Quicksync Kernezahl-Abhänging?

mowglie

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Quicksync Kernezahl-Abhänging?

Hi Fellas,

Ich hab da mal ne Frage welche nach Nerdwissen schreit. Ich habe vor einem halben Jahr mit Twitch Streaming begonnen und benutze ein 2-PC Streaming Setup. Im Moment verwende ich einen E3-1225v3 als Streaming CPU. Leider ist der ein wenig schwachbrüstig unterwegs (da ohne HTT und nur 4 Cores). Vor dem Upgrade stellt sich bei mir aber folgende Frage:

Wie funktioniert eigentlich Quicksync und ist es Kerne-Anzahl-abhängig?

Ich benutze im OBS die Quicksync Funktion um einen erträglichen CPU Load zu haben, ich habe nun eine etwa 50%ige Auslastung während des Streamens (Ohne QS wäre die CPU masslos überfordert). Sobald ich aber die Qualität steigern will scheint die CPU überlastet zu sein ohne dies aber wirklich im Taskmanager anzuzeigen. Daher komme ich zum Schluss das eine CPU wie zb die i7-6800K zwar unter x264 (Dank 6C/12T) wesentlich besser abschneiden würde aber für meine Zwecke wohl immer noch zu langsam wäre (oder würde die CPU das packen?), oder beim Einsatz von Quicksync nicht "ausgelastet" wäre und immer noch eine schlechte Qualität bringen würde. Deshalb die Frage wie dieses Quicksync eigentlich funktioniert und ob es Kerne-Anzahl-abhänging ist.

Liebe Grüsse

Mowglie
 
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Quicksync verwendet die iGPU des Prozessors zum kodieren. Eine erhöhte Kernzahl sollte daher keinen (oder nur geringen) Vorteil bringen. Quicksync mit dem i7-6800K zu verwenden ist nicht möglich, da er garkeine GPU hat.
Evtl solltest einmal deine Einstellungen überprüfen, ich kann mit meinem 4790k (welcher eine identische iGPU haben sollte) problemlos ohne Ruckler kodieren.
 
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AW: Quicksync Kernezahl-Abhänging?

QuickSync läuft auf der Grafikeinheit der CPU.
Du brauchst also die Treiber geladen und die iGP im UEFI aktiviert.

Dann teilt sich das allerdings die verfügbare TDP mit den normalen CPU-Kernen.
Also kannst du nur unter Last im Intel XTU schauen, ob irgendwas drosselt und welche Taktraten bei CPU / iGPU anliegen.
Download Intel(R) Extreme Tuning Utility (Intel(R) XTU) (Win 7 / 8 / 8.1 - Win 10 bitte selbst googlen ;) )

Ich vermute, dass die CPU wegen der Leistungsaufnahme drosselt.
Einfaches FHD h.264 sollte sie aber jederzeit locker aus dem Ärmel schütteln. Mit QuickSync erreicht selbst mein i3-2330m ruckelfreies Streaming (zumindest auf der Empfangsseite bei Steam inhome-Streaming).
 
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Ah ja Danke. Dann würde die Option QS mit dem i7-6800 eh wegfallen.

Ich bin ehrlich gesagt nicht glücklich mit der Qualität vom QS, möchte daher wieder auf x264 fürs Streaming wechseln. Dafür ist die CPU E3-1225v3 mit 4c4t einfach zu schwach... aber Danke erstmal für den Input vonwegen das QS auf der iGPU läuft, das erklärt einiges...
 
AW: Quicksync Kernezahl-Abhänging?

Meiner Erfahrung nach hat Quicksync einen entscheidenden Nachteil. Gute Qualität und Streaming taugliche niedrige Bitrate verträgt sich nicht besonders. Das macht x264 einfach viel besser, selbst im ultrafast preset. Der E3 sollte das dennoch locker weg stecken. Ich glaube du hast einfach die Encoder settings zu aggressiv eingestellt. Wenn du da alles auf Anschlag machst zwingst du selbst die stärkste CPU in die Knie.

Gesendet von meinem SHIELD Tablet K1 mit Tapatalk
 
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Ich spiele noch ein wenig an den settings rum bevor ich etwas neues anschaffe. Ich war irritiert über die qualität, da mein streaming buddy mit einem i7-6700k und quicksync als single pc streaming setup qualitativ bessere streams erstellen konnte als ich mit einem 2 pc streaming setup und des e3-1225v3 als encoding cpu... kann es sein das es zwischen haswell und skylake eine qualitative verbesserung der quicksync funktion gab?
 
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Technologisch gesehen glaub ich nicht. Skylake hat eben auch h.265 in Hardware. Das kann der Haswell nicht. Weiß aber gar nicht ob Twitch & Co das überhaupt entgegennehmen können. Die iGPU hat auch etwas mehr Dampf, da mehr Execution Units (sprich Shader Einheiten). Aber sehr viel ist das auch nicht. Vielleicht 50% mehr Rohleistung. Sag mal deine x.264 Settings durch. Da kann man ziemlich viel falsch machen.
 
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Cpu setting superfast, resolution 1280x720@30fps, lanczos filter, cbr 4500bits.

So scheints einigermassen zu funktionieren, fast kriege ich nicht hin. Bei quicksync ist die qualität in langsamen spielen ok, in bf1 oder OW komme ich nie an die qualität meines kumpels hin der auf einem single streaming pc setup@i7-6700k streamt.
 
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Hast du die Einstellungen mit deinem Freund schon mal verglichen? 4.5Mbit kommt mir für 720p schon ganz schön viel vor. Vor allem kann es dir durchaus passieren, dass Twitch und co. dir die Bandbreite gleich mal limitiert sofern du kein premium Streamer bist. Die meisten Twitch Tutorials reden von maximal 2,5Mbit. Und bei diesen niedrigen Bitraten punktet definitiv der x264 gegenüber QuickSync und NVENC.

Verstehe aber nicht, warum das bei dir solche Probleme bereitet. 720p Aufzeichnungen verursachen bei meiner CPU kaum Last. Richtig schwierig wirds da erst bei 1440p.

Schnelle Bildwechsel sind hald immer ein Problem für Video-Codecs. Speziell bei niedrigen Bitraten. Versuche mal VBR statt CBR. Dann stell die Avg. Bitrate auf 2500 und die Max auf 5000. Dann kann er im Bedarfsfall etwas rauf "spiken" wenns nötig ist. Das funktioniert bei mir eigentlich astrein.

Achja, welches OBS verwendest du?. Ich habe festgestellt, dass die "OBS Studio" Version hier deutlich besser u. effizienter arbeitet als die nicht Studio Version.
 
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so, habe den prozzi ausgetauscht, nun rennt ein xeon e5-2620v4 (8c/16t) im streaming pc... genau dasselbe, immer irgendwelche ruckler, unabhängig von der einstellung, auflösung und der bitrate.

habe den schuldigen aber auch gefunden: die ruckler haben nur auf dem bildmaterial von der capture card stattgefunden, beim genauen beobachten habe ich festgestellt das die ruckler die facecam nie betroffen haben.

nach ein wenig googeln habe ich festgestellt das die elgato hd60pro zwar super mit der mitgelieferten capture software arbeitet, mit obs auch bei anderen usern zu stockern führt. im obs die auflösung manuell eingestellt, und siehe da: es funktioniert. :D

jetzt kann ich je nach spiel bis zu 720@60fps auf cpu setting "medium" gehen ohne den prozzi in die knie zu zwingen.

noch eine frage: was ist der unterschied zwischen der "rescale output" einstellung im reiter "output" und "output resolution rescale" im reiter "video".. beide scheinen die ausgabe zu rescalen, aber die einstellung im reiter "video" erzielt subjektiv schlechtere ergebnisse bei erhöhter CPU last. kennt sich jemand damit aus?

@blue_focus: ja, ich arbeite auch mit der Studio Version um zwischen den szenen hin- und her zu switchen.
 
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