R9 290X Brand am PCIE Bus

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Gast1763550602

Guest
Hallo Community,
wie der Titel schon sagt, hat bei mir vor kurzem meine R9 290X am PCIE Bus, genauer gesagt an den vorderen zwei Pins die für die 12V Leitung zuständig sind Feuer gefangen. Das ganze geschah im Umbau meines Wakü Kreislaufs, also beim neuen verschlauchen. Mir ist dabei zwar etwas Flüssigkeit auf die Karte getropft, diese habe ich jedoch dann getrocknet. Beim darauf folgenden Anschalten haben dann die zwei vorderen PCIE Pins an der Karte selbst Feuer gefangen.
IMG_20160516_150914[1].jpg

Meine Frage ist jetzt ob dies tatsächlich durch Wasser, welches sich noch auf der Platine befunden haben könnte entstanden ist, oder durch einen Fehler des Netzteils, falls die PCI Strom-Stecker nicht genügend Leistung bringen konnten und die Karte versucht hat sich die restliche Spannung über den PCIE Bus zu holen.
Vielen Dank schon mal.
 
Das Wasser im Kuhlkreislauf ist ja nicht leitend. Ist natürlich doof, wenn eine Weiterleitung der elektrischen Impulse benötigt wird und die Schnittstelle nicht kann, weil das Wasser isoliert. Könnte mir vorstellen, dass es wirklich am Wasser lag.

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Also meiner Erfahrung nach ist Wasser aus der Wakü sehr schlecht leitend, weil es ausser destilliertem Wasser nur noch ein paar Zusätze gegen Algen etc. besitzt bzw. illuminierende Stoffe für UV Licht, wenn die Schläuche selber nicht leuchten.
Bei mir ist mal eine ganze Menge Flüssigkeit vom CPU Sockel auf die Grafikkarte (Damals eine HD4850) getropft. Ausser ein paar merkwürdigen Artefakten sah ich nichts, erst nach Öffnung des Gehäuses offenbarte sich die Flüssigkeit.
Nach dem Trocknen lief die Graka noch jahrelang ohne Probleme.

Um aber Deinem Netzteil die Schuld zuzuweisen, müsste man erstmal wissen, was Du für eines hast.
Denn die R9 290x zieht schon ne Menge Strom unter Vollast.
 
So ganz erklären kann ich es mir auch nicht. War auch der Meinung es wäre alles trocken gewesen.
Das Netzteil ist ein Corsair RM850X. Hatte die Kombination auch sehr lange im Betrieb.
Habe auch zum testen Momentan eine alte HD4870 eingebaut. Die läuft bis jetzt einwandfrei.
 
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine NT Schuld hat.
Denn mit

        • Überstromschutz (OCP)
        • Überspannungsschutz (OVP)
        • Unterspannungsschutz (UVP)
        • Kurzschlusssicherung (SCP)
        • Überhitzungsschutz (OTP)
        • Überlastschutz (OPP)
hat das Teil alle notwendigen Schutzschaltungen, um die Hardware sicher betreiben zu können.
Was ist/was denn das genau für eine R9 290x?
Hattest Du die Taktraten geändert oder die Spannung?
 
Gehe ich auch davon aus. Jedoch hat die Karte munter weitergebrannt. Erst als ich dann den Netzschalter gezogen habe war Schluss.
Hatte zwar die Taktraten geändert, jedoch hat die Karte schon ein paar Sekunden nach dem Einschalten Feuer gefangen.
Die Karte selbst ist eine Sapphire R9 290X im Referenz Design, also mit dem Standard-Kühler umgebaut auf einen Watercool Heatkiller.
Die Flüssigkeit war übrigens mit einem Farb -Zusatz versehen. Vielleicht war das der Grund.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gehe ich auch davon aus. Jedoch hat die Karte munter weitergebrannt. Erst als ich dann den Netzschalter gezogen habe war Schluss.

Du hast ja auch ein Single-Rail-Netzteil und das Board und damit die PCI-E-Versorgung ist nur über 2 12V-Adern angeschlossen. Da war ganz einfach die Leitung zu lang und die Kontakte zu schlecht, als dass >70A geflossen wären, um es auszuschalten bzw. die OCP auszulösen.

Die Flüssigkeit war übrigens mit einem Farb -Zusatz versehen. Vielleicht war das der Grund.

Wasser ansich ist schlecht leitend, aber umso mehr Zusätze drin sin, umso kritischer wird es. Das Wasser verdampft und lässt aber die Zusätze auf der Platine zurück, die bei geringer Restfeuchte schon ziemlich leitend sein dürften.

Denn die R9 290x zieht schon ne Menge Strom unter Vollast.

Ich denke nicht, dass es daran liegt, denn dann hätte man abseits vom Wasserschaden mehrere solcher Fälle gehabt. Zudem dürfte jede Grafikkarte beim Start längst nicht soviel ziehen, wie sie es unter Last tut.
 
Bei mir hatte sich einmal während einer Komplettreinigung incl. HW-Wechsel eine Schraube der unbenutzten Öffnungen am Graka-Kühler gelöst. Es gab keine riesen Lache und es war zum Glück nur der "aha - sollte man immer nachsehen"-Effekt. Trotzdem habe ich den Kühler sicherheitshalber komplett abgebaut, da man ja nicht wirklich weiß, wohin das Nass gekrochen ist. Scheint ja ein Massekurzschluss gewesen zu sein. Sollte ein modernes Mobo ja eigentlich checken, möchte man denken. Die Referenzdesigns haben, wenn ich es richtig sehe, auf der bestückten Seite an der Stelle keine Bauteile. Könnte sogar noch laufen, wenn man mal alles schön sauber macht und ggf. nur den durchgebrannten Leiter zum Pin Löten muss. Was sagt das Mainboard? Nimmt es andere Karten an? ;)
edit:
Beim nächten Mal bitte sowas für die Inbetriebnahme der Wakü benutzen, auch wenn es garnicht am Wasser lag: http://picslia.de/wp-content/uploads/2015/05/ATX-Netzteil-Brücke-Stecker.jpg
 
Mainboard ist in Ordnung. Habe auch momentan eine alte Karte laufen. Funktioniert also alles noch. Ich hab allerdings nicht wirklich ne Ahnung wo ich da löten soll.
Desweiteren hab ich nicht wirklich Lust durch nen weiteren Brand noch umliegende Komponenten zu grillen :D
 
Falls die 290 in den Müll fliegt, biete ich mich als Müllschlucker an. :ugly:

Aber bevor du sie nochmals testest, such dir auf jeden Fall eine feine Messingbürste und putze die Kontakte, falls überhaupt noch vorhanden. Wenn du es so lässt, wird es wieder brennen (das schwarze "Zeug" dürfte gut leiten), oder die Karte bekommt einfach keinen Saft mehr.
 
Kontakte sind vollständig weggebrannt. Gehe auch davon aus dass ohne die 2 Kontakte nicht mehr viel gehen wird
 
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