wie das schief drin hängt.
 

Skysnake

Lötkolbengott/-göttin
Ne, das sind schon alle Karten. Das sieht man an der unteren Steckkarte. Ich habs mal mit Gimps markiert und ausgemessen. Die Karten hängen um ~2° schief drin, weil die Slots nicht genau passen, wie es scheint.

P1200710.jpg
 

Badt

PC-Selbstbauer(in)
Prima gemacht Mic, danke für Dein Review! Ich liebäugel schon lange mit nem neuen Gehäuse, werden das Fractal jetzt mal näher in Betracht ziehen. Wollte mir ggf. ne Wasserkühlung zulegen, hast Du damit Erfahrungswerte? Bietet diese Gehäuse dafür genug Platz? P.S: Bilder sind top, auch die Größe. Nichts gegen Dein Review ct5010, aber Deine Bilder sind zu klein und dann auch noch unscharf wenn angeklickt und vergrößert :-(

Kommt drauf an was du mit der Wakü kühlen willst ;). Einen schmalen 280er Radi könntest du in den Deckel bekommen und noch nen 120er, bzw. 140er unten, da der HDD-Käfig nicht komplett entfernbar ist, allerdings ist dann die Frage, "wo kommt die Pumpe hin" ;). Für eine kleine interne Wasserkühlung ist das Nanoxia DS-1 oder auch das Bitfenix Ghost wesentlich interessanter ;). Und das ist von ähnlich guter Quali wie das R4, bzw. gleicht diesem sogar in sehr vielen Punkten, nur bietet es vielmehr möglichkeiten für eine WaKü. Hatte das Case ( und auch das R4 und das Bitfenix Ghost) letztes Jahr reviewed, schau einfach mal in meiner Sig ;).


@Golden
Zum Review hier...Ich finde die Bilder gut so, teilweise zwar etwas dunkel aber wenigstens schön scharf ist halt doch ein Unterschied zwischen einer guten Cam und einer Handycam. ;)
 
TE
GoldenMic

GoldenMic

Kokü-Junkie (m/w)
Sehr schönes Rewiew von dir:daumen::hail:, man sieht das du sehr viel Mühe und Zeit investiert hast.

Zum Gehäuse: Ich schaut nicht schlecht aus ich finde es nur zu klein bin froh das ich das Shinobi XL habe. Auch hat es mir zu wenige 5.25" einschübe. Ich brauch schon 5 Stück nicht wegen irgentwelchen DVD Laufwerken oder so sondern das ich meinen AGB von der Wakü einbauen kann.

Freut mich, dass das auffällt.
Kommt eben immer ganz auf die eigenen Ansprüche an. Für mich ist es ziemlich ideal.


Ein toller Test, sehr angenehm zu lesen und schöne Bilder:daumen: Ich werde wohl trotzdem beim nächsten Case zum Arc mit Fenster und den eLoops greifen:daumen:

Gruß

Freut mich.
Die eLoops werde ich mir auch noch ansehen. Sollte ich sie in ausreichender Menge dahaben kommt vllt ein kleiner Nachtest :ugly:

Schöner Review, auch wenn sich ein paar Wortdreher/Sinnentgleitungen reingeschlichen haben :P

Was mich allerdings sehr verwundert ist, dass du gar nicht auf die Maße/Tolleranzen eingegangen bist. :huh: Die GPU sieht SOWAS von schief eingebaut aus, das geht gar nicht :ugly:

Täuscht das nur durch die Bilder, oder passen da einfach nur nicht die Positionen von den Erweiterungsslots vom Gehäuse zu denen vom MB????? Sieht nämlich wirklich nicht gut aus, so wie das schief drin hängt.

Ich würde mich freuen wenn du ein paar dieser Wortdreher/Sinnentgleitungen für mich aufdeckst, damit ich es verbessern kann. Von mir aus auch als PM. Danke.

Ich habe mir dabei gar nicht viel gedacht. In meinem alten Gehäuse hingen die Karten auch so. Grade bei der CPU ist es aufgrund des Gewichts naheliegend. Allerdings kann ich die Tage ja nochmal ausmessen. Möglich wäre auch, das es durch den Blickwinkel etwas verstärkt wird. Die Grafikkarte hängt aber definitiv etwas.


Schöner detaillierter Review! Man sieht wie viel Zeit du da rein gesteckt hast :daumen:

Freut mich, danke!




@Golden
Zum Review hier...Ich finde die Bilder gut so, teilweise zwar etwas dunkel aber wenigstens schön scharf ist halt doch ein Unterschied zwischen einer guten Cam und einer Handycam. ;)

Das war ein Opfer das ich bringen musste.
Ich versuche bei den Bildern so wenig wie möglich nachzubearbeiten um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erhalten. Schließlich möchte der Leser sehen, wie das Gehäuse bei ihm aussehen würde, das würde ich jedenfalls sehen wollen.
Im Zuge dessen versuche ich auch mit möglichst viel Tageslicht zu fotografieren. Die Jahreszeit machte mir da aber leider einen Strich durch die Rechnung, daher sind manche Fotos etwas dunkler, als ich es gern gehabt hätte.
Ob es eine gute Cam ist weiß ich nicht:
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Ich schaue aktuell mich zwar aktuell nach einer neuen Cam um, grade Makroaufnahmen sind mir wichtig, aber Geld wächst leider nicht an Bäumen.
 

quantenslipstream

Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
Sehr guter Test, gut in Szene gesetzt und keine übertriebenen Fotos. So mag ich das. :daumen: :)

Aber ein Gehäuse mit Tür wird niemals den Weg in mein Haus finden. :D
 

derP4computer

BIOS-Overclocker(in)
@GoldenMic
Hast du rausgefunden wofür genau die flachen Gummiringe gedacht sind die im Zubehör liegen?
Meinst du die? Damit die HDD nicht so vibriert.
Edit: Gibt es noch flachere Gummiringe? Dann waren bei mir keine dabei, d.h. dann weiss ich es auch nicht.
 

Anhänge

  • HDD.jpg
    HDD.jpg
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Shinchyko

Freizeitschrauber(in)
Das Geheuse ist das beste was ich jeh hatte. Supergutes Kabelmanagement, Die SSD hinterm Mobo, Total Leise (Mein PC unter IDLE 0.3 Sone/ Load 0.5 Sone) und Temps voll IO^^

(entschuldigt das Gelbe LaufwerkKabel, wurde provisorisch reingezimmert xD )
PC R4.jpg
 

Ishigaki-kun

PC-Selbstbauer(in)
Schöner Test. Die Temperaturen sind sehr ähnlich zu den Meinen. System siehst du ja in meiner Signatur.

Hat eigentlich jemand ein Test zum Define XL R2 auf Lager? Hab mein System anfang Dezember bestellt,
dann kam ja vor ein paar Tagen die News, dass Fractal nen Nachfolger vom DefXL rausgebracht hat. Super Timing :(
 
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