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Quantum3D/3Dfx "Mercury Rising" mit Aalchemy8164 und WaKü
AW: Quantum3D/3Dfx "Mercury Rising" mit Aalchemy8164 und WaKü
Erstes Zwischenergebnis:
Einfach nur abisoliert und kurz an 6 Adern des Schleifrings gelötet: Der Schleifring funktioniert, Bild ist da, hat aber Schlieren (fehlende Schirmung schätze ich). Werde jetzt das VGA-Kabel und die 6 Adern des Schleifringes so kurz wie möglich ohne Schirmung machen, um zu testen ob man trotz Schleifring ein brauchbares Bild bekommt....
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Also ich bin auch skeptisch. Es gibt mehrere Schleifringe dieser Art (in unterschiedlichen Größen und mit unterschiedlich vielen Adern).
Das hier sind die Hersteller-Spezifikationen:
Operating Speed: 0-300 rpm
Number of Circuits: 24
Voltage: 240 VAC/DC
Current Rating: 2 amps/per circuit
Temperature Range: -20?to +60?
Contact Material: Gold to Gold
Lead Size: 28# silver plated copper Teflon® UL
Lead Lengths: Standard 250 mm (9.843inch)
Dielectric Strength: 500 VAC @50Hz, between each circuits
Insulation Resistance: 100 M @ 500 VDC
Electric Noise: 1m/Min
Die Fragen, die ich beantworten möchte, sind:
1.) bekommt man ein vernünftiges VGA-Signal (min. 1024x768) durch den Schleifring (Schirmung)?
2.) stören sich (VGA-)Signale und 120V AC Stromversorgung im Schleifring (wohne ja in den USA, daher 120V, sollte laut Spez. auch mit 240V funktionieren - dann sogar mit weniger Ampere)?
Funkmaus & -tastatur würden es einfacher machen, eine andere Idee ist noch einen aktiven KVM-Switch für VGA, Maus & Tastatur auf RJ45 zu benutzen und nur die 8 Adern des Netzwerkkabels durch den Schleifring zu schicken.....
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Also:
Hab das VGA-Kabel jetzt nochmal so kurz und so gut geschirmt wie möglich an den Schleifring angelötet - das Bild ist besser. Zwar sieht man den Unterschied zu einem direkt angeschlossenen Monitor, die Qualität ist aber selbst bei 1280x1024 recht akzeptabel.
Der nächste Schritt ist nun die Stromversorgung (120V AC über 3x2 Adern mit durch den Schleifring zu leiten und zu testen wie es sich verhält......
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So, der erste Test ist durchgeführt!
Ich habe nun das Stromkabel zu dem VGA-Kabel ebenfalls an den Schleifring angelötet (3x2 Adern, damit 2x2 Ampere x 115V = 460W tauglich) und siehe da:
Keine Veränderung der Bildqualität zu vorher! Somit steht dem sich drehenden PC nichts mehr im Wege. Ein zweites VGA-Kabel für die Aalchemy, 2x PS/2 für Maus und Tastatur - und ein Drehteller natürlich - fertig!
Ich hab mal ein Beweisvideo gemacht (allerdings mit einem anderen PC mit Voodoo5 5500 statt dem Aalchemy-PC):
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Habe in einem alten Voodoo5 5500-Test gelesen, dass die Karte (mit 2x VSA-100-Chips) etwa 50-60 Watt zieht (daher auch der extra Molex-Stromanschluss). Da die Aalchemy 6x VSA-100-Chips mehr hat, braucht das System auch 3x50W = 150W mehr Strom...... passt!
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So, der Drehteller ist da!
Zuerst musste er auseinander genommen werden und die LED in der Mitte raus. Die Öffnung passt (fast) exakt zu dem Durchmesser des Schleifrings! Allerdings muss ich jetzt alle Kabel neu löten, da ich a) die Stecker nicht durchs Loch bekomme und b) ich den Schleifring andersherum als geplant einbauen muss.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen wie ich den Drehteller wieder fixiere (er war in der Mitte mit nem Lager zusammen geschraubt)....
Es gibt allerdings eine schlechte Nachricht: Die Spectra 2500 scheint defekt zu sein. Nach kurzer Zeit erscheinen Bildfehler (bunte DOS-artige Artefakte) bis sich das System dann aufhängt. Auch nach einem Reset bleiben die Artefakte im BIOS und beim Booten bis ins Windows hinein. Ich habe schon den Kühler demontiert, gereinigt, neue WLP aufgebracht und einen externen großen Lüfter neben der Grafikkarte positioniert, aber es hilft nix....
nach kurzem Backen (30 Minuten) bei 120 Grad Ober- & Unterhitze funktioniert die Spectra2500 wieder einwandfrei!
Auch die interne Witchdoctor-Verbindung mit 2x Pure3D II SLI klappt (male Anschluss an der Pure3D II, female J10-Anschluss an Spectra2500)...
Ich hab allerdings noch eine Spectra3200 (auch RivaTNT) die auch den J10 fürs Witchdoctor-Kabel hat (allerdings nur einen male J10-Anschluss - bei der 2500er, die beide hat, nutze ich wie gesagt den female J10-Anschluss). Dann sagt das Pure3D-Tool auch "VGA connected" wenn ich ein selbstgemachtes Witchdoctor-Kabel mit 2x female-Anschluss anstecke, das 3Dfx-Bild schaltet auch durch, hat allerdings Grafikfehler. Drehe ich das Kabel der Spectra2500 einfach um (und nehme den female-Anschluss der Pure3D II direkt neben dem eigentlichen Witchdoctor-Anschluss), sagt das Tool "VGA not connected" und intern wird kein Bild übertragen....
Any ideas....?
Marcus
Edit:
Hab den "Fehler" gefunden:
Wenn man das Witchdoctor-Kabel bei der Spectra3200 andersherum anschließt als bei der Spectra2500, dann ist auch die Bildausgabe andersherum: das 2D-Bild der Spectra3200 wird intern an die Pure3D II weitergegeben! Man muss also nur den Monitor an die Pure3D II anschließen und man hat das 2D-Bild ohne externes Durchschleifkabel...!
Allerdings hat keine andere Spectra von mir diesen J10-Anschluss (5400, 8400, F11, X20). Was alle Spectra gemein haben sind die male-Anschlüsse J6A, J6B (und ab der 5400 auch J6C). Diese scheinen aber nicht für Witchdoctor zu sein, da sie halt auch schon bei der 2500 und 3200 vorhanden sind. Ich traue mich auch nicht, meine Pure3D II da anzuschließen. Somit darf diese Liste zumindest ein wenig bezweifelt werden.....
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Hier ein Bild meiner Voodoo1:
Quantum3D 100SB Voodoo Graphics SLI inkl. 2x SHADE-Modul (jeweils 2. TexelFX-Chip mit je 2MB) rendert Tomb Raider 2 in 800x600. Ist allerdings nicht übertaktet. Das System ist ein P II 400 mit 265MB RAM und einer RivaTNT von Creative als Hauptkarte.
Entstand beim Testen meines Schleifrings für das sich drehende Aalchemy-Rising-System (mittlerweile Strom, VGA, Maus & Tastatur angeschlossen - fehlt nur noch das 2. VGA-Kabel und der Einbau in den Drehteller...)
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So, erster Teilerfolg:
Der Schleifring passt wunderbar in den Drehteller, alle Kabel sind wieder ab und er ist bereit für den finalen Einbau.....!
Die Halterung für die Plexiglasplatte ist am oberen Deckel des Drehtellers montiert und die Platte hält und dreht sich!!! Jetzt nur noch den Stromanschluss des Drehtellers mit an das reguläre Stromkabel anschließen, den Schleifring einbauen und es ist vollbracht....
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Es ist vollbracht!
Der PC ist fertig, der Schleifring eingesetzt, alles funktioniert und da ich jetzt noch mehr Schirmung (sprich: Alufolie) eingesetzt habe (jeder Farbkanal ist nun nochmal einzeln geschirmt) erkennt man qualitativ keinen Unterschied zum Bild ohne Schleifring!
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Bin auf die ersten Tests gespannt, wie es läuft mit dem Schleifring. Saubere Arbeit und auch Danke für die Geduld hier alles zu dokumentieren, auch ohne viel Feedback
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Der Schleifring macht keine Qualitätseinbußen mehr, nachdem ich alle Adern mit viel Alufolie geschirmt habe - sauberes Desktopbild bei 1680x1050 auch wenn der PC dreht!
Ne coole Idee wäre jetzt
noch ein Logo von Quantum3D auf der Rückseite, vielleicht auch auf dem Windtunnel....
Kurzer Spiele-Kompatibilitäts-Überblick:
Glide (Amigamerlin Glide2-dll nach "Windows/System32" kopiert):
- Unteal inkl. Return to Na Pali
- Turok
- Hitman
- Earth 2150
- Messiah
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Moin!
Ich habe ja in diesem System eine Elsa Gloria II Pro Grafikkarte mit nVidia Quadro-Chip, die nun per VGA-Kabel an einen Belkin OmniView Pro2 KVM-Switch angeschlossen ist (um mehrere PCs mit einem Monitor/ Maus/ Tastatur zu steuern).
Das Problem: der KVM-Switch stellt keine Verbindung zwischen einem der RGB-Pins (1, 2, 3) und GND her, daher erkennt die Grafikkarte keinen Monitor und lässt den VGA-Anschluss beim Booten abgeschaltet. Direkt den Monitor angeschlossen geht es.
Es gibt ja VGA-Dummies, die einfach mit 75 Ohm Widerständen Pin 1 und/oder 2 und 3 auf GND brücken (1 Brücke reicht wohl, besser sind alle 3), um einen angeschlossen Monitor zu simulieren - ich will aber den Anschluss ja auch benutzen!
Meine Idee: ein normales VGA-Kabel nehmen, aber Pin 1 (und/oder 2 und 3) mit einem entsprechenden Widerstand im Kabel/Stecker auf GND brücken.
Die Frage: Funktioniert das Kabel dann noch als normales VGA-Kabel? Kann etwas beschädigt werden? Eigentlich simuliere ich doch nur ein typisches Monitor-Verhalten, nur halt vor dem KVM-Switch, da er es nicht macht.....
===== Edit =====
Heute kamen nun die Widerstände an - vorher habe ich aber noch ein bisschen gemessen:
Der Monitor hat, egal ob er aus- oder eingeschaltet ist, etwa 76 Ohm Widerstand zwischen den Pins 1, 2, oder 3 auf GND. Diesen benötigt anscheinend die Grafikkarte, um den VGA-Anschluss zu aktivieren (angeschlossener Monitor erkannt).
Der KVM-Switch hat keinen Durchgang bei diesen Pins auf GND, weder wenn er aus-, noch wenn er eingeschaltet ist. Selbst wenn er das Signal durchschleift nicht (soweit ich das messen kann).
Habe also jetzt vor ein Adapterkabel zu bauen, dass einfach zwischen das VGA-Kabel und den KVM-Switch kommt und bei dem ein (vorerst 100 Ohm) Widerstand zwischen einem Pin und GND kommt, um den VGA-Ausgang der Grafikkarte zu aktivieren.
Warum 100 Ohm? Falls der KVM-Switch doch im Betrieb auf vielleicht 75 Ohm zwischen Pin 1, 2 oder 3 und GND schaltet, sind dann zwei Widerstände parallel geschaltet, womit der Gesamtwiderstand sinkt. Daher lieber erstmal 100 Ohm --> R total: 43 Ohm.
Falls nicht hat die Grafikkarte 100 Ohm, das sollte noch zur Aktivierung ausreichend sein (hoffe ich).
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So, Problem gelöst: der KVM-Switch hat keinen Durchgang zwischen Pin 1, 2 oder 3 auf GND, wenn der spezifische Eingang ausgewählt ist. Ist ein anderer Eingang angewählt, hat er Durchgang mit 100 Ohm! Also einen anderen Eingang angewählt, aktiviert sich auch die Grafikkarte, und danach auf den richtigen Eingang geschaltet löst das Problem!