Pumpe aus einer alten PCGHW ausgabe

x2K

Freizeitschrauber(in)
Hallo ich hatte vo ein paar tagen eine alte PCGHW ausgabe in der hand
(nummer vergessen sorry)
unter rubrik hobby schrauber < "glaube ich" wurde ein PC vorgestellt der eine Wasserkühlung mit selbst gebauter Kolbenpumpe besaß.
ist zufällig jemand hier der diesen PC gabaut hat
oder so eine Pumpe??
 
Ich finde die Ausgabe leider nicht wieder =(
micht würde interessieren wie lange die funktioniert hat.
So eine Pumpe müsste doch einen sehr hohen Druck erzeugen können in der Chemie können wir so über 400Psi erzeugen nur denke ich nicht das die sehr haltbar ist die reibung an den teilen müsste enorm sein und bei höherer flussrate müsste sie schneller bewegt werden was wieder schlecht für das meterial wäre.. zugegeben wir haben Kolben aus Ametist und wechseln die im schnitt ein bis zwei mal im jahr
 
Hohen Druck können Kolbenpumpen erzeugen, je nach Durchsatz und Qualität sicherlich zu Lasten der Haltbarkeit.
Anfangs wurden Kühlschränke mit Kolbenpumpen gebaut, die haben nur einige Jahre gehalten. Umgekehrt wirken z.B. in Kolbenmotoren die gleichen Kräfte und die erreichen z.T. sehr hohe Laufzeiten.
Im Wakübereich liegt das Problem aber in der enormen Variation. Nen Druck von mehreren Bar kann man mit konventionellen Anschlüssen eh nicht verwenden, verfügbare Kühler können ihn auch nicht in Leistung umsetzen (bzw. haben zuwenig Wiederstand, um ihn überhaupt zu erreichen, was der Lebensdauer nicht gerade zugute kommen dürfte). Also nützt einem das ganze Potential wenig, die Nachteile spürt man aber zu 100%.
 
Eine grobe Faustformel:

Kolbenpumpe: Hoher Druck -> niedriger Durchsatz
Radialkreiselpumpe: Niedriger Druck -> hoher Durchsatz

Da, wie ruyven schon sagte, mit normalen Anschlüssen eh keine hohen Drücke realisiert werden können, steht bei einer Wakü die Durchflussmenge einer Pumpe im Vordergrund. Alleine die Geräuschkulisse einer solchen Pumpe möchte ich nicht im Rechner haben. ^^
 
Mich hat es auch gewundert warum jemand soetwas verbaut naja sah toll aus
aber wenn man sowar zum laufen bringen will müsste mandoch teoretisch Kolbem mit einem großen Durchmesser verwenden um ausreichend Volumen zu bewegen und mann müsste eine Vorrichtung haben die den auftretenden Druck abfängt z.b. ein Zylinder hinter der Pumpe dessen Kolben mit einer weichen Feder zurück gedrückt wird der Druck würde dann den Kolben heraus drücken und die Feder den Kolben zurück bei abfallendem Druck irgendwas in der richtung jedenfalls....

das dürfte leider zu aufwendig sein stelle ich mir aber zimlich interesannt vor

was verwendet man denn jetzt im kühlschrank dachte immer der Kompressor dort funktioniert immernoch so wie früher nur das Kühlmittel ist inzwischen Proban.
 
"Früher" heißt "vorm Kriech" ;)
Da kommen schon seit recht langer Zeit Rotationsverdichter zum Einsatz, weil das Prinzip eben ausreichende Drücke erzeugen kann und wesentlich haltbarer ist.

Die Druckschwankungen hat der Bastler seinerzeit durch sein 3-Kolben-Design ausgeglichen, das liefert vergleichsweise gleichmäßigen Druck, weil sich immer gerade ein Kolben nach oben bewegt.
Für ne weitere Dämpfung kann z.B. eine weitesgehend leerer AGB sorgen - das Luftpolster stellt dann quasi eine Gasdruckfeder mit "Kolben" dar.
Aber wie gesagt: Wenn man keinen Bedarf für ~>4-5 Bar hat, fährt man afaik mit Kreiselpumpen besser.
Und so nen hohen Druck wirst du gegen den Wiederstand einer Wakü kaum aufbauen können, da bräuchtest du einen enormen Durchsatz. (zum Vergleich: Ne Laing DDC hat nen maximalen Druck von 0,37bar -bei 0-Förderung- , arbeitet in den meisten Kreisläufen aber mit ~30% ihres maximalen Durchsatzes, also vermutlich unter 0,2bar Druck)
 
hmh!
ich verwende eine HPPS+ die ist eigendlich total überdimensioniert zumal hab ich grad nur meinen prozessor dran (3800+ X2) ich hatte auch nicht wirklich vor mir so ein kolben monster ins case zu packen ich finde die technik einfch nur toll villeicht baut mal einer eine große peristaltische pumpe in seinen pc ein hält unter garantie nur halb so lange wie eine kolbenpumpe bei doppelt so schlechten werden kein druck und kein durchfluss ^^

was verbraucht die Laing DDc eigendlich an energie??
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann sie wohl an 1A/12W Lüftersteuerungen betreiben.
Das eine große Peristaltikpumpe nun ne kürzere Lebensdauer hätte, als eine kleine Kolbenpumpe, die man so schnell pumpen lässt, dass man nen Wakü-üblichen Durchfluss hat, muss nicht mal sein.
 
Bei der Peristaltik pumpe werden ja nur schläuche eingequetscht und das in schneller abfolge
die schläuche werden je nach durchmesser material und rotationsgeschwindigkeit mehr oder weniger stark beansprucht in manchen laboren werde die schläuche teilweise jeden halben monat ausgewechselt die pumpen kommen meist dann zum einsatz wenn man reagentien in ein gerät fördern will z.b. in einen supressor der je nach bauart permanent gespühlt werden muss
 
Ich arbeite selbst mit sowas, aufwendigere Varianten arbeiten aber z.B. mit einer Rollenlagerung oder das rotierende Element hat überhaupt keinen Kontakt zum Schlauch. Dadurch entfällt die Abnutzung durch Reibung und wenn man es mit dem Druck nicht übertreibt (was eh irgendwann die Föderleistugn verringert), kann der Schlauch recht lange halten.
Gedacht für sowas sind sie trotzdem nicht - aber hey: Da wäre es nicht der erste Typ in diesem Thread ;)
 
Aber der Schlauch wird mit der zeit porös oder fängt an zu kleben
deswegen meinte ich eigendlich ...
Was machst du beruflich?? (außer hier moderieren =) )
Nen Bekannter meinte grade zu mir man braucht keine Pumpe wenn man Eisenfluride durch ein magnetfeld antreibt also das kühlmittel ersetzt... ich lasse das mal so stehen glaube nicht das das funktioniert aber villeicht mal erwänenswert.
 
Ich würd mich freuen, wenn man "moderieren" als Beruf bezeichnen könnte...
Den Rest der Zeit studier ich Bio.

Magnetpumpen werden immer mal wieder in die Überlegung einbezogen, aber es gibt einfach kein billiges, ungiftiges, bevorzugt leichtes, nicht flüchtiges, dünnflüssiges Medium mit guter Wärmekapazität, dass auch noch magnetisch und/oder leitfähig ist.
 
es muss ja nicht unbedingt eine gute wärmekapazität haben wenn der durchfluss hoch genug ist
mit den anderen parametern ist es schon schwiriger besonders mit dem preis ^^
(ich binn übrigens CTA und fange mit dem studium im herbst an -freu*) mal nebenbei
wärmekapazität beschreibt ja auch nur wieviel
energie man benötigt um eine stoffportion um ein grad zu erhöhen (wasser hat auch nur eine hohe wegen der dipol wirkung 4,186 J*g^-1 um genau zu sein )
 
Aber das Innenvolumen des Kreislaufs und das Gewichtskriterium bestimmen, wie groß die Stoffportion maximal sein kann ;)
Und Fließgeschwindigkeiten lassen sich nicht endlos steigern, erst recht nicht ohne weitere Nachteile.
 
stimmt auch wieder aber solange man kein kernkraftwerk damit kühlen muss sondern nur einen normalen pc dürfte das ganze machbar sein (flüssiges natrium grübel* da war mal was ....)
dammit kann man einen schnellen brüter oder einen pentium4 mit geforceFX kühlen =)
 
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