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[Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

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Volt-Modder(in)
[Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

[Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?


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Inhalt

Dies ist ein interaktives Inhaltsverzeichnis welches euch einen kurzen Überblick über den Inhalt des Tests vermitteln soll. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich anklicken und navigieren euch direkt zum ausgewählten Eintrag. Weiterhin befindet sich unter jedem Abschnitt ein "Zurück zum Inhaltsverzeichnis"-Verweis, mit dem Ihr direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückkommt. Die Vorschaubilder können durch Anklicken in ihrer vollen Größe angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt in einem neuen Tab, so dass Ihr an der gleichen Stelle des Tests weiterlesen könnt. Die Benchmarks sind neuerdings in den Anhang ausgelagert worden. So ist der eigentliche Test wesentlich übersichtlicher.​


Anhang




|► Danksagung



An dieser Stelle möchte ich mich bei Asus bedanken, die mir ein Muster für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
Auch möchte ich mich bei PC-Cooling, Enermax und MSI und für die freundliche und unkomplizierte Bereitstellung weiterer Komponenten für das Testsystem bedanken.​





Bereits Ende Dezember 2011 präsentierte AMD mit der Radeon HD 7970 die erste Grafikkarte, die auf der neuen Graphics-Core-Next-Architektur (kurz GCN) basiert. Neben der neuen Architektur brachte die Radeon HD 7970 aber auch eine Vielzahl neuer Features mit: PCI-Express 3.0, DirectX 11.1 und eine überarbeitete anisotrope Filterung. Einziger Nachteil der Radeon HD 7970 ist der Preis von etwa 500,- Euro. Mit der erst kürzlich vorgestellten Radeon HD 7950 hingegen bietet AMD nun einen weiteren und vor allem günstigeren Ableger, der auf der neuen GCN-Architektur basiert. Anders als zum Launch der Radeon HD 7970 präsentieren viele Hersteller zum Verkaufsstart der kleineren Radeon HD 7950 direkt Karten im Hersteller-Design. Auch Asus hat mit der Radeon HD 7950 DirectCUII Top eine Karte im Hersteller-Design im Portfolio. Wie man dem Namen bereits entnehmen kann, setzt Asus bei der Karte auf den von der Radeon HD 6000 Serie bekannten DirectCUII-Kühler. Zusätzlich zum alternativen Kühler zeichnet sich die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top auch noch durch höhere Taktraten aus. So übertaktet Asus die Karte ab Werk auf 900/2.500 MHz, was sie leistungsmäßig zwischen einer normalen Radeon HD 7950 und HD 7970 positioniert. Ob die neue Radeon HD 7950 mit dem renommierten DirectCUII-Kühler es schafft genau so gut wie der Vorgänger abzuschneiden, wird der folgende Test klären.​






Das Verpackungs-Design der Radeon HD 7950 DirectCUII Top hat sich im Vergleich mit der Verpackung der Radeon HD 6970 DirectCUII Top nur minimal geändert. Wie auch schon bei den älteren Karten der Radeon HD 6000 Serie ist auf der Vorderseite der Verpackung das aktuelle Maskottchen zu sehen, dass bei Asus nun die Radeon HD 7000 Serie repräsentiert. Der apokalyptische Reiter auf der Vorderseite der Verpackung soll die Stärke und Leistungsfähigkeit der Karte untermalen. Asus umwirbt die neue Radeon HD 7950 DirectCUII Top mit aktuellen Features, wie PCI-Express 3.0 und dem drei Gigabyte großen Grafikspeicher. Weiterhin wird die Radeon HD 7950 DirectCUII Top mit dem bereits bekannten DirectCUII-Kühler umworben, der dafür sorgen soll, dass die Karte um bis zu 20% kühler agiert, als vergleichbare Karten im Referenzdesign. Darüber hinaus kann man der Vorderseite der Verpackung entnehmen, dass sich um die ab Werk auf 900 MHz übertaktete Top-Variante der Radeon HD 7950 DirectCUII handelt. Auf der Rückseite findet der Käufer die übliche Auflistung weiterer Features, die die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top mit sich bringt. Zu den aufgeführten Features gehört auch der drei Gigabyte große Grafikspeicher, welcher der Karte im Multi-Monitor-Betrieb zugutekommen soll. Auch das Hauseigene Feature „GPU Tweak“ erläutert Asus auf der Verpackung. Mittels GPU Tweak lässt sich nicht nur die Spannung sondern auch die Taktraten der Karte tunen. Eine weitere Abbildung erläutert den speziellen DirectCUII-Kühler, den Asus auf der Radeon HD 7950 DirectCUII Top verbaut hat. Der Grafik kann man entnehmen, dass der DirectCU-Kühler um bis zu 20% effizienter als der Referenzkühler arbeiten soll. Darüber hinaus soll er auch noch leiser sein. Leider macht Asus, wie auch schon bei Karten der HD 6000 Serie die auch über den DirectCUII-Kühler verfügen, auf der Verpackung keine Angaben darüber um wie viel leiser der Kühler sein soll. Mit einer weiteren Grafik erklärt Asus die Anschlussmöglichkeiten für Displays. Hier haben die Radeon HD 7950 und HD 7970 in der DirectCUII-Ausführung einen Nachteil gegenüber den älteren HD 6000er Karten. Verfügt die Radeon HD 6970 DirectCUII noch über zwei DVI- und vier Display-Port-Anschlüsse, sind bei der neueren Radeon HD 7950 DirectCUII nur noch ein DVI- sowie ein HDMI-Anschluss und zwei Mini-Display-Ports vorhanden. Da Asus darauf verzichtet die speziellen „Super Alloy Power“ Bauteile hervorzuheben, ist leider davon auszugehen, dass diese nicht auf der Radeon HD 7950 DirectCUII Top zum Einsatz kommen. Weitere Details zu den Bauteilen und der Platine folgen aber unter dem Kapitel „Impressionen“. Asus empfiehlt ein entsprechend starkes Netzteil mit einer Leistung von 550 Watt und einer Stromstärke von 42 Ampere auf der 12V-Schiene. Weiterhin werden zwei 6+2-Pin-PCIe-Anschlusskabel benötigt. Damit die Grafikkarte während des Transports nicht beschädigt wird, ist sie in eine Art Schaumstoffverpackung gebettet. Die Anschlüsse verfügen über Schutzkappen, damit die Kontakte nicht beschädigt werden.

Der Lieferumfang der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top fällt im Vergleich zu den bereits getesteten Radeon HD 7950 Custom-Designs aber etwas mager aus. Neben einem mehrsprachigen Speed Setup Guide, der die Montage der Grafikkarte und die Installation der Treiber erläutert, liegt auch noch die obligatorische Treiber-CD bei. Es ist allerdings ratsam immer die neusten Treiber direkt von AMD herunterzuladen. Weiterhin enthält der Lieferumfang einen DVI-zu-VGA-Adapter. Ein Mini-DisplayPort-zu-DisplayPort-Adapter ist ebenfalls enthalten. Auf einen HDMI-zu-DVI-Adapter verzichtet Asus allerdings. Zusätzlich zu den bereits genannten Adaptern liegen dem Lieferumfang noch ein Molex-zu-6-Pin-PCI-Express-Kabel sowie ein PCI-Express-Verlängerung bei. Auf weitere Dreingaben wie beispielsweise ein Spiel oder HDMI-Kabel verzichtet Asus leider. Hier sind andere Hersteller-Karten wesentlich besser ausgestattet.​







Da AMD direkt zum Start der Radeon HD 7950 Karten mit alternativem Kühler-Design erlaubt, fällt das übliche Warten auf überarbeitete Karten mit leiserem Kühler weg. Asus hat kurz nach Start der HD 7950 direkt eine eigene Version mit DirectCUII-Kühler vorgestellt. Neben einer Karte im Referenzdesign bietet Asus auch zwei Karten mit DirectCUII-Kühler. Die Non-Top-Version verfügt über die gleichen Taktraten wie die Karte im Referenzdesign. Die ab Werk übertaktete Top-Variante kommt mit leicht erhöhter Taktrate daher. Der Kühler ist auf beiden DirectCUII-Varianten aber identisch. Auf den Kühler kommen wir allerdings noch später zu sprechen. Bei den Anschlussmöglichkeiten hält sich Asus, wie auch die meisten anderen Hersteller, an die Referenzvorgaben von AMD. Neben einem DVI-Anschluss verfügt die Radeon HD 7950 DirectCUII Top auch noch über zwei Mini-DisyplayPort-Anschlüsse sowie einen HDMI-Anschluss. Letzterer entspricht dem HDMI 1.4a Standard und ermöglicht so die Wiedergabe von 3D-Material. Durch die vier Anschlüsse ermöglicht die Radeon HD 7950 DirectCUII Top Eyefinity mit bis zu vier Monitoren. Leider unterscheidet sich die Radeon HD 7950 DirectCUII Top hier aber deutlich von dem Vorgänger, der Radeon HD 6950 DirectCUII Top. Die Radeon HD 6950 DirectCUII Top verfügt noch über vier DisplayPort- und zwei DVI-Anschlüsse. Leider hat Asus hier den Rotstift angesetzt und die verbesserten Anschlussmöglichkeiten der Radeon HD 7970 DirectCUII vorbehalten. Wie bei allen Radeon HD 7950 verfügt auch die Karte von Asus über zwei Crossfire-Anschlüsse. Bei Bedarf lassen sich so vier Radeon HD 7950 im Crossfire-X-Modus zusammenschließen. Auch die Stromanschlüsse entsprechen dem Referenzdesign. Zwei am Ende der Platine positionierte 6-Pin-Anschlüsse ermöglichen es der Radeon HD 7950 DirectCUII Top von MSI bis zu 225 Watt aufzunehmen. Die beiden Anschlüsse sind, wie bei allen aktuell erhältlichen Radeon HD 7950, zur Kante der Platine ausgerichtet und verstecken sich etwas hinter der Kühlerblende.

Der Fokus liegt bei der Radeon HD 7950 DirectCUII Top aber ganz klar auf dem alternativen DirectCUII-Kühler, der nicht nur leiser sondern auch leistungsstärker als der Referenzkühler ist. Asus tauscht den einfachen Referenzkühler gegen den deutlich massiveren und mit zwei Lüftern versehenen DirectCUII-Kühler aus. Wie auch schon bei der Radeon HD 6950 DirectCUII belegt der Kühler der Radeon HD 7950 DirectCUII drei PCI-Slots. Vor dem Kauf sollten potenzielle Käufer daher prüfen, ob die Karte bei der aktuellen Konfiguration verbaut werden kann. Insgesamt verfügt der Kühler der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top C über insgesamt fünf Heatpipes mit einem Durchmesser von jeweils 6 mm. Zwei der fünf Heatpipes verlaufen direkt in den Kühlköper über der Bodenplatte, die anderen drei Heatpipes verlaufen in den zweiten Teil des Kühlers. Damit die Abwärme gleichmäßig an den zweiten Kühlkörper abgegeben werden kann, wurde jeweils eine Heatpipe am Rand und in der Mitte positioniert. Wie man dem Produktnamen schon entnehmen kann, haben die fünf Heatpipes direkten Kontakt zur GPU-Oberfläche. Die Abwärme wird von der GPU direkt an die fünf Heatpipes weitergegeben, welche auch als Bodenplatte fungieren. Leider hat Asus darauf verzichtet die Heatpipes auch zu vernickeln. Für die Frischluftzufuhr stehen zwei riesige 90 mm Lüfter zur Verfügung. Hier unterscheidet sich die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top deutlich von anderen bisher getesteten Radeon HD 7950 Karten. Der Kühler der Radeon HD 7950 DirectCUII Top verfügt über die bisher größten Lüfter auf einer HD 7950. Einzig Powercolor kann beim Durchmesser mithalten. Bei der Lüfterhöhe liegt aber Asus in Front. Die Lüfter der Radeon HD 7950 DirectCUII Top verfügen über deutlich mehr Oberfläche. Die Lüfter sind aber nicht nur zur Kühlung der GPU gedacht, sondern kühlen auch noch den Grafikspeicher und die Spannungswandler. Leider verzichtet Asus darauf die Speicherbausteine und die Spannungsversorgung mit einem kleinen passiven Kühlkörper zu versehen. So werden die genannten Bauteile nur durch den Luftstrom der beiden 90 mm Lüfter gekühlt. Aufgrund des alternativen Kühlerdesigns wird die Abwärme nicht wie beim Referenzdesign aus dem Gehäuse transportiert, sondern an die Umgebung abgegeben. Der Kühler steht samt Abdeckung etwa 1,0 cm über die Platine hinaus. Am Ende ragt die Blende sogar um 3,3 cm über die Platine hinaus. Die beiden Stromanschlüsse sind trotz der Kühlerblende einfach zu erreichen. Aufgrund des massiven und ausladenden Kühlers kann es in kleinen und kompakten Systemen aber schnell zu Platzproblemen kommen. Vor dem Kauf sollte daher klar sein, dass die Karte auch ohne Probleme verbaut werden kann.

Zum Schluss noch ein paar Worte zur eigentlichen Platine der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top. Was wirklich sehr schade ist, dass Asus auf eine überarbeitete Platine wie bei der Radeon HD 6950 DirectCUII (Top) setzt. Bei der Radeon HD 6950 DirectCUII wurden nicht nur die Anschlussmöglichkeiten überarbeitet, sondern auch die Platine. Bis auf minimale Unterschiede ist die Platine der Radeon HD 7950 DirectCUII Top identisch zur Platine der Karten von Sapphire, Powercolor oder MSI. Auf hochwertige Komponenten wie „Super Alloy Capacitors“, „Super Alloy Chokes“ und „Super Alloy Mos“ verzichtet Asus leider. Die Platine der Radeon HD 7950 DirectCUII Top ist daher nichts Besonderes und nur einfache Standardkost. Gewisse Bauteile, beziehungsweise das Layout, werden fast vollständig von AMDs Referenzdesign übernommen. Die Spannungsversorgung mit 6+2+1 Phasen fällt aber besser als bei jeder Referenz HD 7950 (4+1+1 Phasen) aus. Dennoch kann sich die Radeon HD 7950 DirectCUII Top in Sachen Spannungsversorgung nicht von der MSI R7950 Twin Frozr III 3GD5/OC oder Sapphire Radeon HD 7950 OC unterscheiden. Beide Karten verfügen ebenfalls über eine Spannungsversorgung mit 6+2+1 Phasen. Da das Layout fast vollständig übernommen wurde, passen wohl die meisten Fullcover-Wasserkühler auch auf die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top. Die eigentliche Platine ist schwarz matt und daher besonders für Casemodder interessant. Die Speicher-Chips befinden sich wie bei jeder Radeon HD 7950 auf der Vorderseite. Auch wenn Asus auf einen Kühler für die Spannungswandler und die Speicherbausteine verzichtet, wurde die Karte mit einem Stabilisator ausgerüstet. Dieser verhindert, dass sich die Platine im verbauten Zustand nicht durchbiegt. Auch der vom Referenzdesign vorgesehene Bios-Switch ist bei der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top vorhanden. So lässt sich das zweite Bios beispielsweise mit noch höheren Taktraten programmieren. Abschließend noch ein paar Impressionen zur Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top...​



Damit weitere Bilder der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top angezeigt werden, bitte auf Klick "Show" klicken. Um das gewünschte Bild zu vergrößern, reicht es aus, dieses einfach anzuklicken.​







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In Sachen Werks-Overclocking zieht Asus mit Powercolor und Sapphire gleich. Die Radeon HD 7950 DirectCUII Top wird ab Werk mit 900/2.500 MHz befeuert. Gleiches gilt für die Karte von Sapphire und Powercolor. Leistungsmäßig liegen alle drei Karten exakt auf einem Level. Im Falle der Radeon HD 7950 DirectCUII Top von Asus heißt dies, dass die Karte im Mittel 6,9 Prozent vor einer Karte mit Referenztaktraten liegt. Das zweite Bios wird ebenfalls mit den gleichen Taktraten programmiert und bietet so beispielsweise die Möglichkeit das Bios mit einem Editor nach Belieben zu verändern.​








Obwohl Asus die Radeon HD 7950 DirectCUII Top ab Werk auf 900/2.500 Mhz übertaktet, bleibt die Spannung bei den von AMD vorgegebenen 0,993 Volt. Schade ist, dass Asus zusätzlich zum Grafikprozessor nicht auch den Grafikspeicher übertaktet. Ohne Spannungserhöhung konnte das hier getestete Muster der Radeon HD 7950 DirectCUII Top von 900 auf 975 MHz übertaktet werden. Auch wenn das Plus von 75 MHz nicht wirklich riesig ausfällt, muss immer bedacht werden, dass die Karte noch mit der Standardspannung läuft. In Bezug auf eine Karte mit Referenztaktraten entspricht die Steigerung schon 175 MHz, was sich bei gleichgebliebener Spannung durchaus sehen lassen kann. Der Grafikspeicher konnte von 2.500 auf 3.500 MHz übertaktet werden, was einer Steigerung von 40 Prozent entspricht.​



Mit einer leichten Spannungserhöhung von 0,993 Volt auf 1,100 Volt lässt sich die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top auf 1.075 MHz übertakten. Eine deutliche Steigerung von 19,4 Prozent in Bezug auf Werks-Spezifikationen. Nimmt man die von AMD vorgesehen 800 MHz als Referenz, fällt die Steigerung mit 34,4 Prozent sogar noch größer aus. Da der Grafikspeicher wie bei den meisten Radeon HD 7950 am Werk bereits mit 1,60 Volt betrieben wird, wird hier auf eine weitere Spannungserhöhung verzichtet. Mehr als 3.500 MHz sind folglich nicht möglich.​



Eine weitere Spannungserhöhung auf 1,200 Volt ermöglicht die Taktrate des Grafikprozessors auf 1.190 MHz zu erhöhen. Die magische Grenze von 1.200 MHz verfehlt die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top leider nur äußerst knapp. 1.190 MHz entsprechen gegenüber den 800 MHz vom Referenzdesign eine Steigerung von 48,8 Prozent. Der Grafikspeicher wird nach wie vor mit 3.500 MHz befeuert.​








Auch wenn die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top über einen deutlich verbesserten Kühler verfügt, sollte eine weitere Spannungserhöhung nur mit einer Wasserkühlung durchgeführt werden. 1,250 Volt bilden für viele Karten schon die Schmerzgrenze mit Luftkühlung. Um die erhöhte Spannung und die gesteigerte Abwärme abzufangen, wird auf der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top ein VGA Supreme HF von EK Water Blocks verbaut. Da Asus für die Spannungswandler und die Speicherbausteine keinen extra Kühler verbaut, werden diese mit einem zusätzlichen 120mm Lüfter gekühlt. Mit 1,275 Volt lässt sich die Radeon HD 7950 DirectCUII Top von Asus auf durchaus beeindruckende 1.240MHz übertakten. In Bezug auf eine normale Radeon HD 7950 konnte die Taktrate hier um 55,0 Prozent gesteigert werden. Eine weitere Spannungserhöhung auf 1,3 Volt brachte hingegen keine Verbesserung mit sich. Es sei an dieser Stelle jedoch angemerkt, dass nicht jede Karte so hohe Ergebnisse erreichen muss.​








Auch wenn die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top in den Overclocking-Tests nicht an die bestehenden Bestwerte herankommt, so kann sie beim Thema Undervolting überraschend punkten. Obwohl Asus die Karte ab Werk ohne Spannungserhöhung auf 900/2.500 Mhz übertaktet, lässt sich die Spannung noch deutlich verringern. Anstatt mit 0,993 Volt durchläuft die Karte alle Tests mit 0,937 Volt ohne Probleme. Von allen getesteten Radeon HD 7950 erreicht die HD 7950 DirectCUII Top das beste Ergebnis. Zum Vergleich: Die HD 7950 OC von Sapphire lässt sich nur auf 0,962 Volt und die HD 7950 PCS+ von Powercolor auf 0,975 Volt undervolten.​





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Anmerkung: Angabe der Werte (Min. FPS / Avg. FPS) in Relation zur normalen Radeon HD 7970 mit 925/2.750 MHz.

Durch das leichte Werks-OC auf 900/2.500 MHz ist die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top genau so schnell wie die Powercolor Radeon HD 7950 PCS+ und die Radeon HD 7950 OC von Sapphire. Durchschnittlich kann sich die Radeon HD 7950 DirectCUII um 6,9 Prozent von einer normalen Radeon HD 7950 (800/2.500 MHz) absetzten. Besonders Call of Duty Modern Warfare 3 profitiert aufgrund der aufwendigen SGSSAA-Filterung extrem von den höheren Taktraten. So kann die minimale Framerate um 5,0 Prozent zulegen, die durchschnittliche Framerate klettert sogar um 6,5 Prozent nach oben. Auch Battlefield 3, dass ebenfalls seit einiger Zeit neu im Testparcours ist, profitiert durch die leicht gesteigerte Taktrate. So läuft Battlefield 3 5,9 (Min. FPS) beziehungsweise 8,6 Prozent (Avg. FPS) schneller als mit einer normalen getakteten Radeon HD 7950. Wird die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top auf 975/3.500 MHz übertaktet, steigt die Rechenleistung im Mittel um 16,5 Prozent an. Besonders Battlefield 3 und Crysis 2 können ordentlich zulegen. In Battlefield 3 klettert die minimale Framerate um 20,6 Prozent, die durchschnittliche sogar um 21,1 Prozent. Auch Crysis 2 skaliert gut auf die höheren Taktraten. Durchschnittlich läuft Crysis 2 um 17,9 Prozent schneller. Die minimale Framerate steigt um 15,2 Prozent an.

Wird die Karte mit einer kleinen Spannungserhöhung auf 1.075/3.500 MHz übertaktet, liegt die durchschnittliche Leistungssteigerung gegenüber einer normalen Radeon HD 7950 bei 26,9 Prozent. Hier profitiert neben Dirt 3 erneut auch Battlefield 3 deutlich von den höheren Taktraten. Im Falle von Dirt 3 klettern die minimale Framerate um 31,5 und die durchschnittliche Framerate um 24,3 Prozent. Battlefield 3 skaliert mit einem Plus von 29,4 (Min. FPS) beziehungsweise 30,3 Prozent noch besser. Noch größer fällt der Leistungszuwachs aus, wenn die Karte auf 1.190/3.500 oder 1.240/3.500 MHz übertaktet wird. Im Mittel kann sich die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top mit den Taktraten durchschnittlich um 35,8 beziehungsweise 39,1 Prozent von einer normalen HD 7950 absetzten. Weitere Ergebnisse zu den einzelnen Benchmarks können der Tabelle entnommen werden.​





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Durch den neuen Fertigungsprozess und die vollkommen überarbeitete Architektur bleiben selbst High-End-Karten wie die Radeon HD 7950 unter Last extrem kühl. Im Falle der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top wird mit automatischer Lüftersteuerung im Idle-Zustand eine maximale Temperatur von 33,0 Grad Celsius gemessen. Die Lüfter drehen dabei mit nur 10 Prozent (1.140 U/Min) und sind absolut leise. Selbst unter Spiele-Last, simuliert durch Battlefield 3, erwärmt sich die GPU maximal auf nur 51,0 Grad Celsius. Die Drehzahl wird hier von 10 Prozent (Idle) auf 14 Prozent (Battlefield 3) angehoben, was 1.200 U/Min entspricht. Wird die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top extrem belastet, beispielsweise mittels Furmark, bleibt die GPU mit 56,0 Grad Celsius verhältnismäßig kühl. Im Vergleich mit den bisher getesteten Radeon HD 7950 hat die Karte von Asus hier leicht die Nase vorn.

Werden die Lüfter voll aufgedreht (3.300 U/Min), erwärmt sich die GPU im Spiel-Betrieb auf maximal 44,0 Grad Celsius. Durch die hohe Drehzahl ließ sich die Temperatur in Furmark aber deutlich senken. Hier liegt die gemessene Temperatur von 47,0 Grad Celsius deutlich unter der mit automatischer Lüftersteuerung. Die Idle-Temperatur von 32,0 Grad Celsius ist bei maximaler Drehzahl allerdings zu vernachlässigen.​






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Der Temperaturverlauf veranschaulicht sehr gut, dass die Karte ihre maximale Temperatur erst nach einiger Zeit erreicht. Anhand des Zeitverlaufs ist auch ersichtlich, dass die automatische Lüfter-Steuerung erst nach minimalem Anstieg der Temperatur anfängt die Drehzahl zu erhöhen. Im Falle der Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top steigt die Drehzahl direkt bei leichtem Temperaturanstieg in kleinen Schritten an. Im weiteren Verlauf der Messung reguliert die Lüftersteuerung nach und erhöht die Drehzahl in kleinen Schritten bis auf maximal 18,0 Prozent (1.300 U/Min). Im Spiel-Betrieb pendelt sich die Drehzahl allerdings nur im Bereich von 13 bis 15 Prozent ein. Wird Furmark beendet, fällt die Temperatur, wie im Verlauf zu sehen ist, wieder relativ schnell ab. Gleiches gilt für die Drehzahl der beiden 90 mm Lüfter, welche in mehreren Schritten wieder auf 10,0 Prozent herabgesetzt wird. Hier arbeitete die Lüfter-Steuerung nicht so feinfühlig wie beim Temperaturanstieg. Wenn keine Last mehr anliegt, taktet sich die GPU wieder auf 300/600 MHz runter.​






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Anmerkung: Die Laustärkemessungen älterer Tests können nicht zum Vergleich herangezogen werden, da bei neueren Tests ein anderes Messgerät (Voltcraft SL-451) verwendet wurde.
Obwohl Asus auf den bewährten DirectCUII-Kühler setzt, kann auch nicht die Radeon HD 7950 DirectCUII Top die Powercolor Radeon HD 7950 PCS+ als leiseste Custom-HD-7950 vom Thron stoßen. Im Idle-Modus ist die Karte mit 27,8 dB(A), gemessen in einem Abstand von 50 cm, flüsterleise. Die Drehzahl im Idle-Zustand liegt gerade einmal bei zehn Prozent, was deutlich niedriger ist, als bei Karten von anderen Herstellern. Dass man die Karte selbst bei genauem Hinhören kaum wahr nimmt ist selbstverständlich. Erst wenn die Karte beispielsweise mit Battlefield 3 belastet wird, steigt die Lautstärke auf 36,7 dB(A) an. Unter Last nimmt man die Radeon HD 7950 DirectCUII Top allerdings leicht war. Im Vergleich mit den zuletzt getesteten Custom-Karten auf Basis der Radeon HD 7950 belegt die Karte von Asus leider knapp den letzten Platz. Die MSI R7950 Twin Frozr III 3GD5/OC liegt mit 36,5 dB(A) knapp vor ihr. Unter extremer Last, simuliert mittels Furmark, erzeugt die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top eine maximale Lautstärke von 38,2 dB(A). Hier kann die Karte von Asus punkten und sich deutlich vor der MSI R7950 Twin Frozr III 3GD5/OC positionieren. Die HD 7950 PCS+ von Powercolor ist aber dennoch ein Tick leiser und nach wie vor die Referenz.

Auch wenn die Lautstärke soweit in Ordnung ist, hat die Karte einen äußerst nervigen Nebeneffekt. Während des Systemstarts drehen beide Lüfter unnötig auf. Die Drehzahl wird erst reduziert, wenn der Willkommens-Bildschirm von Windows erscheint. Warum Asus die beiden Lüfter so stark aufdrehen lässt ist leider unverständlich und eigentlich vollkommen unnötig. Mit 48,6 dB(A) ist die Karte beim Systemstart nicht wirklich leise. Werden beide Lüfter manuell auf 100% gestellt, erzeugt die Karte sogar eine maximale Lautstärke von 63,9 dB(A).​






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Eine der größten Vorteile der Radeon HD 7950 ist die äußerst geringe Leistungsaufnahme. Selbst im Spiel-Betrieb bei Battlefield 3 benötigt das ganze System maximal nur 202 Watt. Verglichen mit einer normalen Radeon HD 7950 schlägt sich das signifikante Werks-OC nur minimal in der Leistungsaufnahme wieder. Eine Radeon HD 7950 mit Referenztaktraten verbraucht auch nur 196 Watt. Der minimale Anstieg der Leistungsaufnahme ist in Anbetracht der gewonnen Rechenleistung aber in Kauf zu nehmen. Selbst wenn die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top übertaktet wird, hält sich die Leistungsaufnahme in Grenzen. Ohne Spannungserhöhung und Taktraten von 975/3.500 MHz benötigt das ganze Testsystem in Battlefield 3 gerade einmal 220 Watt. Eine leichte Steigerung von 18 Watt. Unter extremer Last, welche mittels des Furmark Burn-In-Tests simuliert wurde, steigt die Leistungsaufnahme maximal auf 231 Watt an. Selbst mit erhöhter Spannung und Taktraten von 1.075/3.500 MHz steigt die Leistungsaufnahme des Systems nicht drastisch an. Im Spielbetrieb liegt die Leistungsaufnahme bei gerade einmal 255 Watt.

Mit 1.190/3.500 MHz steigt die Leistungsaufnahme aufgrund der erhöhten Spannung von 1,200 Volt wie bei allen Radeon HD 7950 üblicherweise an. Im Spielbetrieb bei Battlefield 3 nimmt das ganze Testsystem insgesamt 312 Watt auf. Eine Steigerung von 54,5 Prozent im Vergleich mit der nicht zusätzlich übertakteten Radeon HD 7950 DirectCUII Top. Bei 1.240/3.500 MHz steigt die Leistungsaufnahme aufgrund der deutlich erhöhten Spannung exorbitant an. Mit 373 Watt hat sich die Leistungsaufnahme im Spielbetrieb fast verdoppelt. Zum Schluss noch kurz ein paar Worte zum Thema „Leistungsaufnahme & Undervolting“. Mit 0,937 Volt verbraucht die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top trotz höherer Taktraten sogar minimal weniger Strom als eine normale Radeon HD 7950. Berücksichtigt man die enorme Leistung die das System liefert, sind 187 Watt ein wirklich sehr guter Wert.​






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Da Asus nur die Taktraten auf 900/2.500 MHz aber die Spannung bei AMDs Vorgabe von 0,993 Volt belässt, steigt die Leistungsaufnahme gegenüber Performance-Zuwachs nur minimal an. In Battlefield 3 rechnet die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im Mittel um 7,2 Prozent schneller, die Leistungsaufnahme steigt hingegen nur um 3,1 Prozent an. Gleiches zeigt sich auch wenn die Karte ohne Spannungserhöhung weiter übertaktet wird. Mit 975/3.500 MHz rechnet die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top in Battlefield um durchschnittlich 20,8 Prozent schneller. Die Leistungsaufnahme steigt nur um 12,2 Prozent an. Hier überwiegt der Performance-Zuwachs den Anstieg der Leistungsaufnahme deutlich. Wird die Spannung allerdings erhöht, wendet sich das Blatt etwas. Mit 1,100 Volt und 1.075/3.500 MHz steigt die Leistungsaufnahme gegen über einer normalen Radeon HD 7950 um 30,1 Prozent an. Der Zuwachs der Performance steigt mit 29,8 Prozent ähnlich gut an. Da beide Werte sich in etwa die Waage halten, ist es noch empfehlenswert die Karte so weit zu übertakten. Die mehr aufgenommene Leistungsaufnahme wird bei diesen Settings noch in Rechenleistung umgesetzt. Durch die höhere Spannung lässt sich anhand der unterschiedlichen Messungen gut feststellen, dass der Zuwachs der Leistungsaufnahme und der Zuwachs der Performance immer näher zusammenrücken. Wird die Spannung noch weiter gesteigert, übersteigt der Anstieg der Leistungsaufnahme den Zuwachs der Performance. Mit 1.190/3.500 MHz rechnet die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top in Battlefield 3 zwar um 40,9 Prozent schneller, erkauft wird dieses durch einen starken Anstieg der Leistungsaufnahme um 59,2 Prozent. Hier übersteigt der Zuwachs der Leistungsaufnahme den Zuwachs der Performance deutlich.

Mit 1.240/3.500 MHz fällt der Zuwachs der Leistungsaufnahme aber deutlich höher aus als der Zuwachs der Leistung. Auch wenn die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top in Battlefield 3 im Mittel um 44,4 Prozent schneller rechnet wird sich dies durch eine extrem gesteigerte Leistungsaufnahme erkauft. Im Vergleich zu einer normalen Radeon HD 7950 mit Referenztaktraten steigt die Leistungsaufnahme um 90,3 Prozent an. Der Zuwachs der Leistungsaufnahme überragt den Zuwachs der Performance hier deutlich und es ist eigentlich nicht empfehlenswert die Karte so weit zu übertakten. So starkes Overclocking lohnt sich wirklich nur für diejenigen, die die volle Leistung abrufen möchten und auf die Leistungsaufnahme keine Rücksicht nehmen. Wer auf das Verhältnis von Leistungsaufnahme und Leistung achtet, sollte die Karte entweder ohne Spannungserhöhung übertakten oder der Karte nur eine leichte Spannungserhöhung spendieren. Hier wären 1.075/3.500 MHz bei 1,100 Volt beispielsweise empfehlenswert.​






Auch wenn Asus mit der Radeon HD 7950 DirectCUII Top eine gute HD 7950 im Custom-Design anbietet, so gut wie der Vorgänger schneidet die neue Karte allerdings nicht ab. Ausschlaggebend dafür ist, dass Asus sowohl auf eine überarbeitete Platine als auch auf die erweiterten Bildschirm-Anschlussmöglichkeiten verzichtet. Bei der Platine greift Asus leider auf eine etwas überarbeitete Referenzplatine ohne speziell umworbene Komponenten zurück. Beim Vorgänger - der Radeon HD 6950 DirectCUII Top - hatte Asus die Spannungsversorgung deutlich aufgewertet und hochwertige Komponenten der „Super Alloy Power“ Sparte verbaut. Hier unterscheidet sich die Radeon HD 7950 DirectCUII Top kaum von den zuletzt getesteten Custom-Karten. Auch die überarbeiteten Ausgabemöglichkeiten für Bildschirme sind bei der Radeon HD 7950 DirectCUII Top dem Rotstift zum Opfer gefallen. Eigentlich schade - denn genau die genannten Punkte haben die Radeon HD 6950 DirectCUII von der Konkurrenz abgehoben.

Leistungsmäßig rechnet die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top durch das werksseitige Overclocking auf 900/2.500 MHz im Schnitt um 6,9 Prozent schneller. Hier liegt sie auf dem gleichen Niveau wie die Radeon HD 7950 PCS+ von Powercolor und die Radeon HD 7950 OC von Sapphire. Reicht das durch das Werks-OC gewonnene Leistungsplus noch nicht aus, lässt sich das verborgene Overclocking-Potenzial freilegen. Ohne Spannungserhöhung konnte das hier getestete Muster der Radeon HD 7950 DirectCUII Top auf 975/3.500 MHz übertaktet werden. Mit leichter Spannungserhöhung auf 1,100 Volt waren sogar 1.075/3.500 MHz. Im Mittel konnte sich die Radeon HD 7950 DirectCUII Top so um 16,5 beziehungsweise 26,9 Prozent von einer Radeon HD 7950 mit herkömmlichen Taktraten absetzten. Bei 1,200 Volt scheiterte die Karte mit 1.190/3.500 MHz nur knapp an der magischen Grenze von 1.200 MHz. In der Praxis bedeutete das ein durchschnittliches Leistungsplus von 35,8 Prozent. Auch wenn die Radeon HD 7950 DirectCUII Top von Asus keine neuen Overclocking-Bestmarken aufstellt, in Sachen Overclocking sichert sie sich souverän den ersten Platz. Trotz Werks-OC konnte die Karte ohne Probleme auf 0,937 Volt undervoltet werden. Aber auch dank des DirectCUII-Kühlers sammelt die Karte Pluspunkte. Sowohl im Idle-Modus als auch im Spielbetrieb ist die Karte wirklich sehr leise und nur minimal zu hören. An die bisherige Bestmarke der Powercolor Radeon HD 7950 PCS+ kommt die Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top mit 36,7 dB(A) aber nicht ran. Ein Manko weist die Lüftersteuerung allerdings doch auf: Während des Systemstarts drehen die Lüfter unnötig hoch auf und erzeugen eine Lautstärke von 48,6 dB(A).

Unterm Strich hinterlässt die Radeon HD 7950 DirectCUII Top von Asus aber einen guten Eindruck, auch wenn sie die Powercolor Radeon HD 7950 PCS+ aufgrund kleiner Schnitzer nicht von Platz 1 verdrängen kann. Mit einem Preis von knapp 360 Euro sortiert sich die Karte im teureren Mittelfeld ein. Hier müssen potenzielle Käufer selbst entscheiden, ob ihnen der Aufpreis von 35 Euro gegenüber anderen Custom-Karten für die höheren Taktraten und den Kühler wert sind.​

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Volt-Modder(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?



Anhang
Dies ist ein interaktives Inhaltsverzeichnis welches euch einen kurzen Überblick über den Inhalt des Tests vermitteln soll. Die einzelnen Menüpunkte lassen sich anklicken und navigieren euch direkt zum ausgewählten Eintrag. Weiterhin befindet sich unter jedem Abschnitt ein "Zurück zum Inhaltsverzeichnis"-Verweis, mit dem Ihr direkt zum Inhaltsverzeichnis zurückkommt. Die Vorschaubilder können durch Anklicken in ihrer vollen Größe angezeigt werden. Die Darstellung erfolgt in einem neuen Tab, so dass Ihr an der gleichen Stelle des Tests weiterlesen könnt. Die Benchmarks sind neuerdings in den Anhang ausgelagert worden. So ist der eigentliche Test wesentlich übersichtlicher.
Anmerkung: Damit das Inhaltsverzeichnis für die Benchmarks funktioniert bitte zuerst auf „Show“ klicken.​



Da die Leistung der AMD Radeon HD 7950 hinlänglich bekannt ist, verzichte ich an dieser Stelle auf zahlreiche Vergleiche zu anderen Karten. Im Fokus der Benchmarks steht eher, wie viel Leistung die Karte durch Overclocking hinzugewinnt. Wer dennoch Benchmarks der Radeon HD 7950 sucht, den verweise ich an dieser Stelle auf den großen Radeon HD 7950 Test von PC Games Hardware. Den Test findet Ihr unter folgendem Link:​

PCGH - Test der Radeon HD 7950: Ist der Tahiti Pro besser als Nvidias GTX 580?

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Um die Sapphire Radeon HD 7970 Dual-X OC-Edition ordentlich zu befeuern, kommt ein auf 4,5 GHz (45 x 100 MHz) übertakteter Core i7-3770K zum Einsatz. Als Mainboard wird vorübergehend ein MSI Z77A-GD65 genutzt. Die zwei Speicherriegel von GeIL haben jeweils eine Kapazität von acht GiByte und laufen im DDR3-1600-Modus mit Latenzzeiten von CL9-9-9-24. Die Benchmarks wurden einmal mit den Standard-Taktraten und einmal mit den übertakteten ausgeführt. Um dafür zu sorgen, dass alle Werte ihre Richtigkeit haben, wurde jeder Benchmarks dreimal ausgeführt. Wer mehr über die einzelnen Benchmarks erfahren möchte, kann dies unter dem folgenden Link nachlesen. Mehr Informationen zu den Benchmarks findet Ihr hier:​

PCGH - FAQ: So bencht PCGH Spiele (How-to-Benches inside)





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Dr_Dunkel

Software-Overclocker(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

Toller Review! Was im Hinblick auf die Grafikanschlüsse ebenfalls zu erwähnen ist, dass wenn man ein BluRay Laufwerk angeschlossen hat, der Monitor über HDMI oder den Display Port angesteuert werden muss, da HDCP vom DVI Ausgang leider nicht unterstützt wird.
 

POWER_TO_THE_GROUND

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

Also bei mir läufts auch mit DVI
Aber sehr gutes Review:daumen:
 

Dr_Dunkel

Software-Overclocker(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

Nö, bei meiner 6850 ging es am DVI, nun muss ich das Kabel per Adapter am Display Port betreiben damit Power DVD nicht meckert. :stupid:
 
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Volt-Modder(in)
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Die Benchmarks sind nun auch online. :)


Grüße
 

Dr_Dunkel

Software-Overclocker(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

@ xTc

Hast du eigentlich mal die Zero Core Funktion getestet? Bei meiner 7950 DC2T ist es nämlich so, dass pro Minute ca. ein-zwei mal die Lüfter einen kurzen Drehimpuls bekommen. Das gleiche hatte ich anfangs auch bei der Sapphire, was aber auf 1-2 Programme zurückzuführen war. Hier kann ich das aber zu 100% ausschließen. Ich habe daraufhin Asus mal angeschrieben:

Hallo,

ich besitze seit dem 09.06.12 eine Asus HD 7950 DC2T. Ich habe festgestellt, dass
beim automatischen Abschalten des Bildschirms (Samsung BX 2235) die ZeroCore
Funktion nicht ordnungsgemäß funktioniert. Das heißt, dass in Abständen von ca.
einer Minute die Lüfter einen kurzen Impuls zum Drehen bekommen und dann wieder
zur Ruhe kommen. Dies wiederholt sich solange, bis der Monitor wieder
eingeschaltet wird. Weder über DVI noch per Display Port ist ein Unterschied zu
verzeichnen.

Eine Deinstallation aller möglichen Programme sowie Beendigung nicht benötigter
Dienste brachte keinen Erfolg. Testweise habe ich Windows 7 neu installiert + den
aktuellen Treiber heruntergeladen und noch einmal überprüft. Dieses Symptom zeigt
sich selbst hier noch, sodass eine Störung durch ein Programm ausgeschlossen
werden kann.

Meine Frage deshalb ist: Ist das Verhalten normal und unschädlich für die Lüfter bzw.
was kann ich tun, damit die Lüfter in der ZeroCore Funktion wirklich still stehen?

MfG


Woraufhin die mir in einer sehr ausführlichen Antwort folgendes sagen:

Sehr geehrter Kunde,

das Zero Power funktioniert nur sauber mit einem GEN3 Board in Verbindung mit einer Ivy Bridge CPU. Mit einer 2500k CPU wird es nicht funktionieren.


Jetzt würde ich gerne mal wissen welches Testsystem du dafür benutzt hast und ob du den gleichen Effekt bekommst. Denn so richtig erschließt sich mir das nicht. Immerhin ging es ja bei der Sapphire schlussendlich auch fehlerfrei mit dem gleichen System (P8P67 + 2500k). Was mich halt außerdem interessieren würde, ob es den Lüftern auf Dauer schadet wenn die 1-2x die Minute kurz andrehen. Was sagst du dazu?
 
TE
xTc

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Volt-Modder(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

Getestet habe ich es nicht, da es bei meiner Konfiguration wohl eh nicht geht.
Mal schaun ob es trotz KVM-Switch klappt. ;)


Grüße
 

Dr_Dunkel

Software-Overclocker(in)
AW: [Review] Asus Radeon HD 7950 DirectCUII Top im PCGHX-Check - Durch leistungsstarken DirectCUII-Kühler an die Spitze?

Ja, wäre top wenn du es auch mal testen könntest. Es gibt zwar Sachen die mich mehr stören, aber man hört ja öfters von Problemen und man sollte schon erwarten können, dass eine bei allen HD 7000er Karten integrierte Funktion auch wirklich das tut was sie soll. So richtig glauben kann ich es nicht, dass Zero Core nur bei Ivy's richtig funktioniert. Vielleicht kannst du ja mal von der KVM-Switch umstecken. ;)
 
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