Rasperry Pi als Dateiserver innerhalb von Kodi/OpenELEC

freakyboy

PC-Selbstbauer(in)
Moin,

aktuell habe ich einfach eine externe Festplatte an der FritzBox hängen, die ich als Dateiserver verwende. Die ist allerdings Arsch langsam. Wenn ich von meinem Windows PC etwas draufkopieren will, dann geschieht dies nur mit 7-8 MB/s. Ich war eigentlich der Meinung, dass das früher mit ca. 30 MB/s ging. Nun hatte ich überlegt, da ich noch einen Rasperry Pi mit Kodi hier laufen habe, die einfach mal da anzuschließen. Gibt es einen Möglichkeit Kodi als Dateiserver laufen zu lassen, dass ich da einfach per Netzwerk Dateien drauf kopieren kann? Ich weiß, dass es da bessere Lösungen für den Pi gibt, aber ich will mich ehrlich gesagt so wenig wie Möglich damit befassen und nichts Neues aus dem Pi installieren, da das mit Aufwand verbunden wäre. Am liebsten wäre mir das dann einfach per SMB oder wie das heißt.

Ich hab schon mal versucht in Kodi Samba und "Automatische Freigabe externer Laufwerke" zu aktivieren. Klappt aber irgendwie nicht wirklich.

Grüße

Edit: Hat geklappt. Ein Neustart hat geholfen. Oh man. Allerdings ist das noch langsamer als die FritzBox...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für einen RPi hast du denn?
Die FritzBoxen haben eine eher maue Implementation der USB Schnittstelle, ich würde dir ja fast zu einer NAS oder einem Thinclient raten.
 
Uff, ich glaube das ist noch ein Raspberry Pi 2 :D Der ist schon sau alt. Ich hatte mal versucht die Festplatte ExFAT zu formatieren, weil es angeblich schneller sein soll. War aber genauso lahm.

Ich hatte auch schon mal mit einem Synology DS223j geliebäugelt. Aber so wie ich den, wenn dann gerne hätte, wäre ich auch bei 600-700 €.
 
Von einem RPi2 würde ich jetzt auch nicht mehr erwarten, evtl ist Unraid etwas für dich.
- 49$ Starter Lizenz (30 tage ausprobieren sind gratis)
- 75€ Lenovo Thinkcentre M910s (i3 6te Gen)
- HDD/SSD

Wenn du keine Lust zum Einrichten hast ist Synology/QNAP die bessere Wahl.
 
Uff, ich glaube das ist noch ein Raspberry Pi 2 :D Der ist schon sau alt. Ich hatte mal versucht die Festplatte ExFAT zu formatieren, weil es angeblich schneller sein soll. War aber genauso lahm.

Ich hatte auch schon mal mit einem Synology DS223j geliebäugelt. Aber so wie ich den, wenn dann gerne hätte, wäre ich auch bei 600-700 €.
Ein RaspberryPi 2 hat lediglich eine 100MBit Netzwerkschnittstelle, ist also auf eine Übertragungsrate von rund 10MB/s limitiert.

Von Synology würde ich persönlich abraten. Die investieren zur Zeit komplett in einen "Vendor-Lock". Die neueren Geräte kannst du ausschließlich mit Festplatten von Synology nutzen. Das sind zwar letztendlich auch nur normale Festplatten von WD oder Seagate, haben aber ein Synology-Aufkleber und kosten daher das doppelte...
Trifft zwar zur Zeit nur die aktuellen 2025 Modelle, aber ich wäre mir nicht so sicher, dass das nicht auch irgendwann auf die älteren Modellreihen ausgerollt wird. Selbst wenn nicht bedeutet das: Geht das alte NAS kaputt, kannst du die Festplatten nicht einfach in ein neues Synology-Gerät stecken.

Ich würde mich daher mehr nach einem Gerät von QNap umschauen.

Das wirklich teure dabei sind die Festplatten. Die brauchst du aber so oder so, egal welcher Hersteller oder ob du sie an die Fritzbox/RaspberryPi hängst.

Von einem RPi2 würde ich jetzt auch nicht mehr erwarten, evtl ist Unraid etwas für dich.
- 49$ Starter Lizenz (30 tage ausprobieren sind gratis)
- 75€ Lenovo Thinkcentre M910s (i3 6te Gen)
- HDD/SSD

Wenn du keine Lust zum Einrichten hast ist Synology/QNAP die bessere Wahl.
Die Unraid Lizenzen sind ein Abo-Modell, du zahlst also Jährlich.
Wenn man nur ein einfaches NAS braucht, lohnt sich Unraid im Vergleich zu einem "Turn-Key"-Gerät absolut nicht.

Ich würde da definitiv TrueNAS oder ggf. auch OpenMediaVault empfehlen. Bei allen "Selbstbau-Lösungen" ist aber Hintergrundwissen (Speicher und Linux) und halt der Bastelwille erforderlich. Wenn es einfach nur funktionieren soll: QNap (oder Vergleichbares).
 
Von Synology würde ich persönlich abraten. Die investieren zur Zeit komplett in einen "Vendor-Lock". Die neueren Geräte kannst du ausschließlich mit Festplatten von Synology nutzen. Das sind zwar letztendlich auch nur normale Festplatten von WD oder Seagate,
Nicht ganz korrekt, es werden Features eingeschränkt, zugegeben deduplikation ist ein kritisches.
QNAP wäre hier auch meine bevorzugte Wahl,
Ugreen sollte man eher umgehen.

Die Unraid Lizenzen sind ein Abo-Modell, du zahlst also Jährlich.
Wenn man nur ein einfaches NAS braucht, lohnt sich Unraid im Vergleich zu einem "Turn-Key"-Gerät absolut nicht.
Nein, ein Abo ist Unraid nicht, nur wenn man weiteren OS Support möchte oder nicht die Lifetime Version gekauft hat (welche selbstredend mehr kostet). Für so ein System dann ~35$ bei Bedarf für ein Jahr finde ich fair.

Ich würde da definitiv TrueNAS oder ggf. auch OpenMediaVault empfehlen.
TrueNAS ist schon eine Ecke, gerade was Freigaben angeht, dann doch eher OMV.
 
Nicht ganz korrekt, es werden Features eingeschränkt, zugegeben deduplikation ist ein kritisches.
QNAP wäre hier auch meine bevorzugte Wahl,
Ugreen sollte man eher umgehen.
So war es angekündigt. Die ersten Tests der 2025er Modelle sagen hier aber etwas anderes.
Inkompatible HDDs können wohl generell nicht genutzt werden. Weder kann das System darauf installiert, noch ein Volume damit erstellt oder erweitert werden. Auch defekte HDDs in einem bestehenden Volume können nicht durch inkompatible HDDs ersetzt werden. DSM geht mit "nicht-Synology" HDDs so um, wie mit defekten Laufwerken.
Bei SSDs ist es wohl noch nicht ganz so streng...

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Angekündigt waren lediglich künstliche Beschränkungen von Funktionen. Darauf schri*t Synology aber wohl.
Daher auch meine Warnung bezüglich der J-Serien. Es ist zwar angekündigt, dass die Einsteiger-Serien davon nicht betroffen sind, aber verlassen würde ich mich darauf nun nicht mehr!

Nein, ein Abo ist Unraid nicht, nur wenn man weiteren OS Support möchte oder nicht die Lifetime Version gekauft hat (welche selbstredend mehr kostet). Für so ein System dann ~35$ bei Bedarf für ein Jahr finde ich fair.
Es ist eine Perpetual license, in meinen Augen also ein Subscription-Modell. Was nutzt es mir, wenn ich nach einem Jahr nicht mehr Zahlen kann/will und dann auf einer alten Version sitzen bleibe, die Bugs uns Sicherheitslücken aufweist und ich eigentlich nicht mehr Sicher weiter nutzen kann. Vom Internet kann ich das System aber auch nicht trennen, da auch nach Ablauf des Supports die Lizenz regelmäßig geprüft werden muss.

Das kleine QNap geht bei knapp 150 Euro los.

Bei deinem Beispiel mit einem alten, gebrauchten Lenovo für 75 Euro, plus ~44 Euro einmalig im ersten Jahr und ~32 Euro pro weiterem Jahr sind das ebenfalls rund 150 Euro für 2 Jahre. Nutzt man das NAS mehr als 2 Jahre, ist ein QNap o.ä. günstiger, man muss nicht basteln und hat im ersten Jahr Gewährleistung.

TrueNAS ist schon eine Ecke, gerade was Freigaben angeht, dann doch eher OMV.
Nunja, OMV ist da jetzt auch nicht sooo viel einfacher, man muss auch hier wissen, was man tut. Genau wie bei TrueNAS oder auch Unraid auch. Wenn man sich damit nicht beschäftigen kann/will und etwas haben will, das "einfach funktioniert", sind die alle nicht geeigent.
 
Es ist eine Perpetual license, in meinen Augen also ein Subscription-Modell. Was nutzt es mir, wenn ich nach einem Jahr nicht mehr Zahlen kann/will und dann auf einer alten Version sitzen bleibe, die Bugs uns Sicherheitslücken aufweist und ich eigentlich nicht mehr Sicher weiter nutzen kann. Vom Internet kann ich das System aber auch nicht trennen, da auch nach Ablauf des Supports die Lizenz regelmäßig geprüft werden muss.
Also Unraid hat einen relativ guten Ruf, ja das mit der DRM ist kacke, aus Softwareentwicklersicht aber vertretbar. Es hat schon seine Gründe warum z.b. Windows 11 so vertrieben wird wie es ist.

Der stärkste Faktor für mich ist die Flexibilität, 6 unterschiedliche Platten, der Docker/"App" Store, VPN bekommt man so nicht wo anders.

Braucht man dies nicht, dann halt etwas von einem Systemintegrator.
 
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