Herkömmliche Fernwärmenetze sind schwer möglich. Die arbeiten teilweise mit bis zu 100 °C Wassertemperatur ab Kraftwerk; Leitungsdurchmesser zu und die Heizkörper bei den Abnehmern sind darauf ausgelegt, dass wenigstens 60-70 °C ankommen. Das kann selbst die beste Direktwasserkühlung im Rechenzentrum nicht leisten. Es gibt zwar Heißwasserlösungen, die bis zu 75 °C Ausgang hinbekommen und so ein angepasstes Nahwärmenetz bedienen können, aber die Betonung liegt auf angepasst: Wenn das Wasser am anderen Ende der Leitung teilweise nur noch 50 °C hat, dann müssen alle Abnehmer darauf angepasste Heizkörper (respektive Fußbodenheizungen) haben. Wenn sich eine Uni einen Vorzeige-Komplex hinstellt, dann klappt das und mit etwas Glück auch wenn in der Wirtschaft ein eigenes Rechenzentrum und Büro-Neubau am Stück geplant werden. Aber im Bestand reicht ein einzelner Altbau und es ist unmöglich.
Für die meisten Rechenzentren, die eigenständig betrieben werden, ist das keine Option. Und die gesamte Grundidee für deren Betreiber auch unattraktiv – Häuser mit moderner Heizungsanlage werden in der Regel auch eine gute Isolierung haben. Das heißt die Heizperiode dauert vielleicht vier Monate, Tendenz abnehmend, und in der Summe wird in einem davon wird wirklich den gesamten Tag über mit hoher Leistung geheizt. Man kann also nicht mehr als 20 Prozent der 24/365 anfallenden Abwärme auf diesem Wege verkaufen, dass nicht einmal zu guten Preisen, hat aber jede Menge Aufwand – zusätzlich zu einem kompletten konventionellen Kühlsystem, dass man für den Sommer sowieso braucht. Das Fernwärmenetze einen Amortisierungszeitraum von über 20 Jahren und überwiegend kommunale Betreiber haben dürften, für die IT fast noch #Neuland ist, während die meisten Cloud-Provider erst seit 10-15 Jahren im Business sind und Investitionen für 3 bis 5 Jahre planen, macht die Sache sicherlich auch nicht einfacher.
Für die meisten Rechenzentren, die eigenständig betrieben werden, ist das keine Option. Und die gesamte Grundidee für deren Betreiber auch unattraktiv – Häuser mit moderner Heizungsanlage werden in der Regel auch eine gute Isolierung haben. Das heißt die Heizperiode dauert vielleicht vier Monate, Tendenz abnehmend, und in der Summe wird in einem davon wird wirklich den gesamten Tag über mit hoher Leistung geheizt. Man kann also nicht mehr als 20 Prozent der 24/365 anfallenden Abwärme auf diesem Wege verkaufen, dass nicht einmal zu guten Preisen, hat aber jede Menge Aufwand – zusätzlich zu einem kompletten konventionellen Kühlsystem, dass man für den Sommer sowieso braucht. Das Fernwärmenetze einen Amortisierungszeitraum von über 20 Jahren und überwiegend kommunale Betreiber haben dürften, für die IT fast noch #Neuland ist, während die meisten Cloud-Provider erst seit 10-15 Jahren im Business sind und Investitionen für 3 bis 5 Jahre planen, macht die Sache sicherlich auch nicht einfacher.